20 Juli

Musikperlentaucher - Tauchgang #14

Kategorie: Dunkle Klänge1 Kommentar
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X-mal Deutschland - Mondlicht

Die stark unter­kühlte und ehe­ma­lige Front­frau Anja Huwe hat sich ja mitt­ler­weile der Kunst ver­schrie­ben und ist mit ihrer Aus­stel­lung „Lis­ten to the Pic­tures” auch in Deutsch­land selbst unter­wegs. Sie prägte in den frü­hen 80ern eine Büh­nen­prä­senz, die man durch­aus als arro­gant bezeich­nen dürfte. „Wenn ich mich sel­ber so rück­wir­kend betrachte, ich habe nie mit mei­nem Publi­kum gespro­chen, ich hab die ja nicht mal ange­guckt. Wir haben da irgend­wie unsere Num­mer abge­zo­gen und sind gegan­gen. Das war auch so Teil der Zeit das war ein Stil den man irgend­wie gepflegt hat und den man auch bis zum Exzess gepflegt hat.” Die Band, die ihre größ­ten Erfolge im Aus­land fei­erte, gehörte zu den Sti­li­ko­nen die­ser Zeit wobei man das sicher­lich auch auf die Ver­hal­tens­wei­sen und Ges­ten über­tra­gen kann. Arro­ganz als Mar­ken­zei­chen, Igno­ranz als Stil­mit­tel. Mit Mond­licht erreicht auch der Klang eine Kühle, die man bei die­sem Wet­ter wie einen küh­len Schleier des Klangs emp­fin­den kann.

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31 Dezember

Heiß und fettig - Knusprige Musik 2009

Kategorie: Dunkle Klänge3 Kommentare
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Jetzt mal so unter uns gespro­chen, die unzäh­li­gen Rück­bli­cke kön­nen schon etwas ner­vig sein. Erst jüngst ereilte einige Blog­pa­ra­den mei­nen Fee­dre­a­der, in dem es um die bes­ten Alben des Jah­res ging. Wenn ich ehr­lich sein muss, es gibt ganz wenige Alben die durch­weg stim­mig sind und einen wirk­lich Platz in der Spit­zen­liste ver­dient haben.

Die­ses Jahr war sehr durch­wach­sen, ebenso wie die Alben die ich in mei­ner Fin­ger und letzt­end­lich in meine Ohren bekom­men habe. Von vorne bis hin­ten gut war aber keins so rich­tig, neh­men wir Sound of the Uni­verse von Depe­che Mode. Wrong, In Chains oder auch Hole to Feed sind groß­ar­tige Stü­cke die allein den Kauf der Scheibe schon „ren­ta­bel” gemacht haben. Aber es sind auch wie­der Lücken­fül­ler dabei, die nicht so klin­gen, als seien sie fer­tig oder wür­den in Kon­zept des Albums pas­sen. Depe­che Mode spielt in der Cham­pi­ons Lea­gue der Pop­mu­sik und hier wird eben viel Show gemacht.

Ich tue mich schwer ein gan­zes Album zu lie­ben, viel­leicht weil auch die Zeit fehlt. Frü­her hat man sich im Jahr viel­leicht 5 Plat­ten kau­fen kön­nen, um die dann durch unzäh­li­ges hören zu ver­in­ner­li­chen. Heute höre ich gut und gerne das 10fache. Logisch das ich dabei nicht genug Lei­den­schaft mit­brin­gen kann, wirk­lich jedes Album mit der sel­ben Hin­gabe zu hören, wie ich es frü­her ein­mal gemacht habe. Mei­ner Mei­nung nach nicht wirk­lich schlimm, denn letzt­end­lich wach­sen mir Alben nach Jah­ren noch immer neu ans Herz.

Es gibt aber einige Über­ra­schun­gen der dies­jäh­ri­gen Neu­er­schei­nun­gen und New­co­mer die mich zum stau­nen gebracht habe und das meis­tens dann, wenn ich gewohnt musi­ka­li­sche Kate­go­rien ver­las­sen und über den Tel­ler­rand schaue und so sind mir einige Stü­cke beson­ders in Erin­ne­rung geblie­ben, die ich euch näher vor­stel­len möchte. Stellt euch das wie ein Schale Pom­mes vor: Jede Pom­mes ist anders, aber heiß, fet­tig und lecker sind sie alle. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


4 Dezember

Welches Lied...

