9 Januar

Gothic Friday Februar: Musik und Leidenschaft (Katharina)

Kategorie: Gothic Friday3 Kommentare

Zeit ist ein wert­vol­les Gut und eine Ein­tei­lung scheint unaus­weich­lich. Nach­dem sich Katha­rina im letz­ten Jahr auf ihre Prü­fun­gen kon­zen­triert hat, fin­det sie nun Zeit, einige Bei­träge zum Gothic Fri­day nach­zu­ho­len. Wie bereits erwähnt, freuen wir uns auch jetzt noch über jeden Bei­trag und for­dern den geneig­ten Leser auf, das Pro­jekt Revue pas­sie­ren zu las­sen um anschlie­ßend selbst in die Tas­ten zu hauen. Katha­rina wid­met sich dem Februar-Thema Musik und Lei­den­schaft und beant­wor­tet die 10 Fra­gen nach allen Regeln der dunk­len Kunst. Obwohl Sie vor den Gefah­ren mög­li­cher Kli­schees warnt, habe ich beim lesen ihres Bei­trags keine Gefah­ren ent­de­cken kön­nen. Viel­leicht, weil ich auch einige der Kli­schees lebe.

10 Fra­gen — Die Musik und Du

So jetzt werde ich diese Fra­ge­bo­gen mal aus­fül­len, auch wenn ich dabei oft beto­nen werde, wie schwer ich mich dabei tue. Neue Musik­tipps brauch hier nie­mand von mir erwar­ten, es dient ledig­lich nur dem Ken­nen­ler­nen mei­ner Per­son und als kleine Bei­trag für Spon­tis. Wer Angst vor Kli­schees hat, warne ich vorm Lesen die­ses Bei­trags, denn hier wim­melt es nur von sel­bi­gen. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


30 Oktober

Ohne Worte: Gedanken zum Interieur

Kategorie: Dunkelkunst5 Kommentare

Es ist ein Dilemma. Da sitzt man stun­den­lang vor Kata­lo­gen, Pro­spek­ten, Inter­net­sei­ten und Inspi­ra­ti­ons­quel­len ohne Kom­pro­misse ein­ge­hen zu müs­sen und erwischt und fühlt sich den­noch von Kli­schee­vor­stel­lun­gen und Kitsch­ge­dan­ken erdrückt. (Bild: Goth Fashion)


12 März

Gothic Friday März: Kitsch, Klischees und soziale Arbeit (ASRianerin)

Kategorie: Gothic Friday8 Kommentare

ASRianerin - Schwarze LeidenschaftenIm Rah­men des Gothic-Friday 2011 bin ich wie­der ein­mal sehr froh, einen Bei­trag für das März-Thema von ASRia­ne­rin prä­sen­tie­ren zu dür­fen.  Alle Bil­der darin wur­den von ihr zur Ver­fü­gung gestellt. Das Tafel-Bild ist von Rafel Son­ne­berg, für »Freies Wort«. Der Text befin­det sich selbst­ver­ständ­lich im Ori­gi­nal­zu­stand und wurde ledig­lich durch Absätze und For­ma­tie­run­gen bearbeitet.

End­lich ist es wie­der soweit. Gothic-Friday auf Spon­tis!
Lei­den­schaf­ten, Hob­bies und der­glei­chen inner­halb der schwar­zen Szene.
Ich grü­bel und grü­bel und grü­bel… dabei bin ich schon mit­ten drin!
Schrei­ben. Gedan­ken und manch­mal auch Bil­der mit Wor­ten formen.

Hier sind es Fließ­texte. Und gerade bei Spon­tis schreibe ich gerne, da ich mich hier auch immer auf eine kri­ti­sche Art und Weise selbst reflek­tie­ren muss. Es ist zum einen eine Hori­zont­er­wei­te­rung über das eigene Selbst, aber auch über die Welt. Doch genauso ist es Tor der Gefühle und Gedan­ken, wel­ches man belie­big öffnen kann. Manch­mal öffnet man es durch seine Wort­wahl nur einen Spalt breit und der Leser muss sich über­le­gen, was wohl hin­ter der Tür ver­bor­gen ist. Denn das was er sieht ist ja nur ein ganz klei­ner Teil. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


8 Dezember

Die gnadenlose Verwirrung - Sophie sucht den Szenekern

Kategorie: Szene im Blick22 Kommentare

Auch die Gothics sind im Inter­net schon lange ange­kom­men und es ermög­licht vie­len einen regen Aus­tausch, über alles, was das Gruf­tie­herz begehrt. Es ist nicht nur eine Infor­ma­ti­ons­platt­form, son­dern auch eine Mög­lich­keit des Mei­nungs­aus­tau­sches. Das hat natür­lich etli­che Vor­teile. Man lernt Gleich­ge­sinnte ken­nen (was für Men­schen die in Kuh­käf­fern woh­nen eine echte Wohl­tat ist) man erfährt immer das Neuste über die Lieb­lings­band oder über bestä­tigte Künst­ler für das nächste Fes­ti­val UND man kann sich wun­der­bar über die Szene selbst aus­tau­schen. Doch manch­mal denke ich, dass gerade der letzte Punkt nicht immer nur ein Vor­teil ist, ganz beson­ders für junge Szene­e­in­stei­ger oder Inter­es­sierte. Denn oft­mals ist es doch so, dass die Dis­kus­sio­nen eher frus­trie­rend als auf­schluss­reich sind.

