4 Juli

Spontis Wochenschau #17/11

Kategorie: Wochenschau5 Kommentare

Spontis WochenschauEs wird flei­ßig berich­tet und gut gespielt, die Sta­dien sind wider der Erwar­tun­gen gut gefüllt und die Ein­schalt­quo­ten gehen sicher­lich auch in Ord­nung. Die Frauen-WM in Deutsch­land. Als die Mann­schaft in ande­rer Beset­zung und ein paar Jahr frü­her Euro­pa­meis­ter wurde, bekam jede der Spie­le­rin­nen ein 40-teiliges Kaf­fee­ser­vice vom DFB. Das war 1989. Ein Jahr spä­ter glänz­ten die deut­schen Män­ner bei der Welt­meis­ter­schaft und erhiel­ten 64100€ Sieg­prä­mie, ob sich jemand davon einen lang geheg­ten Wunsch in Form eines 120-teiligen Besteck­kas­tens erfüllt hat, ist nicht über­lie­fert. Hal­tet durch liebe Leser, bald ist es vor­bei mit dem Som­mer­mär­chen in Rosa und alles ver­pufft in schwar­zen Seifenblasen.

In die­ser Aus­gabe habe ich eine win­zige Neue­rung zu ver­kün­den, denn ich habe mit dazu ent­schlos­sen, aktu­elle oder bevor­ste­hende wich­tige schwarze musi­ka­li­sche Ver­öf­fent­li­chun­gen, Kon­zerte und Auf­tritte mög­li­cher­weise belieb­ter Bands und Künst­ler in der Rubrik »Frisch & Schwarz« zu prä­sen­tie­ren. In Kurz­form und inner­halb der Wochen­schau, in unre­gel­mä­ßi­gen Abstän­den. Ob sich das eta­bliert und mög­li­cher­weise zu einer eige­nen Arti­kel­se­rie mutiert, ent­schei­det ihr, ich bin unschlüs­sig. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


27 Juli

Spontis Wochenschau #22

Spontis WochenschauNein, keine wei­te­ren Links zum schreck­li­chen Unglück in Duis­burg und keine Ent­hül­lun­gen durch Wiki­leaks. Eigent­lich war die Wochen­schau schon für Sonn­tag vor­be­rei­tet, musste aber mei­nen Gedan­ken zur Duis­bur­ger Tra­gö­die wei­chen.  Es jedoch noch Nach­rich­ten die nicht unter­ge­hen soll­ten, denn sonst ver­liert man zu schnell den Blick für die klei­nen Dinge im Leben. Blogs sind in der Medi­en­welt ange­kom­men, blog­gen gehört zum Zeit­geist und sind für Nach­rich­ten­ma­ga­zine wie die Aktu­elle Stunde des WDR eine Mög­lich­keit die Zuschauer an einer selbst initi­ier­ten Dis­kus­sion teil­ha­ben zu lassen.

Die Mög­lich­keit einige Kern­the­men der Sen­dung im Anschluss oder noch wäh­rend ihrer Aus­strah­lung zu nut­zen um seine Mei­nung kund­zu­tun, wird rege genutzt. Dabei sind viele Kom­men­tare meist gehalt­vol­ler als der eigent­li­che Blog­ein­trag selbst — Kom­men­tare pola­ri­sie­ren. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


10 November

Steampunks huldigen dem Burning Man

Kategorie: Schwarze Szene5 Kommentare

Auf ARTE Tracks, lief am Wochen­ende zur bes­ten Sen­de­zeit (3:00 mor­gens) ein kur­zer Bericht über das Phä­no­men Steam­punk und das Burning Man Fes­ti­val, zu der futu­ris­tisch tech­no­lo­gi­schen Bewe­gung hatte ich mich ja bereits in die­sem Arti­kel aus­ge­las­sen. Das Burning Man Fes­ti­val in einer Wüste in Nevada ist ein Phä­no­men für sich. Sei­nen Namen hat es von dem all­jähr­li­chen Ritual, eine über­di­men­sio­nale Sta­tue zu ver­bren­nen, mit der das acht­tä­gige Fes­ti­val am sechs­ten Tag sei­nen Höhe­punkt fei­ert.  Sinn und Zweck? Wiki­pe­dia beschreibt es sehr tref­fend mit einer gro­ßen Kunst­aus­stel­lung und einem Ort inten­si­ver — und ich ergänze — exzess­zi­ver Selbst­dar­stel­lung und eine große Party.

