26 November

Gothic Friday November - Resümee

Kategorie: Gothic Friday5 Kommentare

Gothic Friday 2011Woran glaubst Du? Nichts ist indi­vi­du­el­ler gewor­den, als der per­sön­li­che Glaube.

Vor 100 Jah­ren ström­ten die Men­schen in die Kir­chen und Got­tes­häu­ser, sie folg­ten den Regeln ihrer Reli­gion und leb­ten oft­mals auf die Art und Weise, die man ihnen pre­digte. Glaube war untrenn­bar mit Reli­gion ver­bun­den, mit einem Gott, der schüt­zend die Hand über den Ein­zel­nen hält. Der Gedanke daran spen­dete Sicher­heit vor dem Uner­klär­li­chen. Die Zei­ten haben sich geän­dert. Wir leben in einer auf­ge­klär­ten und wis­sen­schaft­li­chen Zeit, in der nicht zuletzt die Säku­la­ri­sie­rung dafür sorgte, dass man sich Gedan­ken dar­über macht, an wen und warum man über­haupt glaubt. Phä­no­mene, die man sich einst nicht erklä­ren konnte, wur­den als gött­li­che Macht inter­pre­tiert. Wenn man weiß, warum etwas pas­siert, ist der Glaube über­flüs­sig. Glaube ist ein Syn­onym für Über­zeu­gung gewor­den. Glaube wird immer indi­vi­du­el­ler, viel­schich­ti­ger, kom­ple­xer. Und den­noch, es blei­ben immer Fra­gen offen, auf die man keine Ant­wort erhält.

Die Fra­ge­stel­lung des Gothic Fri­day, die sich mit dem per­sön­li­chen Glau­ben beschäf­tigt, ist über­fäl­lig gewor­den. Den schwarz geklei­de­ten Men­schen der Sub­kul­tur sagte man schon in den 80ern abson­der­li­che Glau­bens­rich­tun­gen nach. Sym­bole, Ästhe­tik und der Hang zur Pro­vo­ka­tion in Musik und Inhal­ten wur­den ver­ant­wort­lich gemacht. Ist das immer noch so? Das November-Thema zeigt, dass Gothics kei­nes­wegs abson­der­li­chen Glau­bens­rich­tun­gen nach­ge­hen, son­dern nor­ma­ler sind, als es sich man­cher wün­schen würde. Die Beschäf­ti­gung mit der The­ma­tik und die vie­len tol­len Arti­kel zei­gen jedoch, dass man sich gerne und aus­führ­lich mit dem Thema aus­ein­an­der­setzt. Viel­leicht sogar inten­si­ver als in ande­ren Sub­kul­tu­ren. Aber das wäre dann auch das Ein­zige, was von dem alten Kli­schee übrig geblie­ben ist. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


18 November

Gothic Friday - Woran glaube ich? (Glückssucher)

Kategorie: Gothic Friday2 Kommentare

Ob bei der Suche nach dem Glau­ben das sprich­wört­li­che Glück eine Rolle spielt? Zum Gothic Fri­day hat sich Glücks­su­cher die Ehre gege­ben und einen Bei­trag zum November-Thema »Woran glaubst Du?« an mich geschickt. Was mich grund­sätz­lich freut, artete heute in Arbeit aus, denn gleich 3 Teil­neh­mer nutz­ten die Gunst der letz­ten Stun­den und schick­ten einen Bei­trag. Wei­ter so! Über­schüt­tet mich mit euren Gedan­ken und Tex­ten, ich glaube ich nehme darin ein Voll­bad. Ich bin sehr froh, wie­der mal ein neues Gesicht begrü­ßen zu dür­fen, das sich selbst »Glücks­su­cher« nennt. Ob wir ihm hel­fen kön­nen es zu finden?

Eine höhere Wahrheit

Glaube – ich gebe zu, dass ich eine sehr ambi­va­lente Ein­stel­lung zu dem Thema habe. Oder um es anders aus­zu­drü­cken: ich würde ja gerne – allein, mir fehlt s am rech­ten Glauben.

