Ich gebe zu, nach The Birthday Party mir lange nichts vernünftiges mehr aus Australien zwischen die Kopfhörer gekommen. Ich gebe auch zu, dass sicherlich einige Gruppierungen dabei sein werden, die ich bewusst und unbewusst verpasst habe — aber das Leben macht keine Pause, für niemanden. Es wird wieder Zeit die schwarze Tinte zu nehmen um sich von dessen Ergebnis auf einem weißen Blatt Papier beeindrucken zu lassen.
Der Tropfen fällt, sorgfältig falte ich das Blatt und betrachte das Werk: The Sunday Reeds
Nachdem die Australier Romana Ashton und Drew Jones aus Melbourne auf ihrem Debüt-Album »Drowning in History« noch als Duo zu sehen sind, haben sie sich inzwischen mit Andy Dawson einen festen Drummer zugelegt um ihr Definition von Musik auf Live unter die Menschen zu tragen. Kunst spielt bei den Australiern ein wichtige Rolle, so ist Sunday Reed eine Art Schutzpatronin der Kunst, denn schon in den 30er und 40er Jahren unterstütze sie australische Künstler bei ihrer Arbeit. Romana Ashton hat in Literatur und Kulturstudien promoviert und gibt zu, dieses Einflüsse nicht verstecken zu wollen »I care just as much about writing music/lyrics as I do about the kind of clips we make and the „feel” of the band. I have a PhD in literary and cultural studies so I can never be, you know, some kind of romanticized highschool rock „n” roll drop out. I’m not, so I’m not going to pretend to be.« Den ganzen Artikel lesen… »


