13 Januar

Gothic Friday Dezember: Subkultur in meiner Stadt

Kategorie: Gothic Friday2 Kommentare

Gothic Friday 2011Sub­kul­tur in mei­ner Stadt? Ein his­to­ri­sches Müns­ter, eine alte Abtei, große Parks und viel Grün, ein Berg, wo man kei­nen erwar­tet und eine Stadt mit zwei Haupt­bahn­hö­fen. Man kann viel über die Stadt am Nie­der­rhein sagen, aber nicht, dass sie eine Metro­pole schwar­zer Sub­kul­tur ist. Ich bin in Mön­chen­glad­bach gebo­ren und auf­ge­wach­sen und bis zum heu­ti­gen Tag ist mir kein schwar­zer Club über den Weg gelau­fen. Regel­mä­ßige Ver­an­stal­tun­gen schei­tern meist an feh­len­dem Publi­kum, das durch die Nähe zu grö­ße­ren Städ­ten wie Düs­sel­dorf oder Köln jedes Wochen­ende in Rei­se­fie­ber gerät. Ich kann mich davon nicht aus­schlie­ßen, denn ein feh­len­der, loka­ler und vor allem schwar­zer Bekann­ten­kreis mach­ten die Ver­su­che etwas vor Ort auf die Beine zu stel­len, sinn­los. Trotz die­ser zuge­ge­be­ner­ma­ßen Maßen sehr düs­te­ren Ein­lei­tung habe ich mich auf die Suche gemacht, ein paar Rück­zugs­orte dunk­ler Sub­kul­tur vor­zu­stel­len. Stich­wort Schwarz­se­hen: Natür­lich gebe ich die Hoff­nung nicht auf, selbst etwas zu orga­ni­sie­ren, mich zu betei­li­gen oder zu hel­fen. Das liegt in mei­ner Natur.  Den gan­zen Arti­kel lesen… »


13 Februar

Party: Themes for Dark Cities

Kategorie: Schwarze Szene9 Kommentare

Flyer von der Gothic Party in MönchengladbachIch weiß gar nicht mehr wie lange ich mich immer wie­der ent­täuscht dar­über auf­rege, das hier in unse­rer Pro­vinz­me­tro­pole in Sachen schwarze Musik sehr wenig statt fin­det.  Und wenn sich dann doch über­ra­schen­der­weise etwas bewegt, sagt mir kei­ner Bescheid. Das Leben ist hart und grau­sam. Als ich heute die fäl­li­gen Getränke für die kom­mende Woche besorgte und gedan­ken­ver­lo­ren an einer Ampel auf Grün war­tete, schweifte mein Blick durch die Umge­bung. Spon­tane Auf­merk­sam­keit erregte ein Pla­kat, das auf einem Schalt­kas­ten geklebt war und auf dem in gro­ßen Buch­sta­ben Gothic zu lesen war. Kaum hatte ich rea­li­siert was das bedeu­ten konnte, hupte es hin­ter mir und ich konnte mir gerade noch »La Bou­gie« ein­prä­gen. Klar das ich vor dem hei­mi­schen Rech­ner erst­mal her­aus­fin­den musste, worum es sich geht.

Das La Bou­gie war mir noch aus Zei­ten bekannt als es sich noch Spö nannte und Hei­mat der in Mön­chen­glad­bach schon legen­dä­ren Brenn­punkt Par­tys war. Mehr­fach wech­selte es den Besit­zer, benannte sich um, schloss und öffnete seine Pfor­ten jähr­lich. Nach einer gro­ßen Reno­vie­rung wech­selte aber das Publi­kum von Alter­na­tiv in Rich­tung bunt und ein jugend­lich bun­tes Publi­kum wurde angesprochen.

