28 September

Bloodlust - Vampire als Sex-Objekt

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Playboy Ausgabe Oktober 2009Es wurde gewählt. Sämt­li­che Medien sind gefüllt mit Wahl­ana­ly­sen und Vor­her­sa­gen, Kom­men­ta­ren und Arti­kel. Auf der Suche nach ein biss­chen Ablen­kung bin ich über den aktu­el­len ame­ri­ka­ni­schen Play­boy gestol­pert, wer jetzt an das denkt, an was ich den­ken würde, wenn ich das hier lesen täte, ist ein schlim­mer Schelm. Any­way, zurück zum Play­boy. Blood­lust! Why the Undead are Hot again heißt es da auf dem Titel des Hochglanzmagazins.

Der Play­boy geht der durch­aus inter­es­san­ten Frage nach, was Vam­pire so auf­re­gend macht. Ist es die Fas­zi­na­tion des Toten oder dem Sta­dium zwi­schen bei­den Wel­ten? Vam­pire sind ja eigent­lich Untote, Abra­ham »Bram« Sto­kers Roman Dra­cula hieß im Ori­gi­nal des 19. Jahr­hun­derts The Un-Dead, heute würde man sie wohl Zom­bies nen­nen. Es sind viel­leicht auch die über­mensch­li­chen Kräfte, die einem Vam­pir zuge­schrie­ben wer­den, über­mensch­li­che Kräfte, Ver­wand­lungs­kunst und Tele­pa­thie um nur einige zu nen­nen. Super­man war ja auch schon ein Frau­en­schwarm, warum also nicht auch Dracula?

Frauen wird es ent­täu­schen, denn Vam­pire gel­ten als See­len­lose Wesen und das ist dann doch der Kern der eigent­li­chen Sache, der Sache mit der Liebe. Die Roman­tik gebie­tet, das nur Wesen mit Seele wirk­lich lie­ben kön­nen. Aber merke: Lust und Begierde hat nicht immer etwas mit Liebe zu tun. Es sind auch die äuße­ren Werte, die attrak­tiv und auf­re­gend machen. Die ers­ten Vam­pire wur­den meist als eng­li­sche Adlige beschrie­ben. Sie leb­ten ein Leben in Reich­tum uns Schön­heit, in Deka­denz und Über­fluss alles das, wovon Frauen immer geträumt haben und das was auch Gothics, ins­be­son­dere Schwarz-Romantiker bis heute fas­zi­niert. Den gan­zen Arti­kel lesen… »