4 Oktober

Feuchtgebiete im neuen Theater Halle

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Nicht genug damit, dass Char­lotte Roche mit ihrem Buch Feucht­ge­biete so viel Erfolg gehabt hat, jetzt gibt es das ganze auch noch als Thea­ter­stück. Auf der Bühne des neuen Thea­ters in Halle fei­erte das Stück diese Woche Pre­miere. »Ein Mäd­chen auf dem schrullig-eigenwilligen Weg den eige­nen Kör­per zu ent­de­cken« lau­tet der Kon­senz des Stü­ckes und soll damit die Ange­bots­lü­cke des Thea­ter­plans schließen.

Der Mön­chen­glad­bach Bas­tian Rei­ber ist mit von der Par­tie und über­nimmt gleich meh­rere Rol­len unter ande­rem Helens Bru­der und Jesus (?). Dafür hat er eine 4 jäh­rige Aus­bil­dung an der Hoch­schule für Musik und Thea­ter absol­viert. Das könnte eigent­lich so ste­hen­blei­ben, wun­dert es mich doch, das ein so anspruchs­lo­ses und sinn­freies Werk aus­ge­bil­dete Schau­spie­ler braucht um den Dilet­tan­tis­mus der Story wiederzugeben.

Zwei­fels­ohne wird das Stück ankom­men, den der Zuschauer ist ein­fach neu­gie­rig dar­auf zu sehen, wie Helen ihren Kör­per ent­deckt. Kunst oder Sen­sa­ti­ons­lust? Die Ber­li­ner Regis­seu­rin Chris­tina Fried­rich erteilte den Sen­sa­ti­ons­gei­len, die benutzte Tam­pons und Anal-Fissuren sehen woll­ten eine Absage, es gehe ihr um Tie­fe­res und Höhe­res. Den gan­zen Arti­kel lesen… »