17 Mai

Sprechende Stille: Geisterstädte

Kategorie: Vernetzt9 Kommentare

OtzenrathEinen ganz beson­de­ren Reiz haben ver­las­sene Orte. Die erschla­gende Ein­sam­keit an sonst oder ehe­mals beleb­ten Plät­zen übt eine starke Fas­zi­na­tion auf mich aus, irgend­wie hat alles etwas zu erzäh­len, es scheint als würde die Stille spre­chen. Als Bewoh­ner des Nie­der­rheins bin ich den Umgang mit Geis­ter­städ­ten gewohnt, der Braun­kohle Tage­bau macht es mög­lich. Das Loch des Ver­ges­sens frisst sich immer wei­ter in die Land­schaft. Hier schla­gen Bil­der einer Brü­cke und schüt­zen davor Dinge ganz und gar aus­zu­lö­schen, sie ver­lei­hen den Gedan­ken ein Fahr­karte und schi­cken es auf eine Reise der Erin­ne­rung oder Phan­ta­sie. Obwohl die klas­si­sche Geis­ter­stadt in den USA zu fin­den ist, gibt es auch viele andere, über die Welt ver­teilte Geis­ter­städte mit mehr oder weni­ger bizar­rem, tra­gi­schem oder schreck­li­chen Ende.

Heute möchte ich euch eine inter­es­sante und viel­leicht unbe­kannte Geis­ter­städte zei­gen und euch die Zusam­men­fas­sung sei­ner tra­gi­schen, mys­te­riö­sen, unglaub­li­chen oder auch trau­ri­gen Geschichte erzählen.

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1 März

Schwarze Symbolik - Horusauge

706px-Eye_of_Horus.svgNach­dem ich Thors Ham­mer aus der ger­ma­ni­schen Mytho­lo­gie kurz ange­spro­chen hatte, schwenke ich nun zur ägyp­ti­schen Mytho­lo­gie, die man sehr viel ent­spann­ter betrach­ten kann, denn Zusam­men­hänge mit der Neonazi-Szene sind glück­li­cher­weise keine vorhanden.

Der Mythos besagt, das der Gott Seth dem Fal­ken­gott Horus im Kampf um den Thron das linke Auge aus­ge­ris­sen hat, nach­dem der sei­nen Vater Osi­ris getö­tet und zer­stü­ckelt hat. Thot, der weise Mond­gott brachte es gedul­dig wie­der in Ord­nung und heilte es. Als mehr­deu­ti­ges Sym­bol ist es also bezeich­nend für die wie­der­er­langte Unver­sehrt­heit. In der Astro­no­mie spricht man vom Mondauge, das sich auf die zuneh­mende Voll­en­dung der Mond­scheibe bezieht. Es ist ein belieb­tes Schutz­sym­bol und soll vor Unfäl­len und bösen Bli­cken schüt­zen, außer­dem ver­spricht es Har­mo­nie und Kraft. Die Ägyp­ter lie­ben die­ses Sym­bol und ver­zie­ren damit alle mög­li­chen Dinge um den Besit­zer die­ser Dinge das selbe Schick­sal wie Horus selbst zu erspa­ren. In der Ideo­lo­gie des pha­rao­ni­schen König­tums stellt es die ewige Erneue­rung des gött­li­chen König­tums von König zu König dar. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


13 Februar

Freitag der 13.

Kategorie: Ansichtssache5 Kommentare

Heute ist Frei­tag der 13. — Ein sehr bedeu­tungs­schwan­ge­res Datum. Ich glaube natür­lich nicht an den gan­zen Quatsch, ist echt nur Zufall, das ich heute Urlaub habe, Über­stun­den abbauen. Aber was hat es mit dem Tag eigent­lich auf sich? Er gilt als Tag, an dem beson­ders vie­len Unglü­cke pas­sie­ren, denn die 13 ist eine Unglücks­zahl. Außer­dem besagt die christ­li­che Tra­di­tion, das Jesus an einem Frei­tag gestor­ben ist und Adam und Eva an einem Frei­tag die Früchte vom Baum der Erkennt­nis gekos­tet haben und Judas der Ver­rä­ter der 13. der Teil­neh­mer am Abend­mahl war.

Rein sta­tis­tisch gese­hen pas­sie­ren genau­so­viele Unfälle wie an jedem ande­ren Frei­tag, ich hätte jetzt getippt das weni­ger Unfälle pas­sie­ren weil die meis­ten über­vor­sich­tig oder gar nicht fah­ren. Die krank­hafte Angst vor einem Frei­tag dem 13. hat in der Medi­zin sogar einen Namen (Paras­ka­ve­de­kat­ria­pho­bie), dabei ist es krank­haft, das die Pati­en­ten an die­sem Datum nicht aus dem Bett trauen. Den gan­zen Arti­kel lesen… »