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Stöckchen apportierenbeet­FreeQ hat mir die­ses Stöck­chen an den Kopf gewor­fen, aber ich frage mich immer noch was das mit Früh­ling zu tun haben. Aber wie das mit Stöck­chen so ist, sie wol­len beant­wor­tet und wei­ter­ge­schmis­sen wer­den. Es geht mal wie­der um Musik und ist ein Auf­zäh­lung eini­ger Lebens­la­gen und mei­ner musi­ka­li­schen Bezie­hung dazu. Obwohl ich natür­lich immer bemüht bin, die Fra­gen mög­lichst kurz und kna­ckig zu beant­wor­ten, konnte ich auch diese mal nicht davon ablas­sen, den ein oder ande­ren „Hit” mit einem Kom­men­tar zu ver­se­hen. Ein inne­rer unstill­ba­rer Zwang mei­nen Senf dazu­zu­ge­ben. Erschre­ckend wie sich per­sön­li­che Eigen­schaf­ten auf die Dauer auf im Netz aus­wir­ken, denn im ech­ten Leben kann ich meine Klappe auch nicht hal­ten. Wel­ches Lied…

…hörst du gerade?
Depe­che Mode — Sto­ries of Old

…war das erste, was du heut gehört hast?
Silke Bisch­off — The Man on the Woo­den Cross — (So das Play­list­en­er­geb­nis. Kann mich daran gar nicht mehr erin­nern, viel­leicht sollte ich zuerst einen Kaf­fee trin­ken und dann die Musik ein­schal­ten.) Den gan­zen Arti­kel lesen… »


30 November

Alles ist in China gemacht

Kategorie: Vernetzt6 Kommentare
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Made in ChinaIst keine Neu­ig­keit und auch keine sen­sa­tio­nelle Ent­hül­lungs­ge­schichte. Wenn ich Magier wäre und alle Gegen­stände auf mein Kom­mando hören wür­den, wäre die Woh­nung ziem­lich leer und funk­ti­ons­los, wenn ich sagen würde „Made in China raus!”. In einer Markt-Sendung hat das eine Fami­lie sogar mal aus­pro­biert, ein ziem­lich puris­ti­sches Leben, wie man es sich hier beim NDR noch­mal angu­cken kann, die rest­li­chen Fol­gen davon fin­det man in der Mediathek.

China ist der Welt­größte Pro­du­zent von Kin­der­spiel­zeug, das schließt übri­gens auch die Spiel­zeuge der Erwach­se­nen ein, wie bei­spiels­weise der breite Markt der Unter­hal­tungs­elek­tro­nik. Aber jetzt wird’s inter­es­sant, denn nicht die Pro­dukte aus China sind Gegen­stand die­ses Arti­kels son­dern eine Band aus Russ­land die sich eben so nennt: Ever­y­thing is made in China (Home­page). Und unrecht haben sie ja nicht, ohne China wäre die Anzahl der Instru­mente klein und unbe­zahl­bar. Mich hat vor allem das Video zu ihrer Aus­kopp­lung Sleep-Walking fas­zi­niert, das mich an einen Phan­tom­bild­bau­kas­ten erin­nert, in dem man sich ver­schie­dene Gesich­ter durch ver­schie­ben von Gesichts­par­tien zusam­men­bauen kann. Das wird hier also keine Abrech­nung mit Pro­duk­ten aus China, son­dern nur die Vor­stel­lung eines inter­es­san­ten Videos, denn ein Sprich­wort sagt: Säge nicht an dem Ast auf dem du sitzt. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


15 September

Independent ist tot, zurück zur Independence!

