5 April

WonderCon 2011 - Laufsteg der Superhelden

Kategorie: Schwarze Szene13 Kommentare

Darth Vader und Prinzessin LeiaIn San Fran­cisco fand am ers­ten April Wochen­ende die 25. Jubi­lä­ums­aus­gabe der Won­der­Con statt, einer rie­si­gen Con­ven­tion auf der alles rund um Comics, Sci­ence Fic­tion und Film­hel­den gefei­ert wurde. Doch nicht nur die Aus­stel­lun­gen, die Mög­lich­keit seine bevor­zug­ten Auto­ren zu tref­fen oder mas­sen­weise Arti­kel zu kau­fen ist das Sehens­werte, son­dern vor allem die Fans, die Cosplayer genannt wer­den, sind das eigent­lich High­light die­ser Ver­an­stal­tung. Hier wer­den keine Kos­ten und vor allem Mühen gescheut, es sei­nem Idol in Sachen Out­fit gleichzutun.

Darth Vader, Spi­der­man, Super­man, Bat­girl, Stormt­ro­oper, The Crow, The Green Irgend­was, R2D2, Impe­riale Kämp­fer, Wikin­ger, Wölfe, Ali­ens mit Zäh­nen, Zom­bies, Mor­locks, Xenas… Alle sind sie gekommen.

Wer das jedoch für einen sim­plen Kar­ne­val der Eitel­kei­ten hält, betrach­tet das ganze wohl mög­lich zu ober­fläch­lich. Denn nicht sel­ten ste­cken Lei­den­schaft und ein Stück Lebens­weise dahin­ter, die man spürt, wenn man sich mal die Mühe macht, einen Mas­kier­ten ken­nen zu ler­nen. Wer möchte, dem lege ich an die­ser Stelle Schat­ten­dings und Schat­ten (was für ein Zufall) mit ihren Blogs ans Herz, die sich auch in die­ser Szene ver­su­chen und sicher­lich für ein­ge­hende Fra­gen Rede und Ant­wort stehen.

Letzt­end­lich ist es ihnen aber egal was die breite Masse über ihren Indi­vi­dua­lis­mus denkt und das ist auch gut so.

Ich beschränke mich dar­auf zu zei­gen, was alles noch über dem Tel­ler­rand der eige­nen Szene liegt und wie viel­fäl­tig sich die Spiel­ar­ten der Selbst­ver­wirk­li­chung über­schnei­den und ergän­zen. Eine Reihe von Videos, die Mark Day in groß­ar­ti­ger Weise gedreht, zusam­men­ge­fasst und unter­legt hat, gibt es bei YouTube zu sehen: Den gan­zen Arti­kel lesen… »


29 Oktober

New Romantic - Verkanntes Understatement

Kategorie: Schwarze Szene2 Kommentare

New Romantic StyleNew Roman­tic, das war eine kurze Mode­welle zu Beginn der 80er, die ich per­sön­lich für eine der stil­prä­gende Kraft halte, denn sie lie­fert bis heute opti­sche Pro­to­ty­pen für aller­hand ästhe­ti­sche und musi­ka­li­sche beein­flusste Sze­nen.  Und obwohl ich in mei­ner Arti­kel­reihe Sub­kul­tur! bereits kurz von den New Roman­tics geb­loggt habe, ani­mierte mich ein Video auf YouTube zu einer wei­tere Aus­ein­an­der­set­zung mit die­ser Sub­kul­tur. Der »Essen­tial Begin­ners Guide« von Sho­ckelec­trik fasst das, was man sich unter die­sen modi­schen Bewe­gung vor­stel­len sollte, sehr gut zusam­men und zeigt neben der Szene selbst auch die von der Szene ver­ein­nahmte Musik.

