10 Dezember

Knopf drücken, abschalten: Krieg der Welten

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Fas­zi­nie­rend, erschre­ckend, auf­wüh­lend. Das was wir nur von düs­te­ren Filme kann­ten ist Rea­li­tät gewor­den, das Inter­net ist zum inte­gra­len Bestand­teil unse­res Lebens mutiert. Jahre fris­tete es einer Exis­tenz als Neben­sa­che, als Spiel­platz oder auch als Lexi­kon das man zuklap­pen und ins Regal stel­len kann. Doch für man­che unmerk­lich, für andere abseh­bar hat sich das Inter­net in das reelle Leben geschli­chen. Das mag für den ein oder ande­ren abson­der­lich klin­gen, doch in mei­ner Jugend war das Wort Inter­net noch nicht bekannt. Als »Gene­ra­tion Golf« bin ich in das Inter­net­zeit­al­ter hin­ein­ge­wach­sen und habe schon früh damit begon­nen mit aus­ein­an­der­zu­set­zen. Viele gleich­alt­rige wer­den mir bei­pflich­ten, wir ken­nen beide Sei­ten und haben damit denen die es gar nicht anders ken­nen etwas vor­aus, jeden­falls in die­ser Hinsicht.

Das tages­ak­tu­elle Gesche­hen zeigt es deut­lich: Die klas­si­schen Nach­rich­ten berich­ten immer häu­fi­ger über das Netz, Wiki­leaks und seine selbst­er­nannte Gali­ons­fi­gur Julian Ass­ange haben geschafft, was nie­mand vor 30 Jah­ren für mög­lich gehal­ten hätte: Digi­tale Infor­ma­tio­nen sind zur Waffe gewor­den, mit der Ver­tei­lung der gehei­men Doku­mente von Diplo­ma­ten an viele Redak­tio­nen auf die­sem Pla­ne­ten haben sie nicht etwa gezeigt was ein US-Diplomat über Angela Mer­kel denkt, son­dern viel­mehr wel­che Macht das hat, was vor Jah­ren belä­chelt wurde und warum Infor­ma­tio­nen der Schlüs­sel zu einer viel­leicht bes­se­ren Welt sein kön­nen. Robert Basic nennt Wiki­leaks »the next big thing« und spie­gelt damit meine Sicht der Dinge und lenkt den Fokus auf das groß­ar­tige, das Wiki­leaks und seine Akti­vis­ten aus­macht. Sie zei­gen auch die andere Seite der Medaille und for­dern damit Regie­run­gen, Geheim­dienste und Orga­ni­sa­tio­nen her­aus, die Wiki­leaks und Julian Ass­ange den Krieg erklärt haben. Die echte Welt, gegen die vir­tu­elle Welt. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


13 Oktober

Archiv der Jugendkulturen - Keine Hilfe durch Politik und Staat

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Archiv der JugendkulturenÜber 50.000€ sind mitt­ler­weile für die Ret­tung des Archivs der Jugend­kul­tu­ren zusam­men­ge­kom­men, doch die Zeit wird knapp. Berück­sich­tigt man die Spen­den­ent­wick­lung seit dem Start der Aktion, so lässt sich abse­hen, das am Ende noch etwa 35.000€ feh­len wer­den. Wie wich­tig das Archiv war, ist und sein wird, zeigt auch die aktu­elle Ent­wick­lung um die Depu­bli­zie­rung der Inhalte öffentlich-rechtlicher Medi­en­an­stal­ten. Das Archiv sam­melt seit Jah­ren Mate­rial aus und über Jugend­kul­tu­ren und hat einen Quel­len­fun­dus auf­ge­baut, der sei­nes­glei­chen sucht. Neu­lich dis­ku­tierte ich mit jeman­den über das Archiv:

Warum muss das Archiv eigent­lich durch Spen­den am Leben erhal­ten wer­den, ist es nicht Auf­gabe der Poli­tik und des Lan­des hier hel­fend ein­zu­grei­fen? Hat das Archiv über­haupt schon ver­sucht eine staat­li­che För­de­rung zu erhal­ten und was sagen die Politiker?

Ja, mei­ner Mei­nung nach ist es Auf­gabe der Poli­tik, kul­tu­rell wert­volle Ange­bote, die der All­ge­mein­heit dien­lich sind und die sich bereits eta­bliert haben finan­zi­ell zu unter­stüt­zen. Um die zweite Frage zu beant­wor­ten, habe ich mich den Ant­wort­brie­fen bedient, die das Archiv der Jugend­kul­tu­ren auf seine Home­page ver­öf­fent­licht hat und die eine mei­ner Mei­nung nach die Hilf­lo­sig­keit und den Unwil­len staat­li­cher Behör­den am bes­ten dokumentieren.

