7 Februar

The Open Community - Gothic in Australien

Bestimmt sind wie­der die Bri­ten schuld. Als die USA ihre Unab­hän­gig­keit durch­setzte, suchte die bri­ti­sche Regie­rung 1787 nach Mög­lich­kei­ten, sich von unlieb­sa­men Insel­be­woh­nern zu tren­nen, vor­nehm­lich von Men­schen aus der Unter­schicht, die für jede Klei­nig­keit in Straf­ko­lo­nien gesteckt wur­den. Prak­tisch, dass James Cook ein paar Jahre vor­her den aus­tra­li­schen Kon­ti­nent ent­deckte und ihn für die bri­ti­sche Krone reser­vierte, viel­leicht warf er damals ein Hand­tuch über einen Lie­ge­stuhl. Das weit ent­fernte und nur von ein paar unwich­ti­gen Ein­ge­bo­re­nen bewohnte Land wurde zur Straf­ko­lo­nie. Im Januar 1788 erreich­ten dann die ers­ten 11 Schiffe mit Sied­lern und Ver­ur­teil­ten den Kon­ti­nent und grün­de­ten Sydney.

Any­way. Rund 200 Jahre spä­ter dann der nächste bril­lante Schach­zug der Bri­ten, durch geschickte Infil­tra­tion wurde Gothic ein Teil der aus­tra­li­schen Gesell­schaft… Das ist natür­lich Unsinn. Die Sub­kul­tu­ren der spä­ten 70er und frü­hen 80er ver­brei­te­ten sich über­all. Aus­tra­li­sche Gothics jedoch, stel­len in die­sem Blog eine unter­re­prä­sen­tierte Min­der­heit dar. Daher bin ich dank­bar, dass mich Pixella Panik auf einen Link auf­merk­sam machte. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


17 Dezember

Gothic Friday Dezember - Subkultur in eurer Stadt

Kategorie: Gothic Friday28 Kommentare

Gothic Friday 2011»Die Wür­fel sind gefal­len!«

Es war ein span­nen­des Finale. Wenige Stun­den vor Ende der Abstim­mung über das Dezember-Thema des Gothic Fri­day roch es nach einem Unent­schie­den zwi­schen »Sub­kul­tur in Eurer Stadt« und dem Thema »Dein Gothic Fri­day«. Letzt­end­lich hat sich aber die Lust an der loka­len Erkun­dung der eige­nen Szene durch­ge­setzt. Damit hat ASRia­ne­rin den Gewin­ner­vor­schlag gemacht und wird nicht etwa mit Prei­sen über­schüt­tet, son­dern mit Arbeit. Mit­ge­fan­gen, mit­ge­han­gen! Neben der Tat­sa­che, einen Bei­trag ablie­fern zu müs­sen, obliegt ihr auch die inhalt­li­che Mit­ar­beit am Resü­mee, das im Januar 2012 erschei­nen wird.

»Sub­kul­tur in eurer Stadt — Hier komme ich her, hier gehe ich hin.« Die Auf­gabe des letz­ten Gothic Fri­day ist ein­deu­tig. In wel­cher Stadt wohnst Du und wo gehst Du hin, um Gleich­ge­sinnte zu tref­fen, Deine Musik zu hören oder Kon­zerte und Events zu besu­chen? Für die meis­ten dürfte das eine ganz beson­dere Her­aus­for­de­rung dar­stel­len, denn einige kom­men sicher­lich aus klei­ne­ren Städ­ten und Gemein­den, deren Ange­bot an schwar­zer Sub­kul­tur eher über­schau­bar ist. Es scheint daher unaus­weich­lich, seine Füh­rung durch die lokale Szene auf grö­ßere Städte und Bal­lungs­zen­tren in unmit­tel­ba­rer Umge­bung aus­zu­deh­nen. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


5 Juni

Wir werden beobachtet!

Kategorie: Szene im Blick6 Kommentare

Die Gothic-Szene erfährt Auf­merk­sam­keit aus vie­len Rich­tun­gen. Sei es der Ein­fluss auf Mode­de­sign, Woh­nungs­ein­rich­tun­gen oder Pop­mu­sik, unsere Außen­dar­stel­lung scheint für viele Men­schen nicht mehr pro­vo­zie­rend, son­dern inspi­rie­rend zu sein. Da erscheint es nur logisch, dass auch die Wis­sen­schaft ein Auge auf die Schwarz­ge­wan­de­ten gewor­fen hat.

