14 Juni

Joy Divisions "Love Will Tear Us Apart Again" im DJ Live-Remix

von Robert ForstKategorie: Vernetzt10 Kommentare

So ist das mit alten Klas­si­kern. Immer wie­der müs­sen sie für Cover­ver­sio­nen her­hal­ten, weil sich der Covernde durch eben die­ses Stück oder die Band beson­ders beein­flusst fühlte. Die Aus­wahl an Cover­ver­sio­nen von Joy Divi­si­ons Hyme Love Will Tear Us Apart Again scheint uner­schöpf­lich, schon nam­hafte Künst­ler haben sich bereits mit einer Cover­ver­sion in ihrer Form bei Ian Cur­tis bedankt, berühmte Ver­tre­ter waren bei­spiels­weise The Cure oder auch jüngst auch die jun­gen Musi­ker von Nou­velle Vague.

Wie ein solch melan­cho­li­scher wun­der­schö­ner Track wohl unter den Fit­ti­chen eines Dancefloor-DJ’s klin­gen würde habe ich mir nie vor­stel­len wol­len. Auf dem Nie­der­län­di­schen Pink­pop Fes­ti­val 2010 hat es dann einer getan und das Ori­gi­nal auf seine Weise inter­pre­tiert: Den gan­zen Arti­kel lesen… »


18 Mai

Love will Tear us apart - Nun schlafe gut du dunkler Geist

Ian Curtis * 15. Juli 1956 † 18. Mai  1980

Heute vor 30 Jah­ren nahm sich einer der ein­fluss­reichs­ten Sän­ger Groß­bri­tan­ni­ens das Leben. Zusam­men mit Joy Divi­sion schuf er den musi­ka­li­schen Pro­to­typ für das, was man ein paar Jahre spä­ter Gothic nen­nen sollte. Schon als Jugend­li­cher hielt er an der Vor­stel­lung fest noch vor sei­nem 30. Geburts­tag zu ster­ben, ganz so wie es sein Vor­bild Jim Mor­ri­son schon getan hatte. Man ging jedoch davon aus, dass er seine Ein­stel­lung ändern würde und nicht mehr an der Idea­li­sie­rung des Todes fest­hielt.  Man sollte sich irren. Am 18. Mai 1980 erhängte sich Cur­tis in sei­nem Haus in Macclesfield.

Die Art sei­nes Gesangs, und die Form der Musik unter­stri­chen die ein­drucks­vol­len Texte von Ver­gäng­lich­keit, Ver­lust und Tod und defi­nie­ren einen Musik­stil dem unzäh­li­gen Bands fol­gen soll­ten. Bis heute sind seine Stü­cke unver­ges­sen, mit sei­nem frü­hen Tod machte er sich zum unfrei­wil­li­gen Mär­ty­rer einer gan­zen Bewe­gung. In »Love will Tear us Apart« beschrieb er 1979 seine dama­lige Situa­tion bevor er sich im Früh­jahr 1980 von sei­ner Frau Debo­rah trennte. So sollte es auch auf sei­nem Grab­stein ste­hen und sollte es sich auch auf die Sei­ten der Geschichte ein­bren­nen. Ruhe in Frie­den. Wir wer­den Dich nie ver­ges­sen. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


7 März

Gothic - Die Geschichte eines Wortes (1)

von Robert ForstKategorie: Schwarze Szene4 Kommentare

Gothic - Nomen est OmenNomen est Omen? Die Bedeu­tung eines Wor­tes hängt immer von des­sen Ein­satz­zweck ab. Ein Stuhl wird auch noch in 1000 Jah­ren einen Stuhl beschrei­ben, weil das Wort eine sim­ple und recht unver­än­der­li­che Sache beschreibt. Beschreibt aber ein Wort eine Chro­no­lo­gie, also eine Zeit­spanne, Epo­che oder ein zeit­li­che defi­nier­tes Ereig­nis, wird die Sache schon deut­lich schwie­ri­ger. Dehnt man das noch auf Per­so­nen in einem Jugend­kul­tu­rel­len oder musi­ka­li­schen Zusam­men­hang aus wird es bei­nahe abs­trakt und lässt sich nicht mehr so ein­fach ablei­ten. Das Bild für das Wort Gothic ist eben nicht nur schwarz, son­dern beinhal­tet unzäh­lige Mög­lich­kei­ten dar­auf zu bli­cken, manch­mal muss man einen Schritt zurück tre­ten und das ganze Bild betrachten.

