Eine ganze Menge Fremdwörter im Titel, ich bemühe mich, zunächst den sprachlichen Knoten zu lösen. Bodymodification (kurz Bodymod), das im Deutschen wohl am ehesten mit »Körperveränderung« übersetzt werden könnte, ist der Sammelbegriff für alle Veränderungen des Körpers durch Piercings, Tätowierungen, Implantationen oder auch das anbringen von Ziernarben oder Verbrennungen. Der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Das nehmen einige Japaner besonders genau und lassen sich sei nun Kochsalzlösung unter die Haut spritzen, um die entstandene Beule auf dem Kopf dann durch den geschickten Einsatz ihrer Hände in die Form eines Bagels (Das ist dieses runde Gebäck aus Hefeteig mit dem Loch in der Mitte) zu bringen.
Ryoichi »Keroppy« Maeda, ein japanischer Fotograf und Journalist der dortigen Bodymod-Szene, beschäftigt sich seit 20 Jahren mit dem japanischen Underground und der dortigen Bodymod-Szene. Ironischerweise war es Ryoichi selbst, der das Injektionsverfahren in Japan etablierte, das von den dortigen Anhängern der Körperveränderungen begeistert angenommen wurde. Das Magazin Vicestyle hat mit ihm ein Interview geführt, das ich begleitend zu einigen seiner Bilder übersetzt habe. Den ganzen Artikel lesen… »