Black is Back! Ab heute, den 13.02.2010 soll es wie­der los­ge­hen. Im La Bou­gie am Grenz­land­sta­dion  fin­det jetzt jeden 2. Sams­tag im Monat eine Gothic Party statt. Unter der Über­schrift The­mes for Dark Cities tum­meln sich die ange­kün­dig­ten Musik­rich­tun­gen Goth­rock, EBM, 80er, Indus­trial, Mit­tel­al­ter und Syn­th­pop. Ich bin gespannt und werde gleich heute mal vor­bei­schauen, denn Gele­gen­hei­ten muss man am Schopfe ergrei­fen, wer weiß wie lange die Sache gut geht. Der schwarze Shop Triple C aus Rhe­ydt zeigt sich offen­sicht­lich für die Party ver­ant­wort­lich, ein Laden bei dem ich auch häu­fi­ger mal vor­bei schaue und der mich immer wie­der durch die freund­li­che Besit­ze­rin Gabi Tay­ebi lockt.

Ich bin jeden­falls gespannt was mich erwar­tet und bin froh mir ein Bild über die hei­mi­sche Szene machen zu kön­nen, die ich abge­se­hen von zahl­rei­chen Wochend­gruf­ties für sehr über­schau­bar halte. Ob das Pro­gramm auch musi­ka­lisch meine Erwar­tun­gen erfül­len kann bleibt abzu­war­ten, ebenso das Spö selbst. Das letzte mal das ich dage­we­sen bin, dürfte gute 10 Jahre zurück­lie­gen und ich wäre froh wie­der öfter vor­bei schauen zu kön­nen und eine monat­li­che Alter­na­tive zu mei­ner Gur­ke­rei ins Ruhr­ge­biet zu fin­den. Einen Ver­merk in den Ver­an­stal­tungs­ka­len­der bei Spon­tis, dem Dun­keltanz ist bereits erledigt.

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22 Oktober

Achtung, Kultur: Nachtaktiv 09

nachtaktiv mönchengladbach 09Wenn in Mön­chen­glad­bach schon mal was statt­fin­det, will ich nicht wie­der Gefahr lau­fen etwas zu ver­pas­sen. Wie der lokale Radio­sen­der 90.1 gerade berich­tet, fin­det am 7. Novem­ber  die Mön­chen­glad­ba­cher Kul­tur­nacht zum drit­ten mal statt, offen­sicht­lich sind die ande­ren bei­den male spur­los an mir vor­bei­ge­gan­gen. Im Prin­zip geht es darum, das ganz Mön­chen­glad­bach zur Bühne wer­den soll, über 400 Künst­ler zei­gen an 35 Orten was sie kön­nen und sam­meln dabei rund 190 Ter­mine. Es soll für jeden etwas dabei sein: Musik von Klas­sik bis Rock und Pop, inter­na­tio­na­ler Tanz von Tango bis Sir­taki, Film und Kaba­rett, Kri­mis und Poetry-Slams, Kunst und Per­for­mance, sogar Zau­be­rei und Akro­ba­tik. Auf der dafür ein­ge­rich­te­ten Inter­net­seite kann man sich aus­gie­big informieren.

High­lights? Schwer zu sagen für was ich mich per­sön­lich ent­scheide, das Pro­jekt Film-Fieber lockt mit Pro­gramm und Spar­ten­kino in Form von Kurz­fil­men. Bekannte regio­nale und über­re­gio­nale Poe­try Slam­mer besie­deln die Shut­tle Busse und zei­gen ihre wort­ge­wal­tige Kunst. Wer möchte kann das kom­plette Pro­gramm durch­su­chen und ent­spre­chend Fil­tern um sei­nen per­sön­li­chen Favo­ri­ten her­aus­zu­pi­cken. Das Ein­tritts­band, das für alle Orte und den Bus-Shuttle gilt, kos­tet  9 Euro, für Stu­den­ten und Schü­ler 7 Euro. Kin­der bis 14 Jahre haben in Beglei­tung Erwach­se­ner freien Eintritt.

