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	<title>Spontis &#187; musik</title>
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	<description>Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin.</description>
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		<title>Gothic Friday Februar: Musik und Leidenschaft (Katharina)</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 19:52:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gothic Friday]]></category>
		<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Katharina]]></category>
		<category><![CDATA[Klischee]]></category>
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		<description><![CDATA[Zeit ist ein wertvolles Gut und eine Einteilung scheint unausweichlich. Nachdem sich Katharina im letzten Jahr auf ihre Prüfungen konzentriert hat, findet sie nun Zeit, einige Beiträge zum Gothic Friday nachzuholen. Wie bereits erwähnt, freuen wir uns auch jetzt noch über jeden Beitrag und fordern den geneigten Leser auf, das Projekt Revue passieren zu lassen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/09/Gothic-Friday-Gastbeitrag-133x133.png" rel="shadowbox[sbpost-13484];player=img;" title="Gothic Friday Gastbeitrag 133x133"><img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-full wp-image-12635" title="Gothic Friday Gastbeitrag 133x133" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/09/Gothic-Friday-Gastbeitrag-133x133.png" alt="" width="133" height="133" /></a><em>Zeit ist ein wertvolles Gut und eine Einteilung scheint unausweichlich. Nachdem sich Katharina im letzten Jahr auf ihre Prüfungen konzentriert hat, findet sie nun Zeit, einige Beiträge zum <a title="Gothic Friday" href="http://www.spontis.de/gothic-friday/">Gothic Friday</a> nachzuholen. Wie bereits erwähnt, freuen wir uns auch jetzt noch über jeden Beitrag und fordern den geneigten Leser auf, das Projekt Revue passieren zu lassen um anschließend selbst in die Tasten zu hauen. Katharina widmet sich dem Februar-Thema <a title="Gothic Friday - Februar: Musik und Leidenschaft" href="http://www.spontis.de/schwarze-szene/gothic-friday/gothic-friday-februar-musik-und-leidenschaft/">Musik und Leidenschaft</a> und beantwortet die 10 Fragen nach allen Regeln der dunklen Kunst. Obwohl Sie vor den Gefahren möglicher Klischees warnt, habe ich beim lesen ihres Beitrags keine Gefahren entdecken können. Vielleicht, weil ich auch einige der Klischees lebe.</em></p>
<h4>10 Fra­gen — Die Musik und Du</h4>
<p>So jetzt werde ich diese Fragebogen mal ausfüllen, auch wenn ich dabei oft betonen werde, wie schwer ich mich dabei tue. Neue Musiktipps brauch hier niemand von mir erwarten, es dient lediglich nur dem Kennenlernen meiner Person und als kleine Beitrag für Spontis. Wer Angst vor Klischees hat, warne ich vorm Lesen dieses Beitrags, denn hier wimmelt es nur von selbigen.<span id="more-13484"></span></p>
<ul>
<li><strong>Was bedeu­tet Musik für Dich? Wie wich­tig ist sie Dir?<br />
</strong>Musik bedeutet mir viel: Ich habe immer meinen MP3 Player zum hören dabei, weil ich mich mit Musik wohler fühle und wenn ich mich richtig schlecht fühle, muntert sie mich auf. Sie hat mich auch zur Szene gebracht und ist was ich damit identifiziere.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Wel­che Rich­tun­gen »schwar­zer Musik« hörst du? Nenne ein Bei­spiel, das für Dich deine Bedeu­tung des Genre am bes­ten Wie­der­gibt.<br />
</strong>Mal wieder so eine schwierige Frage! Ich behaupte ja eher klassische Szenemusik zu hören,  wie Goth Rock  (Inkubus Sukkubus), Dark Wave (Clan of Xymox), ColdWave (Asylum Party). Meine weitere Vorliebe ist Synthiepop, wie Wolfsheim. Sonst höre ich hin und wieder Neo Folk( Sieben) oder sowas wie NDT( Sopor Aeternus) und Avangardepop, wenn man  Deine Lakaien so bezeichnen kann.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Wie wür­dest deine musi­ka­li­sche Lauf­bahn beschrei­ben? Über wel­che Rich­tung der Musik bist Du in die Szene gekom­men, wel­che hast hin­zu­ge­won­nen, wel­chen hast du abge­schwo­ren und was hörst du heute?<br />
</strong>In der Zeit, als ich mich für alles mögliche, auch im musikalischen Bereich interessierte, bin ich vom Elektroclash zum Synthiepop gekommen, von da an begleiten mich: Wolfsheim, Mesh,  Depeche Mode und New Order. So hörte ich mich erstmal auch durch die anderen elektronischen Bereiche der Szene und den ganzen Zeug, die eben in den Zeitschriften drin sind, wie EBM , Techno oder NDH, heute ist es mir bis auf den Klassikern aus den 80ern zu aggressiv.<br />
Da ich mich auch fleißig über die »Schwarze  Szene« informierte, lernte ich auch bald Bauhaus, Sisters, Joy Division u.s.w. kennen und lieben. Die Vorliebe für die Gitarrenlastige Richtung hat in den letzten Jahren die Oberhand gewonnen.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=ORDf3NfCEvc">http://www.youtube.com/watch?v=ORDf3NfCEvc</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=ORDf3NfCEvc"><img src="http://img.youtube.com/vi/ORDf3NfCEvc/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Wie und wo hörst du Musik am liebs­ten?<br />
</strong>In der Stadt, bei der Arbeit, hin und wieder beim Konzert, in Zug … fast überall, außer im Museum und in der Bibliothek. Ich habe einige Gewohnheiten entwickelt, wie im Auto Xmal Deutschland oder Sisters, in Prüfungszeiten (beim Fertigen von Gesellenstück und Arbeitsproben) und Zeichnen beruhigenen  Neo Folk wie Paul Roland oder Sieben zu hören.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=xukQTqqTD-U">http://www.youtube.com/watch?v=xukQTqqTD-U</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=xukQTqqTD-U"><img src="http://img.youtube.com/vi/xukQTqqTD-U/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Wel­che Musik hörst du außer­halb der typi­schen dunk­len Musik noch?<br />
</strong>Ich entdecke nicht selten auch »ungothische« Musik, die mir gefällt. Meist ist sie auch melancholisch oder es handelt sich um (ertragbare) Popmusik. Darunter sind Künstler, wie wie Amy Whinehouse,  Sugarbabes, Lykke Li, Scott Walker oder ostalgisches wie  City »Am Fenster«, Karussell »Als ich fortging«.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=jWxuY4SYtaA">http://www.youtube.com/watch?v=jWxuY4SYtaA</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=jWxuY4SYtaA"><img src="http://img.youtube.com/vi/jWxuY4SYtaA/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Mal ange­nom­men, Du könn­test ein Instru­ment spie­len, hät­test eine tolle Stimme und wür­dest zusam­men mit Freun­den eine Band grün­den. Wel­che Rolle in der Band wäre Deine?<br />
</strong>Singen würde ich gerne, kann ich aber nicht. Genau so ist es auch mit Texten. Also sollte ich doch die Gestaltung der CD-Cover und Videos übernehmen.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Nenne 5 dei­ner Alben die für Dich unver­zicht­bar mit Szene ver­bun­den sind.<br />
</strong>Na dann versuche ich es mal, geordnet nach meinen musikalischen Werdegang:<br />
–Sopor Aeternus »Die Toten reiten schnell« : unkonvensionel, verspielt,  eingängig und so morbid und deprimierent. Ich konnte nicht anderes, als es zu mögen.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=aBLwazqX0gE">http://www.youtube.com/watch?v=aBLwazqX0gE</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=aBLwazqX0gE"><img src="http://img.youtube.com/vi/aBLwazqX0gE/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
<p>–Diary of Dreams »End of Flowers« : »Tusch-Tada! Die Welt geht unter!»Was für ein pathetisches Gejammer! Das war der Soundtrack zu meinen Teeny-Depressionen.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=oSPtfEUA3vw">http://www.youtube.com/watch?v=oSPtfEUA3vw</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=oSPtfEUA3vw"><img src="http://img.youtube.com/vi/oSPtfEUA3vw/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
<p>–Pink turns Blue »Phoenix«: Ich hielt die CD zuerst für einen Fehlkauf, nach rund einem Jahr holte ich sie wieder vor, begann ich zu lieben.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=vKHkaTmjWhI">http://www.youtube.com/watch?v=vKHkaTmjWhI</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=vKHkaTmjWhI"><img src="http://img.youtube.com/vi/vKHkaTmjWhI/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
<p>–The Chameleons »Scribt of the Bridge«: Zur Abwechslung mal ein Klassiker</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=hBjJIInF26Y">http://www.youtube.com/watch?v=hBjJIInF26Y</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=hBjJIInF26Y"><img src="http://img.youtube.com/vi/hBjJIInF26Y/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
<p>And Also the Trees »the Millpond Years«: Wie romantisch Postpunks sein können! Oft glaube ich das Land zu hören, so als Dorfgrufti.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=QvUIQTTJfdw">http://www.youtube.com/watch?v=QvUIQTTJfdw</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=QvUIQTTJfdw"><img src="http://img.youtube.com/vi/QvUIQTTJfdw/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Wel­che musi­ka­li­schen Eigen­schaf­ten hat für dich das ideale Lied?<br />
</strong>Die Stimmung sollte an besten (Ich habe vor Klischees gewarnt) tieftraurig sein. Sehnsüchtig. Weinerlich. Gerne auch von der pathetischen Sorte. Warum sollte ich beim idealen Lied nicht klotzen statt nur kleckern? Eines der Songs, bei dem sich »Normalos« gern über die Stimmung beschweren und am besten noch vom Freitod träumen (wenn auch nur zum Schutz vor solchen »Positive-Energie-Fanatisten«). [So habe ich z.B. vor 4–5 Jahren  gehofft durch eine »liegengebliebene« und unbeschriftete Diary of Dreams-CD meine Mitschüler zu deprimieren, leider haben sie sie nicht gehört und ich fürchte es wäre auch an ihre fehlende Empathie gescheitert.] Geplärre auf höchsten Niveau, gegebenenfalls noch mit epischen Synthie-flächen … Das wird typischer Darkwave wie es schon zu Hauf gibt. Ist mir nur recht, solch erfüllbare Musikwünsche zu haben.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Wel­che Band oder wel­chen Musiker/in wür­dest Du gern mal inter­viewen und auf wel­chen Frage musst Du dabei unbe­dingt eine Ant­wort haben?<br />
