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	<title>Spontis &#187; Lost Boys</title>
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	<description>Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin.</description>
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		<title>Projekt Stimulus - Interpretation Runde 1</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 15:48:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stöckchen und Paraden]]></category>
		<category><![CDATA[Lost Boys]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt Stimulus]]></category>
		<category><![CDATA[wahrnehmung]]></category>

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		<description><![CDATA[Stimulus, das ist ein Reiz der im menschlichen Sinne zu einer Wahrnehmung und Reaktion führt. Sehr interessant fand ich die Adäquaten und Inadäquaten Reize von denen in der Beschreibung im Wikipedia-Artikel zum Stimulus zu lesen ist. »Inadäquate Reize können ebenfalls eine Potentialänderung hervorrufen. Sie sind Reize, die der Sinnesszelle nicht entsprechen und somit nur mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2010/03/cover_stimulus.jpg" rel="shadowbox[sbpost-5840];player=img;" title="Projekt Stimulus"><img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-thumbnail wp-image-5841" title="Projekt Stimulus" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2010/03/cover_stimulus-150x70.jpg" alt="Brille auf einem Buch" width="150" height="70" /></a>Stimulus, das ist ein Reiz der im menschlichen Sinne zu einer Wahrnehmung und Reaktion führt. Sehr interessant fand ich die Adäquaten und Inadäquaten Reize von denen in der Beschreibung im Wikipedia-Artikel zum Stimulus zu lesen ist. »<em>Inadäquate Reize können ebenfalls eine Potentialänderung hervorrufen. Sie sind Reize, die der Sinnesszelle nicht entsprechen und somit nur mit hoher Energie oder gar keine Erregung auslösen.</em>« So wie schlechte Musik zum Beispiel, die ich ab sofort als inadäquaten Reiz kategorisieren werde. Es gibt Tage, an denen liebe ich die Deutsche Sprache.</p>
<p>Die schwarze Perle der Nordsee Stoffel, die üblicherweise auf dem Blog <a href="http://www.mahltied.com">Mahltied</a> zu lesen ist, hat sich zum Stimulus ein Projekt ausgedacht, bei dem es darum geht den Reiz eines Wortes in eigene Bedeutung umzusetzen, welches Medium man dabei benutzt spielt eigentlich keine Rolle. Obwohl sie in der <a href="http://www.mahltied.com">Vorstellung zum Projekt</a> behauptet, die Regeln wären einfach, habe ich zwei Anläufe gebraucht um einen mir verständlichen Konsens zu bilden, was aber auch an meinen eingeschränkt geistigen Fähigkeiten liegen mag. Wie auch immer, Stoffel erklärt ihr Projekt jedenfalls so:</p>
<blockquote><p>Ich gebe Euch in jeder Runde eine Bedeutung vor und Ihr sucht ein passendes Synonym dafür und setzt es in Bild-, Ton-, Video- oder Textform um. Dafür habt Ihr 2 Wochen Zeit, ich denke dieser Zeitrahmen ist für die Umsetzung in einem machbaren Rahmen. Natürlich könnt Ihr auch nachreichen oder Runden aussetzten.Ein Beispiel:<br />
<strong>Bedeutung:</strong> Bezeichnung für einen Reiz, der eine Reaktion auslöst.<br />
<strong>Synonym(e):</strong> Anregung, Anreiz, Antrieb.</p></blockquote>
<p>Im ersten Schritt gibt Stoffel also die Umschreibung eines Begriffes vor, das man in eigene Bedeutungen umsetzt. Die Aufgabe zu Runde 1 lautet, etwas wahrnehmbares, das eine bestimmte Bedeutung hat in eigene Form umzusetzen. Ich erlaube mir, das in musikalischer Art umzusetzen und ich hoffe, den Kern des Projektes damit zu treffen. <span id="more-5840"></span></p>
<h3>Runde 1 - Etwas Wahrnehmbares mit Bedeutung</h3>
<p>Wahrnehmung ist eigentlich alles, was über einer der Sinne bei uns ankommt. Musik, die wir hören, nehmen wir zunächst einmal über die Ohren auf. Doch was danach geschieht ist so unterschiedlich wie der Mensch, der sie aufnimmt. Ich verbinde Musik immer mit Ereignissen und auch mit ganz besonderen Wahrnehmungen, das möchte ich für die erste Runde des Projektes am Song <strong>Cry little Sister</strong> von <em>Gerard McMann</em> festmachen.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=FTdF7dvNCDo">http://www.youtube.com/watch?v=FTdF7dvNCDo</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=FTdF7dvNCDo"><img src="http://img.youtube.com/vi/FTdF7dvNCDo/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
<p>Januar 1988. Es ist kalt, aber heute zittere ich mehr als sonst. Ich stehe in einer langen Schlange vor dem Kino und warte darauf, eingelassen zu werden. The Lost Boys, einen Film den ich seit einem Artikel in der Bravo unbedingt sehen möchte.  In der Schule gibt es eigentlich kein anderes Thema mehr, man erzählt davon, wer man am liebsten sein wollte, Corey Haim, Jason Patric oder Corey Feldman. Ich wollte immer Kiefer Sutherland sein, der Bösewicht und Anführer der wilden Vampirgang. Gleich bin ich dran, nur noch 4 Leute vor mir und so langsam bekomme ich Zweifel, eingelassen zu werden, denn ich bin 13 und der Film ist erst ab 16. Wie sehr wünscht man sich in diesem Alter ein paar Jahre älter zu sein, 16 oder gar 18 Jahre alt zu sein um alles das zu machen, was nicht erlaubt ist. Noch 2 Leute. Ich werde immer nervöse, ich habe mir extra die großen Ohrringe meiner Schwester ausgeborgt und meine Martens angezogen, denn große Ohrringe und schwarze Martens trauen sich sonst nur die großen Jungs.</p>
<p>Ich bin drin, sitze im wackligen Stuhl und habe meine Hände fest in die Armlehnen gekrallt. Der Vorhang öffnet sich und die Titelmelodie beginnt. Ich bekomme ein Gänsehaut die ihren Namen verdient, Minutenlang immer neue Schübe dieses Gefühls von innerer Spannung und Aufregung.  Diesen Film habe ich ganz anders Wahrgenommen als jeden Film den ich mir später angeschaut habe, er hat für mich eine ganz besondere Bedeutung. Ich bekomme heute immer noch eine Gänsehaut, wenn ich diesen Film sehe. <strong>Wahrnehmung</strong> steht bei mir also auch für <strong>Täuschung</strong>, denn manchmal täuscht einen die Wahrnehmung — im Kino war es gar nicht kalt.<br />
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