In Ostafrika sind 500.000 Kinder akut vom Hungertod bedroht, Jean Ziegler brachte das Problem in einer nie gehaltenen Eröffnungsrede vor der Salzburger Festspielen deutlich auf den Punkt: »Alle fünf Sekunden verhungert ein Kind unter zehn Jahren. 37 000 Menschen verhungern jeden Tag, und fast eine Milliarde sind permanent schwerstens unterernährt. Und derselbe Weltfood-Report der FAO, der alljährlich diese Opferzahlen gibt, sagt, dass die Weltlandwirtschaft in der heutigen Phase ihrer Entwicklung problemlos das Doppelte der Weltbevölkerung normal ernähren könnte. Schlussfolgerung: Es gibt keinen objektiven Mangel, also keine Fatalität für das tägliche Massaker des Hungers, das in eisiger Normalität vor sich geht.«
Harte Fakten einer harten Wahrheit. Während täglich tonnenweise Lebensmittel in Supermärkten vernichtet werden, weil sie nicht mehr so schön aussehen, sterben an einem anderen Platz der gleichen Erde tausende Menschen an Hunger. Eine dunkle Welt und eine düstere Zukunft für eine verblendete Gesellschaft. Das zeigte die schwarze Szene schon vor 30 Jahren, als sie damit begann, ästhetisch zu provozieren. Den ganzen Artikel lesen… »