Schwer zu sagen was man davon hal­ten soll, ich bin ja immer sehr skep­tisch, wenn es um der­ar­tige Ver­an­stal­tun­gen geht, die ja oft kein Dienst am Bür­ger, son­dern eine Wer­be­ver­an­stal­tung für die Betei­lig­ten ist. Was natür­lich prin­zi­pi­ell nicht schlecht ist, wenn für den Besu­cher ein Mehr­wert zurück­bleibt. Viel­leicht eine gute Gele­gen­heit, an der his­to­ri­schen Stadt­füh­rung teil­zu­neh­men, denn schließ­lich ist man ja schon seit sei­ner Geburt hier und man­cher weiß mehr über andere Städte, als über die eigene. Viel­leicht lockt mich auch das Motto: Nacht­ak­tiv. Denn ich zähle mich zu die­sen Men­schen, man­che Tage dürfte ruhig noch ein paar Stun­den mehr haben, dunkle und düs­tere natür­lich. Auf jeden Fall noch ein biss­chen gru­se­li­ger, als das eigens für die Kul­tur­nacht pro­du­zierte Video auf YouTube.

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22 August

Kommunalwahlen in Mönchengladbach

Kategorie: Vernetzt7 Kommentare

nrw wappenNach­dem fest­stand, das ich an den Kom­mu­nal­wah­len in NRW und Mön­chen­glad­bach nicht teil­neh­men konnte, habe ich für das Brief­wahl­ver­fah­ren ent­schie­den und habe mir so einige Gedan­ken zur Wahl gemacht. Auf den örtli­chen Wahl­schei­nen taucht die Pira­ten­par­tei nicht auf, daher blie­ben nur die mehr oder weni­ger ande­ren Par­teien übrig so habe ich mich ent­schlos­sen die örtli­chen Wahl­pro­gramme zu stu­die­ren und den Kan­di­da­ten auf den Zahn gefühlt.

Hin­sicht­lich der Netz­ak­ti­vi­tät der Ober­bür­ge­meis­ter­kan­di­da­ten unse­rer Stadt lässt sich berich­ten, das sich Nor­bert Post (CDU) gar nicht erst mit den Fra­gen auf Abgeordnetenwatch.de beschäf­tigt, son­dern die Fra­gen­den mit Stan­dard­ant­wor­ten abspeist, man solle sich doch per E-Mail an ihn wen­den, feh­lende Trans­pa­renz macht kei­nen guten Ein­druck. Auch Nor­bert Bude (SPD) bekle­ckert sich nicht mit Ruhm (7 Fra­gen, 2 Ant­wor­ten), auch Erich Obe­rem (FWG) macht seine Sache nicht bess­ser (6 Fra­gen, 1 Ant­wort). Anno Jansen-Winkel (FDP) macht seine Sache da schon bes­ser (12 Fra­gen, 11 Ant­wor­ten), genau wie Karl Sas­serath (Grüne) der alle seine Fra­gen auch beant­wor­tet hat (7 Fra­gen, 7 Ant­wor­ten), Ilse Luka­schek (Zen­trum) hat auf die Frage die man ihr stellte auch geant­wor­tet. Der NPD Kan­di­dat Man­fred Frent­zen wurde gar nicht erst gefragt und das ist auch gut so. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


16 Juli

Horst-Festival 2009

horst festivalGanz still und heim­lich haben stu­die­ren­den der HS Nie­der­rhein ein Event für meine Hei­mat­stadt Mön­chen­glad­bach geplant. Ohne mir Bescheid zu sagen! Wie ich aber der Rhei­ni­schen Post ent­neh­men konnte, fin­det am kom­men­den Wochen­ende von 18.7.2009 bis zum 19.7.2009 das Horst-Festival auf dem Platz der Repu­blik statt und das auch noch umsonst und draußen!

