20 März

Konzertbericht DAF + No More

Kategorie: Dunkle Klänge4 Kommentare

DAF im Pulp 2010Wie ich bereits völ­lig eupho­risch in die­sem Arti­kel berich­tet habe, besuchte ich am Don­ners­tag Abend das Kon­zert im Duis­bur­ger Pulp. Ich war gespannt ob No More als Vor­gruppe von DAF das Publi­kum begeis­tern konn­ten, denn obwohl ihre Musik irgendwo mit­ein­an­der ver­wandt ist, unter­schei­det sie sich jedoch grund­le­gend voneinander.

Pulp, Don­ners­tag 18.03.2010 — 19:35: Als Tina Sanu­da­kura und Andy Schwarz die Bühne betre­ten fin­den sich einige Leute vor der Bühne ein, wobei sie auch die Fans von DAF sehr offen für die Kie­ler Band zeig­ten. Nach einem sehr küh­len und sphä­ri­schem Auf­takt mit The Kores of Stock­holm vom neuen Album Mid­night People & Lo-Life Stars ist das Publi­kum zunächst ver­wirrt, den ent­ge­gen der sehr ener­ge­ti­schen Musik von DAF mag die­ses Stück nicht so recht in das vor­ge­fer­tigte Bild ein­ge­stan­de­ner DAF-Fans passen.

Mit Dim the Lights wen­den sie sich einem Klas­si­ker zu, der aber in der elek­tro­ni­schen Instru­men­tie­rung und zurück­hal­ten­den Dar­bie­tung seine Ener­gie nicht voll­stän­dig aus­spie­len kann. Das Stück Mid­night People & Lo-Life Stars hat mir bereits in der Album-Version gut gefal­len und ani­miert das Publi­kum zu vor­sich­ti­gen ers­ten Reak­tio­nen. Das hyp­no­ti­sche A Rose is a Rose das mit dem Stück Wait­ing for the Man einen Span­nungs­bo­gen mün­det im Stück, das die meis­ten ken­nen Sui­cide Com­mando, das immer noch ein Klas­si­ker ist und in dem leicht modi­fi­zier­ten Ori­gi­nal­sound erstaun­lich gut klingt. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


16 März

DAF und No More im Pulp Duisburg

Kategorie: Veranstaltungen2 Kommentare

DAF Plakat PulpAnläss­lich ihres 30 jäh­ri­gen Band­ju­bi­lä­ums (2009) mit der Gruppe DAF (Deutsch Ame­ri­ka­ni­sche Freund­schaft) und der Ver­öf­fent­li­chung des Albums Das Beste von DAF sind die zwei Pio­niere des Elek­tro­punk auf einer Club­tour, die sie am 18. März auch ins Pulp nach Duis­burg führt. Zusam­men mit der eben­falls sehr legen­dä­ren Kie­ler For­ma­tion No More (Sui­cide Com­mando), die ihrer­seits mit Mid­night People & Lo Life Stars eins ganz neues Album prä­sen­tie­ren, wol­len die nicht mehr ganz tau­fri­schen Musi­ker zei­gen, was in Ihnen steckt.

Zu fei­ern haben alle etwas. Die als Vor­gruppe agie­ren­den Andy Schwarz und Tina Sanu­da­kura von No More sind auch seit 30 Jah­ren mit von der Par­tie, nach­dem sie sich in Umfeld des Punk 1979 in Kiel grün­de­ten. Mit dem Stück »Sui­cide Com­mando« schu­fen sie 1981 ihre per­sön­li­che Hymne, die auch heute noch auf zahl­rei­chen Play­lis­ten ange­sagte Dunkel-Partys zu fin­den sein dürfte. Nach­dem sie sich 1986 auf­lös­ten (damals noch mit Thors­ten Har­tung am Bass) wid­me­ten sie sich dem Pro­jekt Nijinsky Style und beschrit­ten musi­ka­lisch völ­lig neue Wege. 20 Jahre spä­ter beson­nen sie sich wie­der auf ihre Wur­zeln und prä­sen­tierte mit Remake/Remodel ein neues Album das mit einer Mischung aus alten und neuen Tönen über­rascht, 2010 dann Mid­night People & Lo Life Stars, das sich nur noch auf neues Mate­rial kon­zen­triert. Den gan­zen Arti­kel lesen… »