</strong>Oh das ist schwer, wenn ich Musiker treffe, deren Musik ich mag, habe ich nicht das Bedürfnis ihnen etwas zu fragen. Ich finde es interessanter mir nur ein konkretes Bild der jener Personen zu machen, wie es auf Photos und Videos nicht vermittelt wird. Ich frage doch nicht mal nach Autogrammen,  die Begegnungen sind für mich viel wertvoller als die Unterschrift. … Blablabla und so weiter. Wenn ich also mal  gern treffen würde, auch wenn mir keine Frage einfällt, wäre –Überraschung– Anna Varney Cantodea!</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Wer oder was reprä­sen­tiert für die Dich die Zukunft der »Schwarzen« Musik?<br />
</strong>Vielleicht nehme ich es kaum wahr, wie neu etwas ist, weil ich schon zu meinen »bunten« Zeiten eine Vorliebe zur 80er-Retro– Musik hatte. Ich bin eigentlich recht zufrieden mit traditionellen Gothrock oder Wave. Da sind die aktuellen Bands, welche ich höre, nicht besonders neuartig vom Klang. Meine bevorzugten »Weiterentwickler«, wie Faith and the Muse oder Sopor Aeternus, sind ja auch schon seit den 90ern im Geschäft. Aber von welchen aktuellen Künstlern, die die Anforderung der Weiterentwicklung erfüllen, weiß ich überhaupt? IamX, Zola Jesus, Fever Ray, Soap &amp; Skin… ja sie wären für mich die Zukunft.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=EBAzlNJonO8">http://www.youtube.com/watch?v=EBAzlNJonO8</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=EBAzlNJonO8"><img src="http://img.youtube.com/vi/EBAzlNJonO8/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
</li>
</ul>
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		<title>Gothic Friday 02/2011: Leidenschaft Musik, Motor der Emotionen</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Feb 2011 20:40:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gothic Friday]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer hat sich das ausgedacht? Das dem Mit-Verfasser der Fragen die Schwierigkeit diese auch zu beantworten nicht immer klar ist,  kann ich an meinem Beispiel belegen. So mir nichts, Dir nichts 10 Fragen über meine Musik zu beantworten — das schüttel ich locker aus dem Ärmel. Mitnichten! Stundenlang ein blinkender Cursor der mir frech und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/01/Gothic-Friday-133x133.png" rel="shadowbox[sbpost-9390];player=img;" title="Gothic Friday 133x133"><img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-full wp-image-8722" title="Gothic Friday 133x133" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/01/Gothic-Friday-133x133.png" alt="Gothic Friday 2011" width="133" height="133" /></a>Wer hat sich das ausgedacht? Das dem Mit-Verfasser der Fragen die Schwierigkeit diese auch zu beantworten nicht immer klar ist,  kann ich an meinem Beispiel belegen. So mir nichts, Dir nichts 10 Fragen über meine Musik zu beantworten — das schüttel ich locker aus dem Ärmel. Mitnichten! Stundenlang ein blinkender Cursor der mir frech und unaufhörlich klar machte, das Musik etwas sehr intimes sein kann. Etwas, was Worte nicht allein auszudrücken vermögen. Mit der <a href="http://www.spontis.de/schwarze-szene/gothic-friday/gothic-friday-februar-musik-und-leidenschaft/">Februar-Ausgabe »Musik und Leidenschaft«</a> des <a href="http://www.spontis.de/gothic-friday/">Gothic-Friday </a>habe ich mir dem entsprechend viel Zeit gelassen, Zeit von der jede Sekunde nötig war. Ständig sitzt einem das Gefühl im Nacken, nicht alle wichtigen Bands genannt zu haben, einem Genre nicht gerecht zu werden oder einfach nicht den ganzen Geschmack zu präsentieren.</p>
<p>Nach unzähligen Versuchen bin ich dann zu dem Schluss gekommen, das es DIE 10 Antworten nicht gibt. Also habe ich es einfach aufgegeben und einfach nur 10 Fragen beantwortet, nach gefühlten 100 Stunden Prokastration.<span id="more-9390"></span></p>
<h4>10 Fragen — Musik und Ich</h4>
<ul>
<li><strong>Was bedeu­tet Musik für Dich? Wie wich­tig ist sie Dir?</strong><br />
Musik ist mein Motor der Emotionen. Ich lenke mit ihr die Richtung meiner Gedanken und kann mich selbst beeinflussen. Mit Musik kann man lernen mit dem eigenen Ich umzugehen. Depressiv? Höre depressive Musik, steigere dich hinein, durchschreite das Tal um zu sehen das es doch nicht so schlimm war. Schlecht gelaunt? Musik schafft Abhilfe. Wahlweise ist Musik der Soundtrack der Gedanken, Adrenalin in den Adern und Inspiration für kreative Ergüsse. Sie ist viel zu wertvoll um nebenher im Rausch des Alltags zu ersticken. Wenn ich einmal sterben werde, soll Musik das letzte sein was ich höre, erlebe und fühle.</li>
<li><strong>Wel­che Rich­tun­gen »schwar­zer Musik« hörst du? Nenne ein Bei­spiel, das für Dich deine Bedeu­tung des Genre am bes­ten Wie­der­gibt.</strong><br />
Ich mag die Abwechslung, daher gebe ich mir gerne den unterschiedlichsten Musikrichtungen hin, je nach Einsatzzweck und Stimmung. Das schwere an dieser Frage ist die Einordnung der in Frage kommenden Bands und Künstler, denn viele betätigen sich Genreübergreifend. Die passende Auswahl eines Vertreters ist schier unmöglich, die Listen könnten wohl ganze Seiten füllen, daher beschränke ich mich auf ein für mich sehr stilbildendes Beispiel.</p>
<ul>
<li><strong>Gothic</strong> (Rock)<br />
Das längst totgeglaubte Übergenre der schwarzen Szene, der Wurzeln auch die Wurzeln der Szene selbst sind ist ein treuer Begleiter. Für mich liegen aber die wirklichen Vertreter dieses Genre in der Vergangenheit und verlaufen sich Mitte/Ende der 90er im Crossover der Stile. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=1hsWZO8e2Po">Sisters of Mercy — Alice</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=zq7xyjU-jsU">Bauhaus — Bela Lugosis Dead</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=YjVfa2kalJ0">Rosetta Stone — The Witch</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=RxdEy5WeO9A">http://www.youtube.com/watch?v=RxdEy5WeO9A</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=RxdEy5WeO9A"><img src="http://img.youtube.com/vi/RxdEy5WeO9A/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
</li>
<li><strong>Wave</strong> (Cold Wave, Dark Wave, French Wave)<br />
Diese Richtung ist immer schon eine treue Geliebte, die mich immer wieder fasziniert. Dabei ist kein anderes Genre so schwer zu erfassen wie dieses, denn eigentlich handelt es sich dabei ebenfalls um einer Oberbegriff für weitere Arten. <strong>Dark Wave</strong> ist wohl das bekannteste und mit Stücken von The Cure, X-mal Deutschland, Anne Clark, Sisters of Mercy und Depeche Mode auch in vielen anderen Richtungen zu finden. Einer der Stilbildensten Vertreter für mich ist The Cure mit A Forest:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=7ZwVgQ4Wq7E">http://www.youtube.com/watch?v=7ZwVgQ4Wq7E</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=7ZwVgQ4Wq7E"><img src="http://img.youtube.com/vi/7ZwVgQ4Wq7E/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
<p>In den 80er bildete sich zudem eine weitere Spielart des Wave, die von ihrer Gestaltung her auch in das spätere Minimal passen würde, der <strong>Cold Wave</strong>. Kühl und sehr Synthielastig schwebten hier Textarme Stück durch den Äther und wurden passend dazu unterkühlt präsentiert. Zusammen mit <strong>French Wave</strong>, das diese Richtung sehr ähnlich ist, ebenfalls eine Entdeckung. KAS — Never come back:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=6Ki2R9OieiY">http://www.youtube.com/watch?v=6Ki2R9OieiY</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=6Ki2R9OieiY"><img src="http://img.youtube.com/vi/6Ki2R9OieiY/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
</li>
<li><strong>Gothic-Punk</strong> (Gothabilly, Horrorpunk, Batcave)<br />
Eine besonders aufregende Strömung ist den Ausläufern der Teddy-Boys, den Rock-n-Rollern zu verdanken. Obwohl sich beide Richtung zunächst spinnefeind waren, begannen einige Bands damit Elemente des Rock-n-Roll in ein düsteres Gebilde zu packen und so ihre Inhalte zu transportieren. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=JI38Sj3t6UY">Der Fluch — Werwolf</a> ist einer der ersten in dieser Richtung. Auch heute gibt es immer wieder sehr eingängige Beispiele, wie beispielsweise <a href="http://www.youtube.com/watch?v=XiNMoiUM_ok">Kitty in a Casket</a>, aber Stilvertretend kann hier nur einer stehen: Alien Sex Fiend.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=gYMLwLTzGUg">http://www.youtube.com/watch?v=gYMLwLTzGUg</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=gYMLwLTzGUg"><img src="http://img.youtube.com/vi/gYMLwLTzGUg/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
</li>
<li><strong>Synth-Pop</strong> (Future Pop, Dream Pop)<br />
Meine Einstiegsdroge. Mit Depeche Mode die heut immer noch zu den besten Synth-Poppern zählen habe ich ein ausgezeichnetes Verhältnis. Gerade in den 80er waren hier die Grenzen zum Wave, dem New Wave fließend. Ein Beispiel ist schnell gefunden, denn Synth-Pop ist mitnichten ein fröhliches oberflächliches Genre ohne Gehalt. Wer kann da besser als Beispiel herhalten als Depeche Mode?</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=887qredDcbI">http://www.youtube.com/watch?v=887qredDcbI</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=887qredDcbI"><img src="http://img.youtube.com/vi/887qredDcbI/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
<p>Doch auch die Untergruppierungen verdienen Beachtung, gerade Future-Pop erfreut sich Beliebtheit in der Szene und auch Dream Pop schafft immer wieder den Sprung in den Underground. The Crüxshadows sind für mich die klassischen Future-Popper im Sinne der Szene. Sicherlich Ambivalent zu betrachten, mir gefallen sie.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=qGjK6hKahU8">http://www.youtube.com/watch?v=qGjK6hKahU8</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=qGjK6hKahU8"><img src="http://img.youtube.com/vi/qGjK6hKahU8/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
</li>
<li><strong>Dunkles Elektronisches</strong> (Elektro, Minimal, Elektroclash, Elektropunk)<br />
