Der März war leidenschaftlich, vor allem für die Teilnehmer des Gothic-Friday, die für das Thema “Schwarzer Fächer der Passionen” ein Stück Bewusstsein dafür entwickelt haben, ihre Leidenschaft in Worte zu fassen. 23 Teilnehmer sind den Beweis angetreten das Gothic eben nicht nur schwarze Klamotten zu düsterer Musik sind. Ob es ihnen gelungen ist?
Das es nicht einfach werden würde, hat maehnenwolf auf einen Nenner gebracht: “Es gibt wohl wenige Fragestellungen oder Aufgaben, die persönlicher wären, als über seine Leidenschaften zu schreiben. Nicht nur, dass es sehr vieler und genauer Überlegungen bedarf, sich überhaupt einmal darüber klar zu werden, was denn genau eine Leidenschaft ist, was sie von einem „gewöhnlichen“ Hobby unterscheidet und vor allem, ob sie etwas ist, das man mit der schwarzen Szene verbindet…”
Das eine schwarze Leidenschaft, nicht immer produktiver Natur sein muss, darüber belehrte uns nrsss: “Bei mir ist die Passion weniger etwas, dass sich an Ergebnissen messen lässt. Sie lässt sich auch nicht beschreiben. Aber ich kann diese Leidenschaft spüren. Sie beeinflusst meine Wahrnehmung, sie steuert mein Denken. Sie ist allgegenwärtig. Und so konsumiere ich weiter. Mit Leidenschaft.” Denn wenn wir ehrlich sind, sind wir im gleichen Maße Konsumenten von dem, was wir für uns als “schwarz” definieren. Sie hat damit nicht – wie sie unterschwellig vermutete – am Thema vorbei, sondern vom Kern der Sache berichtet. Den ganzen Artikel lesen… »



