9 April

Spontis Wochenschau #12

von Robert ForstKategorie: Vernetzt, Wochenschau3 Kommentare

Nach­rich­ten sind Infor­ma­tio­nen, die jemand für uns zusam­men­trägt um sie uns in kom­pak­ter Form zu prä­sen­tie­ren. In Zei­ten des Inter­net baut man sich seine Nach­rich­ten selbst und stellt sich die Infor­ma­ti­ons­quel­len zusam­men, die man ver­fol­gen möchte. Im Falle der Blog­ger sind das Feed’s, die man abon­nie­ren kann um auf dem lau­fen­den zu blei­ben. Ich per­sön­lich nutze den Google Rea­der, der in der eng­lisch­spra­chi­gen Ver­sion bereits um eine sinn­volle Option erwei­tert wurde, das Ver­fol­gen von Inter­net­sei­ten ohne Feeds.
Auch klas­si­sche Nach­rich­ten­por­tale wie bei­spiels­weise Spiegel-Online bie­ten die Mög­lich­keit die Infor­ma­tio­nen als Feed zu abon­nie­ren, teil­weise sogar mit der Mög­lich­keit sie im Vor­feld schon auf bestimmte The­men­be­rei­che zu spe­zia­li­sie­ren. Wenn man so möchte, baut sich seine Tages­zei­tung selbst. Die Wochen­schau wie­derum ist die Essenz mei­ner Nach­rich­ten, das was mich in der Woche beson­ders bewegt, berührt oder begeis­tert hat. Warum ich das schreibe? Jüngst erreichte mich ein E-Mail, in der der Ver­fas­ser das Prin­zip mei­ner Wochen­schau hin­ter­fragte und wis­sen wollte, woher ich das alles habe. Nach dem über­win­den mei­ner eige­nen Eng­stir­nig­keit bin ich dann zu dem Schluss gekom­men, das meine eigene Affi­ni­tät für das Netz den Blick für die Fra­gen ande­rer Men­schen trübt. Manch­mal muss man über sei­nen eige­nen Schat­ten sprin­gen und auch auf Fra­gen ant­wor­ten, die einem selbst als dumm und läs­tig erschei­nen. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


8 November

Spontis Wochenschau #45

von Robert ForstKategorie: Vernetzt, Wochenschau2 Kommentare

Spontis WochenschauSchon wie­der zu spät. Ich sollte ein­fach nicht ver­su­chen regel­mä­ßig zu wer­den, dafür han­dele ich viel zu Lus­to­ri­en­tiert. Dies­mal habe ich mich dafür wie­der auf die Ursprünge kon­zen­triert und ein paar »schwär­zere« Ver­weise genom­men, was mir per­sön­lich bes­ser gefällt. Eine Frage die mir immer in den Sinn kommt ist: Ist ein Link zu wenig für eine gute Geschichte? Wird ein ein­fa­cher Ver­weis so man­cher Geschichte gerecht? Oder lohnt sich gar ein eige­ner Arti­kel? Ich finde diese Frage per­sön­lich immer schwer, ich blogge gerne aus­führ­lich und brau­che ein lan­ges Vor­spiel um zum Punkt zu kom­men. Soll man ja eigent­lich nicht machen sowas, son­der viel­mehr kurz und kna­ckig, mit aus­sa­ge­kräf­ti­ger Schlag­zeile, Ein­lei­tung und Hauptstory.

Aber wisst Ihr was? Das Scheiß ich doch glatt drauf, blog­gen soll doch in ers­ter Linie mir Spaß machen, jetzt mal ganz salopp gespro­chen. Wenn wir alle so blog­gen wür­den wie es der Leser sich wünschte, hätte wir wahr­schein­lich in ein paar Mona­ten nur noch belang­lose und ober­fläch­li­che Blogs zwi­schen Business-Blogs die zum Xten male die Vor­züge irgend­ei­nes Mobil­te­le­fons loben. Ich komme mal wie­der vom Thema ab, furcht­bar. Hier also mein geschwärz­ter Wochen­rück­blick für die Kalen­der­wo­chen 44, Rück­bli­ckend, rück­da­tiert und Rück­sichts­los. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