Ich ver­knüpfe die­sen Bei­trag mit mei­nen ers­ten Erfah­run­gen als Jung­gruf­tie in diver­sen Foren (ich werde hier keine genauen Namen nen­nen. Zum einen tut das hier nichts zur Sache, zum ande­ren ist es doch eh über­all das­selbe Spiel). Man wird gna­den­los ver­wirrt, wenn man sich auf die Suche begibt. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


1 Dezember

Vorweihnachtlicher Einkaufsstress?

Einkaufsstress an WeihnachtenAm 24. Dezem­ber, dem hei­li­gen Abend, habe ich ein ganz beson­ders kurio­ses Ritual, das ich nun schon seit gefühl­ten Ewig­kei­ten pflege. Und folgt man der Dis­kus­sion über die Defi­ni­tion von Gothic, so kann der Ein­druck erweckt wer­den, ich würde das aus eben den genann­ten Grün­den immer wie­der machen. Bekannt­lich haben die Geschäfte am 1. und 2. Weih­nachts­fei­er­tag geschlos­sen und sind damit — je nach Jah­res­lage — ein ordent­li­cher Bat­zen ohne die Mög­lich­keit ein­zu­kau­fen was die Mensch­heit mit panik­ar­ti­gen Ein­käu­fen am 24, Dezem­ber quit­tiert. »Man will vor­be­rei­tet sein« hört man da, »Tante Erna kommt doch noch und die trinkt nur Ramazotti«, wird auch gerne genom­men, oder »Scheiße, ich habe die Paprika für das Weih­nachts­es­sen ver­ges­sen« schallt es auch aus man­chen Küchen — viel­leicht geht auch ein­fach nur die Welt unter, wer weiß. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


16 November

Schloss Einstein - Das Gruftie-Internat (2)

BeschwörungstheorienWie es aus­sieht, wenn man eine Jugend­be­we­gung in einer Jugend-Soap zum Thema macht, habe ich bereits mit der ers­ten Folge von Schloss Ein­stein — Das Gruf­tie Inter­nat deut­lich gemacht. Erschre­ckend ist, das es heute immer noch mög­lich zu sein scheint, mit den sel­ben Vor­ur­tei­len und Kli­schees wie vor 20 Jah­ren zu arbei­ten um dar­aus eine Unter­hal­tungs­sen­dung für Jugend­li­che zu pro­du­zie­ren, bei der die Auf­klä­rung nur mit­schwingt, wäh­rend sie von der pla­ka­ti­ven Dar­stel­lung einer halb ver­stan­de­nen Szene über­strahlt wird.

Es scheint unaus­weich­lich gewe­sen zu sein, das Thema »Gothic« durch die aktu­ell große Popu­la­ri­tät in die Serie mit ein­zu­be­zie­hen, gewünscht hätte ich mir aber eine andere Sicht­weise, ohne die ewige Leier von Beschwö­run­gen, Sata­nis­mus und schwar­zen Mes­sen. Es gibt durch­aus andere ernst zuneh­mende Pro­bleme her­an­wach­sen­der die man in einer sol­chen Serie anfas­sen könnte, obwohl ich zuge­ben muss, dass das den Wert der Unter­hal­tung drü­cken würde. Der Kunde ist König und so pro­du­ziert man das, was sich am bes­ten ver­kau­fen lässt. Doch genug von mei­ner per­sön­li­chen Ansicht, hin zur lang erwar­te­ten zwei­ten Folge. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


30 Oktober

Schloss Einstein - Das Gruftie-Internat (1)

Schloss Einstein, das Gruftie-Internat»Ich liebe es wenn ein Plan funk­tio­niert.« Regel­mä­ßige Leser wis­sen um die neue Kon­takt­seite, die ich ein­ge­rich­tet hatte um den Leser am Inhalt die­ser Seite zu betei­li­gen.  Ihr schreibt mir über Dinge die euch inter­es­sie­ren wür­den oder die euch beson­ders am Her­zen lie­gen, ihr schickt mir Links und the­ma­ti­sche Vor­schläge mit denen ich mich beschäf­ti­gen sollte. Es freut mich wirk­lich außer­or­dent­lich, das bereits einige Leser davon Gebrauch gemacht haben.

