13 April

Verkehrte Welt - Fisch am Freitag

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Ich bin mit­ten im Oster­wo­chen­ende und komme ein­fach nicht zum blog­gen. Zum einen muss ich jede freie Minute damit ver­brin­gen für meine Meis­ter Prü­fung im Mai zu ler­nen, dann ist auch noch schwei­ne­gu­tes Wet­ter und außer­dem gibt es auch noch die ein oder andere fami­liäre Feier, der ich bei­woh­nen wollte.  Wäh­rend ich also neben dem Ler­nen ver­su­che mei­nen Kopf frei zu bekom­men (habe ich irgendwo gele­sen, das man das so sagt, eigent­lich wollte ich nur auf andere Gedan­ken kom­men, denn den Kopf frei zu bekom­men würde wohl eine voll­stän­dige Gehir­nent­fer­nung vor­aus­set­zen, bei mir jeden­falls) mache ich gedank­li­che Rei­sen in unbe­kannte Gewässer.

Am Kar­frei­tag habe ich den frü­hen Abend dazu genutzt, im Zen­trum des Gesell­schaft­li­chen Lebens in Mön­chen­glad­bach (Alter Markt) einen Kaf­fee zu schlür­fen und dabei die Men­schen um mich herum beob­ach­tet. Ein mei­ner liebs­ten Beschäf­ti­gun­gen übri­gens. Dabei ist mir auf­ge­fal­len, das doch tat­säch­lich jeder Fisch isst und kein Fleisch. Obwohl ich meine Mit­glied­schaft gekün­digt habe, inter­es­sie­ren mich sol­che Fra­gen immer bren­nend und gestan­dene Chris­ten kom­men in Erklä­rungs­not. Essen wir Fisch weil Jesus gekreu­zigt wurde? Essen wir Fisch weil es zur Fas­ten­zeit dazu gehört? Oder ist Fisch die Nah­rung der Armen? Zumin­des­tens letz­te­res ist heute über­holt, den 1 Kilo Schwein ist deut­lich güns­ti­ger und Fisch­fri­ka­del­len kann man nicht wirk­lich zu den Fischen zäh­len. Die ande­ren Erklä­run­gen füh­len sich für mich an, wie an den Haa­ren her­bei gezo­gen. Aber was soll´s ich mag Fisch eigent­lich ganz gern, auch Don­ners­tags. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


25 Februar

Am Aschermittwoch ist alles vorbei

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karneval in gladbach6 Tage Aus­nah­me­zu­stand im Rhein­land. 6 Tage lang Kar­ne­val, von Alt­wei­ber am Don­ners­tag bis zum gest­ri­gen Veil­chen­diens­tags­zug mas­kierte, ver­klei­dete und kos­tü­mierte Men­schen. 6 Tage lang haben Men­schen jeder Gesell­schafts­schicht, jeden Alters und jeder Gesin­nung einen Grund Alko­hol zu trin­ken und sich dane­ben zu beneh­men. Manch­mal fühlt es sich so an, als wären vie­len dann das, was sich sich schon immer erträumt haben. Jugend­li­che Rand­grup­pen und Sze­n­e­mit­glie­der schei­nen 6 Tage lang aus­ge­blen­det, ein Gothic ver­kommt zum Kos­tüm, bunte Haare sind nicht mehr ein Sym­bol der Abgren­zung, son­dern wer­den zum Sym­bol der Zuge­hö­rig­keit. Irgend­wie scheint das Rhein­land in die­ser Zeit ehr­li­cher zu sein, bei vie­len Men­schen wirkt der Alko­hol wie ein Ver­hal­ten­ska­ta­ly­sa­tor, die einen wer­den Hem­mungs­lo­ser, die ande­ren Aggres­si­ver, andere wer­den auch ein­fach nur müde. Am Ascher­mitt­woch ist alles vor­bei, die Büros sind wie­der vol­ler Men­schen die in ihrer Tätig­keit nach­ge­hen und beim nächs­ten Besuch in den Innen­städ­ten ist wie­der alles beim alten. Äußer­lich andere wer­den wie­der Anstoß der Gesell­schaft. Viel­leicht aus Neid, Neid dar­auf das ganze Jahr über das zu sein, was man sich erträumt. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