Doch was neh­men die For­scher von uns wahr? Was geben wir wil­lent­lich und unbe­ab­sich­tig preis? Und wel­che wis­sen­schaft­lich ver­wert­ba­ren »Erkennt­nisse« wer­den ver­öf­fent­licht? Frei nach dem Motto aller mün­di­gen Netz­bür­ger »Watch Your Back!« wer­fen wir hier einen Blick zurück auf die, die uns beob­ach­ten, und gehen auf die Suche nach unse­rem »Blin­den Fleck«. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


16 Juni

Subkultur! - Steampunk

Kategorie: SubKultur!12 Kommentare

steampunksWer jetzt glaubt, es gibt Punks denen Dampf aus den Ohren pfeift, ist schief gewi­ckelt. Steam­punk ist eigent­lich ein ganz inter­es­san­tes Wort­spiel, um den Zusam­men­hang zu ver­ste­hen müs­sen wir uns kurz mit dem Begriff Punk aus­ein­an­der­set­zen. Punk ist eigent­lich ein Schimpf­wort für Ver­lie­rer und Outs­ider, das noch vor der gleich­na­mi­gen Jugend­kul­tur 1976 Ver­wen­dung fand, so musste sich selbst Mar­lon Brando 1953 im Film »The Wild One« von einem Klein­städ­ter als Punk beschimp­fen las­sen.  Der Dampf (engl. Steam) als sol­ches hat im Steam­punk eine beson­dere Bedeu­tung, denn in die­ser Fan­tasy­welt treibt der Dampf nicht nur die Dampf­ma­schi­nen an, son­dern auch Raum­schiffe, Luft­fahr­zeuge und Com­pu­ter die in der Haupt­sa­che aus Kup­fer, Mes­sing und Holz bestehen.

Steam­punks sind also nicht mit Punks im klas­si­schen Sinne zu ver­wech­seln, Men­schen bei­der Sub­kul­tu­ren unter­schei­den sich grund­le­gend. Punk ist eine Über­zeu­gung, Steam­punk eine Frei­zeit­be­schäf­ti­gung. Jugend­be­we­gung? Nein, eine inter­es­sante Sub­kul­tur für Ästhe­ti­ker und sol­che die es wer­den wol­len. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


17 Dezember

Subkultur! - Gothic

Kategorie: SubKultur!4 Kommentare

Highgate Cemetery, LondonEigent­lich kenn­zeich­net die­ses Wort in der Form Gotik einen Bau­stil alter Gemäuer die in der rela­tiv kur­zen Epo­che von 1150 bis 1500 haupt­säch­lich Kir­chen geprägt hat. Der Köl­ner Dom ist zum Bei­spiel so ein goti­scher Bau. Das der Begriff Gothic mit Bau­sti­len die­ser Zeit zu tun hat bezwei­fele ich doch sehr stark. Den Ursprung hat die­ses Wort im ita­lie­ni­schen gotico das soviel wie fremd­ar­tig und bar­ba­risch bedeu­tet und von einem Kunst­theo­re­ti­ker Names Gior­gio Vesari als Schimpf­wort miss­braucht wurde, um sei­ner­zeit seine Gering­schät­zung für Bau­ten in die­sem Stil zu äußern.
Fremd­ar­tig cha­rak­te­ri­siert die Gothic Szene schon mal ganz gut aber bar­ba­risch? Nein, das ist Unsinn genau wie die 1000 ande­ren Gerüchte die die­sem Begriff hin­ter­her­geis­tern. Neben vie­len ande­ren Schrift­stel­lern schrieb auch Edgar Allan Poe Schau­er­ro­mane, die im eng­li­schen als Gothic Novel bezeich­net wur­den und damit ein Genre für Romane bezeich­nen. Da kom­men wir der Sache natür­lich schon näher, so könnte man den Klei­dungs­stil und die even­tu­elle Ver­wen­dung von wei­ßer und schwar­zer Schminke in die Kate­go­rie schau­er­lich einordnen.

