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	<title>Spontis &#187; Ksenija Bekeris</title>
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	<description>Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin.</description>
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		<title>Pennergame: Missverstandenes Geschäft?</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Nov 2008 23:15:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ansichtssache]]></category>
		<category><![CDATA[Armut]]></category>
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		<category><![CDATA[Obdachlosigkeit]]></category>
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		<description><![CDATA[Mehrere Millionen Seitenaufrufe und mehr als 600.000 Benutzer kann das Onlinespiel Pennergame für sich verbuchen. Wie Spiegel Online jetzt meldet, fordert die Hamburger SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Ksenija Bekeris die sofortige Einstellung des Internetspiels. Robert Basic berichtete bereits vor einem Monat und zitierte die Betreiber das Ziel des Spiels sei es, seine virtuelle Figur mit Hilfe von Weiterbildungen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2008/11/bild-47.png" rel="shadowbox[sbpost-868];player=img;" title="Pennergame"><img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-full wp-image-869" title="Pennergame" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2008/11/bild-47.png" alt="" width="319" height="114" /></a>Mehrere Millionen Seitenaufrufe und mehr als 600.000 Benutzer kann das Onlinespiel <strong>Pennergame </strong>für sich verbuchen. Wie <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,590507,00.html">Spiegel Online</a> jetzt meldet, fordert die Hamburger SPD-Bürgerschaftsabgeordnete <a href="http://www.ksenija-bekeris.de/">Ksenija Bekeris</a> die sofortige Einstellung des Internetspiels. <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2008/10/14/pennergame-brummt-aber-wie-weiter/">Robert Basic</a> berichtete bereits vor einem Monat und zitierte die Betreiber das Ziel des Spiels sei es, <em>seine virtuelle Figur mit Hilfe von Weiterbildungen, Erbringung von Dienstleistungen wie Flaschen sammeln oder durch das Erlernen von Musikinstrumenten aus der Obdachlosigkeit heraus zu einem Schlossbesitzer zu machen. </em>In den Kommentaren zu seinem Artikel gingen die Meinungen um das Spiel auseinander. Während die einem dem Spiel nicht viel Zukunft einräumte, da das Spielprinzip nicht viel neues biete schrieben andere, sie seien begeistert.<span id="more-868"></span></p>
<p>Tatsache, es ist nur ein Spiel und sollte als solches behandelt werden, ob es gut oder schlecht ist muss jeder für sich selber entscheiden. Ich für meinen Teil mag es nicht mit derartigen Spielkonzepten Nutzer zu locken, doch leider gibt der Erfolg in diesem Fall Recht und zeigt für mich einmal mehr, das das <em>Super-Nanny</em><strong><em> </em></strong>und <em>Raus aus den Schulden</em> Prinzip auch als Browserspiel greift. Warum haben andere, gleichwertige Spiele mit alternativen und vielleicht sinnvolleren Spielkonzepten weniger Erfolg? Ich erkläre mir das mit einer Metapher. Wenn auf der Autobahn ein LKW einen Reifenplatzer hat und sich querstellt, kommt es dahinter zu einem Stau. Gleichzeitig entwickelt sich aber auf der Gegenspur der gleiche Stau, weil die Leute sehen wollen was passiert ist.</p>
<p>Jetzt fordert auch die SPD-Abgeordnete eine Einstellung des Spiels. Die Betreiberfirma Farbflut Entertainment fühlt sich Missverstanden und argumentiert, ein Online-Spiel sei ungeeignet gesellschaftliche Probleme realistisch darzustellen. <a href="http://www.pennergame.de">Pennergame.de</a> habe bereits zahlreiche Nutzer für das Problem sensibilisiert und ein relevanter Teil der Einnahmen komme Hamburger Hilfseinrichtung für Obdachlose zu Gute.</p>
<p>Anschliessen möchte ich mich der Forderung von Frau Bekeris nicht, damit wird nur das Gegenteil erreicht. In einem Interview im <a href="http://www.abendblatt.de/daten/2008/10/17/954320.html">Hamburger Abendblatt</a> mit den beiden 19jährigen Machern des Spiel heißt es:</p>
<blockquote><p>Wir wollen junge Menschen auf Obdachlosigkeit und Armut aufmerksam machen. Auf keinen Fall soll das Spiel diskriminierend wirken."  																																																																								Einige wenige Kritiker hätten genau das angemerkt, erzählen die beiden Freunde. "Natürlich ist es nicht politisch korrekt, aber wir spielen mit den Klischees.</p></blockquote>
<p>Ich denke das Spielen mit Klischees ist hier gezielt eingesetztes Mittel um hohe Nutzerzahlen zu erreichen. Das sie damit jungen Menschen aufmerksam machen ist klar, nicht aber um aufzuklären sondern um langfristig Geld damit zu verdienen. Aus dem Spielen mit Klischees ist ein knallhartes Geschäft geworden, das gibt es bei den Privatsendern jeden Nachmittag zu sehen.</p>
<h6>(Bildquelle: <a href="http://www.pennergame.de/">pennergame.de</a> Quellen: <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,590507,00.html">Spiegel-Online</a>, <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2008/10/14/pennergame-brummt-aber-wie-weiter/">Robert Basic</a>, <a href="http://www.abendblatt.de/daten/2008/10/17/954320.html">Hamburger Abendblatt</a>)</h6>
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