Im August schrieb Klaus Farin an den Bür­ger­meis­ter der Stadt Ber­lin, in dem er um die Unter­stüt­zung des Archivs der Jugend­kul­tu­ren ersucht. Ant­wort erhält er von der Senats­kanz­lei und der Abtei­lung Kul­tu­relle Ange­le­gen­hei­ten die den Wert des Archivs zu schät­zen weiß: »Das von Ihnen ins Leben geru­fene und gepflegte Archiv der Jugend­kul­tu­ren ist eine bemer­kens­werte Ein­rich­tung und leis­tet einen wich­tige Bei­trag zu wis­sen­schaft­li­chen Aus­ein­an­der­set­zung mit dem Thema Jugend­kul­tu­ren.« Doch lei­der sieht man sich nicht in der Lage, eine Unter­stüt­zung anzu­bie­ten, weil das Archiv in den Augen der Kanz­lei nicht als kul­tu­relle Ein­rich­tung gilt: »Zu den Auf­ga­ben der Abtei­lung (…) gehö­ren jedoch die För­de­rung und Betreu­ung kul­tu­rel­ler Ein­rich­tung (…) Vor die­sem Hin­ter­grund wäre eine Unter­stüt­zung des Archivs der Jugend­kul­tu­ren (…) grund­sätz­lich nicht mög­lich.« Den gan­zen Arti­kel lesen… »


28 September

Unter Linken - Die Reportage zum Buch von Jan Fleischhauer

Links? Oder viel­leicht doch rechts? Viel­leicht aber auch die gol­dene Mitte? In Zei­ten einer bür­ger­na­hen Poli­tik die lie­ber dage­gen ist als dafür und auch mal Nein sagt, weil es eben das Gegen­teil von dem ist, was die ande­ren sagen. Poli­tik ohne Pro­fil, bei denen der Wäh­ler schon schnell mal über­se­hen kann, in wel­che Rich­tung es poli­tisch gehen soll und bei der selbst die Mit­glie­der, Abge­ord­ne­ten und Vor­sit­zen­den einer Par­tei selbst nicht mehr so recht wis­sen, in wel­che Rich­tung sie denn nun sel­ber fah­ren. Mann kann ja schon mal den Blin­ker set­zen um nach­her doch in einer andere Rich­tung zu fahren.

In Deutsch­land unter­schei­det man zwi­schen all den Par­tei gerne mal zwi­schen Links und Rechts, oder auch: Links­ex­trem und Rechts­ex­trem, das wird in den Medien häu­fi­ger zum Wurf­ge­schoss ver­ba­ler Poli­ti­sie­rung. Rechts, das sind die Bösen, die Nazis, die Faschis­ten, die mit den Glat­zen und den Sprin­ger­stie­feln. Links, das sind die, die mit Schwar­zen Mas­ken und Kapu­zens­hirts, die das Sys­tem an sich doof fin­den und für die Kapi­ta­lis­ten der natür­lich Feind sind und die man für Gute hält weil sie Steine auf die wer­fen die Rechts sind, das sind die, die auch gerne mal ganze Stadt­teile ver­wüs­ten, weil sie mei­nen nur so etwas ändern zu kön­nen. Könnte man doch mei­nen, oder? Den gan­zen Arti­kel lesen… »


8 Mai

Die Qual der Wahl

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Schon wie­der wäh­len gehen? Ein schö­ner Sams­tag, so schön dass ich den Wunsch einen klei­nen Ein­kaufs­bum­mel zu ver­su­chen in die Tat umge­setzt habe. Natür­lich war ich mir der Tat­sa­che bewusst, das es wohl voll wer­den würde. Schließ­lich steht die Land­tags­wahl vor der Tür und außer­dem spielt der hei­mi­sche Fuß­ball­ver­ein auf eige­nem Rasen. Auf hal­bem Weg dann ver­wun­derte mich ein mas­si­ves Poli­zei­auf­ge­bot um den Stand einer Par­tei herum, das sich aus der Ent­fer­nung durch laut­star­kes Pfei­fen und Grö­len einer anwe­sen­den Men­schen­schar bemerk­bar machte.

