12 April

Immer wenn er Pillen nahm

Kategorie: Vernetzt6 Kommentare

Nach­dem ich die zweite Runde von Stof­fels Pro­jekt Sti­mu­lus ele­gant habe aus­fal­len las­sen, möchte ich mich mit der Teil­nahme an der drit­ten Runde wie­der zurück­mel­den, noch bevor die vierte auch noch an den Start gehen kann. Dies­mal lau­tet die Bedeu­tung: »Mit­tel, wel­ches zur beque­men, ora­len Ein­nahme kugel­för­mig oder oval geformt ist.« sei der als Schelm ver­schrien, der hier zwei­deu­tig denkt.

Mein Syn­onym ist die Pille, denn mit denen stehe ich seit mei­ner Jugend auf Kriegs­fuß. Ich habe es nie lei­den kön­nen krank zu sein. Ich fand es auch nicht cool mit einem neuen Ver­band oder einer sicht­ba­ren Bles­sur die Auf­merk­sam­keit der Freunde zu erha­schen. Ich war viel lie­ber Gesund, oder tat wenigs­tens so. Als ich als Jugend­li­cher dann aber erst­mals an einer Grippe erkrankte, war die Ein­nahme von Anti­bio­tika unaus­weich­lich gewor­den um mög­lichst schnell wie­der unter den Leben­den zu wei­len und die Umwelt mit mit Anwe­sen­heit zu beglü­cken. Aber irgend­wie wollte es der Zufall das ich bei­nahe an einer von die­sen Bun­ten Kap­seln erstickt bin, jeden­falls hat es sich Post­trau­ma­tisch so ange­fühlt. Akute Atem­not, der Ver­lust der Ori­en­tie­rung und voll­stän­dige Hilf­lo­sig­keit sind neben Röcheln, wür­gen und spu­cken die wich­tigs­ten Erken­nungs­merk­male, die auch mei­ner Eltern erkannte und mir durch beherzte Schläge auf den Rücken Lin­de­rung ver­schaff­ten. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


10 März

Projekt Stimulus - Interpretation Runde 1

Brille auf einem BuchSti­mu­lus, das ist ein Reiz der im mensch­li­chen Sinne zu einer Wahr­neh­mung und Reak­tion führt. Sehr inter­es­sant fand ich die Adäqua­ten und Inad­äqua­ten Reize von denen in der Beschrei­bung im Wikipedia-Artikel zum Sti­mu­lus zu lesen ist. »Inad­äquate Reize kön­nen eben­falls eine Poten­tia­län­de­rung her­vor­ru­fen. Sie sind Reize, die der Sin­ness­zelle nicht ent­spre­chen und somit nur mit hoher Ener­gie oder gar keine Erre­gung aus­lö­sen.« So wie schlechte Musik zum Bei­spiel, die ich ab sofort als inad­äqua­ten Reiz kate­go­ri­sie­ren werde. Es gibt Tage, an denen liebe ich die Deut­sche Sprache.

Die schwarze Perle der Nord­see Stof­fel, die übli­cher­weise auf dem Blog Mahl­tied zu lesen ist, hat sich zum Sti­mu­lus ein Pro­jekt aus­ge­dacht, bei dem es darum geht den Reiz eines Wor­tes in eigene Bedeu­tung umzu­set­zen, wel­ches Medium man dabei benutzt spielt eigent­lich keine Rolle. Obwohl sie in der Vor­stel­lung zum Pro­jekt behaup­tet, die Regeln wären ein­fach, habe ich zwei Anläufe gebraucht um einen mir ver­ständ­li­chen Kon­sens zu bil­den, was aber auch an mei­nen ein­ge­schränkt geis­ti­gen Fähig­kei­ten lie­gen mag. Wie auch immer, Stof­fel erklärt ihr Pro­jekt jeden­falls so:

Ich gebe Euch in jeder Runde eine Bedeutung vor und Ihr sucht ein passendes Synonym dafür und setzt es in Bild-, Ton-, Video- oder Textform um. Dafür habt Ihr 2 Wochen Zeit, ich denke dieser Zeitrahmen ist für die Umsetzung in einem machbaren Rahmen. Natürlich könnt Ihr auch nachreichen oder Runden aussetzten.Ein Beispiel:
Bedeutung: Bezeichnung für einen Reiz, der eine Reaktion auslöst.
Synonym(e): Anregung, Anreiz, Antrieb.

Im ers­ten Schritt gibt Stof­fel also die Umschrei­bung eines Begrif­fes vor, das man in eigene Bedeu­tun­gen umsetzt. Die Auf­gabe zu Runde 1 lau­tet, etwas wahr­nehm­ba­res, das eine bestimmte Bedeu­tung hat in eigene Form umzu­set­zen. Ich erlaube mir, das in musi­ka­li­scher Art umzu­set­zen und ich hoffe, den Kern des Pro­jek­tes damit zu tref­fen. Den gan­zen Arti­kel lesen… »