8 Juni

New York: On the other Side

Kategorie: Ansichtssache3 Kommentare

TimesquareEs gibt Orte, die muss man mal gese­hen haben, auch wenn man rück­bli­ckend gerne auf die­ses Erfah­rung ver­zich­tet hätte. Nach mei­ner Reise in die USA bin ich um eine wei­tere Erfah­rung rei­cher, denn New York ist ein sol­cher Ort. Als schein­bar mys­ti­scher Dreh­ort, der immer wie­der in Fil­men zum Mit­tel­punkt gemacht wird, als Zen­trum des ame­ri­ka­ni­schen Lebens­traums ent­puppt sich die Metro­pole als rie­sige Sei­fen­blase aus geplatz­ten Träu­men und zer­tre­te­nen Hoff­nun­gen. Ob man nun sel­ber diese Erfah­rung machen muss oder nicht, über­lasse ich jedem selbst.

Ich möchte meine Ein­drü­cke von New York schil­dern und viel­leicht die ein oder andere Illu­sion neh­men, denn wie ich einem kur­zen Face­book Lebens­zei­chen ent­nahm, wollte die meis­ten mir tau­schen und hät­ten den Schmerz, der durch das stän­dige »nach Oben gucken« ver­stärkt wurde, gerne in Kauf genommen.

Ganz objek­tiv betrach­tet halte ich die Stadt auch für kein Schnäppchen-Paradies, ein paar 8-Loch Mar­tens für 230 Dol­lar eine hüb­sche Hose mit Rie­men­schnü­rung an der Seite für 189 Dol­lar? Nein, keine Schnäpp­chen, viel­leicht war ich auch nur in den fal­schen Läden, Sze­ne­ty­pi­sches erscheint mir jeden­falls deut­lich zu teuer. Elek­tro­ni­sches wie Fern­se­her, MP3 Player und Mobil­te­le­fone ist in der Tat güns­ti­ger und die Aus­wahl der Läden ist unglaub­lich. Die Stadt ist rie­sig, laut,bunt, ein­drucks­voll bis atem­be­rau­bend und kommt nie­mals zu Ruhe. Wer dass erwar­tet, wird sich dort gut auf­ge­ho­ben füh­len. Aber hier sind es meine Ein­drü­cke: Den gan­zen Arti­kel lesen… »


24 April

Das Kind in Dir - Urlaub mit den Eltern

Das Kind in DirMitt­ler­weile ist Heu­nis Serie Das Kind in Dir in der fünf­ten Runde ange­langt und schon einige male an mir Vor­bei­ge­zo­gen, ich möchte aber diese Runde wie­der dabei sein, denn es geht um den gemein­same Urlaub mit den Eltern, den ich ganz beson­ders in Erin­ne­rung habe, denn wir sie jedes Jahr zum gleich Ort gefah­ren den Schwarzwald.

Meine Eltern hat­ten nie ein Auto und auch kei­nen Füh­rer­schein, so ver­reis­ten wir stets mit dem Zug. Ich emp­fand die Zug­reise immer als beson­ders span­nend, denn die Zug­stre­cke zum Schwarz­wald führt zu gro­ßen Tei­len direkt am Rhein ent­lang und gehört für mich auch heute noch zu eine der schöns­ten Zug­stre­cken in Deutsch­land. Von Frei­burg aus schlän­gelt sich der Zug geschickt durch die Täler des Schwarz­wal­des um viele span­nende Tun­nel und einige Höhen­me­ter hin­ter sich zu las­sen. Es gab für mich als Kind nichts auf­re­gen­de­res als das Pfei­fen des Zuges bevor er für Sekun­den in der Dun­kel­heit ver­schwin­det oder sich in den Hang ein­ge­bet­tet durch Täler und Schluch­ten schlän­gelt. So fuh­ren wir jedes Jahr in den Urlaub, der uns nicht nur an immer den glei­chen Ort führte son­dern auch in die glei­che Unter­brin­gung, einen klei­nen Bau­ern­hof in Saig nahe dem Örtchen Lenz­kirch. Den gan­zen Arti­kel lesen… »