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	<title>Spontis &#187; Morbide</title>
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	<description>Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin.</description>
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		<title>Neomorphus: Morbide und Imaginäre Kreaturen im Kurzfilm</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Apr 2011 18:35:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schwarzes Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Morbide]]></category>
		<category><![CDATA[Stop-Motion]]></category>
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		<description><![CDATA[Vom brasilianischen Anomatorio kommt ein Stop-Motion Film erster und schwarzer Güteklasse, in der Mutation, Transformation und Entwicklung zu einer neuen Spezies sich die Hand reichen um zu einer neuen tragischen Kreatur zu werden. Was der Film visuell zu bieten hat, ist in etwa das, was man wohl als »sachliche Ästhetik der schwarzen Szene« bezeichnen würde, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vom brasilianischen <a href="http://www.animatorio.com.br/portfolio/">Anomatorio</a> kommt ein Stop-Motion Film erster und schwarzer Güteklasse, in der Mutation, Transformation und Entwicklung zu einer neuen Spezies sich die Hand reichen um zu einer neuen tragischen Kreatur zu werden. Was der Film visuell zu bieten hat, ist in etwa das, was man wohl als »sachliche Ästhetik der schwarzen Szene« bezeichnen würde, vorausgesetzt man würde gefragt. Und in der Tat ist auch mir bei so mancher Vision des Künstlers das Herz aufgegangen, seine Anleihen an Tim Burton verleihen <a href="http://www.animatorio.com.br/neomorphus/">Neomorphus</a> ein schaurig schönen Charakter.</p>
<blockquote><p>Transformation trough mutations stages. Evolution as a function gain is called neo-morphic. Imaginary creatures adapt into an Ecosystem and the transformation of these habitats for these creatures generates a fantastic cycle. The mutation symbolism is part of Animatorio experiences in its trajectory, changing places, finding a new spectrum, a new phase, evolving.</p></blockquote>
<p><span id="more-10247"></span><br />
<iframe src="http://player.vimeo.com/video/22420328" width="640" height="385" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Wer einen Blick hinter die Kulissen wagen möchte, kann sich auch ein <a href="http://vimeo.com/22608278">Making Of</a> dazu ansehen, doch die Gefahr seine eigene Phantasie zu entmystifizieren ist groß und daher nur bedingt empfehlenswert. (via <a href="http://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/?p=24796">KFMW</a>)<br />
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		<title>Spontis Wochenschau #11</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 14:19:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vernetzt]]></category>
		<category><![CDATA[Wochenschau]]></category>
		<category><![CDATA[Goth Alben]]></category>
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		<description><![CDATA[Dunkel ist die Nacht. Der März neigt sich dem Ende und auch die letzten Tage der dunklen Jahreszeit scheinen gezählt. Die Uhren sind (hoffentlich) umgestellt und die Winterjacken eingemottet. Ein Besuch beim frisch vergrößerten Piercing-Studio brachte mir neben 2 weiteren Löchern auch die Erkenntnis, das Piercing und Tätowierung endgültig in der breiten Masse angekommen sind. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2009/09/Bundesarchiv_Bild_102-12285_Berlin_Erstes_deutsches_Wochenschau-Kino.jpg" rel="shadowbox[sbpost-5956];player=img;" title="Spontis Wochenschau"><img class="alignleft size-medium wp-image-5014" style="float: left;;  float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;" title="Spontis Wochenschau" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2009/09/Bundesarchiv_Bild_102-12285_Berlin_Erstes_deutsches_Wochenschau-Kino-300x217.jpg" alt="" width="180" height="130" /></a>Dunkel ist die Nacht. Der März neigt sich dem Ende und auch die letzten Tage der dunklen Jahreszeit scheinen gezählt. Die Uhren sind (hoffentlich) umgestellt und die Winterjacken eingemottet. Ein Besuch beim frisch vergrößerten Piercing-Studio brachte mir neben 2 weiteren Löchern auch die Erkenntnis, das Piercing und Tätowierung endgültig in der breiten Masse angekommen sind. Das Studio in Mönchengladbach, das ich seit ewigen Zeiten besuche begann stilecht mit einem Mitarbeiter in einer kleinen und popligen Hinterhofbude und mutierte nun zum Hochglanz-Studio mit 2 fest angestellten Piercern, 1 festen Tätowierer und einem Lehrling. Löchern im Dauertakt.</p>
<p>Wie lange dauert es wohl noch, bis professionelle Tattoo-Entfernung mit ins Programm aufgenommen wird? Wie bekommt man das Loch eines Plug wieder zu? Körperveränderungen werden zwar immer gesellschaftsfähiger, aber im gleichen Maße auch schnelllebiger. Was heute Hip und Modern erscheint, ist in 10 Jahren vielleicht schon wieder schlecht und hässlich. Man betrachte die Karriere des Steißbeinbilds, das man umgangssprachlich auch Arschgeweih betitelte, fehlt nur noch eine Fernsehsendung »Die Tattoo-Entferner«. Kommt noch. Wartet ab. Und dann, wenn es keinem mehr gefällt und sich jeder labile seiner Taten schämt, werde ich es wieder mögen und Lebensinhalt unzähliger, arbeitsloser Tätowierer werden. Vorausgesetzt, in meiner dann alten und faltigen Haut findet sich überhaupt noch eine einigermaßen benutzbare Stelle.  Links ? Achso, ich vergaß:<span id="more-5956"></span></p>
<ul>
<li><a href="http://rosachalybeia.wordpress.com/2010/03/30/world-goth-day/">World Goth Day</a><br />
Hätte Rosa in ihrem Blog nicht darüber berichtet, er wäre spurlos an mir vorübergegangen, der <a href="http://www.worldgothday.com/">World Goth Day</a>: »<em>Der Seite zufolge solle der “World Goth Day” ein Tag sein an dem man  sein Goth-sein feiern solle, es gäbe ja schließlich auch einen  Muttertag, einen Vatertag, einen Valentinstag und sonst noch einige  solcher “Feiertage” mehr, dadurch soll die Öffentlichkeit auf das  Gruftitum aufmerksam gemacht werden. Als mögliche Maßnahmen für diesen Zweck wird vorgeschlagen sich im  normalen Radio einen Gruft-Klassiker zu wünschen (The Cure, Siouxsie,  Bauhaus und dergleichen) oder sich beispielsweise ein bisschen gruftiger  zu kleiden an diesem Tag.</em>« Den kommerziellen Beigeschmack nimmt auch sie wahr, es ist die begründete Art von Skepsis die in der Lage ist die Sinne zu schärfen. Und auch ich sehe das ganze im Zwiespalt, zumal die große Öffentlichkeit nie etwas gewesen ist, was ich mir für die Szene gewünscht hätte. Blöd, das man sich den 22. Mai ausgesucht hat, denn da ist schließlich schon das WGT, an dem die schwarze Gemeinde ein ganzes Wochenende sich selbst feiert.</li>
<li><a href="http://www.spiegel.de/schulspiegel/leben/0,1518,678468,00.html">Herr Müller, wie nennst du deine Frau beim Se-he-x?</a><br />
Sperren und Zensur im Netz bringen nichts. Doch es hilft auch nicht den Kopf in den Sand zu stecken, denn das Netz überflutet uns geradezu mit erläuterungsbedürftigem Inhalt. Porno-Videos sind nur einen Klick entfernt, keine Spielart und keine Vorliebe scheint zu abwegig. Wie der Spiegel berichtet, nimmt Pornografie in der Schule immer mehr zu — aber nicht im Unterricht, sondern in Form von Videos und Bildern auf den Handys der Kinder und Jugendlichen. Was ist Bondage, was sind Blowjobs und kann ein Cumshot jemanden töten? Die meisten Eltern und Lehrer sind mit diesen Fragen überfordert und verbieten den Kindern aus Angst vor der eigenen Unzulänglichkeit den Umgang damit. Spiegel-Online Autor <em>Johannes Gernert </em>konstatiert richtig: «<em> […] Das  Argument, das für Dietz viele Überlegungen überflüssig macht, lautet  schlicht: »Es ist verboten.« Das Gesetzbuch stellt das Zugänglichmachen  von Pornografie für Minderjährige unter Strafe. Höchstens in der  Kollegstufe, wenn die Gymnasiasten volljährig sind, könne man  möglicherweise darüber nachdenken, zusammen ein Porno-Video anzusehen. Dann allerdings könnte es ein bisschen spät sein</em>.«</li>
