23 Dezember

Ratte macht die Fliege - Zoff um Dagmars Glatze (2)

Ratte macht die Fliege - Bravo 1987Auf­klä­rung in Bil­der« — unter die­sem Titel führte Deutsch­lands größte Jugend­zeit­schrift, die BRAVO, 1972 die Foto-Love-Romane ein. Neben der Unter­hal­tung soll­ten die bebil­der­ten Kurz­ge­schich­ten »neben viel Span­nung auch noch klare Fak­ten zu Auf­klä­rungs­the­men (brin­gen). Sex, Flir­ten, Kör­per­fra­gen, Ver­hü­tung und mehr — ver­packt in span­nende Geschich­ten!« Kein Thema der Jugend wurde aus­ge­las­sen, kein Trend über­sprun­gen und so kam es, das sich die Bravo 1987 auch den Gruf­ties zuwen­dete, nach­dem sie den Trend bereits in ande­ren Zusam­men­hän­gen für sich nutzte.

Wie­der mit von der Par­tie ist Carla, die mitt­ler­weile 20 Jahre alt sein dürfte und bereits in Carla, die Schock-Friseuse eine Seite der Bravo füllte. Diese Carla ist aber auch ein Mün­che­ner Wave– und Gothic­stru­del und hat gleich rei­hen­weise jun­gen Men­schen in das düs­tere Ver­der­ben gezo­gen. Nicht nur das viele den Arti­kel über sie ver­schlun­gen haben und ihrem Bei­spiel folg­ten, jetzt macht sich auch noch Kar­riere in einem der renom­mier­tes­ten Jugend-Foto-Romanen der 80er. Wir wol­len in der mehr­tei­li­gen Reihe beob­ach­ten, was aus Carla und ihren Freun­din­nen wird und wie die BRAVO die mora­li­sche Kurve kratzt.

Zoff um Dagmars Glatze (Teil 2)

»Rat­ten und Maus (A), zwei total schril­ler Mün­che­ner Wave­r­in­nen im Grufti-Look, sind die gro­ßen Vor­bil­der von Vero. Als über Ratte ein Arti­kel in einer Zeit­schrift erschien, hat ihr Vero einen Brief geschrie­ben. Ratte lud sie dar­auf­hin zu einem Treff in eine Mün­che­ner Waver-Disco ein. Damit sie nicht aus­se­hen wie die letz­ten »Land-Pomeranzen« hat Vero ihre Freun­din Dag­mar schwer gestylt und ihr in »Heim­ar­beit« eine scharfe Waver-Frisur mit rasier­ten Schlä­fen ver­paßt (B). Dag­mar kriegt dar­auf­hin natür­lich erst mal Riesen-Stunk mit ihrer Mut­ter © …« Den gan­zen Arti­kel lesen… »


21 Dezember

O Tannenbaum - Schwarze Musik an Weihnachten?

von Robert ForstKategorie: Dunkle Klänge7 Kommentare

Nach­dem ich bereits 2008 über ein den Mythos eines schwar­zen Weih­nachts­fes­tes geb­loggt habe, möchte ich diese Idee pas­send zum bevor­ste­hen­den Fest noch ein­mal auf­grei­fen und eine Idee, die Sabrina mit ihrer Alter­na­tive zu »Last Christ­mas« anregte, wei­ter­ver­fol­gen. Musik ist für mich ein essen­ti­el­ler Bestand­teil des Lebens und so darf natür­lich auch ein Weih­nach­ten ein fein säu­ber­lich zusam­men gestell­ter Sam­pler feh­len, der das gemein­same Essen und das anschlie­ßend besinn­li­che Bei­sam­men­sein musi­ka­lisch unter­malt. Wirft natür­lich die Frage für den inter­es­sier­ten Otto-Normal-Verbraucher auf, mit wel­cher Musik so ein Gruf­tie sein Fest beschallt. Gibt es über­haupt schwarze Weihnachtsmusik?

Nein, auch wenn Sam­pler wie bei­spiels­weise »Black Snow Vol. 2 – the com­ple­tely dif­fe­rent Xmas com­pi­la­tion« (Link) ver­mu­ten las­sen ein idea­les Geschenk für den Gothic von heute ent­deckt zu haben. Musik zu Weih­nach­ten ist ein sub­jek­ti­ver Akt, der sich immer durch das Gehör des Indi­vi­du­ums bestimmt und gele­gent­lich unty­pi­schen Riten unter­wor­fen ist. So ist der Klas­si­ker »Last Christ­mas« bei­spiels­weise für man­che ein Song, der das weih­nacht­li­che Gefühl erst aus­löst und der andere voll­stän­dig aus dem Kon­zept reißt und mit­un­ter sogar in eine vor­weih­nacht­li­che Depres­sion stür­zen lässt.

