20 August

I am Providence – Glückwunsch, Herr Lovecraft

von Kategorie: FundgrubeDiskussion: 7 Kommentare

Heute vor 124 Jahre wurde Howard Phillips Lovecraft in Providence (Rhode Island) geboren. Schon früh förderte sein Großvater die literarische Neigung seines Enkels und schenkte ihm Bücher wie die“ Geschichten aus Tausend und einer Nacht“. Zum Missfallen von Lovecrafts Mutter Sarah erzählte der Opa seinem Enkel auch selbsterfundenen Horrorgeschichten. Bereits mit 9 Jahren verfasste er handschriftliche Zeitschriften mit dem Titel „The Scientific Gazette“ und „The Rhode Isalnd Journal of Astronomy“, die er unter seinen Verwandten und Freunden verteilte und in denen er sein Interesse an Geschichte und Astronomie auslebte. H.P. Lovecraft war ein begabtes Kind, dass sein Leben einer blühenden Phantasie widmete und einige der einflussreichsten Werke der Horror-Literatur verfasste. Seine Texte, Bücher und Werke, die zu Lebzeiten nie für ein anständiges Auskommen reichten, sind heute Legende, Mythos und Inspiration für viele weitere Künstler.

1937 starb Lovecraft an den Folgen von Darmkrebs. Er wurde im Familiengrab beigesetzt und sein Name wurden neben dem seiner Eltern eingemeißelt. 1977 setzten Verehrer des „Meisters“ ihm einen eigenen Grabstein, auf dem der Spruch „I am Providence“ steht, der aus einem seiner Briefe stammt. Fans, die das Grab besuchen, verzieren es immer wieder mit einem Zitat aus „The Nameless City“: „That is not dead which can eternal lie, and with strange aeons even death may die.“ Meine Glückwünsche gelten einem Schriftsteller, der seiner Phantasie mit Worten beflügeln konnte und damit Geschichten schuf, die immer noch verstörend komplex bis unbegreifbar philosophisch interpretiert werden. Sie gelten einem Künstler der es wie kein Zweiter verstand, die dunkle Seite der menschlichen Phantasie so gekonnt in Szene zu setzen. Den ganzen Artikel lesen… »


20 Oktober

Spontis Wochenschau #13/12

von Kategorie: WochenschauDiskussion: 3 Kommentare

Spontis WochenschauNahrungsaufnahme ist ein notwendiges Ritual zur Aufrechterhaltung wichtiger Körperfunktionen und kommt gleich nach Trinken auf Platz 2 unverzichtbarer Angewohnheiten. Um jedoch Nahrung vorrätig zu haben, bedarf es des „Einkaufens“, einer lästigen, verstörenden und äußerst grotesken Form möglicher Tätigkeiten. Warum ich unbedingt immer bis Samstag warten muss, um den leeren Kühlschrank mit frischen Einkäufen zu bestücken, bleibt mir jedoch rätselhaft. Gelegenheit hatte ich schon vorher, ich habe es jedoch vorgezogen, diese lästige Pflicht solange nach hinten zu schieben, bis das Licht aus dem Kühlschrank beim Öffnen blendet. Und so tummelt man sich zwischen unzähligen Jägern und Sammlern, die auf der Suche nach den besten Produkten der Natur schon mal die Arme ausfahren um sich die schönste Gurke, die besten Paprika und die am wenigsten verdötschten Tomaten herauszusuchen. Andere testen ausgiebig das vorhandene Angebot an Weintrauben. Sie essen den halben Fruchtstamm leer um festzustellen, dass es sich um gute Qualität handelt, um sich dann eine frische Ladung in die Tüte zu stecken. Die Angebissenen legen sie freilich wieder zurück, wer will sowas schon kaufen? Während ich noch kopfschüttelnd das Weite suche und zum meinem Einkaufswagen gehe, fällt mir auf, dass die Mangos fehlen, die ich mir kurz vorher hineingelegt hatte. Offensichtlich hat jemand die passende Auslage nicht gefunden. Ich helfe doch gern. Auch beim suchen von Links, hier die aktuellen Wochenschau: Den ganzen Artikel lesen… »


3 August

Ohne Worte: Lovecraft

von Kategorie: Dunkelkunst, Schwarze SzeneDiskussion: 7 Kommentare

Die älteste und stärkste Emotion des Menschen ist Furcht, und die älteste und stärkste Form der Furcht ist die Angst vor dem Unbekannten. Diese Tatsachen wird kaum ein Psychologe bestreiten, und sie begründen ein für allemal Echtheit und Rang der übernatürlichen Horrorgeschichte als literarische Form.“  – H.P. Lovecraft (via This isn’t Happiness)


7 Oktober

H.P. Lovecraft – Fear of the unknown

von Kategorie: VernetztDiskussion: 4 Kommentare

lovecraft fear of the unknownEiner DER Schriftsteller für jeden ambitionierten Grufti, den man mal gelesen haben sollte. Zumindestens sollte man ein Buch von ihm sein Eigen nennen und es sich ins Regal stellen, oder auf einer Festivalwiese drin blättern – dann erweckt es wenigstens den Anschein.

Jetzt bringt Wyrd Documentary die Dokumentation Lovecraft – fear of the unknown (Furcht vor dem unbekannten) heraus, in der einige namhaften Autoren und Filmemacher über ihre Inspirationsquelle berichten. Lovecraft gilt als einer der besten Autoren für anspruchsvolle Horror-Literatur, doch er konnte noch viel mehr: Von Schauergeschichten bis zu Horrorromanen, von Traumweltgeschichten und Fantasystorys bis hin zu Mythosgeschichten. Außerdem betätigte er sich als Schreiber von Gedichten und Briefen. Bis zu seinem Tod durch Darmkrebs 1937 soll er 87000 Briefe  geschrieben haben.

Unzählige Werke von Lovecraft wurden verfilmt, die größte Zahl sind B-Movies und Horrorfilme, die letztendlich auch als Inspirationsquelle der Horror-Punk und Grufti-Szene gelten und nicht selten auch von Musiker direkt in ihre Werke mit eingebunden werden. Gute Verfilmungen wie Hemoglobin (1997), Dagon (2001) oder auch Re-Animator (1985) solltet ihr euch unbedingt mal reinziehen. Den ganzen Artikel lesen… »