Etwas allgemein, aber über die Musik versuche ich die Brücke zu schlagen. Im allgemeinen lässt sich fast alles als elektronisch bezeichnen, aber mir gefallen besonders Stücke die in gewisser Weise einen der vielen Aspekte der schwarze Szene berühren. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=clj18yHMZtU">Nehmen wir DAF als Beispiel</a>. Seit den frühen 80er unermüdlich Szenefremd, unangepasst und nicht einzuordnen und dennoch erfreuen sich sich größter Beliebtheit. Minimal ist die konsequente Weiterführung der Neuen Deutschen Welle und gefällt mir besonders gut, immer tanzbar, kühl bis eiskalt mitunter auch Gefühllos. Das wandlungsfähige Ich wollt von Electronic Suicide oder auch Einheitsschritt von Kontrast sind hier recht gute Beispiele, denen die deutsche Sprache ein ganz besonderes Flair gibt.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=DjTVFZA7fZI">http://www.youtube.com/watch?v=DjTVFZA7fZI</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=DjTVFZA7fZI"><img src="http://img.youtube.com/vi/DjTVFZA7fZI/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
<p>Auch hier könnte die Liste sicher bis unendlich wachsen, ich möchte dennoch die VNV Nation hier noch einordnen, die sich zwar auch Genreübergreifend bewegen aber dennoch nicht fehlen dürfen. Ihr moderner und oft düster gespielter Elektro reizte mir erstmals mit <a href="http://www.youtube.com/watch?v=FTL8NtqGdw4">Chrome</a> die Ohren.</li>
<li><strong>Avantgarde</strong> (Neoklassik, Neofolk, Experimental, Pagan, Dark Ambient)<br />
Eine der neueren Entdeckungen und Bereicherung der schwarzen Szene (Dazu später mehr). Das Genre habe ich jetzt mal so genannt, denn mir fehlte ein ansprechender Überbegriff. Ich versuche hier einmal bewusst die Zuordnung wegzulassen, denn schwierig ist es allemal und die Grenze zu eigentlich Szene-Fremder Musik fließend. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Fq_YVbWo_48&amp;feature=related">Helium Vola — Selig</a> ist ein recht eingängiges Beispiel, während <a href="http://www.youtube.com/watch?v=KPL7ovVISXA">Qntal mit Black Death</a> schon in Richtung Ritual driftet. Deine Lakaien sind ebenso Grenzgänger, wie das Stück Europe zu beweisen ersucht. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=NjZUYACEmec">Sephiroth mit Wolftribes</a> markieren dann das äußere Ende der Dark Ambient Skala, ebenso wie Kirlian Camera mit Heldenplatz spährische Wege beschreitet. Deswegen Stilergreifend aber keineswegs repräsentativ:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=PtRZ8Z8osiQ">http://www.youtube.com/watch?v=PtRZ8Z8osiQ</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=PtRZ8Z8osiQ"><img src="http://img.youtube.com/vi/PtRZ8Z8osiQ/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
</li>
</ul>
</li>
<li><strong>Wie wür­dest deine musi­ka­li­sche Lauf­bahn beschrei­ben? Über wel­che Rich­tung der Musik bist Du in die Szene gekom­men, wel­che hast hin­zu­ge­won­nen, wel­chen hast du abge­schwo­ren und was hörst du heute?</strong><br />
Wie ich bereits in zahlreichen Artikel zum Besten gegeben habe, war Depeche Mode meine unumstrittene Einstiegsband, denen ich erstmals in Stil, Auftreten und Inhalt gleichkommen wollte. Gleich zu Anfang habe ich dann auch ebenfalls artgleiche und angesagte Bands wie The Cure, Phillip Boa und die Sisters of Mercy kennengelernt. Ich habe mich immer als klassischer Waver gesehen, denn das war der erste Begriff in dieser Richtung der bei mir hängen geblieben ist.<br />
Später bin ich dann elektronisch fremd gegangen, habe mich als Raver versucht und habe eine Zeit lang die Oberflächlichkeit in Sachen Techno genossen, das sind auch Musikrichtungen denen ich heute abgeschworen habe. Ich bin dem Wave immer treu geblieben, habe in alten Sachen geforscht und Gothic als Musik kennengelernt, habe Mittelaltermusik und Elektronik vermischt vorgefunden und geliebt. Avantgarde (siehe oben) habe ich neu kennengelernt und fest in meinen Geschmack integriert.</li>
<li><strong>Wie und wo hörst du Musik am liebs­ten?</strong><br />
Zu Hause liebe ich es die Musik vom PC zu hören, ich bin ein typischer Jumper. Während ich einen Titel höre, fällt mir der nächste ein, den ich immer schon mal wieder hören wollte. Daneben gebe ich mich auch völlig unbekannte Alben hin, höre sie durch und bewerte sie nach meinen Maßstäben um später daraus eine Playliste zu erstellen.<br />
Die nehme ich dann auf meinem iPod mit, oder lege sie ins Auto um dann seltener weiterzuklicken, denn eine Sammlung von Lieblingslieder ist einfach unklickbar. Ich liebe es mit Musik durch die Gegend zu laufen und untermale die Bilder vor meinen Augen mit der Musik in meinen Ohren. Ein bisschen komisch sehe ich dabei schon aus, denn ich benutze Überdimensionale Kopfhörer, weil ich Ohrstöpsel nicht leiden kann und die großen Teile viel besser klingen.</li>
<li><strong>Wel­che Musik hörst du außer­halb der typi­schen dunk­len Musik noch? </strong><br />
Wieder eine schwierige Frage, wer hat sich die nur ausgedacht? Mein »alternativer« Musikgeschmack ist breiter gefächert als der handbetriebene Ventilator von Karl Lagerfeld. Vor allem aber Metal und Grunge gehören zum vereinnahmten Programm. Kurioserweise ist die Metalszene einige Jahre später durch neue Stile mit der schwarzen Szene übereingekommen. Korn, Disturbed oder auch Slipknot stehen fest auf dem Programm, ebenso wie Nirvana oder auch Metallica.<br />
Daneben habe ich eine schwäche für Balladen aller Art, die schönsten kommen sowieso von Künstlern die sich sonst in ganz anderen Gefilden herumtreiben. Nehmen wir <a href="http://www.youtube.com/watch?v=i9IixYR_p-4">»Dead Memories« von Slipknot</a>, keine klassiche Ballade, aber für Slipknot sicher ein zärtliches Stück.<br />
Auch das Mittelalter hat mich fest in seinen behaarten Armen. Mit <a href="http://www.youtube.com/watch?v=6oYmc9WTdSs">Faun</a> hat es begonnen und erstreckt sich jetzt auch gerne mal auf Schandmaul, Saltatio Mortis, In Extremo. Mittelaltermärkte mit musikalischem Programm stehen auch fest in meinem Programm.<br />
Auch dem Punk werde ich wohl ewig treu bleiben, auch wenn er elektronische Züge annimmt. Ich finde The Prodigy ist mit ihrem musikalischen Elektropunk ganz weit vorne, ebenso wie ich alte Stücke von den <a href="http://www.youtube.com/watch?v=F-njtFZzv-8">Brieftauben</a> oder den <a href="http://www.youtube.com/watch?v=bU1jZ_HWv00" class="broken_link">Ärzten</a> höre, gerne auch die Ramones, Green Day oder wieder mal die Sex Pistols.</li>
<li><strong>Mal ange­nom­men, Du könn­test ein Instru­ment spie­len, hät­test eine tolle Stimme und wür­dest zusam­men mit Freun­den eine Band grün­den. Wel­che Rolle in der Band wäre Deine?</strong><br />
Einmal Martin Gore zu <a href="http://www.youtube.com/watch?v=miFFZe0X7_w">Sometimes</a> am Klavier begleiten. *seufz* Da ich aber musikalisch ziemlich unbegabt bin und auch das Rampenlicht gerne anderen Menschen überlasse würde ich wohl eher im Hintergrund agieren. Ach Quatsch, lassen wir die Phantasie spielen: Schlagzeuger wollte ich immer schon mal werden, mal angenommen ich wäre musikalisch. Schlagzeuger bei einer Band die nie einen Schlagzeuger hatte, Depeche Mode oder auch die Sister of Mercy, das wäre bestimmt prickelnd.</li>
<li><strong>Nenne 5 dei­ner Alben die für Dich unver­zicht­bar mit Szene ver­bun­den sind.</strong><br />
X-mal Deutschland — Tocsin<br />
Depeche Mode — Black Celebration<br />
The Cure — Disintegration<br />
Joy Division — Closer<br />
Deluxe — Second Decay</li>
<li><strong>Wel­che musi­ka­li­schen Eigen­schaf­ten hat für dich das ideale Lied?</strong><br />
Ich liebe Lieder mit Intro, also nacheinander einsetzende Instrumente die dann im Laufe des Beginns das Lied ergeben. Es wäre eine Mischung aus Synthesizern, ineinander verschachtelten Meldodie die sich in harten Zwischensequenzen in einem melodische Refrain ergiessen um Stakkatoartig wiederholt zu werden. Auf dem Höhepunkt schwebt man auf einem Teppich der Klänge immer höher um letztlich den Sprung in das große Finale zu wagen.</li>
<li><strong>Wel­che Band oder wel­chen Musiker/in wür­dest Du gern mal inter­viewen und auf wel­chen Frage musst Du dabei unbe­dingt eine Ant­wort haben?</strong><br />
Als hätte man es geahnt. Martin Gore. Seine letzte Biografie hat mich nicht zufriedengestellt, viel zu viele offene Fragen und falsche Erwartungen. »<em>Warst du wirklich Nackt, als du »Sometimes« in den Hansa-Studios aufgenommen hast?</em>« Unerwartet plump? Manchmal liegen die einfachsten Fragen auf der Hand. Das weitere Gespräch würde sicherlich nicht so Trivial verlaufen. Hoffe ich zumindestens.</li>
<li><strong>Wer oder was reprä­sen­tiert für die Dich die Zukunft der »schwar­zen« Musik?</strong><br />
Die schwarze Reise ist definitiv noch nicht zu Ende, soviel steht für mich fest. Würde ich mich festlegen müssen, dann würde ich wohl behaupten, Gothic kehrt zu seinen Wurzeln, einem Teil der Indie-Kultur zurück. Immer wieder erscheinen viel versprechende Bands, die nicht explizit dem Genre zugeordnet werden können aber gruftiger klingen alles vieles vor ihnen. Veil Veil Vanish, O.Children, The Big Pink, Editors, The XX alles aussichtsreich und passend.  Nachfolgend einfach mal ein paar Kandidaten, die ich nicht als Zukunft der Subkultur ansehe, sondern vielmehr als Landkarte für eine mittlerweile ziellose Szene, die bei neuer Musik nicht gebannt lauscht, sondern fluchtartig die Tanzfläche verlässt.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=hND3l37CV70">http://www.youtube.com/watch?v=hND3l37CV70</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=hND3l37CV70"><img src="http://img.youtube.com/vi/hND3l37CV70/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=vM8fEP8FOqE">http://www.youtube.com/watch?v=vM8fEP8FOqE</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=vM8fEP8FOqE"><img src="http://img.youtube.com/vi/vM8fEP8FOqE/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=hnpv6R06qT4">http://www.youtube.com/watch?v=hnpv6R06qT4</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=hnpv6R06qT4"><img src="http://img.youtube.com/vi/hnpv6R06qT4/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
</li>
</ul>
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		<title>Gothic Friday Februar: ASRianerin - Musik und meine Seele</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Feb 2011 20:25:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ASRianerin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gothic Friday]]></category>