Schon die ers­ten Gothics lehn­ten die New Roman­tics wegen ihrer per­sön­li­cher und musi­ka­li­schen Ober­fläch­lich­keit ab, lie­ßen sie sich doch in ihrem eigene Stil davon sehr stark beein­flus­sen. Ableh­nung durch Bands und auch die eng­li­sche Musik­presse ver­half der Szene zu einer Exklu­si­vi­tät, die sich durch den von Steve Strange gegrün­de­ten Blitz-Club fort­setzte. Strange wies den Tür­ste­her an, nur Besu­cher in mög­lichst extre­men und aus­ge­fal­le­nen Out­fit hin­ein zu las­sen — was dem Club natür­lich den Ruf ein­brachte »eine eli­täre Ansamm­lung von Poseu­ren zu sein«. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


14 September

Tag der offenen Tür beim Archiv der Jugendkulturen am 25. September

Tag der offe­nen Tür? Eigent­lich ist beim Archiv der Jugend­kul­tu­ren immer Tag der offe­nen Tür, denn wäh­rend der Öffnungs­zei­ten ist jeder ein­ge­la­den vor­bei zuschauen, aber man nennt es eben so, wenn jemand die Öffent­lich­keit dazu ein­lädt, etwas neues und unbe­kann­tes ken­nen­zu­ler­nen. Am 25. Sep­tem­ber ver­an­stal­tet das Archiv der Jugend­kul­tu­ren unter dem Motto »Eine Zukunft fürs Archiv«  jedoch einen klas­si­schen Tag der offe­nen Tür, der der Öffent­lich­keit noch­mals in geball­ter Form zei­gen soll, was mit dem Archiv ver­lo­ren gehen kann. Auf dem dazu gehö­ri­gen Informations-Flyer heißt es:

»Anläss­lich der dro­hen­den Schlie­ßung unse­rer Insti­tu­tion zum 31.10.2010 ver­an­stal­ten wir am 25. Sep­tem­ber 2010 von 12.00 — 21.00 einen Tag der offe­nen Tür! Wir möch­ten die Öffent­lich­keit noch ein­mal an unse­rer Arbeit teil­ha­ben las­sen und zei­gen, was ver­lo­ren geht, wenn es kein Archiv der Jugend­kul­tu­ren mehr geben sollte. Viel­leicht gelingt es uns aber doch noch, durch die Erlöse des Tages dem Ziel einer Stif­tungs­grün­dung näher zu kom­men und das Archiv zu ret­ten. Kommt vorbei!

Was wird geboten?

Kos­ten­lose Schnup­per­work­shops (u.a. Rap­pen, Tan­zen, Hardcore-Gesangstraining), Show-Sprayen, Street-Art-Spaziergang durch Kreuz­berg, Vor­träge über die unter­schied­li­chen Arbeits­be­rei­che des Archivs, Füh­run­gen durch die Archiv-Räumlichkeiten und die Aus­stel­lung »Hei­mat«, Floh­markt mit 800 CDs, 1.300 Büchern und ande­ren Objek­ten aus der Archiv-Sammlung, Kon­zert mit dem israe­li­schen Punkrock-Duo »Next Attack« und den legen­dä­ren Ber­li­ner Rotz­gö­ren »The Statt Matrat­zen« und vie­les mehr. Für ein gro­ßes Ange­bot an Spei­sen und Geträn­ken ist selbst­ver­ständ­lich auch gesorgt.« Den gan­zen Arti­kel lesen… »


10 September

This is England '86

Eng­land 1986. Die Welt­meis­ter­schaft im Fuß­ball fin­det in Mexico statt, die Bri­ten schei­den in einem dra­ma­ti­schen Spiel gegen Argen­ti­nien aus, Wham! wol­len zum Rand des Him­mels und 3,4 Mil­lio­nen Men­schen in Groß­bri­tan­nien sind arbeitslos…

3 Jahre ist es her, das Shane Mea­dows mit seine Sozio­kul­tu­relle Drama »This is Eng­land« die Skinhead-Bewegung im Eng­land der frü­hen 80er ein­fing und in beein­dru­ckend authen­ti­schen Bil­dern auf die Lein­wand zau­berte. Eine Reihe von unver­brauch­ten Gesich­tern der eng­li­schen Film– und Seri­en­land­schaft ver­mochte es, die Cha­rak­tere die sich Mea­dows aus­dachte glaub­haft und ehr­lich dar­zu­stel­len, ohne Kli­schees in die Extreme zu trei­ben. Der Erfolg des Films inspi­rierte ihn zu einer Fort­set­zung: Den gan­zen Arti­kel lesen… »


29 Juli

Grufties - Jugendkultur in Schwarz

Kategorie: WortkunstKeine Kommentare

Eine Sisy­phus­ar­beit ist das akri­bi­sche Ana­ly­sie­ren des Gruf­tie– oder viel­leicht bes­ser ver­ständ­lich Gothic-Stils in all sei­nen nach außen hin sicht­ba­ren Merk­ma­len. Zu recht bemän­geln Kri­ti­ker, das man sich einer Jugend­kul­tur und ins­be­son­dere der Gothic-Szene nicht allein von die­ser Seite aus näher kann um sie über­haupt als sol­che zu erfas­sen und in Ansät­zen greif­bar zu machen. Man bezwei­felt sogar, das dies über­haupt mög­lich ist.