Ein ver­rück­tes Bild. Da musste der mit rund 10 Per­so­nen besetzte Stand von viel­leicht 80 Poli­zis­ten vor rund 120 auf­ge­brach­ten Men­schen »beschützt« wer­den. Über­all film­ten Kame­ras das Gesche­hen. Die Par­tei Pro-NRW filmt mit 3 Kame­ras die gegen sie auf­ge­brach­ten Men­schen, die eben­falls mit 4 Kame­ras zurück­film­ten. Mit­ten­drin dann die Poli­zei, die eben­falls mit 2 Kame­ras filmte. Der Über­wa­chungs­staat färbt auf seine Bür­ger ab, irgend­wie Para­dox. Immer­hin konnte man von den wahr­schein­lich lächer­li­chen Paro­len der Par­tei Pro-NRW nichts hören. Das ist auch bes­ser so, sonst hätte sich wohl­mög­lich jemand dazu ver­lei­ten las­sen kön­nen sich durch Men­schen und Poli­zei­ab­sper­rung zu drän­gen um eines der Flug­blät­ter zu ergat­tern. Ruhige Minu­ten zwi­schen den Rufen auf­ge­brach­ter Bür­ger nutzte ich scham­los aus um mich selbst mit Pfif­fen an der Grup­pen­dy­na­mik zu beteiligen.

Und dazwi­schen immer wie­der Pas­san­ten, die von dem gan­zen Gesche­hen nichts wis­sen woll­ten und der Sache lie­ber mit gesenk­tem Blick aus dem Weg gin­gen. Ein jun­ges Paar kreuzte mein Sicht­feld, bei denen ich im vor­bei­ge­hen »Müs­sen wir schon wie­der wäh­len gehen?« auf­schnap­pen konnte.  Ja, ihr müsst. Sonst bringt die ganze Demo­kra­tie nichts. Wen ihr wählt, müsst ihr ent­schei­den. Ihr seid unpo­li­tisch und habt kei­nen Bock zu wäh­len? Gut, dann meckert aber spä­ter nicht rum was euch alles nicht gefällt an die­sem (Bundes-)Land. Nutzt die Zeit die ihr bis mor­gen noch habt und beschäf­tigt euch mit der Land­tags­wahl in NRW mit den Kan­di­da­ten und den Pro­gram­men, jeder hat doch etwas, was ihn beson­ders stört oder inter­es­siert. Unpo­li­tisch heißt nicht, den Kopf in den Sand zu ste­cken und abzu­war­ten was passiert.

(Bild­quelle: André Wal­ter via flickr.com)

13 Dezember

Spontis Wochenschau #50

Spontis WochenschauUnauf­halt­sam, unwei­ger­lich und unaus­weich­lich nähern wir uns dem Weih­nachts­fest 2009. Neben aber­tau­sen­den Rück­bli­cken und Aus­bli­cken, vira­len Advents­ka­len­dern und weih­nacht­lich geschmück­ten Inter­net­sei­ten pene­triert uns das Fest auch im rea­len Leben. Weih­nachts­märkte, Glüh­wein, Geschenke und musi­ka­li­sches Geklim­per. Mein Ver­such, sich der Sache zu ent­zie­hen um nicht am hei­li­gen Abend schon die Schnauze voll zu haben gelingt nicht immer und ist immer ein Grat­wan­de­rung zwi­schen Ego­is­mus und Selbst­auf­op­fe­rung. Obwohl ich mich bemüht habe, die Link­tipps für diese Woche ganz bewusst neu­tral zu hal­ten, hat sich der ein oder andere Rück­blick ein­ge­schli­chen.  Aber keine Angst, ich werde das wie­der gut machen, ehr­lich. Ganz neben­bei: Offen­bar habe ich etwas mit den Kalen­der­wo­chen durch­ein­an­der­ge­wür­felt, so dass ich mich gezwun­gen sah, die Num­me­rie­rung der Wochen­schau zu kor­ri­gie­ren, bevor irgend­ei­ner wie­der auf die Idee kommt, ein Kom­men­tar daran zu ver­schwen­den dafür zu nut­zen mich damit zu ner­ven dar­auf auf­merk­sam zu machen. Und ja, es sind noch 2,6 Kalen­der­wo­chen bis zum Jahreswechsel.

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22 September

Die Kanzlerin kommt - Und alle so: Yeaahh!