		<category><![CDATA[ASRianerin]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Rahmen des Gothic Friday 2011 schickte ASRianerin mir wieder ihre Ausarbeitung. Zum Februar Thema: Musik und Leidenschaft schrieb sie mir eine E-Mail, fügte einige Bilder bei und eine ganze Liste von Musikvideos, die ich nicht alle zum direkthören eingefügt habe, dafür aber alle in Form von Links zu Verfügung stelle.  Es erschien mir wichtig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/01/Gothic-Friday-133x133.png" rel="shadowbox[sbpost-9307];player=img;" title="Gothic Friday 133x133"><img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-full wp-image-8722" title="Gothic Friday 133x133" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/01/Gothic-Friday-133x133.png" alt="Gothic Friday 2011" width="133" height="133" /></a><em>Im Rahmen des <a href="http://www.spontis.de/gothic-friday/">Gothic Friday 2011</a> schickte ASRianerin mir wieder ihre Ausarbeitung. Zum <a href="http://www.spontis.de/schwarze-szene/gothic-friday/gothic-friday-februar-musik-und-leidenschaft/">Februar Thema: Musik und Leidenschaft</a> schrieb sie mir eine E-Mail, fügte einige Bilder bei und eine ganze Liste von Musikvideos, die ich nicht alle zum direkthören eingefügt habe, dafür aber alle in Form von Links zu Verfügung stelle.  Es erschien mir wichtig jedes Lied zu nennen das Sie sich ausgesucht hat, allein schon um nachempfinden zu können was sie meint wenn sie den Titel »Musik und meine Seele« wählt. Die weitere Einleitung des Beitrags überlasse ich ASRianerin selbst, was könnte wohl passender sein?</em></p>
<p>Ich brauche jeden Tag meine Musikdosis. Im Zug, wenn ich zur Schule fahre bzw. vom Bahnhof aus hin laufe. Zu Hause vorm PC, beim putzen, beim gemütlichen Beisammensein mit Freunden. Nur beim Hausaufgaben machen und lernen herrscht bei mir Stille. Und es ist jedes Mal gewöhnungsbedürftig.<span id="more-9307"></span></p>
<h5><strong>Was mir Musik bedeutet?</strong></h5>
<p>Sehr sehr viel. Sie ist ein Ventil für alle möglichen Gefühlsregungen, die ich jemals empfand. Sie ist ein Mittel zum Ausdruck. Der wütende Schrei, wenn mich etwas in Rage gebracht hat. Das fröhliche Säuseln, wenn man verliebt ist. Die wohlige Melancholie an einem grauen, verregneten Tag. Trost, wenn ich mal wieder das Gefühl habe, mit meinen Gedanken alleine zu sein.<br />
Musik bewegt meine Gefühle, kann mich zum lachen bringen, zum nachdenken, zum weinen, zum schreien. Ich glaube manchmal, ohne Musik hätte ich vielleicht meine melancholische Ader nicht gänzlich aufgedeckt bzw. das Ausleben würde schwerer fallen. Musik verbindet mich mit anderen Menschen und anderen Welten. Ich könnte das noch ewig so weiter beschreiben.</p>
<h5><strong>Welche Richtungen »schwarzer Musik« hörst du? Nenne ein Beispiel, das für Dich deine Bedeutung des Genre am besten Wiedergibt.</strong></h5>
<div id="attachment_9308" class="wp-caption alignright" style="width: 225px;  border: 1px solid #dddddd; background-color: #f3f3f3; padding-top: 4px; margin: 10px; text-align:center; float: right;"><a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/02/Wadentattoo-Einstürzende-Neubauten.jpg" rel="shadowbox[sbpost-9307];player=img;" title="Wadentattoo - Einstürzende Neubauten"><img class="size-medium wp-image-9308" title="Wadentattoo - Einstürzende Neubauten" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/02/Wadentattoo-Einstürzende-Neubauten-225x300.jpg" alt="Wadentattoo - Einstürzende Neubauten" width="225" height="300" /></a><p style=' padding: 0 4px 5px; margin: 0;'  class="wp-caption-text">Sophie’s Wade ziert das Logo der Band »Einstürzende Neubauten«</p></div>
<p>Im Bereich Gothic höre ich eigentlich alles Mögliche und bin kaum festgelegt. Mal darf es Neoklassik sein wie z.B. von Bacio di Tosca. Ein andern Mal dann doch lieber Neofolk, wie <a href="http://www.youtube.com/watch?v=XFbQtGWw3Xc">:Of the Wand and the Moon:</a>. Auch beliebt ist Gothic Rock in allen Formen und Farben, wobei ich hier <a href="http://www.youtube.com/watch?v=5OxJzpn_lJw">Xmal Deutschland</a> und die relativ jungen Frank the Baptist sehr sehr toll finde. Oder auch andere Klassiker, wie z.B. meine oft genannten und hochgelobten Jungs von Bauhaus.</p>
<p>Auch Bands deren genauere Einordnung schwierig ist, die aber dennoch die Szene mitgestalten, sind bei mir willkommen. Hier besonders <a href="http://www.youtube.com/watch?v=gYMLwLTzGUg">Alien Sex Fiend</a> und die Einstürzenden Neubauten. Besonders letztere begeistern mich immer wieder aufs Neue, durch ihre Art Musik zu machen und ihre Texte, die immer wieder verschiedene Gedanken anstoßen. Darum schaffte es das Bandlogo dieser Band auf meine linke Wade.</p>
<p><strong><strong>Wie würde ich meine musikalische Laufbahn beschreiben?<br />
</strong></strong><br />
Bis ich allerdings auf diese Genres stieß, war es ein langer Weg. Wie in meinem letzten Gastbeitrag beschrieben, fing alles mit den <a href="http://www.youtube.com/watch?v=w5HpI9pVaNQ">Böhsen Onkelz</a> an, auf die ich durch eine Art Missverständnis kam und dort hängen blieb. Weiter ging es also quer durch den Rock –und Metalbereich. Metallica, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=AJ0sW7KOFhU">Manowar</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Zp_ntrq_K40">Slayer</a>. Die Klassiker, die irgendwie jeder hört und kennt. Später kamen auch dort unterschiedliche Genreunterteilungen hinzu. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=yGywo81G6lk">Finntroll</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=3yM3XJZDV0Y">Korpiklaani</a>, Ensiferum. Von diesen Bands höre ich nur noch sehr sehr selten etwas. Den Metalbereich habe ich nicht komplett abgeschworen. Ich finde z.B. Opeth äußerst genial, weil sie sehr schön harmonieren und auch die alten Nightwish-Alben mit Tarja sind immer mal wieder ein Hören wert. Wie schon vorher beschrieben, kam ich irgendwann auf <a href="http://www.youtube.com/watch?v=yPqlTlDGgko">Subway to Sally</a>, Blutengel und Ähnliches zum Einstieg. Und auch hier höre ich nur noch ganz selten etwas. Die alten Subway-Alben sind manchmal ganz nett, aber von Blutengel ertrage ich nicht mehr als 2 Songs hintereinander. Stattdessen höre ich eben lieber die oben genannten Bands ;)</p>
<h5><strong>Am liebsten höre ich Musik draußen in der Natur. </strong></h5>
<p>leider habe ich dank Abistress kaum noch Zeit nur einen verträumten Spaziergang durch die Stadt, oder den Wald. Ich schlage dann meist mit Stöpseln im Ohr Wege ein, auf denen mit kein Mensch entgegen kommt. Oder ich gehe Abends raus und genieße die Nacht. Aber (wie bereits beschrieben) höre ich auch jeden Tag, wenn es in die Schule geht viel Musik. Und beim Autofahren, wobei ich das sehr sehr selten tue (also, das Autofahren ;)). Zu Hause am Rechner höre ich sie zwar auch gerne, aber doch seltener als über Kopfhörer während ich draußen bin. Das liegt auch momentan an den großen Berg Schulkram den ich zu bewältigen habe.</p>
<h5><strong><strong>Welche Musik höre ich außerhalb der typischen dunklen Musik noch?</strong></strong></h5>
<p>Außer Metal und „Gruftimucke“ höre ich auch unendlich viele andere Sachen. Allerdings viel seltener. Ich liebe z.B. die Liedermacherei von Eric Fish. Solo gefällt er mir viel besser, als bei Subway to Sally. Ich mag seine Metaphern, sein Gitarrenspiel und seine Stimme. Aber es darf auch gerne mal etwas lustiges aus diesem Bereich sein: Wenn man mich z.B. zum Lachen bringen will, dann liegt man mit den <a href="http://www.youtube.com/watch?v=MrENr4VipfQ">Monsters of Liedermaching</a> immer genau richtig. Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie man auf solche (schwachsinnigen) Texte kommt. Ebenfalls immer wieder angesagt sind die <a href="http://www.youtube.com/watch?v=vZ3UppW0WrI">Ärzte</a>. In letzter Zeit höre ich mir aber auch ab und an gerne mal einen Song aus dem Hip Hop– Genre an. Allerdings achte ich dort schon sehr auf die Texte, da mir die Machart dieser Musik selbst nicht unbedingt zusagt. Ansonsten darfs auch ganz gerne mal Punk in all seinen Spielarten sein, wobei ich hier ziemlich auf <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Ba5zAUsviJM">WIZO</a> oder die <a href="http://www.youtube.com/watch?v=8tWtidwLfUU">tanzenden Kadaver</a> abfahre.<br />
Wenn ich wütend aufgrund irgendwelcher Missstände in Gesellschaft und Politik bin, grabe ich regelmäßig die guten, alten<a href="http://www.youtube.com/watch?v=CyazQPo9l2c"> Ton Steine Scherben</a> aus und schrei zusammen mit Rio Reiser die Frage aus mir heraus, warum es mir so dreckig geht. Fick ja!<br />
Manchmal darf es aber auch nur Nonsens und Schwachsinn sein a la <a href="http://www.youtube.com/watch?v=tfgHWtafAMc">Trollkotze</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=PxDoL0OYkrg">Excrementory Grindfuckers</a> oder <a href="http://www.youtube.com/watch?v=jzr5jdxH2Sc">Hanzel und Gretyl</a>. Die gehören zwar auch in den Bereich „Lustig“ sind aber dennoch sehr sehr eigen. Aus dem Bereich Deutschrock höre ich, wenn dann nur die lokale Band Alarm Stufe Rot, wobei das wohl eher psychologisch zu betrachten ist: Die Parties im Proberaum waren einfach legendär und das Hören der Musik erinnert mich immer wieder daran.</p>
<p><strong>Welche Rolle in einer Band wäre meine?</strong></p>
<div id="attachment_9309" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px;  border: 1px solid #dddddd; background-color: #f3f3f3; padding-top: 4px; margin: 10px; text-align:center; float: left;"><a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/02/ASRianerin-als-Sängerin.jpg" rel="shadowbox[sbpost-9307];player=img;" title="ASRianerin als Sängerin bei der Abschlußfeier"><img class="size-medium wp-image-9309" title="ASRianerin als Sängerin bei der Abschlußfeier" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/02/ASRianerin-als-Sängerin-300x200.jpg" alt="ASRianerin als Sängerin bei der Abschlußfeier" width="300" height="200" /></a><p style=' padding: 0 4px 5px; margin: 0;'  class="wp-caption-text">Sophie auf der Bühne der Schule</p></div>
<p>Gerade auch durch die angesprochene lokale Band, die ich trotz ihrer sehr simplen Musik sehr bewunderte, kam der Gedanke selbst Musik zu machen. Ich bilde mir ein, halbwegs singen zu können und hatte letztes Jahr sogar die Ehre, bei der Abschlussfeier der 12. und 13. bei meiner Schule zu singen. (Und zwar das Lied „Anders sein“ von Eric Fish, mit einem Klassenkameraden als Gitarrenbegleitung) Ich denke es kam ganz gut an.</p>
