3 September

Tintenkleckse: The Sunday Reeds

Ich gebe zu, nach The Birth­day Party mir lange nichts ver­nünf­ti­ges mehr aus Aus­tra­lien zwi­schen die Kopf­hö­rer gekom­men. Ich gebe auch zu, dass sicher­lich einige Grup­pie­run­gen dabei sein wer­den, die ich bewusst und unbe­wusst ver­passt habe — aber das Leben macht keine Pause, für nie­man­den. Es wird wie­der Zeit die schwarze Tinte zu neh­men um sich von des­sen Ergeb­nis auf einem wei­ßen Blatt Papier beein­dru­cken zu lassen.

Der Trop­fen fällt, sorg­fäl­tig falte ich das Blatt und betrachte das Werk: The Sun­day Reeds

Nach­dem die Aus­tra­lier Romana Ash­ton und Drew Jones aus Mel­bourne auf ihrem Debüt-Album »Drow­ning in History« noch als Duo zu sehen sind, haben sie sich inzwi­schen mit Andy Daw­son einen fes­ten Drum­mer zuge­legt um ihr Defi­ni­tion von Musik auf Live unter die Men­schen zu tra­gen.  Kunst spielt bei den Aus­tra­li­ern ein wich­tige Rolle, so ist Sun­day Reed eine Art Schutz­pa­tro­nin der Kunst, denn schon in den 30er und 40er Jah­ren unter­stütze sie aus­tra­li­sche Künst­ler bei ihrer Arbeit.  Romana Ash­ton hat in Lite­ra­tur und Kul­tur­stu­dien pro­mo­viert und gibt zu, die­ses Ein­flüsse nicht ver­ste­cken zu wol­len »I care just as much about wri­t­ing music/lyrics as I do about the kind of clips we make and the „feel” of the band. I have a PhD in liter­ary and cul­tu­ral stu­dies so I can never be, you know, some kind of roman­ti­ci­zed high­school rock „n” roll drop out. I’m not, so I’m not going to pre­tend to be.« Den gan­zen Arti­kel lesen… »


2 Dezember

Subkultur! - Batcave

Kategorie: SubKultur!42 Kommentare

Der Batca­ver ist der pun­kigste aller Gruf­ties. Mar­ken­zei­chen sind Iro­ke­sen­fri­sur oder hoch­tou­pierte Haare, die oft­mals mit pin­ken oder grü­nen Farbe ver­se­hen sind, am liebs­ten in Neon. Netz­hem­den, Hand­schuhe und Strumpf­ho­sen trägt man grund­sätz­lich kaputt, eine kleine Indus­trie ver­sorgt den Batca­ver sogar mit vor­kon­fek­tio­nier­ten Löchern in Strumpf­ho­sen. In der sonst düs­te­ren Umge­bung mit trau­ri­gen Gesich­tern lacht er fre­cher­weise. In Dis­cos wird hem­mungs­los gehüpft, gerne auch mal gesprun­gen.  Den Namen hat man nicht etwa von Bat­man, son­dern einem im Juli 1982 eröff­ne­ten Club in Lon­don, dama­li­ger Kno­ten­punkt der bri­ti­schen Gothic Szene, der hat sei­nen Namen aber von Bat­man. Frü­her hörte man Alien Sex Fiend, The Spe­ci­men und Cinema Strange. Heute auch. Den gan­zen Arti­kel lesen… »