Die eigent­li­che Bedeu­tung der heu­ti­gen Ver­wen­dung die­ses Wor­tes ver­dankt es aber der Musik, denn wie die meis­ten Sub­kul­tu­ren iden­ti­fi­zie­ren sich die meis­ten Men­schen über die Musik. Im Januar 1978 benannte sich die Band War­saw in Joy Divi­sion um. Auf die Frage eines BBC Repor­ters, wel­che Stil­rich­tung Joy Divi­sion denn bedie­nen würde, ant­wor­tete der Mana­ger A. Wil­son dann »gothic music«. Ver­mut­lich war Wil­son begeis­ter­ter Leser von Edgar Allen Poe. So kam es dann, dass Joy Div­sion die erste Gothic Band waren.
Die Jugend ende der 70er Jahre, brannte sowieso wie die zu kurze Zünd­schnur einer Dyna­mit­stange, wit­ter­ten doch viele eine musi­ka­li­sche Revo­lu­tion die die Punk-Bewegung aus­löste. Anfang der 80er war dann die euro­päi­sche Musik­land­schaft eine bro­deln­der Fluss aus Lava in dem unab­läs­sig neue Musik­stile und Spiel­ar­ten empor­rag­ten.
Musik von The Cure, Chris­tian Death und Bau­haus setz­ten sich von der schnel­len und lau­ten Punk­mu­sik ab und spiel­ten melan­cho­lisch und düs­ter klin­gende Stü­cke, die zusam­men mit Ihren haupt­säch­lich schwar­zen Out­fits Stil­prä­gend waren.

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25 November

Subkultur! - Gruftie

Kategorie: SubKultur!24 Kommentare

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Der Gruf­tie, auch Trad­goth genannt (Traditio­nal Gothic) ist der ursprüng­li­che Typ, der fest mit dem Kern der Szene ver­wur­zelt viel von der Ver­gan­gen­heit schwärmt. Er trägt selbst­ver­ständ­lich nur schwarz, auch im Som­mer. Benutzt Kajal wie andere Bunt­stifte und hin­ter­lässt damit frak­tale For­men im Gesicht. Weiß genau wie Glä­ser­rü­cken geht, fin­det mit Tar­rot­kar­ten her­aus wie es beim Fuss­ball aus­geht. Rai­ner Maria Rilke liest er auf dem Klo, sein Deo riecht nach feuch­ter Friedhofserde.

Eigent­lich keine eigene Sub­kul­tur son­dern nur die deut­sche Ver­sion von Goth. Gothic klingt natür­lich viel coo­ler und all­um­fas­sen­der. Die aktu­elle dunkle Jugend fühlt sich Gothic, Gruf­tie wird das Belei­di­gung emp­fun­den. Sie wur­den so genannt, weil die breite Masse der Deut­schen die damals unbe­kannte Kul­tur wegen ihre Vor­liebe für mor­bi­des mit Grab­schän­dern ver­wech­sel­ten. Außer­dem sah man sie tags­über nur müde und mit hän­gen­den Extre­mi­tä­ten durch die Gegend lau­fen, in Fach­krei­sen auch schlur­fen genannt. Hör­ten The Cure, Sioux­sie & The Bans­hees, Bau­haus und Joy Divi­sion, heute das­selbe. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


19 November

Subkultur! - Electronic Body Music (EBM)

Kategorie: SubKultur!11 Kommentare

EBM steht für Elec­tro­nic Body Music und wird vor­nehm­lich von der als Techno-Grufties benann­ten Spe­zies bevor­zugt. Ent­stand 1980 mit Auf­kom­men der ers­ten bezahl­ba­ren Syn­the­si­zern, wie dem Korg MS-20. Fri­suren­tech­nisch recht unspek­ta­ku­lär, tra­gen Bri­kett­fri­sur, auch Flat­top genannt. Sehen alle ein biss­chen aus wie der junge Dave Gahan bei der Bun­des­wehr, obwohl der nie gedient hat und deren Musik höchs­tens Ein­stiegs­droge ist. Aus anfäng­li­chem Pogo ent­wi­ckelte sich der mar­schie­rende Zwei­schritt­tanz der ihn auf der Tanz­flä­che cha­rak­te­ri­siert, wo er ja eigent­lich gar nicht gese­hen wer­den will, denn sein Lieb­lings­mus­ter ist Camou­flage. Vor­schlag­ham­mer und Maschi­nen­teile nutzt er als T-Shirt Audruck und lässt keine Rück­schlüsse auf seine Berufs­wahl zu. Obwohl oft mit brau­ner Soße ver­wech­selt, hat der EBM­ler damit nichts zu tun. Als Able­ger ent­stand mitte der 90er Jahre Techno. Der EBM­ler hörte Front 242 und Nit­zer Ebb, hört jetzt Spets­naz und Dupont. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