<p>Ich war auch in einem Gitarrenkurs der VHS, aber gebracht hat es nicht viel, da ich zu schnell beim Üben aufgebe und meine Gitarre, die ich liebevoll Betsy getauft, immer öfter in die Ecke gestellt hatte. Und nun steht sie da noch immer. Unberührt. Die Ärmste.</p>
<p>Als nächstes Kam der Versuch mit Kumpels eine Band zu gründen. Wir nannten uns „Ostblockkönige“ aber es endete bevor es begann. Ich war natürlich wieder am Gesang tätig, aber es entstand nie ein Lied. Es gab ständig Streitereien um die Texte. Unser Bassist schrieb unglaublich kitschige Texte am laufenden Band, die den anderen Bandmitgliedern nicht gefielen.</p>
<p>Zum Proben tauchte man immer seltener auf, weil man keinen Bock hatte und so verlief sich das ganze im Sand. Einerseits ist es schade, andererseits müssen wir uns eingestehen, dass es sowieso nie funktioniert hätte, da wir einfach viel zu unterschiedlich sind. Und die bisher einzig gute Textstelle die ich zusammen bekomme habe war:</p>
<blockquote><p>„Ich liebe mein Körperfett! So ein bisschen Speck ist doch ganz nett. Ich sage euch wie es wirklich ist:<br />
Kein Mann wünscht sich ein Knochengerüst!“</p></blockquote>
<p>Wahnsinnig kreativ… Aber mal schauen wie es mit dem Musik machen weitergeht. Vielleicht werde ich mir irgendwann wieder die Betsy schnappen. Und demnächst habe ich eine Gesangsstunde bei einer Sopranistin aus Coburg, die ich mir in der Schule ersteigert habe. Mal schauen ob es mich weiter motiviert oder mir neue Möglichkeiten eröffnet.</p>
<h5><strong>5 Alben die für mich unverzichtbar mit der Szene verbunden sind?</strong></h5>
<p>Sorry, da muss ich passen. Ich höre und habe viel zu viel Musik, als dass ich da eine gute Aussage treffen könnte. Zumal jedes Album aus dem Bereich seine eigenen Vorzüge hat.</p>
<h5><strong>Welche musikalische Eigenschaften das ideale Lied für mich haben sollte? </strong></h5>
<p>Auch hier kann ich kaum eine Antwort geben. Ich lege weder wert auf besonders dröhnende Bässe, oder besondere Rythmen. Zumal das ideale Lied immer zu meiner Stimmung passen muss, die ja auch nie gleich ist. Es muss mich fesseln. In Gefühlen und Gedanken. Und dies kann manchmal eine schreiende, kratzig-rauchige Stimme sein oder schöner Soprangesang. Ich brauche nicht immer Geigen, manchmal brauche ich einen Hammer, der auf Metall schlägt.</p>
<h5>Ob ich einige Musiker gerne interviewen würde?</h5>
<p>Nein, möchte ich nicht. Wenn dann möchte ich zufällig auf sie treffen, in einer gemütlichen Eckkneipe und mit ihnen ein Bier trinken und keine konkreten Fragen stellen. Ich würde am liebsten ganz normal mit ihnen reden und Fragen, was mir gerade einfällt. Denn manchmal verrät so ein Gespräch mehr als jedes Interview. Wenn man sein gegenüber etwas analysiert versteht man den Menschen selbst und somit seine Musik besser. Wobei ich zugeben muss, dass ein solches Gespräch mit Blixa Bargeld ziemlich knorke wäre. Aber auch mit Eric Fish oder mit den Monsters of Liedermaching. Wobei ich letztere schon konkret Fragen würde, wie sie auf die Texte kommen.</p>
<h5><strong>Eine Band die die Zukunft der „schwarzen Szene“ repräsentiert…</strong></h5>
<p>Nur eine? Uff. Mh. Ich würde da mal wieder spontan Frank the Baptist einwerfen. Ich persönlich finde ihren Sound erfrischend neu, aber dennoch typisch. Als hätte man Gothic Rock etwas aufpoliert. Ach, ich will mich nicht an eine Band halten!<br />
Wenn sie auch oft kritisiert werden, weil sie ja (angeblich?) nicht in Genre passen, so muss ich den Jungs von ASP doch eingestehen, dass sie die Szene mit gutem neuen Sound erfreut und bei dem auch gerade die Texte um den schwarzen Schmetterling etwas ganz besonderes sind. Außerdem denke ich, dass die Band Coppelius durchaus nochmal stärker mitmischen wird, da sie doch eine sehr eigenwillige Art haben, Musik zu machen.<br />
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		<pubDate>Mon, 07 Feb 2011 12:04:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gothic Friday]]></category>
		<category><![CDATA[Februar]]></category>
		<category><![CDATA[Leidenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Madame Mel]]></category>
		<category><![CDATA[musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Rahmen des Gothic Friday 2011 habe ich mich über einen Beitrag von Madame Mel, die sich auf Spontis als sehr sympathische Kommentatorin etabliert hat, sehr gefreut. Zum Februar Thema: Musik und Leidenschaft erhielt ich von ihr einige E-Mails, in denen sie die ursprüngliche Fassung immer wieder optimierte und korrigierte, bevor sie sich trotz kalter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/01/Gothic-Friday-133x133.png" rel="shadowbox[sbpost-9232];player=img;" title="Gothic Friday 133x133"><img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-full wp-image-8722" title="Gothic Friday 133x133" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/01/Gothic-Friday-133x133.png" alt="Gothic Friday 2011" width="133" height="133" /></a>Im Rahmen des <a href="http://www.spontis.de/gothic-friday/">Gothic Friday 2011</a> habe ich mich über einen Beitrag von Madame Mel, die sich auf Spontis als sehr sympathische Kommentatorin etabliert hat, sehr gefreut. Zum <a href="http://www.spontis.de/schwarze-szene/gothic-friday/gothic-friday-februar-musik-und-leidenschaft/">Februar Thema: Musik und Leidenschaft </a>erhielt ich von ihr einige E-Mails, in denen sie die ursprüngliche Fassung immer wieder optimierte und korrigierte, bevor sie sich trotz kalter Füße zu einer endgültigen Fassung hinreißen ließ. Sicherlich geht es ihr dabei wie den meisten von uns: Leidenschaft ist schwerlich in Worte zu fassen.</p>
<p>Die Videos zur musikalischen Untermalung Ihrer Leidenschaft hat Madame Mel selbst ausgesucht, bis auf die Form war ich also untätig. Selbst das Bild ihrer neuen Pikes die sich natürlich nur wegen der kalten Füße angeschnallt hat, lag dem Artikel bei. Besser als Madame Melanie, denn so lautet ihr Vorname, hätte ich auch keine musikalische Auswahl treffen können. <span id="more-9232"></span></p>
<h5><strong>Was bedeutet Musik für Dich? Wie wichtig ist sie Dir?</strong></h5>
<p>Sie ist für mich  Lebenselixier und Seelenpflaster.</p>
<h5><strong>Welche Richtungen »schwarzer Musik« hörst du? Nenne ein Beispiel, das für Dich deine Bedeutung des Genre am besten Wiedergibt.</strong></h5>
<p>Bei mir gibt es nicht nur ein spezifisches Genre, sondern Vielfalt statt Einheitsbrei. Man nehme hier und da ein Quäntchen Postpunk / Gothic &amp; Dark Rock / Gothic Metal / Dark Wave /  New Wave / New Romantic / Synthi Rock &amp; Pop / EBM und ein wenig Industrial — gut geschüttelt und nicht gerührt, versteht sich ;-)</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=9CtDErVTsoA">http://www.youtube.com/watch?v=9CtDErVTsoA</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=9CtDErVTsoA"><img src="http://img.youtube.com/vi/9CtDErVTsoA/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=-0WNbm1jz6A">http://www.youtube.com/watch?v=-0WNbm1jz6A</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=-0WNbm1jz6A"><img src="http://img.youtube.com/vi/-0WNbm1jz6A/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
<h5><strong>Wie würdest deine musikalische Laufbahn beschreiben? Über welche Richtung der Musik bist Du in die Szene gekommen, welche hast hinzugewonnen, welchen hast du abgeschworen und was hörst du heute?</strong></h5>
<p>Im Prinzip war ich schon immer „meiner“ Musik aus den 80ern treu ergeben (siehe TOP 5 Alben). In den 90ern habe ich eine Zeit lang Ausflüge in den Techno/Trance/House-Bereich gemacht, um dann wiederum festzustellen, dass das Beste am Anfang steht und nicht am Schluss. Das Leben gleicht halt einer Achterbahn und die Musik ist deine Gondel.</p>
<p>Welche Musik habe ich dazugewonnen? Nun, ehrlich gesagt habe ich mich früher nie so richtig  mit der Mittelalter-Sparte auseinandergesetzt, aber seitdem mir mein Bruder einiges von Faun, Qntal, Schandmaul oder Cultus Ferox vorgesetzt hat, finde ich es inzwischen sogar richtig gut und vielversprechend. <strong> </strong></p>
<h5><strong>Wie und wo hörst du Musik am liebsten?</strong></h5>
<p>Am liebsten überall, mal über wummernde Boxen oder über brummende Ohrstöpsel. Dabei ist es mir egal, in welcher „Form“ – Vinyl hat aber so etwas authentisch Nostalgisches. <strong> </strong></p>
<h5><strong>Welche Musik hörst du außerhalb der typischen dunklen Musik noch?</strong></h5>
<p>Auch hier möchte ich mich nicht nur auf ein Genre beschränken. Das fängt bei den Geigenvirtuosen Nigel Kennedy und David Garrett an (die ich als klassischen Ausgleich sehr gerne höre), es geht weiter zu Apocalyptica´s Cello Rock, hier und da (Alternative/Indie) Rock, Pop und auch Hard ´n Heavy. Ich versuche jeweils, aus dem großen Garten der Musik das Beste für mich heraus zu pflücken.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=BmJUtQeiQzA">http://www.youtube.com/watch?v=BmJUtQeiQzA</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=BmJUtQeiQzA"><img src="http://img.youtube.com/vi/BmJUtQeiQzA/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
<h5><strong>Mal angenommen, Du könntest ein Instrument spielen, hättest eine tolle Stimme und würdest zusammen mit Freunden eine Band gründen. Welche Rolle in der Band wäre Deine?</strong></h5>
<p>Frontsängerin, Managerin und Seelsorgerin in trinitätischer Einheit, ganz klar. Würde die Jungs trotzdem mit Kaffee versorgen, wenn sie ganz brav „Bitte Bitte“ sagen ;-)</p>
<h5><strong>Nenne 5 deiner Alben die für Dich unverzichtbar mit Szene verbunden sind.</strong></h5>
<div id="attachment_9255" class="wp-caption alignright" style="width: 300px;  border: 1px solid #dddddd; background-color: #f3f3f3; padding-top: 4px; margin: 10px; text-align:center; float: right;"><a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/02/Madame-Mel-In-ihren-nagelneuen-Pikes.jpg" rel="shadowbox[sbpost-9232];player=img;" title="Madame Mel - In ihren nagelneuen Pikes"><img class="size-medium wp-image-9255 " title="Madame Mel - In ihren nagelneuen Pikes" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/02/Madame-Mel-In-ihren-nagelneuen-Pikes-300x204.jpg" alt="Madame Mel - In ihren nagelneuen Pikes" width="300" height="204" /></a><p style=' padding: 0 4px 5px; margin: 0;'  class="wp-caption-text">Madame Mel mit neuen Pikes zu ersten gekauften Platte schwarzer Musik</p></div>
<p>Sorry, wenn ich schon wieder in die 80er-Kiste greife, aber für mich waren diese Alben wegweisend:</p>