Gab es da nicht schon mal was? In der Tat, 1994 lockte das City­mo­ve­ment jede Menge Gäste und lokale Bands auf den Platz hin­ter unse­rem schö­nen Haupt­bahn­hof. 10 Jahre spä­ter wurde das Fes­ti­val aber aus finan­zi­el­len und orga­ni­sa­to­ri­schen Gründe abge­sagt und damit eine der Mög­lich­kei­ten begra­ben, loka­len Bands eine Platt­form zu bie­ten. Jetzt habe die Stu­den­ten der HS Nie­der­rhein unter Feder­füh­rung der AStA den Brust­korb der Stadt geöff­net, die Pad­dels gela­den und das Herz der Umsonst & Drau­ßen Bewe­gung wie­der zum schla­gen gebracht und das ganz auch noch ohne Medi­zin stu­diert zu haben. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


22 November

Weihnachtsmärkte - Spreu und Weizen

Kategorie: Vernetzt4 Kommentare

Weihnachtsmarkt in JenaKurz bevor die ers­ten Weih­nachts­märkte ihre Pfor­ten öffnen und eine gefühlte Ewig­keit nach den ers­ten Weih­nachts­pro­duk­ten in den Super­markt­re­ga­len hat die Fach­hoch­schule Süd­west­fa­len Weih­nachts– und Christ­kindl­märkte im deutsch­spra­chi­gen Raum unter die Lupe genom­men. An den letz­ten bei­den Advents­wo­chen­ende des Jah­res 2007 haben die Stu­den­ten um Prof. Dr. Gun­ther Bam­ler ins­ge­samt 133 Weih­nachts­märkte in 117 deut­schen Städ­ten sowie in 6 aus­län­di­schen Städ­ten Pas­san­ten befragt und ins­ge­samt 27000 Mei­nun­gen ausgewertet.

Auf­ge­teilt wurde dabei in Metro­po­len, Ober­zen­tren sowie Mit­tel– und Regio­nal­zen­tren die sich durch die Größe der Städte und deren regio­nale Bedeu­tung mes­sen. Die Kri­te­rien sind sehr viel­fäl­tig und ent­spre­chen eher sub­jek­ti­ven Gesichts­punk­ten, so fin­det man neben den auf­re­gends­ten und lang­wei­ligs­ten Märk­ten auch die gemüt­lichs­ten und hek­tischs­ten Weih­nachts­märkte Deutsch­lands. Auch spielt Weih­nacht­lich­keit und Kom­merz ein Rolle, wobei es sich dabei schö­ner­weise um zwei gegen­sätz­li­che Kri­te­rien han­delt. Zuvor­kom­men­des Per­so­nal wurde ebenso berück­sich­tigt wie unfreund­li­ches, alters­ge­rechte trenn­ten sich von nicht alters­ge­rech­ten Weih­nachts­märk­ten. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


16 November

Mönchengladbacher Pressespiegel - Woche 46

Schand­fleck Altstadt?

Da lese ich in der Rhei­ni­schen Post, das der Schand­fleck Alt­stadt nun in Licht rücken soll und ein geän­der­ter Bebau­ungs­plan kei­nen Platz mehr für das Rot­licht und Nacht­am­bi­ente bie­tet. Es sol­len Woh­nun­gen und Läden mit Tages­gas­tro­no­mie draus werden!

Es ist wahr, ansehn­lich ist der untere Teil der Wald­hau­se­ner Straße wirk­lich nicht, aber es ist tota­ler Schwach­sinn Mön­chen­glad­bach sei­nes ein­zi­gen Refu­gi­ums für nächt­li­che Unter­hal­tung zu berau­ben. Sel­ten habe ich so viel Mist in einem Arti­kel und aus soviel Möchte-Gern-Altstadtkundigen gele­sen. Die Alt­stadt ist doch die ein­zige Mög­lich­keit als jun­ger oder Par­ty­be­geis­ter­ter Mensch abzu­fei­ern, zu tan­zen oder sich ein­fach mal zu besau­fen. Was ist daran schlimm? Ohne ein soge­nann­tes Rot­licht Vier­tel ist eine Stadt in mei­nen Augen tot!

