16 Juli

Learning (about) English, alles außer Sprache

von Robert ForstKategorie: Fundgrube2 Kommentare

Die Geschichte der englischen Sprache ist lang und dunkel. Als eine der offiziellen Weltsprachen genießt sie eine weite Verbreitung, ist aber dennoch nicht die meist gesprochene Sprache der Welt, denn dass ist Hochchinesisch. Der größte Teil des altenglischen Wortschatzes kommt von den Germannen, die Mitte des 5. Jahrhunderts die Insel erobern. Im Laufe der Jahre verwischen doch die Ursprünge, vor allem durch die Römer, die Latein unter das Inselvolk streuten. Zunächst erweiterte man den Wortschatz durch Begriffe aus den Bereichen Krieg und Handel, später dann auch christliche Wörter, die Augustinus mit seinen Mönchen in England säte, um die dortigen Heiden zum christlichen Glauben zu bekehren. Zwischen dem 8. und 11. Jahrhundert kamen dann auch noch die Wikinger von Norden her nach England und streuten weitere Sprachsegmente in die immer vielfältiger englische Sprache. Die armen Engländer hatte es wirklich nicht leicht und das alles wegen ihrer schönen Insel.

Aber vielleicht sollte ich den Machern von Open University das Feld überlassen, denn die erklären das sehr viel anschaulicher, einfacher und deutlich unterhaltsamer als ich das je könnte. In 10 Teilen zu je 10 Minuten erklären sie alles wissenswerte über die englische Sprache: Den ganzen Artikel lesen… »


1 Mai

Lebenslust und Freude – Beltane und Walburga

Beltane - Keltisches FestNachdem Samhain den Beginn des Winters ankündigt, feierten die Kelten mit Beltane die Rückkehr des Lichts. Der Frühling erhält Einzug, es grünt und blüht auf den Weiden und überall summt und pfeift es aus den Bäumen. Das Leben ist mit seiner ganzen Vielfalt zurückgekehrt. Die Zeit des Hungers und der Kälte war vorbei, die Natur beschenkte die Menschen wieder mit ihren Gaben, die Tiere wurden auf die Weiden getrieben und das Frühlingserwachen stand ganz im Zeichen von Jugend, Hoffnung und Übermut.

In der Nacht zum 1. Mai, so ist es überliefert, sind die Nebel zwischen den Welten besonders durchsichtig, Elfen, Feen und andere Wesen treiben ihre Späße mit den Menschen, mit dem Mai beginnt der klassische Liebesmonat. Beltane ist mit seiner ganzen Freude und Lebenslust ein Fest der Fruchtbarkeit, was bei neuheidnischen Strömen wie dem Wicca besondere Beachtung erhält. Mittelalterliche Quellen belegen, das in der Nacht große Freudenfeuer entzündet wurden, die nicht nur der Beleuchtung dienten sondern in denen auch die Herden eine rituelle Reinigung erfuhren. Das Fest der Kelten zeigt deutliche Analogien zum heutigen “Tanz in den Mai”, so schmückte man schon damals Häuser und Ställe mit frischem Grün, die Maikönigin ist die christliche Form der heidnischen Göttin, die man zu dieser Zeit verehrte, um dem Land Fruchtbarkeit zu schenken. Den ganzen Artikel lesen… »


11 November

Der mit dem halben Mantel: Martin von Tours

von Robert ForstKategorie: Hintergründe4 Kommentare

Sankt Martin 2010Der 11.11. eines jeden Jahres ist für Kinder in Deutschland ein ganz besonderes Ereignis, die hier feiert man den Sankt Martinstag, an dem singende Kinder einem in römischer Uniform gekleideten Menschen auf einem Pferd folgen und dabei ein meist selbstgebastelte Laterne vor sich her tragen. Und auch ich liebte dieser Tradition, die ich bei anderer Gelegenheit salopp als Gegenstück zu Halloween bezeichnete. Doch ganz so einfach ist es dann doch nicht. Immerhin ist das ein schöner Brauch den ich als Kind selbst mitmachte und auch heute noch sehr schätze, unabhängig von seinem christlichen Kontext.

