Für den diesmonatigen Gothic Friday habe ich mir meinen Bekannten Daniel vorgeknöpft, den ich vor ein paar Jahren über meinVZ kennengelernt habe :)
Da wir beide große Sopor-Aeternus-Fans sind und sich auch sonst unser Musikgeschmack deckt, hatten wir beide logischerweise jede Menge Gesprächsstoff. Hinzu kommt noch, dass — obwohl Daniel jünger ist als ich — man den Eindruck bekommt »Wow, da hat aber jemand Ahnung«. Eine Feststellung, die ich bei nicht vielen Jüngeren machen konnte. Persönlich getroffen haben wir uns noch nicht, aber vielleicht wirds ja was zum nächsten WGT, auch wenn er da nicht so gerne hinfährt.
Noch ein kleiner Hinweis zum Interview: Wer meine Beiträge mitverfolgt, wird bestimmt festgestellt haben, dass ich oft dazu neige, halbe Romane zu schreiben. Keine Panik, dieser Beitrag bzw. dieses Interview ist nicht so ellenlang– dafür kurz, knackig und sehr informativ. :D
1.Warum trägst du schwarz?
Ich habe bereits dunkle bzw. schwarze Kleidung getragen, bevor ich mir überhaupt darüber bewusst war, dass es so etwas wie diese schwarze Subkultur überhaupt gibt. Für mich war und ist das Tragen von schwarzer Kleidung immer noch ein Ausdruck meiner eigenen inneren Zerrissenheit und meiner doch noch sehr oft vorkommenden Todessehnsucht. Mag kitschig klingen, aber es gibt auch noch schwarze Menschen, die Probleme mit sich selber haben und Depressionen nicht als Szene-Accessoire benutzen.
2. Hast du viele Freunde, die »schwarz« sind oder bewegst du dich eher in einem »bunten« Umfeld?
Das ist eher gemischt. Ich mache in der Hinsicht eigentlich keine Unterschiede. Wenn mir der Mensch sympatisch ist, ist es mir egal, welcher Subkultur er angehört, welche Hautfarbe er hat oder welche Religion… Ausschlaggebend für mich ist, dass ich mich zivilisiert mit ihm unterhalten kann. Den ganzen Artikel lesen… »









