24 Dezember

Schwarze Weihnachten

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Heute ist Hei­lig­abend, Höhe­punkt und Finale des 3 mona­ti­gen Kosum­ter­rors. Die letz­ten und ganz har­ten stür­zen sich noch ein­mal bis zur Mit­tags­zeit in die Städte und Kauf­tem­pel um auch noch das letzte Geschenk zu besor­gen. Erwach­sene Män­ner strei­ten sich an der Gemü­se­aus­lage um die schein­bar letzte, weih­nacht­lich rote Paprika. Auch ich werde mich noch ein letz­tes mal in das Getüm­mel stür­zen, denn es fehlt immer noch der Weih­nachts­baum — den kau­fen wir aber immer erst am hei­li­gen Abend, so will es eine uralte und von mei­nem Vater über­lie­ferte Fami­li­en­tra­di­tion. Er sagt, die gibt´s dann bil­li­ger. Aha. Das es dann nur noch die ver­krüp­pel­ten und defor­mier­ten gibt, hat er mir ver­schwie­gen, aber Tra­di­tion ist Tradition.

Schwarze Weih­nach­ten gibt es übri­gens nicht, mei­ner Erfah­rung nach sind an Weih­nach­ten alle gleich. Punks hocken unterm Weih­nachts­baum und gröh­len Weih­nachts­lie­der, wäh­rend wir Gothics am Advents­kranz sit­zend ein leben­des Kan­nin­chen opfern.  Ist natür­lich Blöd­sinn, auch wenn sich das der ein oder andere so vor­stel­len mag, denn gerade an Weih­nach­ten ist kaum jemand gerne allein. In die­sem Punkt stimme ich Lordy zu und zähle mich zu sei­ner drit­ten Kate­go­rie der Weih­nacht­s­ty­pen. Den gan­zen Arti­kel lesen… »