Ihre Welt ist bunt bis schwarz, ihre Musik laut und schnell. Als Verschmelzung einer Gothic-Attitüde und der technoiden Musikform die man fälschlicherweise als Industrial bezeichnete, entwickelt sich etwas, das zunächst einige Clubs im Ruhrgebiet eroberte und schließlich auf Festivals und auch dem WGT einen festen Platz ergatterte. Hier sorgten sie nicht allein wegen ihres Musikgeschmacks und der Art sich zu kleiden für Aufsehen und ungeahntes Konfliktpotential. Handelt es sich um eine eigenständige Szene oder ist es nur ein Trend?
Zu meinem Artikel Subkultur! Cybergothic, in dem ich versuchte die Verkettung der Szenen und den Hintergrund der Cyber zu ergründen, erhielt ich mittlerweile über 100 Kommentare die sich mit der Frage beschäftigen, was Cyber den nun eigentlich ist, woher es kommt und was es darstellt. Eine abschließende und definierende Antwort steht noch immer aus, doch vielleicht ist die auch bald nicht mehr notwendig.
Potential für die Entwicklung einer eigenständigen Kultur sehe ich persönlich nicht, zu oberflächlich agiert der Großteil dieser Szene, zu partyorientiert zeigen sich deren Mitglieder. Es scheint so, als gäbe es zu wenig Interesse, der eigenen Szene Hintergründe zu vermitteln und Sichtweisen zu verleihen. Den ganzen Artikel lesen… »





