16 Januar

Pressespiegel aus 20 Jahren Wave-Gotik-Treffen

Kategorie: Schwarze Szene4 Kommentare

Für das Pfingst­ge­flüs­ter zum Wave-Gotik-Treffen 2011 wurde mir eine beson­dere Ehre zuteil. Ich sollte einen Arti­kel mit dem Rück­blick auf 20 Jahre WGT schrei­ben, aus Sicht der Presse. Diese nicht allzu leichte Auf­gabe stellte mich vor einen Hau­fen Recherche-Arbeit, die mir dank des Archivs der Jugend­kul­tu­ren und der akri­bi­schen Vor­be­rei­tung des Her­aus­ge­bers des Pfingst­ge­flüs­ters, Mar­cus Rietzsch, erleich­tert wurde. Die Aus­wahl der Zitate war damit aber noch nicht getrof­fen, es war ein­drucks­voll, wie man ein und das selbe Ereig­nis für sich ver­ein­nahmte und das her­aus­pickte, was der Leser ver­meint­lich lesen wollte.

Zu Start eines neuen WGT Jah­res, das vom 25.5. bis zum 28.5.2012 sei­nen Höhe­punkt fei­ert, möchte ich euch den Arti­kel in vol­ler Länge prä­sen­tie­ren. Zum schmö­kern, lesen und stau­nen. Als Appe­tit­hap­pen für die Zweif­ler, als Bestä­ti­gung für die Ent­schlos­se­nen und als Bal­sam für die Süch­ti­gen.
Ich möchte euch auch das Pfingst­ge­flüs­ter selbst, dass ich bereits in die­sem und die­sem Arti­kel aus­führ­lich beschrie­ben habe, ans Herz legen. Als ange­neh­men und gelun­ge­nen Rück­blick auf ein Jubi­läum und als Aus­sicht auf das Kom­mende ziert es jede Samm­lung. Das 92-seitige Meis­ter­werk erhal­tet ihr zum Preis von 8,90€ im Shop der Pfingsgeflüster-Seite. Ich würde mich über zahl­rei­che Kom­men­tare zum Thema freuen, denn letzt­end­lich ist es Inter­pre­tai­ons­sa­che, wie man die Zitate deu­tet. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


31 Dezember

First and Last and Always

Kategorie: Ansichtssache11 Kommentare

Sonnenuntergang in KühlungsbornHeute geht das Jahr zu ende, und kaum jeman­den scheint auf­ge­fal­len zu sein, das wir ein neues Jahr­zehnt ein­läu­ten. Was waren das noch für Zei­ten als die 70er ende­ten und die 80er began­nen. Atom­kraft, Abrüs­tung und die Umwelt — aus der Stu­den­ten­be­we­gung wächst eine Par­tei, die Grü­nen grün­den sich. Nach­dem Punk Ende der 70er die Welt der Musik auf den Kopf stellte, ist die Bewe­gung 1980 fast über­all ange­kom­men und formt wäh­rend der Zeit des Deka­den­wech­seln unzäh­lige neue Musik­rich­tun­gen. Auch der Kom­merz ist auf den Zug auf­ge­sprun­gen und macht aus der NDW ein Zug­pferd für deutsch­spra­chige Musik. New Roman­tics, Gruf­ties, Waver, alle wer­den zu die­ser Zeit gebo­ren. Auch der Home-Computer ist auf dem Sie­ges­zug, ein C64 steht in vie­len Kin­der­zim­mern — BTX beginnt mit der Ver­net­zung der Gesell­schaft, die Welt wird immer schnel­ler. An Zau­ber­wür­feln rät­selt die Welt, Tscher­no­byl explo­diert wäh­rend Mut­ter Bei­mer in der Lin­den­straße die heile Welt spielt.

10 Jahre spä­ter enden die 80er in mit einem spek­ta­ku­lä­ren und groß­ar­ti­gen Abschluss: Die Mauer fällt und steht nicht wie­der auf. Was zusam­men­ge­hört kommt zusam­men, was nie passte, passt immer noch nicht. Die Gesell­schaft ver­liert zunächst ihre Kon­sis­tenz, Neo­na­zis gewin­nen neue Mit­glie­der. Aus­län­der­feind­lich­keit, Ras­sis­mus Rechts­ex­tre­mis­mus beherr­schen die Schlag­zei­len wäh­rend die Musik in der Belang­lo­sig­keit zu ersti­cken droht. Die Love­pa­rade sug­ge­riert Liebe und Frie­den wäh­rend begeis­terte Raver ihren Spaß haben. Doch auch die Krea­ti­vi­tät explo­diert, der ehe­ma­lige Osten holt nach, die Gothic-Szene, die eigent­lich schon am Boden lag wird defi­bril­liert. Die Welt scheint klei­ner, die bren­nen­den Ölquelle des Golf­krie­ges rau­chen auf jedem Bild­schirm, als Jugo­sla­wien zer­fällt, ist der Krieg nebenan. Die D-Mark bekommt ein neues Gesicht, Prin­zes­sin Diana stirbt und Monika Lewinsky saugt unter dem Tisch des Prä­si­den­ten. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


15 April

Archiv

Kategorie: Kommentare deaktiviert

Ich schreibe schon eine ganze Weile in die­ses Blog, erste vor­sich­tige Schät­zun­gen gehen vom August 2008 aus. Seit­dem hat sich eine ganze Menge ange­sam­melt das dem ober­fläch­li­chen Blick wohl ver­bor­gen bleibt, des­halb möchte ich hier einen Ein­blick in die Archive von Spon­tis geben. Nutzt die Such­funk­tion oben rechts um auch in den Archi­ven zu suchen oder wählt ein für euch beson­de­res Schlag­wort. Ich habe ver­sucht einige Mög­lich­kei­ten zu nut­zen, euch die Inhalte mög­lichst Infor­ma­tiv zu prä­sen­tie­ren, denn in vie­len Blogs ver­ber­gen sich wahre Schätze unter dem Män­tel­chen der zeit­li­chen Evolution.

