Als bekennender Prodigy-Fan bin ich natürlich immer auf dem laufenden wenn es was neues rund um die Elektropunker gibt. Dachte ich jedenfalls bis jetzt. Jetzt musste ich bei Rollercoaster lesen, das Smack my bitch up Reengineered als Video verfügbar ist. Wer ist wiedergeboren? Natürlich verstand ich nur Bahnhof, den einen neuen Remix von The Prodigy selbst kannte ich nicht und das jemand mehr darüber wusste konnte sowieso nicht sein, also habe ich weitergelesen. Jim Pavloff, Ukrainischer DJ und Produzent hat sich vor seinen Computer gesetzt und baut den Song aus den Original-Samples die verwendet wurden nach. Man kann also Live dabei sein, wie ein Prodigy Song entstanden ist und neu entsteht, denn wenn man die Software beherrscht ist es ein leichtes seinen eigenen Remix daraus zu zaubern.
Stichwort Zaubern: Für mich entzaubert dies nicht den Originalen Titel sondern zeigt einmal mehr, auf welche Idee man kommen muss aus einigen Samples und dem massiven Einsatz von Technik einen Kracher zu bauen, hier zolle ich nochmal großen Respekt an Soundtüftler Liam Howlett. Für mich jedenfalls ist das ebenso eine kreative Kunst wie handgemachte Musik. Was im »Jetzt helfe ich mir selbst« Video auf ein paar Minuten gekürzt ist, bedarf auf den ersten Blick viel Übung mit dem Umgang dieser Software, die ich jedoch nicht kenne. Smack my bitch up hat jedoch im Original noch etwas anderes zu bieten, ein äußerst umstrittenes Video, das MTV damals aus seinem Programm genommen hat, weil man massive Proteste von Jugendschützern befürchtete. Logisch, das diese Tatsache dem Video einen zusätzlichen Popularitätsschub gegeben hat. Genug geredet, hier zunächst das Original: Den ganzen Artikel lesen… »


