8 Juli

Tribute der Vasallen zum Tod des Königs

Kategorie: Ansichtssache4 Kommentare

Michael Jack­son ist tot. Mir fällt auf, das ich dar­über noch gar nicht berich­tet habe, wie fatal. Hier also die Schlag­zeile: Michael Jack­son ist tot, ges­tern fand im Stap­le­scen­ter in Los Ange­les die offi­zi­elle Trau­er­feier statt. Unzäh­lige wei­nende Fans in schwar­zen Kla­mot­ten erin­nern mich an eine EMO-Convention, tau­sende Blu­men­sträuße an den Tod von Prin­zes­sin Diana. Das aus dem Tod ein nie dage­we­se­nes Groß­er­eig­nis wer­den würde ist so sicher wie das Amen zu sei­ner Toten­messe. Jetzt hat Jack­son sogar Barack Obama an der Spitze von Face­book abge­löst, das die 10 meist ver­kauf­ten Alben bei Ama­zon eben­falls von Michael Jack­son kom­men, wun­dert mich auch nicht.

Jetzt aber mal Hand auf´s Herz, eine trie­fende Trau­er­feier mit vie­len Trä­nen und Tri­bu­ten ist was für das Fern­se­hen und wird Michael Jack­son mei­ner Mei­nung nach nicht gerecht. Der Mann war ein Enter­tai­ner, der zwar nicht mehr alle Lat­ten am Zaun hatte, aber ein unver­gleich­ba­res Talent für gute Pop-Musik. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


30 Juni

Gute Freunde kann niemand trennen

vans-001Das man auch an mate­ri­elle Dinge sein Herz hän­gen kann, weiß ich nicht erst seit heute. Es gibt man­che Sachen die neh­men einen ganz beson­de­ren Platz im Leben ein, sowie bei­spiels­weise das erste Auto. Als ich 18 wurde, schenkte mein Vater mir den Füh­rer­schein, oder bes­ser gesagt das Geld die­sen zu machen, für mein ers­tes Auto habe ich einen Spar­ver­trag auf­ge­löst. Ein dun­kel­blauer VW Derby mit 55 PS war nicht nur eine Ent­schei­dung des Her­zens, son­dern auch eine Ent­schei­dung der Ver­nunft. Was habe ich mein Auto geliebt, die­ses neu erwor­bene Gefühl von Frei­heit und Unab­hän­gig­keit. Ent­fernte Orte rück­ten in erreich­bare Nähe, ein Aus­flug nach Düs­sel­dorf oder Köln endete nicht in einer Fahr­plan­ab­hän­gi­gen Bun­des­bahn­tor­tur. Ich habe es geputzt und gepflegt, ver­schö­nert und repa­riert, über 150.000km sind wir zusam­men gefah­ren, in die­sem Auto hatte ich mei­nen ers­ten KFZ-Sex (das habe ich dem Käu­fer natür­lich nicht auf  die Nase gebun­den, denn ich war zwar geschützt, aber mein Auto nicht). So etwas schweißt zusam­men, auch wenn es nur ein Gegen­stand ist. Den gan­zen Arti­kel lesen… »