<ul>
<li> The Cure – The Head on the Door (Meine allererste “schwarze” Platte — gekauft 1987)</li>
<li>The Cure – Kiss me kiss me kiss me</li>
<li>Fields of the Nephilim – The Nephilim</li>
<li>Siouxsie &amp; The Banshees – JuJu</li>
<li>Sisters of Mercy — Floodland</li>
</ul>
<h5><strong>Welche musikalischen Eigenschaften hat für dich das ideale Lied?</strong></h5>
<p>Das würde wahrscheinlich zu einer 20 minütigen Hymne ausarten, von Larghissimo bis Prestissimo wäre jede Gangart dabei, damit man alle Stimmungen einzeln einfangen kann. Die Geige würde ich als instrumentalisches Intro nehmen, dazwischen Gitarrenklänge, Percussion, Panflöten und  japanische Gongs würden den fulminanten Abgang bilden. Wenn ich mir die Sänger aussuchen könnte, würde ich Ville Valle, Alexander Veljanov, Bela B, Tarja Turunen und vor allem Björk auswählen, die mit ihrer Stimme den ganzen Nordkap zerbersten könnte. Dramaturgische Mystik mit Gänsehauteffekt.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=igOWR_-BXJU">http://www.youtube.com/watch?v=igOWR_-BXJU</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=igOWR_-BXJU"><img src="http://img.youtube.com/vi/igOWR_-BXJU/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
<h5><strong>Welche Band oder welchen Musiker/in würdest Du gern mal interviewen und auf welchen Frage musst Du dabei unbedingt eine Antwort haben?</strong></h5>
<p>Die anderen Fragen waren bis jetzt ziemlich einfach zu beantworten, während ich mir jetzt über eine besonders kreative Frage den Kopf zerbreche. Nun, ich wette, diese abstrakte Frage hat Mr. Robert Smith bestimmt noch nicht gehört: “<em>Mr. Smith – wenn Sie nach Ihrem Ableben eine Reinkarnation als Baum widerfahren und Sie sich einen aussuchen könnten – welcher wäre es?</em>“ Denkt mal drüber nach ;-)</p>
<h5><strong>Wer oder was repräsentiert für die Dich die Zukunft der »schwarzen« Musik?</strong></h5>
<p>Wohin die schwarze Reise geht, vermag ich  natürlich nicht zu sagen, denke aber, dass immer wieder ein Licht in Form einer zukunftsträchtigen Band am Gothic-Horizont erscheinen wird.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=ceAT7OMgK9s">http://www.youtube.com/watch?v=ceAT7OMgK9s</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=ceAT7OMgK9s"><img src="http://img.youtube.com/vi/ceAT7OMgK9s/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
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		<title>Gothic Friday - Februar: Musik und Leidenschaft</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Feb 2011 15:28:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gothic Friday]]></category>
		<category><![CDATA[Februar]]></category>
		<category><![CDATA[musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist Freitag und ein neuer Monat - Zeit das nächsten Thema beim Gothic Friday 2011 . Wie Mit-Initiatorin Shan Dark in ihrer Analyse für das Resümee der ersten Runde  heraus fand, ist Musik ein zentrales Element des Szeneeinstiegs, was die meisten sicherlich nicht wundern dürfte. Im Februar unseres Projektes stellen wir euch 10 Fragen zu eurer Musik und der Leidenschaft die dahintersteckt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/01/Gothic-Friday-133x133.png" rel="shadowbox[sbpost-9207];player=img;" title="Gothic Friday 133x133"><img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-full wp-image-8722" title="Gothic Friday 133x133" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/01/Gothic-Friday-133x133.png" alt="Gothic Friday 2011" width="133" height="133" /></a>Es ist Freitag und ein neuer Monat — Zeit das nächsten Thema beim <a href="http://www.spontis.de/gothic-friday/">Gothic Friday 2011</a> . Wie Mit-Initiatorin Shan Dark in ihrer Analyse für das <a href="http://www.spontis.de/schwarze-szene/gothic-friday/gothic-friday-das-januar-resuemee/">Resümee der ersten Runde</a> heraus fand, ist Musik ein zentrales Element des Szeneeinstiegs, was die meisten sicherlich nicht wundern dürfte. Obwohl nicht ausschließlich diese Leidenschaft für die Beschäftigung mit der Szene genannt wurde, so verbinden die meisten Szenemitglieder und Sympathisanten viel mit der Musik.  Die Musik ist neben dem individuellen Aussehen auch der Grund für die Reichhaltigkeit der Stile die mittlerweile unter dem Label »Gothic« versammelt werden. In mancher Hinsicht wird sie sogar zum Zankapfel, an dem Teile der Szene sich immer wieder spalten.</p>
<p>Musik ist für die meisten mehr als bloße Unterhaltung, in der schwarzen Szene ist Musik oft untrennbar mit dem transportierten Inhalt verbunden und löst eine Unmenge an Emotionen aus, die nicht immer melancholisch düster sondern auch mitunter ausgelassen ekstatisch wirken können.<span id="more-9207"></span></p>
<p><strong>Hinweise</strong></p>
<p>Im Februar geht es also um Dich und die Musik. In einem Interview stellen wir Dir 10 Fragen über die Musik die du hörst, Kopiert einfach die folgende Liste in euer Blog oder Dokument und beantwortet die <strong>Fettgedruckten</strong> Fragen. Bei manchen Fragen ist ein Erklärungstext unter der Frage. Er soll Dir dabei helfen die Frage so zu verstehen wie wir sie stellen möchten, überschreib” ihn einfach mit Deiner Antwort.</p>
<p>Vergiss bitte nicht einen Trackback zu diesem Artikel zu setzen und idealerweise einen Kommentar mit der Link zu Deinem Artikel zu hinterlassen. Teilnehmer ohne eigenes Blog wenden sich an die <a href="http://www.spontis.de/gothic-friday/#unterstuetzer">bekannten Unterstützer</a> und schicken ihren Beitrag per E-Mail. Bis zum <strong>18. Februar</strong> hast Du Zeit Deinen Artikel zu verfassen, zu veröffentlichen oder zu verschicken, spätere Einsendungen werden natürlich auch berücksichtigt, nehmen aber nicht mehr am Gewinnspiel teil.</p>
<h4>10 Fragen — Die Musik und Du</h4>
<ul>
<li><strong>Was bedeutet Musik für Dich? Wie wichtig ist sie Dir?</strong><br />
Es soll Menschen geben, für die Musik keine Bedeutung hat. Für die meisten Gothics trifft das nicht zu, ganz im Gegenteil. Schreibe auf, wie wichtig Musik für Dich ist und welche Bedeutung sie einnimmt.</li>
<li><strong>Welche Richtungen »schwarzer Musik« hörst du? Nenne ein Beispiel, das für Dich deine Bedeutung des Genre am besten Wiedergibt.</strong><br />
»Gothic« beinhaltet viele unterschiedliche Genre der Musik und immer wieder kommen neue hinzu. Gothic Rock, Dark Wave, Ambient, Neoklassik, Neue Deutsche Todeskunst, Death Rock, Horrorpunk, Electro, Cold Wave, Minimal, … Die Liste ließe sich wohl endlos fortführen. Welche Genre hörst Du hauptsächlich? Nenne die Musikrichtung und suche ein Stück aus, welches für DICH am besten diese Richtung ausfüllt.</li>
<li><strong>Wie würdest deine musikalische Laufbahn beschreiben? Über welche Richtung der Musik bist Du in die Szene gekommen, welche hast hinzugewonnen, welchen hast du abgeschworen und was hörst du heute?</strong><br />
Wie schon in den zahlreichen Artikel zum Szeneeinstieg zu lesen war, ist die Einstiegsmusik in den seltensten Fällen die einzige Richtung der man folgt. Manche haben sogar anfänglichen Sünden abgeschworen und ihren Geschmack geändert.</li>
<li><strong>Wie und wo hörst du Musik am liebsten?</strong><br />
Zu Hause mit den Kopfhörern, laut im Wohnzimmer, noch lauter in der Discothek, mit dem MP3-Player oder unterwegs im Auto? Zündest Du ein Grablicht an während das Patchouli-Räucherstäbchen den Raum in Nebel hüllt?</li>
<li><strong>Welche Musik hörst du außerhalb der typischen dunklen Musik noch? </strong><br />
Die Szene lebt von der Vereinnahmung. Immer wieder werden Lieder zu Underground-Hymnen, für die ein ganz anderer Zweck zugedacht war. In der 80er machte man aus Human Leagues »Being Boiled« eine schwarze Hymne und schlich zu Talk Talk über die Tanzfläche, in den 90er lockte auch Nirvanas »Rape me« schwarze Gestalten, während in der 00ern selbst die Fanta4 mit ihrem Stück »Krieger« schwarze Clubs zum kochen brachten.</li>
<li><strong>Mal angenommen, Du könntest ein Instrument spielen, hättest eine tolle Stimme und würdest zusammen mit Freunden eine Band gründen. Welche Rolle in der Band wäre Deine?</strong><br />
Sänger, Gitarrist, Schlagzeuger, Bassist, Songschreiber, Keyboarder, Soundtüftler, Background oder gar Tänzer? Oder, weil du BWL studiert hast, am liebsten der Manager?</li>
<li><strong>Nenne 5 deiner Alben die für Dich unverzichtbar mit Szene verbunden sind.</strong><br />
Es soll Alben geben, die man sich schon nachkaufen musste weil das einstige Original dem Verschleiß seiner Beliebtheit erlegen ist. Es soll Alben geben die man schon 1000mal gehört hat und die beim nächsten Einlegen immer noch zum Mitsingen animieren. Es gibt Alben, die kennt man auswendig, manchen kennen sogar die Dauer jedes einzelnen Stückes. Nenne deine 5 unverzichtbaren Alben, auch wenn es sicherlich mehr sein werden.</li>
<li><strong>Welche musikalischen Eigenschaften hat für dich das ideale Lied?</strong><br />
Welche Stimmung muss es erzeugen, wie muss der Gesang klingen, wie ist das Lied aufgebaut und welche Instrumente werden verwendet? Unternimm den gewagten Versuch das ideale Lied zu beschreiben.</li>
<li><strong>Welche Band oder welchen Musiker/in würdest Du gern mal interviewen und auf welchen Frage musst Du dabei unbedingt eine Antwort haben?</strong><br />
Keine noch so detaillierte Biografie beantwortet DIE Frage, kein Interview wird Deiner Neugier gerecht. Welche Band oder Musiker/in müsste WELCHE Frage beantworten?</li>
<li><strong>Wer oder was repräsentiert für die Dich die Zukunft der »schwarzen« Musik?</strong><br />
Gibt es eine aktuelle Band die das Genre so ausfüllt wie Du es dir vorstellst? Gibt es vielleicht eine musikalische Richtung die zeigt wo die Reise hingehen kann? Stelle eine Band, einen Künstler oder eine Musikrichtung vor, die für Dich »Gothic« neu und spannend interpretieren.</li>
</ul>
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		<item>
		<title>Den eigenen Musikgeschmack nerdig visualisiert</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Oct 2010 17:44:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vernetzt]]></category>
		<category><![CDATA[Gender Plot]]></category>
		<category><![CDATA[geschmack]]></category>
		<category><![CDATA[last.fm]]></category>
		<category><![CDATA[Lastgraph]]></category>
		<category><![CDATA[musik]]></category>
