15 Oktober

Synthiepop & New Romantic

summer of the 80sBald hätte ich ver­ges­sen den Sum­mer of the 80s fort­zu­set­zen was ange­sichts des aktu­el­len Herbs­tes wohl mehr als sträf­lich anzu­se­hen ist. In der 2. Folge der Doku­men­ta­ti­ons­reihe geht es um zwei recht gegen­sätz­li­che The­men. Syn­t­hie­pop und New Romantic.

Wäh­rend Syn­t­hie­pop zum Mas­sen­kom­pa­ti­blen Medium auf­steigt, begin­nen sich tech­ni­sche Inno­va­tio­nen auch im Out­fit ihrer Anhän­ger zu spie­geln. Die Poli­ti­sie­rung der spä­ten 70er schlägt in eine voll­kom­mene Ästhe­ti­sie­rung um, an des­sen Spitze sich gestal­ten wie Steve Strange oder auch Boy George drän­gen. Ein Hauch von Kar­ne­val zieht durch die Club-Szene, vor allem im berühm­ten Lon­do­ner Blitz!-Club trifft sich die modisch extreme Advant­garde. Frei nach dem Motto: »Jetzt schmin­ken sich auch die Jungs« wird das gesamte modi­sche Geschlech­ter­kon­zept unse­rer Gesell­schaft auf den Kopf gestellt. Annie Lennox von den Euryth­mics prä­sen­tiert sich im Hosen­an­zug, wäh­rend Boy George nicht von einer Frau zu unter­schei­den ist.

Die Musik die­ser Zeit ist mini­ma­lis­tisch und beschränkt sie auf Klänge aus Syn­the­si­zern und Drum­com­pu­tern, die mit immer neuen Melo­dien den Markt erobern. Ame­rika ist out, Europa ist in. Nicht Ame­rika über­flu­tet den hie­si­gen Markt mit neuen Pro­duk­tio­nen son­dern umge­kehrt. Duran Duran erobert den Kon­ti­nent, Depe­che Mode fül­len das Rose­bowl Sta­dium — lange nach­dem die Beat­les und die Rol­ling Sto­nes für eine zweite bri­ti­sche Inva­sion sorgte.

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