Des­halb muss der Bebau­ungs­plan in mei­nen Augen ganz anders aus­se­hen. Die Stadt sollte die Gebäude die ihr gehört an junge Exis­tenz­grün­der mit noch Nacht­club, Knei­pen, Bars und Dis­kos ver­mie­ten oder ver­kau­fen, damit die unan­sehn­li­chen Häu­ser im unter Teil ein­mal neues Leben ein­ge­haucht bekom­men. Mön­chen­glad­bach braucht mehr Erleb­nis­gas­tro­no­mie, mehr Clubs und Raum für indi­vi­du­elle und alter­na­tive Mode bei­spiels­weise. Wir habe die Fach­hoch­schule für Tex­til und Design direkt vor der Haus­tür und machen nichts draus. Die Inter­net­seite der Initia­tive spie­gelt die Mei­nun­gen der Mit­glie­der wie­der, alt und über­holt. Für die Seite gibt es ein­fach Mit­tel: Fragt doch mal ein paar Web­de­si­gner aus der Stadt an, ich bin mir sicher das wird sich jemand fin­den, der etwas für seine Stadt und die Men­schen die in ihr leben tun möchte, ganz frei­wil­lig. (RP — 13.11.2008) Den gan­zen Arti­kel lesen… »


13 November

Mönchengladbacher Pressespiegel - Woche 45

Schwar­zes Loch

Neues Kunst­ob­jekt und Anstoss für viele Dis­kus­sio­nen ist das END das vom Künst­ler Gre­gor Schnei­der ent­wor­fen, ein neues High­light des Muse­ums Abtei­berg wer­den soll. Heute wird es der Öffent­lich­keit zugäng­lich gemacht und hat eine durch­aus span­nende Kom­po­nente. Durch den Ein­stieg und den immer enger und dunk­ler wer­den­den Tun­nel erreicht man ein Lei­ter, die in das Museum führt und 6 vom Künst­ler gestal­tete Räume offen­bart. Schwarz ist ja grund­sätz­lich gut, Kunst liegt im Auge des Betrach­ters. Mal sehen, viel­leicht geh ich ja mal gucken und mach ein paar hüb­sche Bil­der. (RP — 07.11.2008)

Typisch Nie­der­rhein

Das der Nie­der­rhein mehr zu bie­ten hat als erfolg­lose Fuß­ball Mann­schaf­ten und Kar­ne­val sollte jeden bekannt sein. Was es aber genau alles zu ent­de­cken gibt ent­zieht sich die Nie­der­rhei­ner, so wie der Groß­teil der Köl­ner noch nie den Dom bestie­gen hat. Die Inter­net­prä­senz des Tou­ris­mus GmbH geht da einen sehr infor­ma­ti­ven Weg und zeigt, was es alles zu ent­de­cken gibt und ich bin mir sicher, das es für den ein oder ande­ren durch­aus infor­ma­tiv sein könnte, schließ­lich gibt es das ganze schließ­lich in 3 Spra­chen (Deutsch, Eng­lisch, Nie­der­län­disch). So fin­den sich ganz aktu­ell die Liste der Weih­nachts­märkte in unse­rer Region. (RP — 03.11.2008) Den gan­zen Arti­kel lesen… »


1 November

Mönchengladbacher Pressespiegel - Woche 44

Schul­uni­for­men

In Eng­land schon seit je her gang und gebe führte die Haupt– und Real­schule in Hamburg-Sinsdorf im Sep­tem­ber 2000 als erste deut­sche Schule Uni­for­men ein. Jetzt hat der Trend auch Mön­chen­glad­bach erreicht. Erst die Anna­schule in Wind­berg und jetzt die Will-Sommer-Grundschule in Rhein­dah­len. Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler tra­gen jetzt ein­heit­li­che T-Shirts, Sweat­shirts, Jacken und Kap­pen und wol­len damit das Wir-Gefühl stär­ken. In Grund­schu­len ist das sicher­lich ein löb­li­cher Ansatz, da Kin­der für Ideen die­ser Art emp­fäng­li­cher sind als Jugend­li­che auf den wei­ter­füh­ren­den Schu­len. Kri­ti­ker sehen das Recht auf freie Per­sön­lich­keits­ent­fal­tung bedroht, da Jugend­li­che ihre Auf­fas­sung vom Leben über die Klei­dung trans­por­tie­ren. Ich meine es steht jedem frei die Schule zu wech­seln, nie­mand muss Schul­klei­dung tra­gen, alles eine Frage der Per­sön­lich­keit. (RP — 30.10.2008)

Hal­lo­ween dient dem Stressabbau?

