28 November

Doku über Fantasyrollenspiele - Nur ein Spiel

Kategorie: Ansichtssache2 Kommentare

Nur ein SpielEs mag ein Tri­but an unsere Infor­ma­ti­ons­ge­sell­schaft sein, dass viel zu viele Men­schen ihr Wis­sen nur noch aus den Medien bezie­hen ohne das Ver­lan­gen zu spü­ren mehr dar­über zu erfah­ren, es selbst aus­zu­pro­bie­ren und zu hin­ter­fra­gen was man sieht. Das gilt nicht nur für die pri­va­ten Sen­de­an­stal­ten, son­dern auch die öffentlich-rechtlichen. Moment! Darf ich nicht erwar­ten, das die aus den Rund­funk­ge­büh­ren finan­zier­ten Sen­der ihrem Bil­dungs­auf­trag nach­kom­men? Sollte man anneh­men, doch das gilt nicht für die Rand­be­rei­che der Bericht­er­stat­tung oder Bil­dungs­lü­cken die nicht als sol­che erkannt werden.

Immer wie­der geis­tern im Zusam­men­hang mit Amok­läu­fen und Gewalt­ta­ten Jugend­li­cher, oder jun­ger Erwach­se­ner die Com­pu­ter­spiele — genauer gesagt die Kil­ler­spiele -  auf, außer­dem wird von »Sucht­ver­hal­ten« und »Iso­la­tion« gespro­chen die letzt­end­lich bei labi­len Men­schen zu merk­wür­di­gen Ver­hal­tens­wei­sen füh­ren. Das die pri­va­ten Sen­der das gewinn­brin­gend aus­schlach­ten, dürfte den meis­ten dann bewusst wer­den, wenn sie selbst oder auch nur antei­lig davon berührt sind, aber auch die öffentlich-rechtlichen schü­ren die Dis­kus­sion und wer­fen Fra­gen auf, anstatt ant­wor­ten zu lie­fern. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


28 April

LARP weltweit - Pennsic War

Wer glaubt, LARP (Live Action Role Play­ing) wäre ein euro­päi­sches Phä­no­men Mit­tel­al­ter­be­geis­ter­ter Zeit­ge­nos­sen, der ist auf dem Holz­weg und des­sen Her­kunft ist ebenso in die­ser Zeit zu suchen. Aber bevor ich wie­der abschweife, kon­zen­triere ich mich wie­der auf das wesentliche.

In den USA ist man immer schon Anhän­ger von der Dar­stel­lung his­to­ri­scher Schlach­ten gewe­sen, gerade die aus der eige­nen Geschichte wie dem Bür­ger­krieg, sind beson­ders beliebt. Viel­leicht der ame­ri­ka­ni­sche Weg die eigene und recht kurze Geschichte zu wür­di­gen. Des­halb habe ich immer geglaubt, das mit­tel­al­ter­li­che Lei­den­schaft sei vor allem in Europa zu Hause und würde in den Staa­ten eher im Unter­grund statt­fin­den und höchs­tens durch die Teil­nahme an Ger­ne­o­ri­en­tier­ten Spie­len zele­briert. Als ich dann das Video sah, das die­sem Arti­kel zu Grunde liegt, musste ich mich eines bes­se­ren beleh­ren las­sen. Ame­ri­ka­ner sind ein­fach Begeis­te­rungs­fä­hi­ger für sol­ches Ansin­nen, eine ihrer größ­ten Stär­ken. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


21 Januar

Subkultur! - Visual Kei

Kategorie: SubKultur!86 Kommentare

Japanisches MädchenVisual kei (japa­nisch: vijuaru kei) lässt sich sinn­ge­mäß als  »visu­elle Her­kunft« übersetzen.Es han­delt sich dabei um eine Szene die eine ganze Reihe von Aspek­ten in sich ver­eint. So ent­wi­ckelte sie sich nicht aus der ursprüng­li­chen Musik, dem J-Rock oder J-Pop son­dern aus dem auf­tre­ten der Band­mit­glie­der das stark an einen Mensch gewor­de­nen Aus­gabe eines Manga oder Anime. Zunächst habe ich mich ein wenig gesträubt einen der­ar­ti­gen Arti­kel hier auf­zu­neh­men, ent­schloss mich aber zur akti­ven Auf­klä­rungs­ar­beit und möchte euch meine Recher­chen und Mei­nun­gen nicht vorenthalten.