29 Oktober

Subkultur! - New Romantic

Kategorie: Hintergründe6 Kommentare

Der auch Rüschen­gruf­tie genannte Goth trägt vor­zugs­weise Hem­den mit Rüschen und seine Klei­dung ist mit reich­lich Spitze und Bro­kat ver­ziert. Er ähnelt den Dar­stel­lern neu­zeit­li­cher Vam­pir­filme, ohne selbst aber Vam­pir zu sein, Filme wie »Inter­view mit einem Vam­pir« kennt er aus­wen­dig. Der melan­cho­lischste aller Gothics liebt die depri­mie­rende und tief­schür­fende Musik. Er kauft schwarze Tapete, hat kei­nen Strom­an­schluss und ein Abo vom Ker­zen­groß­han­del. Sie lesen bei Rot­wein und Ker­zen­schein düs­tere Lite­ra­tur und zele­brie­ren ihr Dasein.  Mit dem Ein­bruch der Däm­me­rung wer­den sie aktiv, wenn die Sonne auf­geht mur­meln sie Flü­che. Als Begrün­der des Stils gilt Steve Strange, Kunst­stu­dent und Sän­ger der Band Visage, der sich in Lon­don 1978 einen Namen mit exzen­tri­schen Bowie-Partys machte, in die nur Gäste mit mög­lichst aus­ge­fal­le­nen und extre­men Out­fits Ein­lass hat­ten. Die New Roman­tics hör­ten Human Lea­gue und Span­dau Bal­let und hören nun Goe­thes Erben, Nick Cave und Lacri­mosa. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


25 September

Subkultur! - Das Emo als Subkultur?

800px-FugaziEmo´s sind keine Kuschel­tie­ren die bei Berüh­rung nach Nah­rung ver­lan­gen, Emo ist die Abkür­zung für Emo­tio­nal Hard­core, einer Musik­rich­tung die ihre Ent­ste­hung in den USA der frü­hen 90ern fei­erte. Die als mehr emo­tio­na­lere und gefühl­vol­le­rer Ver­sion des Hard­core Punks mit anspruchs­vol­le­ren Tex­ten rund um Liebe und Ver­zweif­lung gedachte Musik­rich­tung fand schnell viele Anhän­ger, gerade in der Gene­ra­tion der Jugendlichen.

Mit Titeln wie »Ceme­tery Drive« oder »Roses for the Dead« gibt sich die Musik mor­bide, hat aber mit Gothic nicht viel zu tun. So ziem­lich jeder Emo ver­wech­selt die eige­nen hor­mon­be­grün­de­ten Pro­blem­chen mit tie­fem Welt­schmerz und lebt die­sen hem­mungs­los aus. Im abge­dun­kel­ten Zim­mer sit­zend wer­den trau­rige Gedichte ver­fasst, die größ­ten­teils in Metrik und Seman­tik ebenso gru­se­lig sind wie in der dunk­len Wortwahl.

Es wird wohl 2000 gewe­sen sein, als sich Emo auch als Stil­aus­prä­gung der jugend­li­chen Mode eta­blierte, letzt­end­lich wird sie auch dar­auf von den meis­ten redu­ziert. Dabei wer­den viele Stil­ar­ten zu einem ganz neuen indi­vi­du­el­len Stil gemischt. Die Szene greift Ele­mente aus Bewe­gun­gen wie Punk, Gothic, Metal, Rocka­billy und Visual-Kei auf und kom­bi­niert das ganze auf neue Art. Röh­ren­jeans, Hoo­dys, Vans und Chucks gehen als ein­deu­tige Merk­male die­ses Genre durch. Die Haar­farbe ist meist schwarz, kom­bi­niert mit grü­nen, blauen oder lila far­be­nen Sträh­nen, der in dem Mar­ken­zei­chen der Emos endet, dem lan­gen Pony der übli­cher­weise ein Auge bedeckt. Den gan­zen Arti­kel lesen… »