Ich möchte ver­su­chen die Ursprünge des Wor­tes Gothic in all sei­nen For­men zu beleuch­ten, sei es als Begriff für eine Szene, eine Jugend­be­we­gung, eine Musik­rich­tung, einen Bau­stil, für Lite­ra­tur, einen Lebens­stil, ein Zeit­al­ter oder sogar der Begriff für ein Volk, die Goten. Im heu­ti­gen ers­ten Teil die­ses Arti­kel beleuchte ich die musi­ka­li­sche Her­kunft und die Über­tra­gung des Wor­tes auf reelle Per­so­nen, denn dies ist meine ganz per­sön­li­che Sicht der Dinge. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


17 Januar

Spontis Wochenschau #02

von Robert ForstKategorie: Vernetzt, Wochenschau3 Kommentare

Zack! Vor­bei. Der Schnee, die Woche, das eis­kalte Wet­ter und die Zeit, um Getränke aus dem Ange­bot zu kau­fen, denn die sind schon längst ver­grif­fen. Immer­hin sind wir am Sams­tag nach Köln gefah­ren um den ein oder ande­ren Klei­dungs­rück­stand auf­zu­ho­len. Hat nicht ganz geklappt, es sind da doch nur Socken gewor­den.  Dafür habe ich wie­der eine von die­sen schar­fen Cur­ry­würs­ten von Cur­ry­wurst­fo­re­ver zu mir genom­men, Schär­fe­grad: Twi­light Zone. Meine bes­sere Hälfte hat sich ver­se­hent­lich daran ver­grif­fen und war für den Rest des Nach­mit­ta­ges: »bedient«, wie sie es zu sagen pflegte.

Doch es sollte nicht die ein­zige Erfah­rung blei­ben, denn die Schärfe hatte offen­bar mei­ner Uhr nicht bekom­men, denn die quit­tierte ihren Dienst, ver­mut­lich mit lee­rer Bat­te­rie. »Macht ja nichts!«, sagte ich mir, denn von genau die­sem Her­stel­ler gibt es ja ein Fach­ge­schäft mit beschäf­tig­tem Uhr­ma­cher und wenn einer die Bat­te­rie wech­seln kann, dann der. »Die müs­sen wir ein­schi­cken, den Deckel bekom­men wir hier nicht zu.« Ich bin nicht schnell sprach­los zu bekom­men, aber so hatte man es geschafft. 2 Wochen War­te­zeit für einen Bat­te­rie­wech­sel? Da frage ich lie­ber nach der Uhr­zeit oder folge dem Lauf der Sonne, bis ich wie­der bei einem kom­pe­ten­ten Uhr­ma­cher vor­bei­komme. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


27 Juli

Joy Division - Transmission

joy divisionAls sich Joy Divi­sion 1976 in Man­ches­ter grün­dete konnte nie­mand ahnen, wie pro­duk­tiv die fol­gen­den 3 Jahre wer­den würde und wie kurz ihre krea­tive Schaf­fens­zeit wer­den sollte. Obwohl die Band als wich­ti­ger Ein­fluss­ge­ber zahl­rei­cher wei­tere Bands und eini­ger Musik­rich­tun­gen gilt, bleibe ich bei der klas­si­schen New Wave Defi­ni­tion, denn als Mit­be­grün­der des Gothic kön­nen Joy Divi­sion gar nicht zäh­len, denn bis Ende der 80er war Gothic keine musi­ka­li­sche Aus­drucks­form, aber das ist meine per­sön­li­che Meinung.

Die meis­ten von euch ken­nen den Joy Divi­sion Hit Love will Tear us Apart, mit dem sie Musik­ge­schichte schrie­ben. Für mich ent­deckt habe ich Joy Divi­sion 1988 mit dem erschei­nen des Albums Sub­stance (1977−1980). Viel­leicht ist die Krank­heit oder der frühe Sui­zid von Sän­ger Ian Cur­tis 1980 dafür ver­ant­wort­lich, das die Band in so kur­zer Zeit Kult­sta­tus erreichte. Für mich waren es die Inten­si­tät der Musik, die Krea­ti­vi­tät und die Grund­stim­mung der Lie­der die sie so inter­es­sant und wich­tig machten. Man soll auf­hö­ren wenn es am schöns­ten ist, bezeich­net den Zeit­punkt des Todes ziem­lich genau. Den gan­zen Arti­kel lesen… »