Grund­sätz­lich finde ich den Gedan­ken schön, so etwas wie einen Leit­fa­den im Leben zu haben, den Glau­ben an eine höhere Macht, die über einen wacht und das ganze Leben und Sein lenkt und mit einem Sinn durch­wirkt. Es ist sicher­lich sehr tröst­lich, sich darin gebor­gen zu füh­len. Ich kann mir gut vor­stel­len, dass es Men­schen gibt, denen es in bestimm­ten Lebens­si­tua­tio­nen hilft, Ihnen Kraft und Trost gibt. Frei­lich denke ich, dass Ihnen in die­ser Situa­tion der Glaube an sich hilft und nicht etwa eine himm­li­sche Macht. Es scheint mir also eher so etwas wie eine Selbst­hei­lungs­kraft zu sein. Also eher eine psy­cho­lo­gi­sche Kom­po­nente, als dass ich wirk­lich die Exis­tenz einer höhe­ren Macht akzep­tiere. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


17 November

Gothic Friday - Woran glaube ich? (Irgendwer)

Irgend­wer hat mir geschrie­ben. Nicht irgend­wer son­dern die Mani­fes­ta­tion der unbe­stimm­ten Per­son selbst. Irgend­wer eben. Für den Gothic Fri­day hat sich eben die­ser mit der Frage »Woran glaubst Du?« aus­ein­an­der­ge­setzt. Den Gedan­ken, von dem Irgend­wer Ein­gangs erzählt, teile ich unein­ge­schränkt. Der beste Beweis, dass der Ein­stieg in die Gothic-Szene eben nicht nur aus Musik– und Kla­mot­ten­in­ter­es­sen besteht, son­dern auch aus der Suche nach Gleich­ge­sinn­ten. Nach einem Kom­men­tar zum Ursprungs­bei­trag erhielt ich sei­nen Bei­trag per E-Mail. Er ist wie immer unge­kürzt und wurde ledig­lich in Form gebracht.

Da ich nun seit eini­ger Zeit Spon­tis Blog besu­che und gerne die Arti­kel zum „Gothic Fri­day“ lese, dachte ich mir, dass ich auch ein­stei­gen könnte. Der Aus­tausch über der­ar­tige Fra­gen ist etwas, das ich in der „schwar­zen Szene“ gesucht habe und wenn, dann nur stark ver­ein­zelt bei Sze­ne­gän­gern gefun­den habe. Vor allem in mei­ner Alters­klasse (+/- 25) scheint das Inter­esse an sowas nicht vor­han­den zu sein, da muss man schon jen­seits der 30 suchen. Denen bin ich aber oft­mals zu jung. Hier nun mein evtl. etwas holp­ri­ger Bei­trag zur Frage: „Woran glaubst du?“

Die meiste Zeit über glaube ich an nichts. Ich frage mich auch, warum ich das müsste. Warum gibt es ver­pflich­ten­den Reli­gi­ons­un­ter­richt in der Schule? Immer wenn in Fra­ge­bö­gen nach Reli­gi­ons­zu­ge­hö­rig­keit gefragt wird, frage ich mich: Warum ist Glaube »nor­mal« bzw. so ele­men­tar wie z.B. der Name oder das Geschlecht oder irgend­et­was ande­res auf dem Bogen? Den gan­zen Arti­kel lesen… »


17 November

Gothic Friday - Woran glaube ich? (Epitaph)

In der Kürze liegt die Würze. Nicht immer braucht man viele Worte um zu erklä­ren was man glaubt, doch oft genug steht mehr geschrie­ben als man zu lesen ver­mag. Für den Gothic Fri­day hat sich Epi­taph wie­der vor den Bild­schirm gesetzt und via E-Mail einen Gast­bei­trag zum November-Thema »Woran glaubst Du?« ein­ge­reicht, über den ich mich sehr freue. Bis auf eine wenig Form ist der Text in sei­nem Originalzustand.

Nicht „zurück zur Natur“, son­dern „hin zur Natur«!