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Und alle so: Yeaahh!Der Aus­lö­ser die­ser Über­schrift geis­tert schon eine ganze Weile durch die Netz­ge­meinde. Ein Pla­kat der Kanz­le­rin für einen Besuch auf dem Ham­bur­ger Gän­se­markt wirbt, wurde durch einen unbe­kann­ten demo­kra­ti­siert in dem er ein­fach seine Mei­nung dar­auf schrieb. »Und alle so: Yeaahh!« So herr­lich iro­nisch, so herr­lich ein­fach und so herr­lich direkt, direk­tes Kopf­kino. Nach­dem es auf zahl­rei­chen Blogs ver­brei­tet wurde, war fast klar, das es zur Rede etwas pas­sie­ren sollte. Vor­bei an öffent­li­chem Inter­esse for­mierte sich am Frei­tag ein Flashmob poli­ti­scher Güte, der die Rede der Kanz­le­rin mit lau­tem rufen von »Yeaahh!« ein­deu­tig bereicherten.

Tril­ler­pfei­fen und »Buh«-Rufe sind eben genauso lang­wei­lig wie die Rede der Kanz­le­rin selbst, klar das nicht nur Fans die­ser aus­ge­spro­chen gelun­ge­nen Aktion dabei waren. Einige Zuschauer lie­ßen sich jedoch anste­cken und taten dem Flashmob gleich und mach­ten dar­aus eine höchst cle­vere Aktion.

Jetzt schreibt Ole Reiß­mann auf Spiegel-Online (via Nerd­core) von puber­tä­ren Stö­rern und Flashmob-Terror und stellt sich die Frage, ob diese Aktion im Vor­feld hätte ver­hin­dert wer­den müs­sen. Die Schluss­fol­ge­run­gen und Ver­glei­che die er zieht, sind so weit von der Rea­li­tät ent­fernt, das es nur so kracht. Offen­bar han­delt es sich bei Ole Reiß­mann um einen schrei­ben­den Ver­eh­rer der Kanz­le­rin der als Prak­ti­kant im Spie­gel ein­ge­schleust wurde: Den gan­zen Arti­kel lesen… »


11 September

Glaubwürdigkeit von Wahlplakaten

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fdp_westerwelleAls ich ges­tern ein Wahl­pla­kat von Guido Wes­ter­welle gese­hen habe, stutze ich, so hatte ich den FDP Par­tei­vor­sit­zen­den nicht in Erin­ne­rung. Der Jür­gen Proch­now der deut­schen Poli­tik, wie ich ihn immer lie­be­voll nannte, den ich für sein Cha­rak­ter­ge­sicht und sei­nen offe­nen Umgang mit der eige­nen Homo­se­xua­li­tät immer gemocht habe strahlte wie ein Honig­ku­chen­pferd und wirkt auf mich selt­sam ver­än­dert. Irgend­wie glat­ter, irgend­wie geleck­ter. Das die Bil­der für den Wahl­kampf alle­samt am Com­pu­ter retu­schiert sein dürf­ten, kann keine Neu­ig­keit sein.

Hier ein paar Augen­ringe der letz­ten Wahl­kampf­ver­an­stal­tung weg retu­schie­ren, das ein oder andere Haar darf auch noch gegen ein bun­tes aus­ge­tauscht wer­den, alles im Sinne einer jun­gen und fri­schen Par­tei. Klar wer­den die Kan­di­da­ten auch geschminkt und auf­ge­motzt, doch wo sind die Grenzen?

Es gibt offen­bar doch mehr Sym­pa­thie­wäh­ler, die ihren Kan­di­da­ten nach dem Aus­se­hen beur­tei­len und weni­ger nach den Ansich­ten, die die­ser ver­tritt. Für mich ver­lie­ren sol­che Bil­der an Glaub­haf­tig­keit, und wecken den Ein­druck, die Kan­di­da­ten hät­ten noch mehr zu ver­ber­gen als ihr Gesicht. Die ganze Straße ist voll mit Gesich­tern von denen einige wir­ken wie die Scher­gen des Jokers, der einst gegen Bat­man kämpfte.

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9 September

Das Internet Manifest

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netzwerkEin Gemein­schaft popu­lä­rer jun­ger Jour­na­lis­ten und das Who is Who der deut­schen Blo­goss­phäre fasst in ihrem Inter­net Mani­fest zusam­men, was für sie essen­ti­ell ist und erstellt dar­aus 17 Behaup­tun­gen . Wie Jour­na­lis­mus heute funk­tio­niert heißt es im Unter­ti­tel und könnte eine Kampf­an­sage an Zei­tungs­lob­by­is­ten und Medi­emo­gule sein, oder ein Lehr­buch für ange­hende und enga­gierte Jour­na­lis­ten der neuen Wege. Viel­leicht auch ein klei­ner Leit­fa­den für den infor­ma­ti­ons­be­wuss­ten Blogger.

