28 August

Mixtape-Wichteln endgültig

Wenn ich nickend vor dem Bild­schirm sitze, hat das eigent­lich nur zwei Gründe. Ent­we­der höre ich ein gutes Lied zu dem ich mei­nen Kopf rhyth­misch bewege, oder ich ver­leihe mei­ner Zustim­mung für gele­se­nes einen kör­per­li­chen Aus­druck. So wie bei endgueltig’s Idee zum Mixtape-Wichteln, denn auch ich habe damals nach der Schule vor dem Radio geklebt, um mir die bes­ten Lie­der von WDR 1 (da hieß es noch nicht Eins­live) mitzuschneiden.

Ich habe mich immer ganz schreck­lich dar­über geär­gert, wenn der blöde Mode­ra­tor dazwi­schen gela­bert hat, oder der Anfang bzw. das Ende durch irgend­wel­chen Unsinn ver­stüm­melt wur­den. Ich glaube ich habe »Depe­che Mode — Not­hing« geschätzte 20-mal mit­ge­schnit­ten, bevor ich eine Ver­sion mein Eigen nen­nen konnte, die ich auch nur annä­hernd auf einem Mixtape prä­sen­tie­ren konnte.

Die schlechte Nach­richt: Lei­der fiel die­ses Tape einem über­hitz­ten Kassetten-Rekorder im Frei­bad zum Opfer, die gute Nach­richt: Einige Tage spä­ter belohnte mich meine Schwes­ter zu mei­nem 15. Geburts­tag mit der CD »Music for the Masses«.

Jetzt ist es Zeit das Mixtape in die Ver­sion 2.0 zu erhe­ben, was Sascha in sei­nem Blog wie folgt erklärt:

1. Jeder der Lust hat hinterlässt einfach einen Kommentar.
2. Wenn die Anmeldephase vorbei ist (und dann ja ganz viele dabei sind) werde ich ein Thema bestimmen. Eventuell kann ich auch abstimmen lassen und einfach mehrere Vorschläge machen.
3. Dann gebe ich den Startschuss und ihr mixt ein Tape (natürlich eher eine CD) und brennt sie, tütet sie ein und
4. versendet sie.
5. Als Dank gibt es ein Mixtape für euch.

Bis zum 05.09. hat man Zeit bei End­guel­tig einen Kom­men­tar zu hin­ter­las­sen. Es sei dar­auf hin­ge­wie­sen, das nicht nur Blog­ger an die­ser Aktion teil­neh­men kön­nen, son­dern alle, die lie­ber Musik für sich spre­chen las­sen. Ob ich mit­ma­che oder nicht, könnt ihr euch sicher­lich denken.

(via free­Q­net)


3 Juli

Sommer 1987 - Spontis Mixtape

beetFreeQ blogparade

Es ist 34 Grad in die­sem Juli 1987, noch haben die Ferien nicht begon­nen, aber die Sonne brennt so gna­den­los vom Him­mel, das selbst das Ei nicht in der Pfanne bleibt. Die Schule an die­sem Frei­tag ist vor­bei. Hit­ze­frei. Sol­che Gele­gen­hei­ten haben wir immer genutzt, den Nach­mit­tag im Frei­bad zu ver­brin­gen. Ich habe mich dann immer an die coo­len Jungs mei­ner Schule ran­ge­han­gen, denn die hat­ten einen Kas­set­ten­re­cor­der. Jeder der was auf sich hielt, hatte ein selbst gemischte Kas­sette dabei, wenn die gespielt wurde und die Leute die Mischung cool fan­den, war man ein Held.

beet­FreeQ hat die­ses Phä­no­men der Jugend auf­ge­grif­fen und eine Blog­pa­rade mit dem Titel Das per­fekte Mixtape draus gemacht. Von den kos­ten­lo­sen Online-Diensten, die eine eigene Zusam­men­stel­lung von Musik anbie­ten habe ich mich für groo­ve­shark ent­schie­den, denn das bie­tet die größte musi­ka­li­sche Aus­wahl. Ein Thema und rund eine Stunde Lauf­zeit schränk­ten meine per­sön­lich Aus­wahl zwar ein, war aber zu bewerk­stel­li­gen. Wo ich mir so das Wet­ter angu­cke und im Radion was von Feri­en­be­ginn höre, muss ich gleich an das Frei­bad den­ken in das ich seit mei­ner Jugend gehe. Aus meine Erin­ne­rung (ohne den Anspruch auf chro­no­lo­gi­sche Rich­tig­keit der Daten) habe ich ein Mixtape zusam­men­ge­stellt wie ich auch damals ein beses­sen habe. Wer noch mit­ma­chen möchte, hat bis zum 31.07.2009 Zeit. Hier jeden­falls meine per­sön­lich Inter­pre­ta­tion: Den gan­zen Arti­kel lesen… »