10 Oktober

Spontis Wochenschau #41

Spontis Wochenschau

Die letzte Wochen­schau ist ja zu spät erschie­nen und so habe ich mir einen Plan zurecht­ge­legt. Jawohl, einen Plan. Begon­nen habe ich mit der Wochen­schau dann auch schon am Mon­tag und habe die Links kon­ti­nu­ier­lich ergänzt, so dass ich heute eigent­lich nur noch diese Ein­lei­tung schrei­ben muss. Gran­dios. Ich bin so ein ganz klei­nes biss­chen stolz auf mich. Die Woche war übri­gens auch Off­line sehr tur­bu­lent, ich habe eine grö­ßere Anzahl alter Zeit­schrif­ten inten­siv gesich­tet um wei­ter­hin so qua­li­ta­tiv hoch­wer­tige Bei­träge wie Carla die Schock­fri­seuse prä­sen­tie­ren zu kön­nen.
Außer­dem habe ich mich inten­si­ver um meine Pro­file in den sozia­len Netz­werke geküm­mert. Vor allem habe ich einige Pro­file gelöscht (Loka­lis­ten und WKW) und einige andere inten­si­ver gepflegt (Face­book). Ich denke, lie­ber ein gepfleg­tes Pro­fil als viele unge­pflegte, diese ganze Social-Netzwerk-Sache ist auf Dauer doch echt zeitraubend.

  • Life — Die Archive eine Zeit­schrift 1936–1972
    2 Jahre ist nun her, da stellte eines der ältes­ten Maga­zine der USA den Print-Betrieb ein, seit 2007 gibt es das Life Maga­zin nur noch online. Im Zuge sei­ner Digi­ta­li­sie­rung hat Google jetzt rund 40 Jahre Life-Geschichte zum nach­blät­tern zur Ver­fü­gung gestellt, ein unglaub­li­ches Stück ame­ri­ka­ni­scher Geschichte und eine wahre Fund­grube für Kurio­si­tä­ten, Bil­der und Pop­kul­tur aus der Zeit unse­rer Eltern. Bei­spiels­weise der Buick Opel, der mit 63 PS den Ame­ri­ka­ner das Spritspa­ren bei­brin­gen sollte, was aber bekannt­lich bis heute nicht rich­tig klap­pen will.

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4 Oktober

Spontis Wochenschau #40

von Robert ForstKategorie: Vernetzt, Wochenschau6 Kommentare

Spontis Wochenschau

Die­ses mal nehme ich es ganz genau und ver­öf­fent­li­che meine kleine Wochen­schau pünkt­lich. Heute ist es mehr ein bunte Ansamm­lung inspi­ra­ti­ver Quel­len und ist auch inhalt­lich nicht beson­ders ziel­ge­rich­tet. Der Ruhe vor dem Sturm folgt aber auch bekannt­lich die Ruhe nach dem Sturm. Offen­bar sind viele Blog­ger nach der Wahl des blog­gens Müde gewor­den und legen eine kleine Pause ein. Kei­ner spricht mehr vom Som­mer­loch, son­dern eher von einer Herbst­de­pres­sion.  Ich erwi­sche mich gerade beim selek­ti­ven recher­chie­ren und ent­mülle mei­nen Fee­dre­a­der gründ­lich, den die Mel­dun­gen man­cher Feeds klin­gen erschre­ckend lang­wei­lig. Doch auch in der letz­ten Woche waren wie­der Per­len dabei, von denen ich euch die Bes­ten 5 wie­der ein­mal nicht vor­ent­hal­ten kann.

  • Jos­hua Hoffins Hor­ror Foto­gra­fie
    Hor­ror­filme kennt jeder, aber Hor­ror­fo­to­gra­fie war mir per­sön­lich neu. Jos­hua Hoffins Bil­der zeich­nen sich durch beson­dere Liebe zum Detail aus und wer­den oft mit viel Hin­gabe und Lei­den­schaft vor­be­rei­tet. Sei es das Schmin­ken von sehr kunst­vol­len Nar­ben oder auch das Eimer­weise anmi­schen von Kunst­blut. Offen­bar ist ihm jedes Mit­tel recht mit sei­ner Kamera ein Stück Hor­ror fest­zu­hal­ten und einem ein­zel­nen Bild eine hohe Aus­sa­ge­kraft zu verleihen.