Seit Jah­ren ist das Fes­ti­val auch Treff­punkt für Steam­punks aus aller Welt, nicht zuletzt wegen der teil­weise spek­ta­ku­lä­ren Maschi­nen, die sich begabte und lei­den­schaft­li­che Künst­ler mit hand­werk­li­cher Atti­tüde ein­fal­len las­sen. Manch­mal könnte man sich wün­schen, wir hätte in Europa so einen hüb­schen, ein­sa­men und aus­ge­trock­ne­ten Salz­see, auf dem man im Umkreis von 50 km nie­man­den, aber auch wirk­lich nie­man­den »beläs­ti­gen« kann. Oder?

Begrün­der des Fes­ti­vals ist Larry Har­vey (* 1948 in der Nähe von Port­land). Er ver­an­stal­tete das Fes­ti­val erst­mals 1986 — angeb­lich aus Lie­bes­kum­mer — mit nur 20 Teil­neh­mern am Baker Beach, einem Strand in San Fran­cisco. Es wurde dann jähr­lich mit stei­gen­der Teil­neh­mer­zahl abge­hal­ten, bis 1990 das Ver­bren­nen der Sta­tue am Strand ver­bo­ten wurde. Dar­auf­hin zog das Burning Man Fes­ti­val in die Black-Rock-Wüste in Nevada. (Quelle: Wikipedia)

Viel­leicht so eine Art Wood­stock der neuen Gene­ra­tion, an der nahezu 50.000 Men­schen teil­neh­men um haupt­säch­lich sich selbst zu fei­ern. Auf jeden Fall ein Quell opti­scher und ästhe­ti­scher Freude, wie auch der Teil des Berich­tes bei ARTE zeigt:

Videos im Moment nicht verfügbar!


1 Juli

Mode der Zukunft

Ein lie­bes Hobby der Men­schen ist es sich vor­zu­stel­len, wie es in Zukunft aus­se­hen könnte und das nicht nur finan­zi­ell, son­dern auch rein äußer­lich. Jules Verne (1828−1905) zum Bei­spiel schrieb 1863 wie er sich das Paris des 20. Jahr­hun­derts vor­stellt. Glä­serne Wol­ken­krat­zer, Hoch­ge­schwin­dig­keits­züge, Gas­be­trie­bene Auto­mo­bile und Taschen­rech­ner. Dabei zeich­net er sehr oft ein düs­te­res und trost­lo­ses Bild der Zukunft, was aber nicht die Tat­sa­che schmä­lert, wie recht er haben sollte.

Da haben die Mode­de­si­gner ein ganz ande­res Bild gemalt. Funk­tio­nell, prak­tisch und außer­ge­wöhn­lich, so stellte man sich die Zukunft vor. So wirkt jeden­falls die Mode, die man dem Mann und Frau für das Jahr 2000 in der Pathe­tone Weekly 1930 auf den Leib schnei­derte. Wie Isa­belle vom Blog Clock­wor­ker schon ganz rich­tig meint, ist das etwas abseits der eigent­li­chen Steam­punk Ära (vik­to­ria­ni­sche Periode) fühlt sich aber so herr­lich nach Flash Gor­don an und passt wie die Faust auf´s Auge. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


16 Juni

Subkultur! - Steampunk

Kategorie: SubKultur!12 Kommentare

steampunksWer jetzt glaubt, es gibt Punks denen Dampf aus den Ohren pfeift, ist schief gewi­ckelt. Steam­punk ist eigent­lich ein ganz inter­es­san­tes Wort­spiel, um den Zusam­men­hang zu ver­ste­hen müs­sen wir uns kurz mit dem Begriff Punk aus­ein­an­der­set­zen. Punk ist eigent­lich ein Schimpf­wort für Ver­lie­rer und Outs­ider, das noch vor der gleich­na­mi­gen Jugend­kul­tur 1976 Ver­wen­dung fand, so musste sich selbst Mar­lon Brando 1953 im Film »The Wild One« von einem Klein­städ­ter als Punk beschimp­fen las­sen.  Der Dampf (engl. Steam) als sol­ches hat im Steam­punk eine beson­dere Bedeu­tung, denn in die­ser Fan­tasy­welt treibt der Dampf nicht nur die Dampf­ma­schi­nen an, son­dern auch Raum­schiffe, Luft­fahr­zeuge und Com­pu­ter die in der Haupt­sa­che aus Kup­fer, Mes­sing und Holz bestehen.

