19 April

Neomorphus: Morbide und Imaginäre Kreaturen im Kurzfilm

Vom bra­si­lia­ni­schen Ano­ma­to­rio kommt ein Stop-Motion Film ers­ter und schwar­zer Güte­klasse, in der Muta­tion, Trans­for­ma­tion und Ent­wick­lung zu einer neuen Spe­zies sich die Hand rei­chen um zu einer neuen tra­gi­schen Krea­tur zu wer­den. Was der Film visu­ell zu bie­ten hat, ist in etwa das, was man wohl als »sach­li­che Ästhe­tik der schwar­zen Szene« bezeich­nen würde, vor­aus­ge­setzt man würde gefragt. Und in der Tat ist auch mir bei so man­cher Vision des Künst­lers das Herz auf­ge­gan­gen, seine Anlei­hen an Tim Bur­ton ver­lei­hen Neo­mor­phus ein schau­rig schö­nen Charakter.

Transformation trough mutations stages. Evolution as a function gain is called neo-morphic. Imaginary creatures adapt into an Ecosystem and the transformation of these habitats for these creatures generates a fantastic cycle. The mutation symbolism is part of Animatorio experiences in its trajectory, changing places, finding a new spectrum, a new phase, evolving.

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31 März

Spontis Wochenschau #11

Dun­kel ist die Nacht. Der März neigt sich dem Ende und auch die letz­ten Tage der dunk­len Jah­res­zeit schei­nen gezählt. Die Uhren sind (hof­fent­lich) umge­stellt und die Win­ter­ja­cken ein­ge­mot­tet. Ein Besuch beim frisch ver­grö­ßer­ten Piercing-Studio brachte mir neben 2 wei­te­ren Löchern auch die Erkennt­nis, das Pier­cing und Täto­wie­rung end­gül­tig in der brei­ten Masse ange­kom­men sind. Das Stu­dio in Mön­chen­glad­bach, das ich seit ewi­gen Zei­ten besu­che begann stil­echt mit einem Mit­ar­bei­ter in einer klei­nen und pop­li­gen Hin­ter­hof­bude und mutierte nun zum Hochglanz-Studio mit 2 fest ange­stell­ten Pier­cern, 1 fes­ten Täto­wie­rer und einem Lehr­ling. Löchern im Dauertakt.

Wie lange dau­ert es wohl noch, bis pro­fes­sio­nelle Tattoo-Entfernung mit ins Pro­gramm auf­ge­nom­men wird? Wie bekommt man das Loch eines Plug wie­der zu? Kör­per­ver­än­de­run­gen wer­den zwar immer gesell­schafts­fä­hi­ger, aber im glei­chen Maße auch schnell­le­bi­ger. Was heute Hip und Modern erscheint, ist in 10 Jah­ren viel­leicht schon wie­der schlecht und häss­lich. Man betrachte die Kar­riere des Steiß­bein­bilds, das man umgangs­sprach­lich auch Arsch­ge­weih beti­telte, fehlt nur noch eine Fern­seh­sen­dung »Die Tattoo-Entferner«. Kommt noch. War­tet ab. Und dann, wenn es kei­nem mehr gefällt und sich jeder labile sei­ner Taten schämt, werde ich es wie­der mögen und Lebens­in­halt unzäh­li­ger, arbeits­lo­ser Täto­wie­rer wer­den. Vor­aus­ge­setzt, in mei­ner dann alten und fal­ti­gen Haut fin­det sich über­haupt noch eine eini­ger­ma­ßen benutz­bare Stelle.  Links ? Achso, ich ver­gaß: Den gan­zen Arti­kel lesen… »