Ich bin mitten im Osterwochenende und komme einfach nicht zum bloggen. Zum einen muss ich jede freie Minute damit verbringen für meine Meister Prüfung im Mai zu lernen, dann ist auch noch schweinegutes Wetter und außerdem gibt es auch noch die ein oder andere familiäre Feier, der ich beiwohnen wollte. Während ich also neben dem Lernen versuche meinen Kopf frei zu bekommen (habe ich irgendwo gelesen, das man das so sagt, eigentlich wollte ich nur auf andere Gedanken kommen, denn den Kopf frei zu bekommen würde wohl eine vollständige Gehirnentfernung voraussetzen, bei mir jedenfalls) mache ich gedankliche Reisen in unbekannte Gewässer.
Am Karfreitag habe ich den frühen Abend dazu genutzt, im Zentrum des Gesellschaftlichen Lebens in Mönchengladbach (Alter Markt) einen Kaffee zu schlürfen und dabei die Menschen um mich herum beobachtet. Ein meiner liebsten Beschäftigungen übrigens. Dabei ist mir aufgefallen, das doch tatsächlich jeder Fisch isst und kein Fleisch. Obwohl ich meine Mitgliedschaft gekündigt habe, interessieren mich solche Fragen immer brennend und gestandene Christen kommen in Erklärungsnot. Essen wir Fisch weil Jesus gekreuzigt wurde? Essen wir Fisch weil es zur Fastenzeit dazu gehört? Oder ist Fisch die Nahrung der Armen? Zumindestens letzteres ist heute überholt, den 1 Kilo Schwein ist deutlich günstiger und Fischfrikadellen kann man nicht wirklich zu den Fischen zählen. Die anderen Erklärungen fühlen sich für mich an, wie an den Haaren herbei gezogen. Aber was soll´s ich mag Fisch eigentlich ganz gern, auch Donnerstags. Den ganzen Artikel lesen… »



