13 Januar

Jetzt mach' ich's mir selbst: Smack my bitch up

Kategorie: Vernetzt5 Kommentare

Als beken­nen­der Prodigy-Fan bin ich natür­lich immer auf dem lau­fen­den wenn es was neues rund um die Elek­tro­pun­ker gibt. Dachte ich jeden­falls bis jetzt.  Jetzt musste ich bei Rol­ler­coas­ter lesen, das Smack my bitch up Reen­gi­nee­red als Video ver­füg­bar ist. Wer ist wie­der­ge­bo­ren? Natür­lich ver­stand ich nur Bahn­hof, den einen neuen Remix von The Pro­digy selbst kannte ich nicht und das jemand mehr dar­über wusste konnte sowieso nicht sein, also habe ich wei­ter­ge­le­sen. Jim Pav­loff, Ukrai­ni­scher DJ und Pro­du­zent hat sich vor sei­nen Com­pu­ter gesetzt und baut den Song aus den Original-Samples die ver­wen­det wur­den nach. Man kann also Live dabei sein, wie ein Pro­digy Song ent­stan­den ist und neu ent­steht, denn wenn man die Soft­ware beherrscht ist es ein leich­tes sei­nen eige­nen Remix dar­aus zu zaubern.

Stich­wort Zau­bern: Für mich ent­zau­bert dies nicht den Ori­gi­na­len Titel son­dern zeigt ein­mal mehr, auf wel­che Idee man kom­men muss aus eini­gen Sam­ples und dem mas­si­ven Ein­satz von Tech­nik einen Kra­cher zu bauen, hier zolle ich noch­mal gro­ßen Respekt an Sound­tüft­ler Liam How­lett. Für mich jeden­falls ist das ebenso eine krea­tive Kunst wie hand­ge­machte Musik.  Was im »Jetzt helfe ich mir selbst« Video auf ein paar Minu­ten gekürzt ist, bedarf auf den ers­ten Blick viel Übung mit dem Umgang die­ser Soft­ware, die ich jedoch nicht kenne. Smack my bitch up hat jedoch im Ori­gi­nal noch etwas ande­res zu bie­ten, ein äußerst umstrit­te­nes Video, das MTV damals aus sei­nem Pro­gramm genom­men hat, weil man mas­sive Pro­teste von Jugend­schüt­zern befürch­tete. Logisch, das diese Tat­sa­che dem Video einen zusätz­li­chen Popu­la­ri­täts­schub gege­ben hat. Genug gere­det, hier zunächst das Ori­gi­nal: Den gan­zen Arti­kel lesen… »