Die in den 80er ent­stan­de­nen Musik­rich­tung J-Rock/J-Pop (Japan Rock/Pop) ist als Anleh­nung des west­li­chen Rock ent­stan­den und ver­bin­det die­sen mit klas­si­schen japa­ni­schen Ele­mente der Musik. Musik von Aeros­mith, Twis­ted Sis­ter und David Bowie trifft auf die tra­di­tio­nelle Enka-Musik und die moder­nen japa­ni­sche Pop­mu­sik Kayōkyoku. Bekannte Bei­spiele die­ser Musik sind X Japan, D’espairsRay, Moi dix Mois oder auch Buck-Tick. Die meis­ten Fans schät­zen die Kraft und Ener­gie der Musik und hal­ten diese für ehr­lich, was viel­leicht dar­aus resul­tie­ren mag, das diese die oft japa­ni­schen Texte nicht ver­ste­hen und so inten­si­ver die Emo­tio­nen der Musik wahr­neh­men kön­nen. Klingt jetzt komisch, ist aber so. Geht mit so ähnlich bei eini­gen Songs von Tri­so­mie 21.

Die meis­ten Jugend­li­chen in Japan sind durch Klei­der­ord­nun­gen und Schul­uni­for­men in ihren Ent­fal­tung ein­ge­schränkt, was sich schließ­lich in den Erschei­nungs­bil­dern der Frei­zeit wie eine Explo­sion der Far­ben anfühlt. Dabei nahm die Szene west­li­che Styles der Gothic– Batcave-, Punk– und New Wave Szene auf, ver­mischte sie mit dem Aus­se­hen der Figu­ren in Man­gas und formte dar­aus den Visual Kei. Viele Jugend­li­che in Deutsch­land fin­den über Anime und Manga zum J-Rock und letzt­end­lich zum Visual Kei. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


13 Dezember

Subkultur! - Mittelaltergrufties

Mittelalter 2Der Mit­tel­al­ter­gruf­tie glaubt an das roman­ti­sche Mit­tel­al­ter. Man nennt sie auch beweg­li­chen Glo­cken­spiele, die Stra­ßen wan­deln und per­ma­nent bim­meln. Sie leben in dem Glau­ben, das Mit­tel­al­ter besteht nur aus Musik, Rit­ter­fest­spie­len und Hand­wer­kern. Dis­kus­sio­nen über Mund­fäule, Pest, Vier­tei­lung und Hexen­ver­fol­gung gehen sie durch melo­di­schen Sing Sang geschickt aus dem Weg. Lie­ben das Rol­len­spiel ohne Peit­sche und wer­den in den Som­mer­mo­na­ten in Auf­fang­la­gern, den soge­nann­ten Mit­tel­al­ter­märk­ten, gehal­ten. Tra­gen gerne Gewan­dung, Kor­sette und aus­lan­dene Klei­der zu Leder­lat­schen, vor­nehm­lich lange Haare im Natur­kos­me­tik­look. Sind wohl durch die erst­mals 1974 erwähn­ten Rol­len­spie­ler ent­stan­den und Mitte der 80er durch die Gotik im Stil zum Gothic in der Musik gekom­men. Hörte und hört Sub­way to Sally, Cor­vus Corax, Faun und Schand­maul.

Die Stil­rich­tung ist dabei sehr kon­tro­vers, die Begriff­lich­keit Mit­tal­ter­rock wird häu­fig mit dem Neo­folk in Zusam­men­hang gebracht, hat aber schon rein musi­ka­lisch nichts damit zu tun. Die Retro­welle hat das Mit­tel­al­ter vor etwa 20 Jah­ren getrof­fen und ist jetzt bereits bei der Kom­mer­zia­li­sie­rung ange­kom­men, denn die typi­schen Mit­tel­al­ter­märkte die Rol­len­spie­lern einst als Som­mer­la­gern dien­ten, wur­den mitt­ler­weile von der brei­ten Öffent­lich­keit akzep­tiert. Den gan­zen Arti­kel lesen… »