6 Dezember

Video: Neulich in der Diskothek (1986)

Tan­zen. Neben den klas­si­schen und erlern­ba­ren Metho­den zu Tan­zen gibt es auch den Tanz als Aus­drucks­form sei­ner Selbst und das kann man nicht erler­nen. Seit tau­sen­den von Jah­ren tan­zen wir und der Tanz ent­wi­ckelte sich von einer Aus­drucks­form zur Tra­di­tion und spä­ter zum Zei­chen gesell­schaft­li­cher Inte­gra­tion. Das ist auch heute noch so. Die Namen der Tänze ändern sich mit den Jahr­hun­der­ten, nicht aber die Bedeutung.

Ich kann nicht tan­zen. Jeden­falls nicht klas­sisch. In mei­ner Jugend habe ich begon­nen die Tänze mei­ner Idole im Musik­fern­se­hen nach­zu­ah­men, allen voran den von Curt Smith und zwar so, wie er ihn im Video zu »Mad World« von 1982 (ab Minute 2:20) tanzt. Auch heute tanze ich eher so wie es mir gefällt, füge mich aber den­noch aus Gemein­schafts­ge­fühl auf der Tanz­flä­che aus­ge­ru­fe­nen Mas­sen­be­we­gun­gen. So wie den »Toten­grä­ber­tanz«, da mache ich ein­fach mal mit, weil er eben so herr­lich tra­di­tio­nell ist, wäh­rend ich bei Anne Clark meist mit geschlos­se­nen Augen die Musik so rich­tig schön in mich rein­krie­chen lasse. Ein Video zu Tri­so­mie 21 — The Last Song hat mich dann doch wie­der in Erin­ne­run­gen schwel­gen las­sen, obwohl ich anfangs nur im Dun­keln getanzt habe und mich bei zu Viel Licht wie ein scheues Reh im Dickicht der Men­schen ver­kro­chen habe. Wie tanzt ihr? Den gan­zen Arti­kel lesen… »


24 Oktober

Musikperlentaucher - Tauchgang #09

Lene Lovich - Bird Song

Eine der wohl schil­lerds­ten Sän­ge­rin­nen der 80er war das US-Amerikanische Multi-Talent Lene Lovich. Eine gute Ent­schei­dung tra­fen ihren Eltern, als sie mit ihr im Alter von 13 nach Eng­land zogen. Sie besuchte die Kunst­hoch­schule und betä­tigte sich als Schau­spie­le­rin, Sän­ge­rin und Go-Go Tän­ze­rin. Nach­dem sie etwa 1977 ihre Lei­den­schaft für die Musik ent­deckte unter­schied sich ihre Musik schnell vom gerade in Eng­land ange­sag­ten Punk, in der ihre Per­son aber Ende der 70er große Aner­ken­nung fand. Mit dem Stück »Lucky Num­ber« schrieb sie 1979 ihren größ­ten Hit, der es bis auf den drit­ten Platz der bri­ti­schen Charts brachte. Mei­nen Favo­ri­ten, den Bird Song, ver­öf­fent­lichte sie im glei­chen Jahr. Er ist die 2. von ins­ge­samt 3 Sin­gle­aus­kopp­lun­gen aus dem Album »Sta­te­l­ess«. Fast nie­man­den hat es gewun­dert, das sich in den 80er mit dem deut­schen Gegen­stück, Nina Hagen zusam­men tat um den schon fast legen­dä­ren Film Cha-Cha zu dre­hen. Lene Lovich ist auch heute noch aktiv und war zuletzt auf dem Drop Dead Fes­ti­val 2006 und 2007 zu sehen. (Web­seite)

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