Wäh­rend für viele „Gläu­bige“ der Glaube nach dem sonn­täg­li­chen Kir­chen­be­such auf­hört, habe ich mich mit meh­re­ren Glau­bens­sys­te­men aus­ein­an­der­ge­setzt. Warum sollte man denn auch immer nur ein Sys­tem ganz oder gar nicht akzep­tie­ren? Viele haben ein­zelne Aspekte über Berei­che des Lebens, wel­che mir gehol­fen haben, das Leben zu begrei­fen. Auch hier sollte man keine Gren­zen ken­nen, sogar im (LaVey´schen) Sata­nis­mus gibt es ver­nünf­tige Ansätze wie der Umgang mit Tie­ren und dem Genie­ßen von man­chem als Sünde ver­un­glimpf­ten Tätig­kei­ten wie der Sexua­li­tät, wel­che mei­ner Mei­nung nach eher als ein Got­tes­ge­schenk dar­stellt als etwas Böses. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


16 November

Gothic Friday - Woran glaube ich? (Katharina)

Kategorie: Gothic Friday1 Kommentar

Mit ihrem mitt­ler­weile drit­ten Bei­trag zum Gothic Fri­day gehört Katha­rina schon fest zum Kreis der eta­blier­ten Teil­neh­mer, die sich dar­über hin­aus auch kniff­li­gen The­men, wie der November-Frage »Woran glaubst du?«, wid­men. Den Text habe ich per E-Mail zuge­schickt bekom­men, das Foto im Arti­kel habe ich auf Ihren Wunsch hin aus­ge­sucht. Ich bin gespannt, was ihr zu Katha­ri­nas Zei­len zu sagen habt.

Was soll ich dar­auf ant­wor­ten? Nichts? Wis­sen­schaft? Spaghettimonster?

Ich wurde nicht getauft, weil uns Mama die Wahl zwi­schen Reli­gion oder Athe­is­mus las­sen wollte, was ja in der DDR auch vom Vor­teil war. Trotz­dem besuchte ich die Chris­ten­lehre jeden Frei­tag Nach­mit­tag im Nach­bar­dorf und ich muss sagen, das habe ich nicht bereut. Wir hat­ten zwar keine Disko wie Robert, aber auch Spa­zier­gänge, Zel­ten, ganz viel Bas­teln und sowas wie Reli­gi­ons­un­ter­richt, wodurch ich eini­ges über die christ­li­che Mytho­lo­gie, wel­che in der Grund­schule nicht behan­delt wurde, ler­nen konnte. Das mit dem Glau­ben habe ich ver­sucht und es ist mir nicht gelun­gen. Wie auch? Bei der Geschichte mit dem Gott, der irgendwo oder doch über­all ist, alles sieht und auf uns auf­passt, und das der Jesus wie­der­kommt. Da fehl­ten mir die Beweise und die Vor­stel­lungs­kraft. Also habe ich mich mit 13 beschlos­sen, die Ver­su­che des Glau­bens an den Pro­tes­tan­tis­mus zu las­sen und mich mit der Auf­klä­rung beschäf­tigt, beson­ders mit der Ver­nunft. Jedoch konn­ten und kön­nen, die meis­ten Men­schen, mit den ich zu tun hatte, die­sen Anspruch der Ver­nunft auch nicht erfül­len oder wenigs­tens vor­täu­schen. So habe ich mich auch von die­ser Idee ent­fernt. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


15 November

Gothic Friday - Woran glaube ich?

Kategorie: Gothic Friday4 Kommentare

Gothic Friday 2011Glaube, Reli­gion, Kir­che. Immer wie­der wird diese The­ma­tik in Wer­ken über die schwarze Szene behan­delt. Noch immer scheint es in den Köp­fen zu ste­cken, dass wir anders glau­ben als andere. Der Gothic Fri­day, der im Novem­ber die Frage auf­wirft: »Woran glaube ich?« soll Klar­heit schaf­fen, denn ich finde, der indi­vi­du­elle Glaube hat nichts mit der Szene zu tun.