<li><a href="http://thequietus.com/articles/01436-the-thirty-best-goth-records-of-all-time">Die 30 besten Goth Alben (<em>The Thirty Best Goth Records of all Time</em>)</a><br />
Gentleman of the Night Mick Mercer hat wieder zugeschlagen, die 30 besten Goth-Alben aller Zeiten sollen es ein, die er im Quietus zusammengestellt hat. Und in der Tat sind einige äußerst grandiose Scheiben dabei die auch in meiner Sammlung nicht fehlen. Ebenso gibt es aber auch neues zu entdecken, das man vielleicht nicht in dieser Form auf einer Liste hat. Auch ein Blick über den Tellerrand scheut Mercer nicht, mit Xmal Deutschland bestätigt er auch meine Vermutung eines wegweisenden Charakters. »<em>In choosing a Top 30 I have gone back to day one, and forward right up  to tonight, as these days you even get indie bands claiming to be goth!  This music is now seen as having real dignity and credibility, because  it exists for its own enjoyment and is the only genuinely underground  movement in the world. No wonder everyone wants in! So, in this chart  you get a whole cross-section.</em>«</li>
<li><a href="http://www.crackajack.de/wp/2010/03/30/the-london-weekend-show-1976-punk-rock-and-the-sex-pistols/">The London Weekend Show 1976: Punk Rock and the Sex Pistols</a><br />
Einen grandiosen Versuch den Zeitgeist 1976 zu erfassen machte die Redaktion von London Weekend. Ein Bericht über die Sex Pistols und das Phänomen Punk den man als schwerstens Kultig einstufen kann. Genauso wie die Frisur und die Brille der Moderatorin. Darunter auch unzählige seltene Aufnahmen und Interviews mit Siouxsie &amp; The Banshees. »<em>Was unterscheidet eine schlechte Punk Rock Band von einer guten?</em>« Äußerst treffende Antwort des Club 100 Managers: »<em>Das Publikum.</em>« In Zeiten von unerschwinglichen Tickets großer Bands wundert es nicht, das die billigen Punk-Rock Bands so erfolgreich sind — klingt einfach und schnörkellos scheint aber einen Teil der Begeisterung durchaus zu erklären.</li>
<li><a href="http://www.crackajack.de/wp/2010/03/04/morbid-anatomy-videoportrait/">Morbid Anatomy Videoportrait</a><br />
Tote Kunst, so könnte man das ganze vielleicht sehr treffend beschreiben. Der morbide Charme und die Beschäftigung mit der Vergänglichkeit ist ein essentieller Bestandteil der Gothic Szene. Da kommt ein Artikel bei Nerdcore gerade richtig: »<em>Rocketboom war zu Besuch im <a href="http://morbidanatomy.blogspot.com/2010/03/visit-morbid-anatomy-library-on.html">Morbid  Anatomy Library</a> und hat die Kuratorin und Bloggerin Joanna  Ebenstein zu ihrer Sammlung medizinischer Kuriositäten interviewt.  Unbedingt auch ihre <a href="http://www.flickr.com/photos/astropop/collections/72157601772904023/">unglaublichen  Flickr-Sets voller Fotos aus Anatomie-Museen</a> aus aller Welt  anschauen.</em>« Dazu gibt es noch ein etwas steifes, aber durchaus sehenswertes Video.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=LSjSML8uN3Q">http://www.youtube.com/watch?v=LSjSML8uN3Q</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=LSjSML8uN3Q"><img src="http://img.youtube.com/vi/LSjSML8uN3Q/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
</li>
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