„Recherchiert die Bedeutungen der Zeichen, die ihr tragt, findet heraus woher sie kommen und schreibt, was IHR damit zum Ausdruck bringen wollt.“
Symbole, Zeichen, Sinnbilder – eng verbunden sind sie mit der schwarzen Szene und so persönlich und individuell wie jeder Goth selbst. Teilnehmerin Maehnenwolf schreibt dazu sehr treffend: „Doch leider wissen viele nicht, was sie da an der Kette baumeln haben und verbreiten so teils unbewusste Botschaften an all jene, die das Symbol zu deuten wissen. Andere wiederum deuteten bekannte Symbole für sich um und lassen ihnen so eine vollkommen neue, persönliche und individuelle Bedeutung zukommen. Dass das zu Problemen führt ist offensichtlich aber trotzdem macht es immer wieder Spaß Leute aufzuklären und ihnen die eigene Bedeutung der verwendeten Symbole zu erklären. Wer weiß, der ein oder andere erfindet vielleicht sogar sein ganz persönliches Symbol.“
In den Beiträgen der 16 Teilnehmer in diesem Monat spiegeln sich stereotype Erwartungen an Goth-Symbole — jedoch mit stark subjektiver Färbung, z.B. Pentagramme oder das Wolfskreuz. Aber es finden sich auch seltene, überraschende Zeichen wie das Saturnquadrat. Alles kann, nichts muss und die Bedeutung ist auch nicht jedem Träger klar. Es kristallisieren sich sozusagen zwei „Lager“ heraus.
Die einen tragen Symbole wegen ihrer Bedeutung für sich selbst und andere, um damit etwas auszudrücken oder bewusst zu provozieren. Die anderen bevorzugen bestimmte Symbole aufgrund ihrer Optik, Form und ansprechenden Ästhetik oder Gestaltung und haben sich häufig erstmalig in ihrem Gothic Friday-Beitrag tiefergehende Gedanken dazu gemacht.
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Nein, keine weiteren Links zum schrecklichen Unglück in Duisburg und keine Enthüllungen durch Wikileaks. Eigentlich war die Wochenschau schon für Sonntag vorbereitet, musste aber meinen Gedanken zur Duisburger Tragödie weichen. Es jedoch noch Nachrichten die nicht untergehen sollten, denn sonst verliert man zu schnell den Blick für die kleinen Dinge im Leben. Blogs sind in der Medienwelt angekommen, bloggen gehört zum Zeitgeist und sind für Nachrichtenmagazine wie die Aktuelle Stunde des 