Ich bin evan­ge­lisch auf­ge­wach­sen, obwohl meine Eltern nie wirk­li­chen Wert auf die Kir­che und ihre Dog­men gelegt haben. Als Kind und Jugend­li­cher habe ich von der Kir­che als Insti­tu­tion pro­fi­tiert — Töp­fern, Laub­sä­gen und andere hand­werk­li­che Ange­bote fand ich gut, spä­ter war ich dann aktiv in einer kirch­li­chen Jugend­gruppe, in der ich die Unge­zwun­gen­heit der evan­ge­li­schen Kir­che genos­sen habe. Gemein­same Fahr­rad­tou­ren, Jugend­frei­zei­ten, Spie­le­abende und die alle 2 Wochen statt fin­den­den Dis­kos (mit typi­schem 80er Jahre Flair, viel spit­zen Schu­hen und den ers­ten Berüh­rungs­punk­ten mit dem weib­li­chen Geschlechts) stan­den bei mir hoch im Kurs. Ich habe das kirch­li­che Drum­herum immer als not­wen­di­ges Übel ange­se­hen, ich war nie zugäng­lich für christ­li­che Werte und Rituale und den­noch hat das, was pro­pa­giert wurde, die ers­ten mora­li­schen Grund­steine gelegt, die durch elter­li­che Erzie­hung zum Fun­da­ment aus­ge­baut wurden.

Ich habe das Sinn­bild von »Gott« immer zu mei­nem Nut­zen ver­wen­det und habe bei­spiels­weise mit 10 Jah­ren abends im Bett dafür gebe­tet, dass am nächs­ten Tag alles gut gehen würde, denn schließ­lich stand ja ein Aus­flug in das Phan­ta­si­a­land auf dem Pro­gramm. Mit 14 stand ein weih­nacht­li­ches Krip­pen­spiel in der Jugend­runde zur Dis­kus­sion, meine große Klappe und ein klei­ner Hang zum Extro­ver­tier­ten sorg­ten dafür, dass ich den Josef mimen durfte. Die Idee von Gott, einem ima­gi­nä­ren Wesen der über unse­ren Köp­fen schwebte und uns beob­ach­tet, dass Gegen­stück des Teu­fels, der das Böse sym­bo­li­sierte, all das fand ich absurd und trotz­dem fas­zi­nie­rend. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


8 August

Spontis Wochenschau #20/11

Kategorie: Wochenschau2 Kommentare

Spontis WochenschauNach­dem ich am Wochen­ende fest­ge­stellt habe, das Platz­re­gen auf dem mit­tel­al­ter­li­cher Phan­ta­sie Spek­ta­kel nicht bloß Ein­bil­dung ist, son­dern auch trotz Regen­schirm ganz real nass machen kann, bin ich natür­lich etwas mei­ner Illu­sion beraubt. Umso authen­ti­scher war dann das Gefühl, als der Platz sich schlag­ar­tig leerte und has­tige Händ­ler ihre ertrin­ken­den Waren auf alten Holz­kar­ren durch knö­chel­ho­hen Matsch zogen. So stelle ich mir das Mit­tel­al­ter schon eher vor, jeden­falls das richtige.

Natür­lich war ich im Nach­hin­ein ent­setzt über mich selbst, wie ich scham­los auf einem elek­tro­ni­schen Hexen­ge­rät (Smart­phone) ein Bild von der Sze­ne­rie in den welt­wei­ten Gesichts-Pranger (Face­book) stellte. Da frage ich mich ange­sichts der ange­reg­ten Dis­kus­sion im Arti­kel über das bevor­ste­hende Spec­ta­cu­lum, wie ernst es die Dar­stel­ler mit der »geleb­ten Geschichte« neh­men. Ver­bot von Mobil­te­le­fo­nen? Ver­ach­tung und Stei­ni­gung von Regen­schirm– und Gum­mi­stie­fel­be­nut­zern? Ist näher dran am Mit­tel­al­ter auch mit­ten­drin? Ich glaube, ich will es gar nicht wis­sen und freue mich über die Tat­sa­che, einen atem­be­rau­ben­den Schmuck-Fund auch mit elek­tro­ni­schen Zah­lungs­mit­teln beglei­chen zu kön­nen. Achso, die Wochen­schau, Ent­schul­di­gung. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


