Nachdem sich der Hexenmonat April in Luft aufgelöst hat, sind wir auch schon mittendrin im Mai, der keinen Zweifel mehr offen lässt. Es wird wieder sonniger, wärmer und deutlich brauner. Trotz intensiver Bemühungen mein edle Blässe zur erhalten, scheiterte ich beim Versuch zu grillen und endete mit einem braunen Teint und ebenso albern braunen Unterarmen. Immer hin deuten zahlreiche Ringstreifen an den Fingern von einer Verweigerungshaltung, die vorhanden, aber nutzlos war.
Zähneknirschend habe ich lange Wintermäntel, dicke Schals und warme Handschuhe in Kisten verstaut, habe das Desktop meines Bildschirm von verschneiten Grabsteinen befreit und gegen Burgruinen im Sonnenuntergang ausgetauscht. Auch hübsch. Im Netz und in meiner Liste markierter Artikel kam es derweil zu einem Datenstau, der sich nun in einer doch recht umfangreichen Wochenschau äußert. Ganz frei nach dem Motto »Masse statt Klasse!« Den ganzen Artikel lesen… »


Ich bin bekennender Mediathek Nutzer. Fast alle öffentlich-rechtlichen und privaten Sender führen eine Mediathek, in der man meist für einige Tage oder Wochen die Inhalte aus dem Fernsehen erneut abrufen kann, ganz »bequem« vom Bildschirm aus. Ganz bequem? Eigentlich ist das Sofa doch viel bequemer, oder? Selbstverständlich. Aber ich finde es ist zu bequem, denn regelmäßig schlafe ich dann während des Fernsehens ein. Zunächst fängt alles ganz informativ im sitzen an, dann wandern die Beine auf die Liegefläche weil es ja ein wenig fröstelt und letztendlich rutscht der Oberkörper erst unmerklich und dann immer bestimmter in eine ebenfalls liegende Position. Jetzt kann man die Uhr stellen, denn Ruck-Zuck sind die Augen geschlossen.