Die Monat­li­chen Archive prä­sen­tie­ren euch nach einem beherz­ten Klick alle Ein­träge des ent­spre­chen­den Monats, bei der Zahl in Klam­mern (xx) han­delt es sich um die Anzahl der abge­leg­ten Arti­kel. Die Schlag­wort­wolke zeigt euch die am häu­figs­ten ver­wen­de­ten Wör­ter zur Beschrei­bung eines Arti­kels. Ein Klick auf da ent­spre­chende Wort zeigt alle Arti­kel, die mit dem geklick­ten Wort mar­kiert wurden.


31 Dezember

Heiß und fettig - Knusprige Musik 2009

Kategorie: Dunkle Klänge3 Kommentare

Jetzt mal so unter uns gespro­chen, die unzäh­li­gen Rück­bli­cke kön­nen schon etwas ner­vig sein. Erst jüngst ereilte einige Blog­pa­ra­den mei­nen Fee­dre­a­der, in dem es um die bes­ten Alben des Jah­res ging. Wenn ich ehr­lich sein muss, es gibt ganz wenige Alben die durch­weg stim­mig sind und einen wirk­lich Platz in der Spit­zen­liste ver­dient haben.

Die­ses Jahr war sehr durch­wach­sen, ebenso wie die Alben die ich in mei­ner Fin­ger und letzt­end­lich in meine Ohren bekom­men habe. Von vorne bis hin­ten gut war aber keins so rich­tig, neh­men wir Sound of the Uni­verse von Depe­che Mode. Wrong, In Chains oder auch Hole to Feed sind groß­ar­tige Stü­cke die allein den Kauf der Scheibe schon »ren­ta­bel« gemacht haben. Aber es sind auch wie­der Lücken­fül­ler dabei, die nicht so klin­gen, als seien sie fer­tig oder wür­den in Kon­zept des Albums pas­sen. Depe­che Mode spielt in der Cham­pi­ons Lea­gue der Pop­mu­sik und hier wird eben viel Show gemacht.

Ich tue mich schwer ein gan­zes Album zu lie­ben, viel­leicht weil auch die Zeit fehlt. Frü­her hat man sich im Jahr viel­leicht 5 Plat­ten kau­fen kön­nen, um die dann durch unzäh­li­ges hören zu ver­in­ner­li­chen. Heute höre ich gut und gerne das 10fache. Logisch das ich dabei nicht genug Lei­den­schaft mit­brin­gen kann, wirk­lich jedes Album mit der sel­ben Hin­gabe zu hören, wie ich es frü­her ein­mal gemacht habe. Mei­ner Mei­nung nach nicht wirk­lich schlimm, denn letzt­end­lich wach­sen mir Alben nach Jah­ren noch immer neu ans Herz.

Es gibt aber einige Über­ra­schun­gen der dies­jäh­ri­gen Neu­er­schei­nun­gen und New­co­mer die mich zum stau­nen gebracht habe und das meis­tens dann, wenn ich gewohnt musi­ka­li­sche Kate­go­rien ver­las­sen und über den Tel­ler­rand schaue und so sind mir einige Stü­cke beson­ders in Erin­ne­rung geblie­ben, die ich euch näher vor­stel­len möchte. Stellt euch das wie ein Schale Pom­mes vor: Jede Pom­mes ist anders, aber heiß, fet­tig und lecker sind sie alle. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


14 Januar

Auswertung: Musik des Jahres 2008

musikdesjahres081Die Blog­pa­rade von dem Blog mit dem unau­sprech­li­chen Namen ist been­det. Die Aus­wer­tung ist sehr inter­es­sant, wäh­rend es sonst eigent­lich immer wie­der Über­schnei­dun­gen gibt, strotzt die Liste vor Indi­vi­dua­li­tät. Liegt es daran das der Musik­ge­schmack der Teil­neh­mer dif­fe­ren­zier­ter ist oder daran das jeder etwas beson­de­res bei­tra­gen wollte?

Die Frage, wel­cher Song mir am bes­ten gefal­len hat, ist aber auch nicht leicht zu beant­wor­ten, denn wie bei vie­len ande­ren auch sind das bei mir meh­rere Songs. Einen wirk­li­chen Song des Jah­res kann man halt schwer nach sub­jek­tive Merk­male aus­wäh­len. Ver­kaufs­zah­len­ori­en­tierte Lis­ten schei­nen da Objek­ti­ver, aber da ich mir selbst keine Musik abkau­fen, bleibt mir nur eine even­tu­ell vor­han­dene Abspiel­sta­tis­tik  mei­ner Geräte. Den gan­zen Arti­kel lesen… »