Steam­punks sind also nicht mit Punks im klas­si­schen Sinne zu ver­wech­seln, Men­schen bei­der Sub­kul­tu­ren unter­schei­den sich grund­le­gend. Punk ist eine Über­zeu­gung, Steam­punk eine Frei­zeit­be­schäf­ti­gung. Jugend­be­we­gung? Nein, eine inter­es­sante Sub­kul­tur für Ästhe­ti­ker und sol­che die es wer­den wol­len. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


20 Mai

Das Auge isst mit

Kategorie: Vernetzt1 Kommentar

Lei­der bin ich nicht mit dem Talent geseg­net, malen zu kön­nen. Gerade Linien und geo­me­tri­sche For­men kann ich ganz gut, schließ­lich hatte ich auch in der Schule tech­ni­sches Zeich­nen. Ha! Bei man­chen moder­nen Kunst­wer­ken unse­rer Zeit fragt man sich aber auch, ob man wirk­lich Talent dafür haben muss, oder ob es ein­fach nur an einer mög­lichst Haar­sträu­ben­den Was will uns der Künst­ler damit sagen? Geschichte liegt. Manch­mal liegt die Kunst darin, seine Kunst an den Kunst­lieb­ha­ber zur brin­gen, wobei das sicher­lich auch wie­der ein Talent ist. Das man mit Bil­dern die Augen beein­dru­cken kann, liegt in der Natur der Sache.  Bei Sma­shing Maga­zine, der Inspi­ra­ti­ons­quelle für den ambi­tio­nierte Web­hand­wer­ker und für die, die es wer­den wol­len, bin ich über ein paar beein­dru­ckend mor­bide Bil­der­samm­lun­gen gesto­ßen, die prima zu Spon­tis pas­sen und die ihr euch nicht ent­ge­hen las­sen dürft. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


19 Mai

Whitby Gothic Weekend

banner

Whitby in North York­shire ist ein beschau­li­cher Ort an der Küste Eng­lands und Ort des Whitby Goth Wee­kend. Seit 1997 trifft sich die eng­li­sche und inter­na­tio­nale Gothic Szene in Whitby. Im April und Okto­ber jeden Jah­res tref­fen sich hier Gothics, Schwarz­ro­man­ti­ker, Steam-Punks, Death­rock und Dark Indie Anhän­ger um sich selbst und ihre Szene zu fei­ern. Hier geht es weni­ger um Musik, als darum sich selbst und seine Form von Schwarzäs­the­tik zu prä­sen­tie­ren, dem Aus­tausch von gemein­sa­men Gedan­ken­gut und dem Fei­ern sei­ner Passion.

Dabei läuft alles ein biss­chen anders, als wir es gewohnt sind. Neben pro­fes­sio­nel­len, kos­ten­lo­sen Foto­shoo­tings für die eigene Gale­rie, gibt es Sand­bur­gen­bau­wett­be­werbe und Aus­flüge mit dem Boot auf die raue eng­li­sche See. Jeden Sonn­tag gibt es eine Bene­fiz Fußball-Turnier zwi­schen den Real Goths und der orts­an­säs­si­gen Zei­tung, der Whitby Gazette. Zahl­rei­che Aus­stel­lun­gen prä­sen­tie­ren schwarz-romantische Kunst oder klas­si­sche Vari­an­ten des Steam Punk.  Das könnt ihr euch jetzt erst­mal auf der Zunge zer­ge­hen las­sen. Selbst­ver­ständ­lich gibt es auch die übli­chen Ver­kaufs­stände und Kon­zerte, Ende April 2009, gaben sich Abney Park, The Last Dance, Zeit­geist Zero, Diary of Dreams, The House of Usher und Razo­rB­lade­Kis­ses die Ehre und gestal­ten das Fes­ti­val damit ein wenig exklu­si­ver und expe­ri­men­tel­ler. Den gan­zen Arti­kel lesen… »