Dieser Martin von Tours (lat. Martinus) wurde 316 n. Chr. in Pannonien, dem heutigen Ungarn, geboren und wuchs als Sohn eines römischen Offiziers in Pavia, Italien auf. Mit 15 wurde er Soldat und machte schon bald Karriere als Offizier. Immer schon war Martin sehr hilfsbereit bekannt. Als er an einem kalten Wintertag mit seinem Pferd an einem hungernden und frierenden Bettler vorbei reitet, teilt er seinen weiten Mantel mit seinem Schwert und schenkt dem Bettler die eine Hälfte. In der folgenden Nacht erschien ihm der Bettler dann wieder in einem Traum und gab sich als Jesus Christus zu erkennen. Raffiniert, nicht wahr? Den ganzen Artikel lesen… »


11 Oktober

Es muss nicht immer Halloween sein – Noch 20 Tage bis…

Samhain - Keltischer Feiertag zum Sommerende Den ganzen Artikel lesen… »


15 Juni

Die kleine Legende vom Sensenmann

von Robert ForstKategorie: Hintergründe19 Kommentare

Le Petit Journal - Le CholeraAls man sich im Mittelalter unweigerlich mit dem Tod beschäftigte, blieben viele Fragen offen, die selbst die Kirche nicht beantworten konnte. Zu dieser Zeit war der Tod allgegenwärtig und erschien gnadenlos. Zwischen 1347 und 1353 forderte der schwarze Tod 25 Millionen Opfer in ganz Europa. Die Kirche zeigte sich angesichts dieses damals unerklärlichen Sterbens machtlos und büßte dabei viel Autorität ein denn der Glaube schien hier nicht weiterzuhelfen. Das Volk richtete den Zorn der Hilflosigkeit gegen die in Europa lebenden Juden die fälschlicherweise dafür verantwortlich gemacht wurden, weil ein Gerücht besagte, sie hätte die Brunnen vergiftet.

In der Folgezeit setzten sich Künstler mit der schwarzen Tod auseinander und so entwickelte sich über das Bildnis der tanzenden Skelette den Sensenmann, den man an seinem schwarzen Umhang und der großen Sense erkannte mit der er den Tod über die Menschheit brachte. Oft hält er dabei eine Sanduhr in der Hand, die die Zeit der Menschen auf Erden symbolisierte. Den ganzen Artikel lesen… »


29 August

Schwarze Symbolik – Ankh

von Robert ForstKategorie: Hintergründe10 Kommentare

ankhBeim stöbern in alten Bildern und Artikeln ist mir die Tage wieder ein beliebtes Symbol der schwarzen Szene begegnet, das es erforderlich machte meine Serie Schwarze Symbolik fortzuführen und dem Ankh, dem ägyptischen Kreuz einen Artikel zu widmen.

Das Kreuz ist eines der ältesten Symbole der Menschheitsgeschichte. Die ersten gezeichneten Kreuze lassen sich schon bis in die Steinzeit zurückverfolgen. Auch viele der ersten großen Zivilisationen verwenden das Kreuz als Symbol, die Ägypter symbolisieren mit ihrem sogenannten Henkelkreuz oder auch Schleifenkreuz den Schlüssel des Lebens. Es soll Kraft und Energie geben und gilt als Talisman für ewige Lebenskraft.

Es gibt alte ägyptische Darstellungen, in denen ein Gott das Zeichen Anch dem Pharao als Zeichen des Lebens überreicht. Dabei ist das Zeichen manchmal in der Nähe der Nase zu finden, um eine Verbindung zwischen Leben und Atem darzustellen. Als Hieroglyphe steht das Ankh für das Wort Leben und wird zu dieser Zeit oft zur Dekoration von Gräbern verwendet. Schon die Ägypter selbst hängten sich das Symbol als Schmuck um den Hals um ihrem Wunsch Ausdruck zu verleihen, dem Pharao mögen Heil und Leben zuteil werden.  Und das alles, bevor es überhaupt den christlichen Glauben gegeben hat, der das Kreuz als solches für sich adaptierte. Den ganzen Artikel lesen… »