		<category><![CDATA[visualisierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Fleißige Nutzer von last.fm möchten die Empfehlungen die das Portal in Sachen Musik und Menschen mit gleichem Musikgeschmack gar nicht mehr missen. Ich für meine Teil mag diesen nerdigen Nutzen des Audioscrobblers, der so fleißig zuhört wenn ich meine Musiksammlung durchforsche. Wer darin grundsätzlich keinen Nutzen erkennen kann und Musik nur über klassische Medien wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2010/10/Musikgeschmack-visualisiert.jpg" rel="shadowbox[sbpost-7872];player=img;" title="Musikgeschmack visualisiert"><img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-thumbnail wp-image-7878" title="Musikgeschmack visualisiert" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2010/10/Musikgeschmack-visualisiert-150x143.jpg" alt="Musikgeschmack visualisiert" width="150" height="143" /></a>Fleißige Nutzer von <a href="http://www.lastfm.de">last.fm</a> möchten die Empfehlungen die das Portal in Sachen Musik und Menschen mit gleichem Musikgeschmack gar nicht mehr missen. Ich für meine Teil mag diesen nerdigen Nutzen des Audioscrobblers, der so fleißig zuhört wenn ich meine Musiksammlung durchforsche. Wer darin grundsätzlich keinen Nutzen erkennen kann und Musik nur über klassische Medien wie CD oder Vinyl konsumiert und der darüber hinaus vehement gegen die MP3-isierung der Musiklandschaft kämpft, darf sich gerne einige andere Beiträge in diesem Blog zu gemüte führen, in der rechten Leiste gibt es genügend Auswahlmöglichkeiten.</p>
<p>Abgesehen davon bin ich in den letzten Wochen über zwei Möglichkeiten der musikalischen Visualisierung gestolpert, die für die Wochenschau viel zu »mehrwertig« gewesen wären, so dass ich mich dazu entschlossen habe, über die beiden Tools Lastgraph und den Gender Plot selbst zu berichten.<span id="more-7872"></span></p>
<h3>Lastgraph</h3>
<div id="attachment_7873" class="wp-caption alignright" style="width: 300px;  border: 1px solid #dddddd; background-color: #f3f3f3; padding-top: 4px; margin: 10px; text-align:center; float: right;"><a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2010/10/lastgraph-beispiel-wellenform.jpg" rel="shadowbox[sbpost-7872];player=img;" title="lastgraph beispiel wellenform"><img class="size-medium wp-image-7873 " title="lastgraph beispiel wellenform" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2010/10/lastgraph-beispiel-wellenform-300x146.jpg" alt="lastgraph beispiel wellenform" width="300" height="146" /></a><p style=' padding: 0 4px 5px; margin: 0;'  class="wp-caption-text">Spontis Musikgeschmack im Zeitraum März-August 2010</p></div>
<p>Der kostenlose Service von <a href="http://lastgraph.aeracode.org/">Lastgraph</a> bietet die Möglichkeit, die Hörgewohnheiten eines bestimmten Zeitraums als Wellenform auszugeben, die es freundlicherweise auch in verschiedenen Formaten bereitstellt. Damit kann man beispielsweise auch sein Zimmer schmücken, wie es Andy von World Wide Wax schon in seiner <a href="http://www.waximalplanet.de/?p=3813">Wohnidee: Musikgeschmack an der Wand</a> eindrucksvoll festgehalten hat. Er schreibt dazu:</p>
<p><em>»Last Graph greift nun auf genau diese Statistik, also euren  Musikgeschmack zu und erstellt einen Graphen in Form einer Zeitleiste  (x-Achse). Die verschiedenen Ausschläge (y-Achse) stellen die Häufigkeit  der verschiedenen Künstler dar, die in dieser bestimmten Zeit durch  eure Lautsprecher kamen. Der Service bietet verschiedene Optionen, um  den fertigen Graphen an eure Bedürfnisse anpassen zu können So könnt ihr  den Zeitraum selbst wählen als auch die Farbdarstellung verändern.  Speichern kann man den Graphen dann als PDF-File mit dem ganz großen  Vorteil, dass Last Graph eine Vektorgrafik erstellt. Somit lässt sich  das gespeicherte Bild bis in die Unendlichkeit, ohne jeglichen Verlust vergrößern und somit auch drucken. Genau das habe ich gemacht.«</em></p>
<p>Selbstverständlich bleibt die letzendliche Ausarbeitung und der Druck eines solch großen Werkes den Enthusiasten vorbehalten, doch die Möglichkeiten sind interessant, eindrucksvoll und unendlich Nerdig, wenn man das mal so sagen darf. Das Bild zu eurer visuellen rechten entspringt übrigens <a href="http://www.lastfm.de/user/Nierscruiser">meinem last.fm Profil</a>.</p>
<h3>Gender Plot</h3>
<div id="attachment_7877" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px;  border: 1px solid #dddddd; background-color: #f3f3f3; padding-top: 4px; margin: 10px; text-align:center; float: left;"><a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2010/10/Genderplot.png" rel="shadowbox[sbpost-7872];player=img;" title="Genderplot"><img class="size-medium wp-image-7877" title="Genderplot" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2010/10/Genderplot-300x259.png" alt="Genderplot" width="300" height="259" /></a><p style=' padding: 0 4px 5px; margin: 0;'  class="wp-caption-text">Männliche oder weibliche Musik? Was hörst du?</p></div>
<p>Frauen und Männer haben einen unterschiedlichen Musikgeschmack, sagt man(n). Bei <a href="http://blog.funkygog.de/2010/09/maennliche-und-weibliche-musik/">funkygog</a> bin ich auf den Genderplot aufmerksam geworden, der es möglich macht, den eigenen Musikgeschmack geschlechts– und alterspezifisch einordnen zu lassen. Dabei bedient sich das Programm der verfügbaren last.fm Daten (auch Alter und Geschlecht) und generiert daraus ein Diagramm auf dem man ablesen kann, ob man eher männlich oder weiblich bevorzugte Musik hört und wie alt der Durchschnitt der Hörer ist, die die ausgesuchten Künstler hören. Um den Nerd– und Community-Faktor noch zu erhöhen, kann man sich und 5 weitere Freunde vergleichen. Ich habe das mal mit <a href="http://www.endgueltig.com">endgueltig</a>, <a href="http://www.freeqnet.de/">beetFreeQ</a>, <a href="http://pixella-bloggt.com/">Frau Panik</a>, <a href="http://darklands-radio-shadowplay.blogspot.com">IndiMichi</a> und <a href="http://www.rosa-chalybeia.de/">Rosa Chalybeia</a> gemacht. Ich deute das wie folgt:</p>
<p>Während wir alle noch hautpsächlich Musik hören, die der Alterklassen unter 30 zuzuordnen ist, scheiden sich bei der eindeutig geschlechtlichen Zuordnung die Geister. endgültig ist der weiblichste von uns allen, dicht gefolgt von Rosa und Indi Michi. So wirklich männlich scheint keiner zu sein, beetFreeQ geht zumindestens deutlich in diese Richtung. Die <em>Abstürzenden Brieftauben</em> sind die männlichste Band, während <em>Louisa John-Krei</em> die weiblichste Musik macht. <em>Anne Clark</em> macht hingegen Musik für alte Leute, Frau Panik wird es nicht gerne hören. In jugendlicher Hinsicht gibt es keinen eindeutigen Kandidaten, außer vielleicht wieder einmal endgültig, der den jüngsten Musikgeschmack zu haben scheint.</p>
<p>Etwas überraschend, hatte ich doch größere Unterschiede zwischen den geschlechtsspezifischen Merkmalen der Musik erwartet. Aussagekraft? Schwer zu sagen, da mag sich jeder selbst ein Bild drüber machen. Hier klicken um selbst eine Einordnung vorzunehmen.<br />
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		<title>Musikperlentaucher - Tauchgang #14</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 11:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Back to the Roots]]></category>
		<category><![CDATA[Coldwave]]></category>
		<category><![CDATA[musik]]></category>
		<category><![CDATA[Musikperlentaucher]]></category>
		<category><![CDATA[ndw]]></category>

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		<description><![CDATA[X-mal Deutschland - Mondlicht Die stark unterkühlte und ehemalige Frontfrau Anja Huwe hat sich ja mittlerweile der Kunst verschrieben und ist mit ihrer Ausstellung »Listen to the Pictures« auch in Deutschland selbst unterwegs. Sie prägte in den frühen 80ern eine Bühnenpräsenz, die man durchaus als arrogant bezeichnen dürfte. »Wenn ich mich selber so rückwirkend betrachte, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3 class="postheader">X-mal Deutschland - Mondlicht</h3>
<p>Die stark unterkühlte und ehemalige Frontfrau Anja Huwe hat sich ja mittlerweile der Kunst verschrieben und ist mit ihrer Ausstellung »Listen to the Pictures« auch in Deutschland selbst unterwegs. Sie prägte in den frühen 80ern eine Bühnenpräsenz, die man durchaus als arrogant bezeichnen dürfte. »<em>Wenn ich mich selber so rückwirkend betrachte, ich habe nie mit meinem Publikum gesprochen, ich hab die ja nicht mal angeguckt. Wir haben da irgendwie unsere Nummer abgezogen und sind gegangen. Das war auch so Teil der Zeit das war ein Stil den man irgendwie gepflegt hat und den man auch bis zum Exzess gepflegt hat.</em>« Die Band, die ihre größten Erfolge im Ausland feierte, gehörte zu den Stilikonen dieser Zeit wobei man das sicherlich auch auf die Verhaltensweisen und Gesten übertragen kann. Arroganz als Markenzeichen, Ignoranz als Stilmittel. Mit <em>Mondlicht</em> erreicht auch der Klang eine Kühle, die man bei diesem Wetter wie einen kühlen Schleier des Klangs empfinden kann.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=cVQ80LGsbi4">http://www.youtube.com/watch?v=cVQ80LGsbi4</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=cVQ80LGsbi4"><img src="http://img.youtube.com/vi/cVQ80LGsbi4/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
<p><span id="more-6897"></span></p>
<h3 class="postheader">Malaria! - You, you</h3>
<p>Ein anderes deutsche All-Girl-Phänomen sind Malaria! die sich ebenfalls zu Beginn der 80er in Berliner Musikkreisen sehr untriebig zeigten. Als sie 1981 mit ihrem Debütalbum Malaria den Begriff neue Deutsche Welle umdeuten, gelten sie in Untergrund-Kreisen schon länger als Geheimtipp. Vor allem in den USA erfreuten sie sich größter Beliebtheit, dem Marlene Dietrich Stil der 4 Frauen aus Berlin, die deutsche Texte mit so ungewöhnlicher Musik auskleiden konnte man sich einfach nicht entziehen. Anfang der 90er kam es durch die erneute Veröffentlichung alten und neuen Materials zu einem neuen Flash in den Untergrund-Discotheken. Als ich zu dieser Zeit das Video zu <em>You, You</em> sah war es um mich geschehen, seit dem ziert das Album <em>Compiled</em> mein Regal, früher auch ein altes Poster von Malaria! auf das ich besonders stolz war. Leider ist es der Zeit zum Opfer gefallen.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=ssCzKzZSBN8">http://www.youtube.com/watch?v=ssCzKzZSBN8</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=ssCzKzZSBN8"><img src="http://img.youtube.com/vi/ssCzKzZSBN8/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
