13 Januar

Top10 der außergewöhnlichsten Sängerinnen (2)

Kategorie: Dunkle Klänge8 Kommentare

#5 Dolo­res O’Riordan (The Cranberries)

Die 1971 in Irland gebo­rene Sän­ge­rin Dolo­res O’Riordan ist den meis­ten als Front­frau der Band The Cran­ber­ries bekannt. Mit ihrem Album Need to Argue erreich­ten sie in Europa Kult­sta­tus und tra­fen mit ihrer Musik und den Tex­ten Zeit­geist und Welt­an­schau­ung der dama­li­gen Gene­ra­tion ins Schwarze.  Ihre Stimme und die Musik der Iren spielt mit Fol­kein­flüs­sen und dem cha­ris­ma­ti­schen Gesang der 37-jährigen.  Vor allem ihr Song Zom­bie ist in Kraft in der Musik und dem Text nicht mehr zu über­bie­ten. Seit 1994 ist sie mit Don Bur­ton ihrem ehe­ma­li­gen Tour­ma­na­ger ver­hei­ra­tet und hat vier Kin­der. Als im Sep­tem­ber 2003 ihre Schwie­ger­mut­ter schwer erkrankt, trennt sie sich von den Cran­ber­ries um sich um sie zu küm­mern. Kurz dar­auf ver­stirbt die Schwie­ger­mut­ter. Dolo­res O’Riordan ist heute auf Solo­pfa­den unter­wegs, konnte aber bis­lang nicht an die Erfolge, die sie zusam­men mit den Cran­ber­ries fei­ern konnte anknüp­fen. Wie 2008 bekannt wurde, möchte die Band eine EP ver­öf­fent­li­chen und 2009 auf Welt­tour­nee gehen.

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12 Januar

Top10 der außergewöhnlichsten Sängerinnen (1)

Kategorie: Dunkle Klänge8 Kommentare

Da die Top X von irgend­was zur Zeit schwer im Kom­men ist, möchte auch ich eine kurze Stre­cke mit ins Boot sprin­gen und hier die Top 10 der außer­ge­wöhn­lichs­ten Sän­ge­rin­nen prä­sen­tie­ren. Im ers­ten Teil prä­sen­tiere ich euch die Plätze 10 bis 6, den zwei­ten Teil mor­gen. Nennt es Kun­den­bin­dung, ich finde alle auf einen Streich zu dick. Selbst­ver­ständ­lich ist die Wahl rein Sub­jek­tiv, beruht auf mei­nem per­sön­li­chen Geschmack und ist düs­ter roman­tisch ange­haucht. Der ein oder andern wird sich vor sei­nem Bild­schirm auf­re­gen, wenn ich ihm eine ver­hasste Sän­ge­rin näher brin­gen möchte und mei­nen das die Betref­fende nicht sin­gen kann. Viel­leicht sogar zu recht, aber für mich defi­niert sich das außer­ge­wöhn­li­che eben anders. Die Stimme ist in die Wiege gelegt, der Gesang das Talent aber erst die Dar­bie­tung ist für mich die Kunst.

#10 — Ali­son Moyet (Yazoo)

Als Vince Clarke auf Depe­che Mode keine Lust mehr hatte, grün­dete er im Novem­ber 1981 mit der damals noch unbe­kann­ten bri­ti­schen Sän­ge­rin Ali­son Moyet die Band Yazoo.  Mit der Sin­gle Only You, der eigent­lich erst für Depe­che Mode geplant war, lan­de­ten sie einen Voll­tref­fer. Als ich die Band zum ers­ten mal im Radio hörte, bin ich wit­zi­ger­weise von einem Sän­ger aus­ge­gan­gen.  Umso über­rasch­ter war ich, auf der Sin­gle im Plat­ten­la­den das Bild eine Frau zu sehen. Die Stimme der 48-jährigen ist tief und sehr sou­lig und ver­sprüht den Charme einer ver­rauch­ten Eck­kneipe. Der las­zive Unter­ton wird ihrer natür­li­chen Figur nicht gerecht, ver­führte mich aber schnell ins schwär­men. Nie hat sich sich den kör­per­li­chen Dog­men der Musik­in­dus­trie unter­wor­fen und ist immer sie selbst geblie­ben. Ihre Solo­pro­jekte waren ähnlich erfolg­reich, reich­ten aber nicht an die Zei­ten bei Yazoo heran. 2008 tra­ten Vince Clarke und Ali­son Moyet nach 25 Jah­ren anläss­lich der Recon­nec­ted Tour als Yazoo wie­der auf der Bühne auf.

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