Ob bei der Suche nach dem Glauben das sprichwörtliche Glück eine Rolle spielt? Zum Gothic Friday hat sich Glückssucher die Ehre gegeben und einen Beitrag zum November-Thema »Woran glaubst Du?« an mich geschickt. Was mich grundsätzlich freut, artete heute in Arbeit aus, denn gleich 3 Teilnehmer nutzten die Gunst der letzten Stunden und schickten einen Beitrag. Weiter so! Überschüttet mich mit euren Gedanken und Texten, ich glaube ich nehme darin ein Vollbad. Ich bin sehr froh, wieder mal ein neues Gesicht begrüßen zu dürfen, das sich selbst »Glückssucher« nennt. Ob wir ihm helfen können es zu finden?
Eine höhere Wahrheit
Glaube – ich gebe zu, dass ich eine sehr ambivalente Einstellung zu dem Thema habe. Oder um es anders auszudrücken: ich würde ja gerne – allein, mir fehlt s am rechten Glauben.
Grundsätzlich finde ich den Gedanken schön, so etwas wie einen Leitfaden im Leben zu haben, den Glauben an eine höhere Macht, die über einen wacht und das ganze Leben und Sein lenkt und mit einem Sinn durchwirkt. Es ist sicherlich sehr tröstlich, sich darin geborgen zu fühlen. Ich kann mir gut vorstellen, dass es Menschen gibt, denen es in bestimmten Lebenssituationen hilft, Ihnen Kraft und Trost gibt. Freilich denke ich, dass Ihnen in dieser Situation der Glaube an sich hilft und nicht etwa eine himmlische Macht. Es scheint mir also eher so etwas wie eine Selbstheilungskraft zu sein. Also eher eine psychologische Komponente, als dass ich wirklich die Existenz einer höheren Macht akzeptiere. Den ganzen Artikel lesen… »

Das Mittelalter war eine düstere Zeit zwischen Krankheit, Armut und Tod — die Kirche machte was sie wollte, Lehnsherren und Könige auch. Was den Menschen an Freude geblieben ist, kompensiert sich heute in Mittelaltermärkten. Gaukler, Musiker, Minnegesang und Völlerei in möglichst authentischen Umgebungen übt einen gewissen Reiz aus, auch auf mich. Eigentlich wollte ich schon den letzten schönen Sonntag dazu nutzen, die Burg Satzvey zu besuchen, leider machte mir ein Schlafproblem einen Strich durch die Rechnung. Doch gestern haben wir es endlich geschafft und sind bei strahlendem Sonnenschein zum Siegfried-Spektakel nach Xanten gefahren. Die Stadt ist nicht nur mit einem unglaublich schönen historischen Stadtkern und einer großen römischen Wehranlage gesegnet, nein sie ist auch die einzige in Deutschland, die mit einem »X« beginnt.


Die malerische 