<h3 class="postheader">KAS Product - Never come Back</h3>
<p>Untergrund-Club klingt immer so speziell, eigentlich war das früher die Disco im Jugendzentrum, der ich alle 4 Wochen treu war, da man sich der schwarzen Szene verschrieben hatte — Untergrund klingt natürlich viel cooler. Und obwohl populäre Stücke von <em>Depeche Mode</em> und <em>The Cure</em> im Vordergrund standen, verstand es der Plattenaufleger mich immer wieder mit Fragezeichen auf meiner Stirn an das Mischpult zu locken. So erging es mir auch mit KAS Product, das ich jahrelang nicht mehr gehört habe, bis ich vor einer Weile bei YouTube ein Video entdeckte, das zu einem sofortigen Deja-Vu führte. Heute betrachtet ist das Stück der französischen Band ein klassischer Vertreter des Coldwave, das dazugehörige Video schon fast kultig, der Stil einmalig. Mick Mercer schrieb einmal: »<em>Gorgeously provocative duo of Mona Soyoc and Spatz who released a couple  of singles on their own punk label, then signed to RCA which seemed a  remarkably odd union, which produced two blindingly brilliant albums,  „Try Out” and „Bypass” that found the haunting, mad vocals hemmed in by  and stretched out over the alternately boiling/icy keyboards, the  shattering chatter of arching/dive bombing guitar and stabbing  electronic rhythms.</em>«</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=6Ki2R9OieiY">http://www.youtube.com/watch?v=6Ki2R9OieiY</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=6Ki2R9OieiY"><img src="http://img.youtube.com/vi/6Ki2R9OieiY/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
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		<title>Heiß und fettig - Knusprige Musik 2009</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 15:17:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dunkle Klänge]]></category>
		<category><![CDATA[musik]]></category>
		<category><![CDATA[Rückblick]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt mal so unter uns gesprochen, die unzähligen Rückblicke können schon etwas nervig sein. Erst jüngst ereilte einige Blogparaden meinen Feedreader, in dem es um die besten Alben des Jahres ging. Wenn ich ehrlich sein muss, es gibt ganz wenige Alben die durchweg stimmig sind und einen wirklich Platz in der Spitzenliste verdient haben. Dieses [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt mal so unter uns gesprochen, die unzähligen Rückblicke können schon etwas nervig sein. Erst jüngst ereilte einige Blogparaden meinen Feedreader, in dem es um die besten Alben des Jahres ging. Wenn ich ehrlich sein muss, es gibt ganz wenige Alben die durchweg stimmig sind und einen wirklich Platz in der Spitzenliste verdient haben.</p>
<p>Dieses Jahr war sehr durchwachsen, ebenso wie die Alben die ich in meiner Finger und letztendlich in meine Ohren bekommen habe. Von vorne bis hinten gut war aber keins so richtig, nehmen wir Sound of the Universe von Depeche Mode. <em>Wrong</em>, <em>In Chains</em> oder auch <em>Hole to Feed</em> sind großartige Stücke die allein den Kauf der Scheibe schon »rentabel« gemacht haben. Aber es sind auch wieder Lückenfüller dabei, die nicht so klingen, als seien sie fertig oder würden in Konzept des Albums passen. <em>Depeche Mode</em> spielt in der Champions League der Popmusik und hier wird eben viel Show gemacht.</p>
<p>Ich tue mich schwer ein ganzes Album zu lieben, vielleicht weil auch die Zeit fehlt. Früher hat man sich im Jahr vielleicht 5 Platten kaufen können, um die dann durch unzähliges hören zu verinnerlichen. Heute höre ich gut und gerne das 10fache. Logisch das ich dabei nicht genug Leidenschaft mitbringen kann, wirklich jedes Album mit der selben Hingabe zu hören, wie ich es früher einmal gemacht habe. Meiner Meinung nach nicht wirklich schlimm, denn letztendlich wachsen mir Alben nach Jahren noch immer neu ans Herz.</p>
<p>Es gibt aber einige Überraschungen der diesjährigen Neuerscheinungen und Newcomer die mich zum staunen gebracht habe und das meistens dann, wenn ich gewohnt musikalische Kategorien verlassen und über den Tellerrand schaue und so sind mir einige Stücke besonders in Erinnerung geblieben, die ich euch näher vorstellen möchte. Stellt euch das wie ein Schale Pommes vor: Jede Pommes ist anders, aber heiß, fettig und lecker sind sie alle.<span id="more-5263"></span></p>
<h3 class="postheader">White Lies - To Lose my Life</h3>
<p>Die 3 Herren aus England reihen sich auf den ersten Blick in die unzähligen englischen Bands ein, die es 2009 zu beachtlichem Erfolg gebracht haben. Doch die Vorliebe für das schwermütige und melancholische, das auch klanglich zunächst an Joy Division erinnert wächst dann doch zu einem kraftvollen Song. <strong>Harry McVeigh</strong>, <em>Charles Cave</em> und Jack Brown habe ein großartiges Debüt hingelegt, das Bassist Cave als <em>emotional und intensiv</em> beschreibt, mit einer Verbindung zum morbiden und deprimierenden könne er sich so gar nicht anfreunden — so Cave in einem Interview. In diesem Sinne und mit der schönen Stimme von Harry McVeigh »<em>Let’s grown old together, and die at the same Time.</em>«</p>
<p>[dailymotion]http://www.dailymotion.com/video/xe1qw2_white-lies-to-lose-my-life_music[/dailymotion]</p>
<h3 class="postheader">Morrissey - I'm throwing my Arms around Paris</h3>
<p>Das <strong>Steven Patrick Morrissey</strong> kein Blatt vor dem Mund nimmt ist bekannt. Seine provokanten und oft zynischen Texte um Gesellschaftskritische Themen sind nicht nur wegen ihrem Wortwitz und politischen Brisanz berühmt. Das Gefühl wieder ein schönes Stück von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/The_Smiths">The Smiths</a> zu hören, täuscht nicht den schließlich war Morrissey hier bis zur Auflösung 1987 ebenfalls Sänger. Mit dem Stück liefert er wieder mal ein Glanzstück ab, das näher an Smiths ist als man zunächst vermuten könnte. Wie <em>Johnny Marr</em> darüber denkt würde mich wirklich interessieren, vielleicht blüht uns hier ja die nächste Reunion, ist ja gerade schwer in Mode. Der wunderschöne Refrain könnte wegen mir zu neuen Paris-Hymne erhoben werden, ich fürchte nur die Pariser hätte was dagegen: »<em>I’m throwing my arms around Paris because only stone and steel accept my love</em>…«</p>
<p>[dailymotion]http://www.dailymotion.com/video/x81l2z_morrissey-i-m-throwing-my-arms-arou_music[/dailymotion]</p>
<h3 class="postheader">The XX - Crystalised</h3>
<p>Diese Band hatte wohl 2009 so ziemlich niemand auf dem Plan. Als The XX mit ihrer Single-Auskopplung Crystalised aufschlugen, dürfte so mancher überrascht gewesen sein. Traut man den bis dahin völlig unbekannten Londoner Vorstädtern so etwas schon rein optisch gar nicht zu. Diffuses Gittarenspiel, schnurrender Bass und eiskalte Synthiesizerklänge lassen die großartige Junge/Mädchen Gesangseinlagen förmlich schweben. In Songs wie Islands oder auch <em>Heart Skipped A Beat</em> klingen sie so, wie New Order 1985 und sind damit eine der besten 80er Retrobands die darüber hinaus noch schaffen, den meisten Songs den nötigen Groove der 00er zu verpassen. Auch das Cover des Womack &amp; Womack Songs <em><a href="http://www.youtube.com/watch?v=WrVgCCUQ3fQ">Teardrops</a></em> ist eine Huldigung und nicht bloß plumpes Nachspielen. Die Bezeichnung als modernes Indie-Album ist ausgelutscht und unpassend zugleich. Müsste ich mir eine Bezeichnung ausdenken, würde ich wohl Neowave dazu sagen. New Wave der 80er intelligent und klangvoll in die Neuzeit transportiert.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=Pib8eYDSFEI">http://www.youtube.com/watch?v=Pib8eYDSFEI</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=Pib8eYDSFEI"><img src="http://img.youtube.com/vi/Pib8eYDSFEI/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
<h3 class="postheader">La Roux - Bulletproof</h3>
<p>Die schrillste Seite der 80er präsentiert La Roux. Knallbunt im Retrolook und mit einer Make-Up Komposition, die kein New Romantic besser hinbekommen hätte. Über Nacht berühmt zu werden und von Leuten auf der Straße erkannt zu werden waren wohl auch für <strong>Elly Jackson</strong>, die 20jährige Londonerin überraschend gewesen. Obwohl die fröhlichen und glasklaren Synthesizerklänge von den besten Zeiten bei Yazoo, Soft Cell oder Bronski Beat zeugen täuschen sie nicht darüber hinweg, das diese Klänge wieder schwer im kommen sind, obwohl sie meiner Meinung nie wirklich verschwunden waren. Das ganze Album der jungen Britin kann mich hingegen nicht überzeugen, denn das schrille und eher schwache Sangesorgan reicht eben nicht für wärmere Stücke und muss wie in der Ballade <em>Cover my Eyes</em> eben technischer Chorgesang herhalten. Mit Ben Langmaid hatten sie jedenfalls einen kompetenten Partner an ihrer Seite und ein solides Album hingelegt, das die Messlatte für alles kommende sehr hoch hängt. »<em>This time baby, I’ll be bulletproof…</em>«</p>
<p><a href="http://www.tape.tv/musikvideos/La-Roux/Bulletproof">La Roux — Bulletproof bei tape.tv</a></p>
<h3 class="postheader">Editors - Papillon</h3>
<p>Das war eines der Stücke 2009, das mich so richtig aus den Socken gehauen hat. Der Hymnenartige Synthieteppich auf dem der knallige Beat ins Ohr saust, wird nur noch von Tom Smiths Stimme übertroffen, die sich zurecht mit der von Joy Divison Frontmann Ian Curtus vergleichen lässt.  Der treibende Track und das charismatische Video lassen keine Zweifel aufkommen, hier kommt was auf uns zu. Das Album präsentiert sich differenziert und sehr abwechslungsreich, lässt aber auch hier Anleihen aus den 80er erkennen die immer wieder in Form von breiten Synthesizerklängen gepflastert werden. Der offene Umgang mit den neuen Medien hat mir besonders gut gefallen,</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=Wq4tyDRhU_4">http://www.youtube.com/watch?v=Wq4tyDRhU_4</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=Wq4tyDRhU_4"><img src="http://img.youtube.com/vi/Wq4tyDRhU_4/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
<p><strong>Schalten sie auch Morgen wieder ein wenn es heißt: Kalt und knackig — Kühle Musik 2009</strong><br />
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