Hal­lo­ween hat seine Befür­wor­ter und seine Kri­ti­ker, Ame­ri­ka­ni­sche Kau­gum­mikul­tur schimp­fen die einen, die ande­ren spre­chen von einem neuen Brauch­tum. Natür­lich wie­der ein Fest, das die Medien dazu bewegt halb­sei­de­nene Psy­cho­ana­ly­ti­ker auf den Plan zu rufen, die Hal­lo­ween als Mög­lich­keit zum Stress­ab­bau ein­schät­zen. Stress­ab­bau bei Kin­dern? Schade das es über­haupt so weit gekom­men ist, das Kin­der in unse­rer heu­ti­gen Zeit schon Stress­ab­bau betrei­ben müs­sen. Frü­her waren wir draus­sen spie­len und toben, mehr brauch­ten wir nicht. (RP — 31.10.2008) Den gan­zen Arti­kel lesen… »


24 Oktober

Beim ersten mal tut es noch weh?

Kategorie: Ansichtssache3 Kommentare

Vor etwa 2 Mona­ten bekam ich ein E-Mail. Absen­der war mein Cou­sin Karl aus New London/CT der mich fragte ob ich ihm hel­fen könnte, Kar­ten für ein Spiel von Borus­sia Mön­chen­glad­bach zu besor­gen… Ich habe eine ganze Weile gebraucht um diese Infor­ma­tion zu ver­ar­bei­ten. Man stelle sich vor: Da schreibt dir dein Cou­sin, den du noch nie Live gese­hen hast und so gut wie nicht kennst, ob du ihm hel­fen kannst, Kar­ten für ein Fuß­ball­spiel zu besor­gen, obwohl du sel­ber nicht den blas­ses­ten Schim­mer davon hast. Ich als gebo­re­ner Mön­chen­glad­ba­cher gestehe hier­mit, selbst noch nie ein Spiel der Borus­sia gese­hen zu haben, geschweige denn ein Fuß­ball­spiel in einem Sta­dion gese­hen zu haben.

So kommt es dann wie es kom­men muss, ich habe mei­nen unbe­kann­ten Ver­wand­ten, der kein Deutsch spricht, zu einem Spiel der Borus­sia ein­ge­la­den. Das erste mal das ich mei­nen Cou­sin, ein Fuß­ball­spiel und den Nord­park von innen sehen. Hof­fent­lich tut das nicht weh.

Wit­zi­ger­weise kam der Kon­takt ja nur zustande, weil mein Cou­sin ver­geb­lich ver­sucht hatte die Mit­ar­bei­ter vom Kar­ten­vor­ver­kauf der Borus­sia auf Eng­lisch zu kon­tak­tie­ren, er erhielt aus­schließ­lich deut­sche Ant­wor­ten. Jetzt bin ich über diese Kon­takt­seite der Borus­sia gestol­pert wo sich sel­ber Ver­ein mit dem Kon­takt zu mei­nem Cou­sin rühmt. Frei nach dem Motto: Wir haben zwar kein Wort ver­stan­den, aber Kon­takt war ja da. Wenn alle Men­schen auf die­ser Liste ähnli­che Erfah­run­gen gemacht haben, dann gute Nacht.

Immer­hin bin ich vor­be­rei­tet. Ich habe mir einen Borus­sia Schal, eine Mütze und ein Tri­kot besorgt, das Borussia-Lied aus­wen­dig gelernt, Ver­hal­tens­wei­sen eines Fans ein­stu­diert und mich infor­miert, wo der Schieds­rich­ter sein Auto geparkt hat. Das soll man wis­sen, sagt man.