9 Oktober

Aufgewärmtes schmeckt eben doch besser

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Oft habe ich das Gefühl, es gebe nicht genug inter­es­sante Nach­rich­ten auf die­ser Welt, das jeder etwas ein­zig­ar­ti­ges ent­de­cken und schrei­ben könnte. Muss ja auch nicht unbe­dingt, auf­ge­wärmte Suppe schmeckt immer bes­ser. Bei Nerd­core (via Basic­t­hin­king) las ich über die Unsitte über etwas nicht zu schrei­ben, was bereits jemand ande­res geschrie­ben hat. Ich kann René nur bei­pflich­ten: Blöd­sinn. Es kann nicht Sinn und Zweck des Blog­gens sein, stän­dig etwas neues und ein­zig­ar­ti­ges zu erschaf­fen, viel­mehr geht es doch darum, etwas aus sei­ner eige­nen Sicht zu interpretieren.

Eine (alte) Nach­richt durch viele Sicht­wei­sen neu ken­nen­zu­ler­nen und sich selbst dar­über ein Bild zu machen ist doch viel bes­ser. Oft­mals lese ich eine Neu­ig­keit in einem Blog, die mich nicht son­der­lich inter­es­siert oder berührt, erst du die Inter­pre­ta­tion wei­te­rer Blog­ger eröff­nen sich neue Ansich­ten. Meine Mei­nung ist dann die Summe aus mei­nen Gedan­ken und den Gedan­ken ande­rer. Das ver­göt­tern der Mei­nun­gen gro­ßer Blogs konnte ich noch nie nach­voll­zie­hen, das Wort »Mei­nungs­ma­cher« wie bei Zoo­mer (inzwi­schen ein­ge­stellt) sind so über­flüs­sig wie ein Blinddarm.

Redun­danz spielt dabei für mich keine Rolle, mich fas­zi­niert eher die Rele­vanz für ver­schie­dens­ten Per­so­nen­grup­pen und die dar­aus resul­tie­rende Ver­net­zung unter­ein­an­der. Nichts desto trotz werde ich Renés Bitte nach­kom­men und auch wei­ter­hin über Dinge schrei­ben, über die andere schon geschrie­ben haben. Meine Mei­nung ist sowieso wichtiger ;)


16 September

Herbstgedanken

Blick aus dem Fenster

Irgend­wie werde ich das Gefühl nicht los, es ist Herbst ohne bunte Blät­ter. Ich mache mir gerade Gedan­ken dar­über, wie und wann ich die Hei­zung wie­der in Betrieb nehme, denn ich hatte sel­bige ja über den Som­mer aus­ge­schal­tet. Solange behelfe ich mir mit einem Heiz­lüf­ter, der hier neben mir steht und heizt, denn auf mei­ner Haut sind gerade gefühlt 5 Grad Celsius.

Am Sams­tag bei Plus habe ich schon die ers­ten Weih­nachts­plätz­chen ent­deckt und ich denke auch schon wie­der an Win­ter­rei­fen. Ich kann mich aber noch zügeln, schließ­lich heißt es ja von O bis O, also von Ostern bis Okto­ber. Ich bin habe einen aus­ge­präg­ten Fetisch für Win­ter­rei­fen, ver­ab­scheue ich doch im-Winter-auf-Sommerreifen-Fahrer, die bei ein­set­zen­der Glätte dann regel­mä­ßig für Ver­kehrs­stau­un­gen sor­gen. Ich muss natür­lich zuge­ge­ben, dass man die Anzahl der glat­ten Tage in den letz­ten Jah­ren an einer Hand abzäh­len konnte, aber sie waren da. Den gan­zen Arti­kel lesen… »