Neu­lich schrieb mir ASRia­ne­rin: »Hallo Sponti! Da ich krank im Bett gele­gen habe und so durch die deut­sche Fern­seh­land­schaft gezappt habe, bin ich irgend­wann bei Schloss Ein­stein hän­gen geblie­ben: Die Ferien sind vor­über und eine Schü­le­rin kommt als Gothic zurück. Aus Trauer, weil ihr Pferd gestor­ben ist. Das ist ja erst mal schon ein Grund zum schmun­zeln, aber es geht noch wei­ter: Sie möchte nun ihren Klas­sen­ka­me­ra­den ver­wün­schen, da die­ser angeb­lich Schuld am Tod des Pfer­des hat, da er vor­her einen Glücks­stein geklaut hat. Ich wusste nicht, ob ich über soviel Kli­schees und Vor­ur­teile lachen oder wei­nen sollte.«

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4 Februar

Vom Klischee und seiner Geburt

Kategorie: Schwarze Szene8 Kommentare

Menschen vor dem AdmiralpalastWie ent­steht eigent­lich so ein Kli­schee? Und vor allem, warum drän­gen sich immer mehr Jugend­kul­tu­relle Szene in das mediale Licht der Öffent­lich­keit? Ein Kli­schee ist eine über­trie­bene Vor­stel­lung der Rea­li­tät, die häu­fig durch ein über­be­an­spruch­tes Bild oder Stil­mit­tel aus­ge­löst wird. Seit­dem der visu­elle Markt mit immer neuen Marot­ten eini­ger Men­schen gefüt­tert wer­den will um die Zuschauer zu beein­dru­cken, rücken Jugend­kul­tu­relle Sze­nen wie­der in der Vor­der­grund und wer­den ans Licht der Öffent­lich­keit gezerrt, obwohl sie das in der Regel ablehnen.

Neu­lich stol­perte ich über fol­gende Anzeige: »Sexy Mädels für HOT5 (Pro­Sie­ben) gesucht! Jetzt bewer­ben! […] Für die bekannte Kult-Rubrik »Hot5« bei Pro­Sie­ben taff wer­den wie­der Teil­neh­me­rin­nen im Alter von 18–29 Jah­ren aus ganz Deutsch­land gesucht! […] Die kom­men­den Aus­ga­ben von HOT5 ste­hen jeweils unter einem Motto

Hot 5 ist eine Rubrik die  im Rah­men der Sen­dung taff gezeigt wird, bei der es um die weib­li­che Selbst­ein­schät­zung und deren Wir­kung auf Män­ner geht. Sie sol­len ihre Wir­kung auf Män­ner ein­schät­zen, die sie dann in einem zwei­ten Schritt »ran­ken«.  Ein Blick in die jüngste Staf­fel vom Dezem­ber 2009 wirkt auf mich wie ein Fleisch­be­schau, bei dem sich die vor­wie­gend sehr jun­gen Mäd­chen von etwa gleich­alt­ri­gen Män­nern bewer­ten las­sen. Die meis­ten davon sind  nach eige­nen Anga­ben in der Model-Branche tätig und ver­su­chen viel­leicht ihren Bekannt­heits­grad zur erhö­hen oder ihren Geld­beu­tel zu berei­chern, viel­leicht auch aus Spaß an der Freude doch ohne sich ein genaues Bild davon zu machen wel­che Wir­kung sie dabei auf den Zuschauer haben. Letzt­end­lich bestimmt ja Regie und Pro­duk­tion wie etwas dar­ge­stellt wird. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


5 April

Leute die lebten, als seien sie schon Tot

Kategorie: Schwarze Szene18 Kommentare

Eigent­lich ist es doch egal, wel­che Lei­den­schaft man hat, passt diese nicht zum aktu­el­len Zeit­geist der Gesell­schaft erfährt man eine Aus­gren­zung, gerade wenn man seine Mit­men­schen damit gewollt oder unge­wollt kon­fron­tiert. »Meis­tens schauen wir nicht erst und defi­nie­ren dann, wir defi­nie­ren erst und schauen dann.«  Von Kli­schees kann sich nie­mand frei­spre­chen, ich behaupte, das jeder irgend­ein Vor­ur­teil mit sich her­um­schleppt, sei es aus per­sön­li­chen Erfah­run­gen oder nega­ti­ven Erleb­nis­sen. Der Schritt vom Kli­schee zur eige­nen Mei­nung machen sich viele zu leicht. Anstatt sich zu infor­mie­ren über­neh­men sie das Kli­schee, oder sind zu ver­bohrt die per­sön­li­chen Ein­drü­cke zu hinterfragen.

Von den größ­ten Irr­tü­mer über Gothics habe ich ja bereits berich­tet, aber woher stam­men die eigent­lich? Deutsch­land Februar 1989, als die eigent­li­che Gothic-Szene schon ein sin­ken­des Schiff war, wollte die Medien mit Berich­ten über eben diese für Zuschauer sor­gen.  Trau­rig, das Ste­fan Aust, ehe­ma­li­ger Spiegel-Chefredakteur, der für seine groß­ar­tige Recher­che zum Baa­der Mein­hof Kom­plex einige Preise ein­kas­siert hat, sich her­gibt einen sol­chen Schund­be­richt anzu­sa­gen. Den gan­zen Arti­kel lesen… »