2000 machen sich Doris Schmidt und Heinz Jana­lik daran, die bis dahin bekann­ten Erschei­nungs– und Aus­drucks­for­men der Gruf­ties zu erfas­sen. Das sie dabei den wesent­li­chen Kern nicht errei­chen ist ihnen bewusst: »Wer als Außen­ste­hen­der Erkennt­nisse über jugend­kul­tu­relle Sze­nen gewin­nen will, um Ver­ste­hen und Ver­ständ­nis als Grund­lage für humane Koexis­tenz zu ent­wi­ckeln, muss in einen vor­be­halt­lo­sen und viel­sei­ti­gen Dia­log mit den Reprä­sen­tan­ten der Szene tre­ten, wohl wis­send, dass ein Beob­ach­ter von außen die von den Jugend­li­chen gezo­ge­nen Gren­zen aner­ken­nen muss und des­halb in gewis­ser Weise immer außer­halb ver­blei­ben wird.«

Bevor im mir das Buch bei Ama­zon bestellt habe, kam ich nicht daran vor­bei, die Kri­ti­ken der Leser zu stu­die­ren, die sich bis dahin dem Buch genä­hert haben. Die durch­weg schlech­ten Kri­ti­ken lie­ßen min­des­tens eine Sache erah­nen, ent­we­der wur­den Erwar­tun­gen nicht erfüllt weil das Buch dafür nicht geeig­net ist, oder die gestell­ten Erwar­tun­gen waren ein­fach falsch, wir wer­den sehen und erfah­ren warum Bril­len die Mas­ken der Gruf­ties sind. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


1 Juni

Archiv der Jugendkulturen: Szene trifft Forschung

Szene trifft ForschungJugend­kul­tu­ren sind der Spie­gel der Gesell­schaft und der zeigt bekannt­lich immer wie­der ein ande­res Bild. Sie sind immer schon Quelle inno­va­ti­ver Denk­an­sätze gewe­sen und zei­gen Welt­an­schau­un­gen, denen man selbst als Erwach­se­ner treu bleibt. Ein ande­rer Weg sich zu klei­den und Musik abseits des Main­stream sind typi­sche Identifikationsmerkmale.

Viele Stu­den­ten inten­si­vie­ren ihre Szene Zuge­hö­rig­keit wäh­rend des Stu­di­ums und machen diese auch — je nach Stu­di­en­rich­tung — zum Thema ihrer Arbei­ten in dem sie wis­sen­schaft­li­che Abhand­lun­gen schrei­ben, Dis­ser­ta­tio­nen ver­fas­sen oder auch Diplom– oder Magis­ter­ar­bei­ten dar­über ver­fas­sen. Doch was nüt­zen alle diese Gedan­ken wenn die keine Platt­form fin­den auf denen sie ver­brei­tet wer­den? Die meis­ten Arbei­ten wer­den von Pro­fes­so­ren und Gut­ach­tern gele­sen und ver­stau­ben danach in den Kam­mern der Universitäten.

Ges­tern kam eine Mail des Archivs der Jugend­kul­tu­ren, die sich genau mit die­sem Pro­blem beschäf­tigt und die ich ein­fach auf­grei­fen möchte, weil ich die Idee dahin­ter ein­fach gut finde und neu­gie­rig bin, wie andere unter wis­sen­schaft­li­chen Vor­zei­chen über die Szene denken.

