13 Januar

Jetzt mach' ich's mir selbst: Smack my bitch up

Kategorie: Vernetzt5 Kommentare

Als beken­nen­der Prodigy-Fan bin ich natür­lich immer auf dem lau­fen­den wenn es was neues rund um die Elek­tro­pun­ker gibt. Dachte ich jeden­falls bis jetzt.  Jetzt musste ich bei Rol­ler­coas­ter lesen, das Smack my bitch up Reen­gi­nee­red als Video ver­füg­bar ist. Wer ist wie­der­ge­bo­ren? Natür­lich ver­stand ich nur Bahn­hof, den einen neuen Remix von The Pro­digy selbst kannte ich nicht und das jemand mehr dar­über wusste konnte sowieso nicht sein, also habe ich wei­ter­ge­le­sen. Jim Pav­loff, Ukrai­ni­scher DJ und Pro­du­zent hat sich vor sei­nen Com­pu­ter gesetzt und baut den Song aus den Original-Samples die ver­wen­det wur­den nach. Man kann also Live dabei sein, wie ein Pro­digy Song ent­stan­den ist und neu ent­steht, denn wenn man die Soft­ware beherrscht ist es ein leich­tes sei­nen eige­nen Remix dar­aus zu zaubern.

Stich­wort Zau­bern: Für mich ent­zau­bert dies nicht den Ori­gi­na­len Titel son­dern zeigt ein­mal mehr, auf wel­che Idee man kom­men muss aus eini­gen Sam­ples und dem mas­si­ven Ein­satz von Tech­nik einen Kra­cher zu bauen, hier zolle ich noch­mal gro­ßen Respekt an Sound­tüft­ler Liam How­lett. Für mich jeden­falls ist das ebenso eine krea­tive Kunst wie hand­ge­machte Musik.  Was im »Jetzt helfe ich mir selbst« Video auf ein paar Minu­ten gekürzt ist, bedarf auf den ers­ten Blick viel Übung mit dem Umgang die­ser Soft­ware, die ich jedoch nicht kenne. Smack my bitch up hat jedoch im Ori­gi­nal noch etwas ande­res zu bie­ten, ein äußerst umstrit­te­nes Video, das MTV damals aus sei­nem Pro­gramm genom­men hat, weil man mas­sive Pro­teste von Jugend­schüt­zern befürch­tete. Logisch, das diese Tat­sa­che dem Video einen zusätz­li­chen Popu­la­ri­täts­schub gege­ben hat. Genug gere­det, hier zunächst das Ori­gi­nal: Den gan­zen Arti­kel lesen… »


27 Oktober

The Prodigy - Invaders must Die (Remix)

invaders must die - special editionJa, selbst­ver­ständ­lich weiß ich, dass das Album schon län­ger auf dem Markt ist. Ich bin nur eben etwas lang­sa­mer und außer­dem gibt es gerade aktu­ell noch­mals eine neue 2 CD + 1 DVD Spe­cial Box die mich noch­mal daran erin­nert hat mei­nen Senf zum Album nie­der­zu­schrei­ben. Das passt natür­lich auch in die ver­län­gerte Tour der Bri­ten und zeigt wie­der ein­mal, das die mit allen Mar­ke­ting­was­sern gewa­schen sind und den Hals nicht voll bekom­men können.

Ich weiß jetzt gar nicht genau wann ich die ers­ten Berüh­rungs­punkte mit der Musik der unge­wöhn­li­chen Bri­ten hatte, ich glaube es war das Stück Out of Space, das im Win­ter 1992 meine Gehör­gänge erreichte. Obwohl es musi­ka­lisch in eine deut­lich andere Rich­tung strebte, als die sonst von mir bevor­zug­ten Musik­stile, bin ich den Eng­län­dern über all die Jahre immer treu geblie­ben und war fas­zi­niert von dem Ein­falls­reich­tum und den immer wie­der neuen Rich­tun­gen in die sie sich ent­wi­ckel­ten. Nach­dem die ers­ten Alben noch recht ravige Klänge behei­ma­te­ten, ist man einer kon­ti­nu­ier­li­chen här­te­ren Gang­art gefolgt. Spä­tes­tens mit dem Stück Fire­star­ter vom Album The Fat of the Land läu­tete man eine andere Gang­art ein.

Dem folgte nun auch der jüngste Streich, Inva­ders must Die. Kri­ti­ker bescher­ten dem Album durch­wach­sene Beur­tei­lun­gen, denn die meis­ten hat­ten wohl etwas ande­res erwar­tet. Aber das ist genau die Eigen­schaft von The Pro­digy, die ich schät­zen gelernt habe. Tue das uner­war­tete und scheiße auf das was andere von Dir möch­ten. Nach einige Stü­cken, die schon vorab im Netz und den Medien ver­teilt wur­den zün­dete man die kom­plette Bombe im Februar die­ses Jah­res. Nach anfäng­li­chen Unken­ru­fen sind die Kri­ti­ken jetzt auch deut­lich bes­ser gewor­den, denn The Pro­digy muss man ein­fach lie­ben ler­nen. Kurio­ser­weise kenne ich viele Men­schen aus der schwar­zen– und Gothic­szene, die eine Lei­den­schaft für die Band tei­len, auch bei denen die dem Genre EBM eher abge­neigt sind. Hier kann man die Musik von The Pro­digy aber auch nicht wirk­lich ein­ord­nen. Lange Rede, kur­zer Sinn, jetzt wird auf Play gedrückt: Den gan­zen Arti­kel lesen… »


19 Januar

The Prodigy - Omen

Kategorie: Dunkle Klänge5 Kommentare

Freu­di­ges Gluck­sen ist der Aus­druck für ein­same Hoch­ge­fühle. Die neue Sin­gle von The Pro­digy hat der­ar­tige Gefühle bei mir ent­facht, sind die Wun­der­kin­der der eng­li­schen elek­tro­ni­schen Musik doch seit Jah­ren fes­ter Bestand­teil mei­ner Play­list. Das ist doch Techno, was haben die in mei­ner Play­list zu suchen? Nun lie­ber Leser, weit gefehlt. The Pro­digy ist beim genaue­ren hin­hö­ren kein Techno, son­dern herr­lich düs­te­rer Elec­tro­punk der sich im Laufe der Jahre immer wei­ter ent­wi­ckelt hat. War die Band in ihren Anfän­gen zu Beginn der 90er deut­lich Spa­ß­ori­en­tiert bescher­ten sie mir in Ihrer Ent­wick­lung herr­lich dunkle Momente, zu denen die oft im Steam­punk gezeich­ne­ten Videos ihren Rest beitragen.

Umso erfreu­li­cher nach ihrem letz­ten Album Always Out­n­um­be­red, Never Out­gun­ned das 2004 erschie­nen ist, etwas neues zu hören, denn tot­ge­glaubte leben bekannt­lich län­ger. free­Q­net schreibt schon ganz rich­tig das die neue Sin­gle Omen eine har­mo­ni­sche Ver­bin­dung der alten Synth Klänge aus Expe­ri­ence und der fet­ten Beats aus ihrem let­zen Album. Ihr für Februar erwar­te­tes Album Inva­ders must Die aus dem es schon den gleich­na­mi­gen kos­ten­lo­sen Pro­mo­track gege­ben hat, fügt sich naht­los in die Alben­se­rie ein. Gewohn­tes mit neuem zu ver­bin­den, expe­ri­men­tel­les und tanz­ba­res kom­bi­nie­ren und die Fans über­ra­sche, dafür schätze ich die Jungs. Nicht die Nase rümp­fen liebe Gru­ties und Goths, son­dern Hori­zont erweitern.

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