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27 September

Spontis Wochenschau #39

Spontis WochenschauDie letzte Woche vor der Wahl ist bestimmt durch poli­ti­sche Gebär­den aus allen Lagern. Heute ist es end­lich vor­bei, wir gehen wäh­len und brin­gen unsere Mei­nung durch ein Kreuz auf Papier zum Aus­druck. Die Wochen­schau fällt ganz bewusst unpo­li­tisch aus, denn wer jetzt immer noch nicht weiß, was er wäh­len soll, der sollte sei­nen Wahl­zet­tel bes­ser durch­strei­chen. Die Wochen­schau ist des­halb wie­der in allen Schwarz­tö­nen colo­riert und spie­gelt das wie­der, was mich diese Woche am meis­ten inter­es­siert, bewegt und neu­gie­rig gemacht hat. Wir sehen uns spä­tes­tens heute Abend um 18:00 zur Zie­hung der poli­ti­schen Lot­to­zah­len vor unse­ren Emp­fangs­ge­rä­ten. Erste Hoch­rech­nun­gen, Sta­tis­ti­ken, Mög­lich­kei­ten der Koali­tion und alles zu bes­ten Sen­de­zeit. Hof­fent­lich kommt auch noch etwas ver­nünf­ti­ges im Fern­se­hen. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


20 September

Spontis Wochenschau #38

Spontis WochenschauVer­dammt, ich werde alt. Stellt euch vor, ihr schreibt einen Bei­trag und ver­gesst, die­sen zu Ver­öf­fent­li­chen. Auf­ge­fal­len ist mir das beim suchen eines Links. Da wollte ich jeman­den zei­gen, wie man auf sehr geschickte und leicht Art und Weise ein Foto von sich in ein Zom­bie­bild ver­wan­deln kann und erin­nerte mich: Mensch, dar­über habe ich doch geschrie­ben! Letzt­end­lich musste ich dann auf mei­nem eige­nen Blog die Such­funk­tion benut­zen um dann doch her­aus­zu­fin­den, das besag­ter Bei­trag ein­fach nicht vor­han­den ist. Erst viel spä­ter ist es mir dann wie Schup­pen aus den Haa­ren gefal­len, das ich viel­leicht einen Blick in die Ent­würfe wer­fen sollte. Des­halb gibt es die Wochen­schau der KW 38 erst jetzt, rück­wir­kend natür­lich. Ich weiß, das ihr mit ver­zei­hen wer­det, schließ­lich bleibt euch ja auch nichts ande­res übrig. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


4 Januar

Einhandsurfen erfordert Verweise

von Robert ForstKategorie: VernetztKeine Kommentare

Wenn es drau­ßen so rich­tig schön unge­müt­lich wird und ein Sonn­tag bei Ker­zen­schein genau das rich­tige ist, fehlt mir eigent­lich nur leichte Unter­hal­tung. Ich möchte mich nicht mit schwe­ren und Gesell­schafts­po­li­ti­schen Fra­gen rum­schla­gen oder pro­vo­kant auf Skan­dale in unsere Sze­nen hin­wei­sen. Sonn­tags steht mir der Sinn nach Ein­hand­sur­fen.

Dabei han­delt es sich nicht um eine Sport­art son­dern die ein­hän­dige Reise durch das Inter­net. Ich benutze nur die Maus und kli­cke mich durch die weite Welt. Ein­gabe in die Adress­zeile sind tabu und unmög­lich, schließ­lich ruht in mei­ner lin­ken Hand meist eine Tasse Kaf­fee oder Tee (Earl Grey mit Milch). Wenn die Hand des Hal­tens müde wird, grab­belt sie ent­spannt in einer Keks­dose und führt die aus­er­wähl­ten Stü­cke zum obe­ren Ende mei­nes Ver­dau­ungs­ka­nals. Herr­lich!. So muss ein gemüt­li­cher Sonn­tag sein. Den gan­zen Arti­kel lesen… »