Aus­zug aus der Pres­se­mit­tei­lung des Archivs der Jugend­kul­tu­ren:

Das Ber­li­ner Archiv der Jugend­kul­tu­ren ver­öf­fent­licht wis­sen­schaft­li­che Arbei­ten von Stu­die­ren­den, wenn sie Jugend­sze­nen erfor­schen - und zahlt den jun­gen For­sche­rIn­nen sogar 2.000 Euro Hono­rar. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


5 Mai

Klaus Farin: Männer sammeln Platten, Frauen hören sie

Kategorie: VernetztKeine Kommentare

Wie auf­merk­same Leser mei­nes Blogs bereits beob­ach­tet haben dürf­ten, ver­linke ich schon seit gerau­mer Zeit auf das Archiv der Jugend­kul­tu­ren e.V. in Ber­lin, die ich durch meine Mit­glied­schaft unter­stütze und so natür­lich auch von den dazu­ge­hö­ri­gen kos­ten­lo­sen Publi­ka­tio­nen und Recher­che­mög­lich­kei­ten pro­fi­tiere. »Das Ber­li­ner Archiv der Jugend­kul­tu­ren e. V. exis­tiert seit 1998 und sam­melt – als ein­zige Ein­rich­tung die­ser Art in Europa – authen­ti­sche Zeug­nisse aus den Jugend­kul­tu­ren selbst (Fan­zines, Flyer, Musik etc.), aber auch wis­sen­schaft­li­che Arbei­ten, Medi­en­be­richte etc., und stellt diese der Öffent­lich­keit in sei­ner Prä­senz­bi­blio­thek kos­ten­frei zur Ver­fü­gung.« Klaus Farin, den man lie­be­voll Chef getauft hat, ist jetzt in einer Aus­gabe des Selbst­aus­lö­sers auf Spree­blick auf­ge­taucht und erzählt vom Archiv und der Arbeit und ist berich­tet damit anschau­li­cher über das Archiv, als es das geschrie­bene Wort über­haupt ver­mag. Wem auf dem Bild nur ein obsku­rer und wun­der­li­cher alter Mann auf­fällt, sollte sich die Zeit neh­men zu betrach­ten, was dahin­ter steckt. »Män­ner sam­meln Plat­ten, Frauen hören sieDen gan­zen Arti­kel lesen… »


7 Januar

ZDF Doku: Schwarz vor Augen

Ver­glei­che ich die Medi­en­be­richte über die Gothic-Szene der letz­ten 20 Jahre vor dem geis­ti­gen Auge, fällt mir auf, das die Skep­sis und Ableh­nung einer Art von Auf­merk­sam­keit und Akzep­tanz gewi­chen ist, die zwar immer gewünscht wurde, aber letzt­end­lich die Szene ihrer Grund­lage beraubt. Auf dem ZDF Info­ka­nal gab es 2009 eine Mini­reihe zu den Jugend­kul­tu­ren in Deutsch­land, in der man sich den größ­ten Jugend­kul­tu­ren wid­met und diese ver­sucht dar­zu­stel­len. In dem Bericht Schwarz vor Augen geht es um die Gothic-Szene. Grund genug, einen Blick dar­auf zu werfen.

Gleich das erste State­ment der Szene beschreibt eigent­lich das Vor­der­grün­dige Pro­blem: »Die Gothic-Szene ist nach wie vor eine der häu­figs­ten miss­ver­stan­de­nen Jugend­kul­tu­ren. Szene-Anhänger erfah­ren immer wie­der Dis­kri­mi­nie­run­gen und wer­den fälsch­lich mit Vor­ur­tei­len wie Todes­sehn­sucht oder Sata­nis­mus kon­fron­tiert.« Aber das gilt nicht nur für die breite Öffent­lich­keit, son­dern auch für die Medien. Denn hier wird das mitt­ler­weile akzep­tierte Ver­hal­ten der Lächer­lich­keit preis­ge­ge­ben in dem man die Sen­sa­ti­ons­geil­heit der Men­schen befrie­digt, jeden­falls bei den pri­va­ten Sen­dern. Ob es die öffentlich-rechtlichen mei­ner Mei­nung nach bes­ser machen und ihren Bil­dungs­auf­trag erfül­len, wird sich her­aus­stel­len. »Die Szene ent­stand Anfang der 1980er Jahre aus dem Post-Punk und New-Wave Umfeld. Zu den ers­ten Szene-Bands gehör­ten »The Cure« und »Sioux­sie and the Bans­hees«.« Wenn man so möchte, stimmt das natür­lich. Hier zitiert man eigent­lich nur die Presse, die sei­ner­zeit den Begriff Gothic erst schuf und Bands der Zeit die­ser Kate­go­rie ein­fach zuord­ne­ten. Die Wahr­heit ist das natür­lich nicht. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