5 Februar

Ohne Worte: Not macht erfinderisch

Kategorie: Dunkelkunst6 Kommentare

»Denn es ist so: Man­che sind von Geburt an zur Ehe unfä­hig, man­che sind von den Men­schen dazu gemacht und man­che haben sich selbst dazu gemacht — um des Him­mels­rei­ches wil­len. Wer das erfas­sen kann, der erfasse es.« (Mat­thäus 19,12) Theo­lo­gen for­dern ein Ende des Zöli­bats, Pries­ter­man­gel zwingt sie dazu. (Bild­quelle: Merry Karnowsly@Arrestedmotion.com)


26 Januar

Spontis Wochenschau #03

Herr­lich. Immer noch ist es schön kalt und fros­tig, dun­kel und schat­tig. Meine Welt. Eigent­lich eine sehr schöne Woche, denn Frei­tag war die Gele­gen­heit güns­tig um einen Tag aus­zu­span­nen und am Don­ners­tag Abend schön in mei­nem Lieb­lings­la­den abzap­peln zu gehen. Pikes sind übri­gens im Win­ter lebens­ge­fähr­lich, aber das nur am Rande. Rein The­ma­tisch dreht sich dies­mal alles um den Schwer­punkt Netz­welt, denn seit ELENA am Start ist, wird im gro­ßen Stil gesam­melt. Infor­melle Selbst­be­stim­mung adé.

Neu­lich habe ich mich mit einem Kol­le­gen unter­hal­ten, der schon seit einer Weile plant einen Inter­net­seite zu eröff­nen für die vie­len klei­nen Pro­gramme die er so schreibt, doch er hat Angst vor Abmah­nun­gen, Kon­trol­len, Geset­zen und juris­ti­schen Fall­stri­cken. Zu recht, als Betrei­ben­der oder Schrei­ben­der ist man leich­tes Ziel für die Könige der Abmahn­in­dus­trie, ein­mal nicht auf­ge­passt, ein­mal das fal­sche geschrie­ben. Grund genug infor­miert zu sein. Denn Fluch und Segen lie­gen oft­mals sehr nah bei­ein­an­der. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


7 September

Kultur für Einsteiger

Kategorie: Finstere Orte5 Kommentare

kölnerdomAls Ein­woh­ner einer Pro­vinz­me­tro­pole wie Mön­chen­glad­bach hat man es nicht leicht. Den meis­ten ist höchs­tens der Fuß­ball­ver­ein bekannt, ein paar ken­nen das Müns­ter, ein paar weni­ger die ande­ren unspek­ta­ku­lä­ren Sehens­wür­dig­kei­ten, ganz zu schwei­gen von Pro­mi­nen­ten. Die älte­ren ken­nen noch einen gewis­sen Dr. Josef Goeb­bels, der als frag­wür­dige Nazi-Berühmtheit bekannt ist, obwohl der eigent­lich Rhe­yd­ter und kein Mön­chen­glad­ba­cher war. Wie dem auch sei.

In einer so pro­vin­zi­el­len Stadt klam­mert man sich eben das was man hat und ist bestrebt, inso­fern eine Spur von gesun­dem Lokal­pa­trio­tis­mus vor­han­den ist, die Vor­züge sei­ner Hei­mat her­vor­zu­he­ben, abge­se­hen von den dunk­len Fle­cken der Ver­gan­gen­heit natür­lich. Jeden­falls neigt man hier bei uns dazu, dann ganze Regio­nen mit ein­zu­be­zie­hen um die Anzahl der Sehens­wür­dig­kei­ten zu stei­gern, so sieht sich der Glad­ba­cher gerne als Rhein­län­der und nimmt auch gleich noch Düs­sel­dorf und Köln mit ins Boot, das ist anders herum nicht so popu­lär. Der Köl­ner ist Köl­ner und der Düs­sel­dor­fer Düs­sel­dor­fer, Metro­po­len­ge­habe! Den gan­zen Arti­kel lesen… »