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Der Begriff Inde­pen­dent1 ist seit Jah­ren nur noch heiße Luft. Dem Hörer soll sug­ge­riert wer­den, dass ent­spre­chende Bands völ­lig unab­hän­gig ihr Ding durch­zie­hen und frei vom Druck der Major­la­bels Musik machen und somit einen inte­gra­len Bestand­teil der Sub­kul­tur bil­den. Viel­leicht war das mal vor 20 Jah­ren so, heute ist Inde­pen­dent fes­ter Bestand­teil der Musik­in­dus­trie. Die ver­hass­ten Major­la­bels grün­den meist selbst eigene Abtei­lun­gen oder Unter­la­bel, die sich dar­auf spe­zia­li­sie­ren eine ent­spre­chende Käu­fer­schicht zu bedienen.

Das sind dann in der Regel die Musik­lieb­ha­ber aus einem sozial sta­bi­len Umfeld die den Wunsch ver­spü­ren zu par­ti­zi­pie­ren, teil­zu­ha­ben am Unter­grund, mit­ten­drin zu sein in einer Szene oder einen beson­de­ren Musik­ge­schmack zu zei­gen. Wie weit deren Rebel­lion dann reicht ist indi­vi­du­ell, die einen emp­fin­den das tra­gen eines Ramo­nes T-Shirts schon als auf­be­geh­ren, andere las­sen sich ein Pier­cing ste­chen um damit seine Mit­men­schen zu scho­cken, die sich aber daran bereits gewöhnt aben.  Viele kön­nen es sich leis­ten regel­mä­ßig Kon­zerte zu besu­chen oder sich die neu­este Scheibe einer Band in das Regal zu stel­len. Sie kau­fen völ­lig über­teu­erte Band-Accessoires wie Taschen, Fah­nen, Tas­sen, Bett­wä­sche und Stifte ohne etwas über die Band zu wis­sen die sie damit zusätz­lich bewer­ben. Den gan­zen Arti­kel lesen… »

  1. Inde­pen­dent  (engl. „unab­hän­gig”), kurz Indie []

21 März

Me

Kategorie: Vernetzt9 Kommentare
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Dies ist ein Stöck­chen der beson­de­ren Art, des­we­gen weist auch der Titel nicht dar­auf­hin, denn das ist Bestand­teil der Auf­gabe. Das ich musi­ka­li­sche Stöck­chen und Blog­pa­ra­den schon immer gerne mit mei­ner Teil­nahme beglü­cke, nehme ich die­ses Stöck­chen, das mir Konna zuge­wor­fen hat, gerne auf.  Ich möchte auch kurz noch zu Kon­nas Appell an das Wer­fen sol­cher Auf­for­de­run­gen Stel­lung neh­men. Stöck­chen sind in der Tat in Ver­ruf gera­ten, weil der Inhalt der meis­ten immer belang­lo­ser und unin­ter­es­san­ter gewor­den ist. Gute Ideen und Krea­ti­vi­tät (so wie bei die­sem) sind eher die Aus­nahme, lei­der. Meis­tens ver­kommt ein sol­ches Stöck­chen zum rei­nen Reak­ti­ons­werk­zeug um auf den eige­nen Blog hin­zu­wei­sen. Schön das es diese Aus­nahme gibt. Am Ende die­ses Bei­tra­ges möchte ich die­ses Stöck­chen eben­falls wei­ter­rei­chen, für alle inter­es­sierte schon mal die ent­spre­chen­den und wirk­lich inter­es­sante Regeln:

  • Schalte in dei­nem iTu­nes, Win­dows Media Player, Media­Mon­key etc. den Zufalls­mo­dus (Shuf­fle) ein.
  • Gehe für jede Frage einen Titel wei­ter, um die Ant­wort zu bekommen.
  • DU MUSST DEN LIEDTITEL ALS ANTWORT SCHREIBEN, EGAL WIE DUMM ES KLINGT.
  • Wirf das Stöck­chen wei­ter an wen du willst.
  • Benenne die­sen Bei­trag mit dem Namen des letz­ten Songs in der Liste.

Sehr inter­es­sante Regeln, die mich noch wei­ter dazu ani­mie­ren das Stöck­chen auf­zu­grei­fen und nach allen Regeln der Kunst zu bear­bei­ten. Selbst­ver­ständ­lich möchte auch ich nicht alle Titel so ste­hen las­sen und kom­men­tiere nach Her­zens­lust. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


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