16 April

Archiv der Jugendkulturen

Kategorie: Ansichtssache9 Kommentare

archiv der jugendkulturen

Wenn es darum geht über unsere Jugend zu berich­ten, ver­fal­len viel zu viele Jour­na­lis­ten und Publi­zis­ten in das glei­che Schema. Sie ver­las­sen sich auf ihr Wis­sen oder ihre Erfah­run­gen und mischen Recher­che mit Halb­wis­sen aus Schlag­zei­len. Dabei hat jede Jugend­kul­tur ein mehr oder weni­ger inten­si­ven Hin­ter­grund, der sich den meis­ten Men­schen lei­der nicht erschließt. Woher soll man auch seine Infor­ma­tio­nen neh­men? Das Netz ist zwar voll damit, doch ist es recht schwer, die guten von den schlech­ten zu son­die­ren, gerade dann wenn man selbst nie ein Teil die­ser Kul­tur ist oder war.

Man ver­lässt sich auf Stu­dien und Ana­ly­sen und zieht dar­aus seine eige­nen Schlüsse. So ste­cken Bei­spiels­weise in der seit 1953 exis­tie­ren­den Shell-Studie viele Zah­len, deren Bedeu­tung mit der Art der Dar­stel­lung variiert.

Das Ber­li­ner Archiv der Jugend­kul­tu­ren e.V. sam­melt seit 1998 Bücher, Diplom­ar­bei­ten, Medi­en­be­richte und Fan­zines der vie­len unter­schied­li­chen Jugend­kul­tu­ren und wer­tet diese aus um sie in ihren Räum­lich­kei­ten in Berlin-Kreuzberg auf rund 200qm der brei­ten Öffent­lich­keit zur Ver­fü­gung zu stel­len. 8 Fest­an­ge­stellte und rund 15 freie Mit­ar­bei­ter, die meist selbst einen jugend­kul­tu­rel­len Hin­ter­grund haben küm­mern sich dabei um die Pflege und Aus­wer­tung der Infor­ma­tio­nen. Mit rund 30 eige­nen Publi­ka­tio­nen und als Basis unzäh­li­ger wis­sen­schaft­li­cher und jour­na­lis­ti­sche Arbei­ten hat sich das Archiv einen Namen gemacht. Wenn es etwas über eine Jugend­kul­tur zu wis­sen gibt, hier fin­det man die Infor­ma­tio­nen. Ent­stan­den ist es übri­gens aus Des­in­ter­esse, denn eigent­lich wollte Klaus Farin seine pri­vate Samm­lung von Fan­zines einer Uni­ver­si­tät zu For­schungs­zwe­cken spen­den, lei­der wollte sie nie­mand haben. Aus die­ser Idee grün­dete sich dann das Archiv der Jugend­kul­tu­ren. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


10 Februar

Zeitbilder: Jugendkulturen in Deutschland 1990-2005

Kategorie: WortkunstKeine Kommentare

In Deutsch­land schlie­ßen sich etwa 20 bis 25 Pro­zent der Jugend­li­chen Sze­nen — Jugend­kul­tu­ren — an, doch jeder zweite sym­pa­thi­siert mit ihnen. Sie wol­len nicht wirk­lich voll und ganz dazu­ge­hö­ren, fin­den aber die Mode und die Musik »cool« und neh­men als Zaun­gäste immer wie­der an sze­ni­schen Events teil. Sze­ne­an­ge­hö­rige, vor allem natür­lich Musi­ker, DJs und Mit­ar­bei­tern von Maga­zi­nen sind wich­tige Trend­set­ter und Mei­nungs­füh­rer ihrer Generation.

Der Zweite Band der Reihe Zeit­bil­der ist bewusst auf die Zeit nach der Wende gelegt, denn diese Zeit war nicht nur eine Zeit des Wan­dels für Gesell­schaft, Poli­tik und Staat, son­dern auch für die Jugend aus Ost und West. Wäh­rend es im ers­ten Band mehr um die Ent­ste­hungs­ge­schichte der Jugend­kul­tu­ren in Deutsch­land geht, endet der zweite Band mit einem abschlie­ßen­den Fazit. Den gan­zen Arti­kel lesen… »