25 März

Gothic Friday März – Resümee

von Robert ForstKategorie: Gothic Friday6 Kommentare

Gothic Friday 2011Der März war leidenschaftlich, vor allem für die Teilnehmer des Gothic-Friday, die für das Thema “Schwarzer Fächer der Passionen” ein Stück Bewusstsein dafür entwickelt haben, ihre Leidenschaft in Worte zu fassen. 23 Teilnehmer sind den Beweis angetreten das Gothic eben nicht nur schwarze Klamotten zu düsterer Musik sind. Ob es ihnen gelungen ist?

Das es nicht einfach werden würde, hat maehnenwolf auf einen Nenner gebracht: “Es gibt wohl wenige Fragestellungen oder Aufgaben, die persönlicher wären, als über seine Leidenschaften zu schreiben. Nicht nur, dass es sehr vieler und genauer Überlegungen bedarf, sich überhaupt einmal darüber klar zu werden, was denn genau eine Leidenschaft ist, was sie von einem „gewöhnlichen“ Hobby unterscheidet und vor allem, ob sie etwas ist, das man mit der schwarzen Szene verbindet…

Das eine schwarze Leidenschaft, nicht immer produktiver Natur sein muss, darüber belehrte uns nrsss: “Bei mir ist die Passion weniger etwas, dass sich an Ergebnissen messen lässt. Sie lässt sich auch nicht beschreiben. Aber ich kann diese Leidenschaft spüren. Sie beeinflusst meine Wahrnehmung, sie steuert mein Denken. Sie ist allgegenwärtig. Und so konsumiere ich weiter. Mit Leidenschaft.” Denn wenn wir ehrlich sind, sind wir im gleichen Maße Konsumenten von dem, was wir für uns als “schwarz” definieren. Sie hat damit nicht – wie sie unterschwellig vermutete – am Thema vorbei, sondern vom Kern der Sache berichtet. Den ganzen Artikel lesen… »


16 März

Gothic Friday 03/2011: Schwarzer Fächer der Passionen

von Robert ForstKategorie: Gothic Friday26 Kommentare

Spontis - Schwarzer Fächer der PassionenSchwarze Passionen. Seit Tagen blinkt der Cursor unbarmherzig rechts neben diesem Satz, ob es denn wirklich keine Leidenschaft gibt, die einen Eintrag rechtfertigen würde? Während ich die bisherigen Beiträge mit Bewunderung studieren hege ich Zweifel ob auch nur eines dieser Passionen auf mich zutreffen könnte. Ist man sich seiner Leidenschaft überhaupt bewusst? Sabrina schrieb bereits dazu: “Fließt “das Schwarze” nicht automatisch in jeden Lebensbereich, zieht durch die Gedanken und Gefühle, so dass man es unmöglich abspalten und als eine bestimmte Passion beschreiben kann?” So geht es mir dabei. Scheinbar alltäglich scheinen die Dinge, die anderen als “Gothic” auffallen, wenn man über Jahre Dingen nachgeht, die man überlicherweise als nicht normal abstempelt, stellt sich ein vertraute Gewohnheit ein. Für sich selbst genommen ist man normal.  Und dennoch: Ich habe versucht meine Passionen einen Namen zu geben.

Spontis: Passion Mensch

Ein Blog als schwarze Passion? Um das zu erklären möchte ich ein wenig ausholen. Nachdem ich 2006 wieder in die Szene zurück fand, der ich in den frühen 90er den Rücken gekehrt hatte, schien es mir sinnvoll, mich darüber zu informieren, was ich in der Zwischenzeit verpasst hatte. So besorgte ich mir brav einschlägige Fachmagazine und Bücher über die Szene und surfte stundenlang durch schwarze Foren und Portale. Das, was zu meiner Zeit keinen Namen hatte, wurde nun Gothic genannt und war ein Teil des Mainstream geworden.  Die Bekleidung war aus den düsteren Ecken der Underground-Mode empor gekrochen und schlängelte sich unaufhaltsam in die Modelinien jugendlicher Bekleidungstempel. Den ganzen Artikel lesen… »