Ich möchte die Lizenz zu Wei­ter­ver­brei­tung bei Namens­nen­nung auf­grei­fen und die Behaup­tun­gen mit mei­nen Gedan­ken ergän­zen, in der Hoff­nung das meine Leser das gleich tun, denn aus die­sen Behaup­tun­gen ent­steht selbst­ver­ständ­lich Dis­kus­si­ons– und vor allem Hand­lungs­be­darf. Es lohnt sich viel­leicht seine eige­nen Weis­hei­ten zu destil­lie­ren und dar­aus seine eige­nen Kon­struk­ti­ven Schlüsse zu zie­hen um dem eige­nen Bestre­ben nach stän­di­ger Ver­bes­se­rung nachzukommen.

Das aus den Behaup­tun­gen For­de­run­gen wach­sen liegt in der Natur der Sache, ob sie aber ähnlich wie die 95 The­sen des Clue­train Mani­fes­tes im Sande ver­lau­fen wird sich zei­gen. Ich hoffe das die Ent­wick­lung in den Köp­fen den Ent­wick­lun­gen des Net­zes nicht wei­ter hin­ter­her­lau­fen. Es ist Zeit für eine Auf­hol­jagd. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


3 September

Webwahlkampf: Maschinenraum

Kategorie: VernetztKeine Kommentare

Elektrischer Reporter

Der Wahl­kampf zum Wahl­jahr 2009 geht in seine heiße Phase, die Blo­go­sphäre ist so poli­tisch wie nie, kaum ein Blog­ger ent­geht dem Getöse der Par­teien und ver­folgt jeden Tweet, jeden Blog­ein­trag und jeden Pod­cast den die Par­teien von sich geben.  Die Poli­tik muss sich daran gewöh­nen, das sie 24 Stun­den rund um die Ohr vom Netz beob­ach­tet und ana­ly­siert wird, Pein­lich­kei­ten wer­den scho­nungs­los auf­ge­deckt und argu­men­ta­tive Feh­ler gna­den­los zerissen.

Das Bild, was die meis­ten Poli­ti­ker dabei hin­ter­las­sen ist erschre­ckend. Digi­tale Inkom­pe­tenz an brei­ter Front und lächer­li­che Ver­su­che den Obama Wahl­kampf in den USA nach­zu­ah­men. Was dahin­ter steckt und wie genau man ver­sucht an die begehr­ten Stim­men der Wäh­ler zu kom­men, gibt es jetzt in einer neue Folge des elek­tri­schen Repor­ters zu sehen.

Ich selbst ver­folge die mei­ner Mei­nung nach wich­tigs­ten poli­ti­schen Blogs um auf dem lau­fen­den zu blei­ben sowie die Feeds der wich­tigs­ten Zeit­schrif­ten und Maga­zine und bin immer ver­wun­dert, wie sehr sich die Bericht­er­stat­tun­gen unter­schei­den. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


30 August

Rette deine Freiheit

Kategorie: Ansichtssache7 Kommentare

Rette Deine Freiheit

Ich freue mich immer, wenn enga­gierte Netz­nut­zer ihre Talente dazu nut­zen Videos zu erstel­len die uns vor Augen füh­ren wel­che Par­tei unsere Bun­des­kanz­le­rin eigent­lich reprä­sen­tiert. Am Sonn­tag kam man gar nicht daran vor­bei sich von einem lang­wei­li­gen und ein­stu­dier­ten »Duell« der bei­den Kon­tra­hen­ten Mer­kel und Stein­meier berie­seln zu las­sen. Kri­ti­sche The­men wur­den erst gar nicht behan­delt, alles andere ähnelte eher einer Bücher­le­sung. Wer hat gewon­nen? Nie­mand, hat ja auch kei­ner gekämpft.

Etwas pole­mi­scher geht Alex­an­der Leh­mann ans Werk und holt nach sei­nem gelun­ge­nen Du bist Ter­ro­rist Video zum nächs­ten Pau­ken­schlag aus. Rette deine Frei­heit greift die ver­ba­len Mit­tel von Frau von der Leyen auf und schil­dert anschau­lich die andere Sicht der Dinge. Liegt die Wahr­heit dazwi­schen? Den gan­zen Arti­kel lesen… »