Um die Frage, ob ein ech­ter Gruf­tie über­haupt die­ses christ­li­che Fest für sich ver­ein­nah­men darf gleich vor­weg zu grei­fen: »I don’t care what people say…« (Xmas Tip1) Ob irgend­wel­che Tra­di­tio­nen, reli­giö­sen Ansich­ten oder Feste gefei­ert wer­den ist mir und sollte mög­lichst allen egal sein. Ver­folgt man die ein­schlä­gige Lite­ra­tur so erfährt man, das der in der Regel unre­li­göse aber gut infor­mierte Gruf­tie sich seine eine »Reli­gi­ons­bri­co­lage« (nach Hel­sper und Richard) zusam­men­baut, in der zahl­rei­chen Ein­flüsse aus den unter­schied­lichs­ten Rich­tun­gen breit machen. Kurio­ser Weise wis­sen die meis­ten Gruf­ties mehr über Reli­gio­nen als die reli­giö­sen selbst und zei­gen sich bei pas­sen­der Gele­gen­heit als äußerst Bibel­fest, aber das ist nur ein Ein­druck und »I don’t want to start, any blas­phe­mous rumours…« (Xmas Tip2). Den gan­zen Arti­kel lesen… »


19 Dezember

Ohne Worte: Schwester Cyber

Nonne mit Gasmaske

Wer immer schon nach dem feh­len­den Bin­de­glied zwi­schen der post­a­po­ka­lyp­ti­schen Cyber-Szene und den Gothics gesucht hat, wird seine Suche wohl hier­mit been­den kön­nen. Oder sollte ich da wohl etwas falsch ver­stan­den haben? (via Gothic Style and Dark Glam)


17 Dezember

Ratte macht die Fliege - Ein neuer Anfang (1)

Ratte macht die Fliege - Bravo 1987»Auf­klä­rung in Bil­der« — unter die­sem Titel führte Deutsch­lands größte Jugend­zeit­schrift, die BRAVO, 1972 die Foto-Love-Romane ein. Neben der Unter­hal­tung soll­ten die bebil­der­ten Kurz­ge­schich­ten »neben viel Span­nung auch noch klare Fak­ten zu Auf­klä­rungs­the­men (brin­gen). Sex, Flir­ten, Kör­per­fra­gen, Ver­hü­tung und mehr — ver­packt in span­nende Geschich­ten!« Kein Thema der Jugend wurde aus­ge­las­sen, kein Trend über­sprun­gen und so kam es, das sich die Bravo 1987 auch den Gruf­ties zuwen­dete, nach­dem sie den Trend bereits in ande­ren Zusam­men­hän­gen für sich nutzte.

Wie­der mit von der Par­tie ist Carla, die mitt­ler­weile 20 Jahre alt sein dürfte und bereits in Carla, die Schock-Friseuse eine Seite der Bravo füllte. Diese Carla ist aber auch ein Mün­che­ner Wave– und Gothic­stru­del und hat gleich rei­hen­weise jun­gen Men­schen in das düs­tere Ver­der­ben gezo­gen. Nicht nur das viele den Arti­kel über sie ver­schlun­gen haben und ihrem Bei­spiel folg­ten, jetzt macht sich auch noch Kar­riere in einem der renom­mier­tes­ten Jugend-Foto-Romanen der 80er. Wir wol­len in der mehr­tei­li­gen Reihe beob­ach­ten, was aus Carla und ihren Freun­din­nen wird und wie die BRAVO die mora­li­sche Kurve kratzt.

Ein neuer Anfang (Teil 1)

»Ratte fühlt sich als die »Köni­gin« der Gruf­ties und Waver in Mün­chen. Sie will immer im Mit­tel­punkt ste­hen und mit Ihren schril­ler Kla­mot­ten, den andern immer eine Nasen­länge vor­aus sein. Und sie genießt es auch ganz beson­ders, wenn in den ein­schlä­gi­gen Waver-Discos ein ganze Pulk von Fans um sie her­um­steht… Das große Ziel von Ratte ist ein London-Trip. Dort soll die Post in Sachen Wave ganz irre abge­hen, und Ratte spart schon seit Mona­ten auf eine Fahr­karte in die eng­li­sche Haupt­stadt. Lon­don ist auch meist das Haupt­thema, wenn Ratte mit Ihrer bes­ten Freun­din »Maus« einen Tee-Nachmittag ver­an­stal­tet. Heute aller­dings reden die bei­den über Leser­briefe, die Ratte auf einen Arti­kel hin bekom­men hat…« Den gan­zen Arti­kel lesen… »


11 Dezember

Bettie Page, die Mutter von Emily Strange

Bettie Page - PortraitHeute vor 2 Jah­ren starb Bet­tie Page, die Sti­li­kone des Pin-Up die heute in sti­li­sier­ter Form auf unzäh­li­gen Kör­per­tei­len zu sehen ist und als Inspi­ra­ti­ons­quelle für unzäh­lige Sub­kul­tu­ren immer noch kopiert wird. Sie gilt als einer der meist foto­gra­fier­ten Frauen der 50er Jahre und stand Modell für sehr frühe Bon­dage– und Fetisch­pro­duk­tio­nen und gilt damit auch als Weg­be­rei­te­rin der sexu­el­len Revo­lu­tion. Zu Beginn der 60er zog sich Page aus der Öffent­lich­keit zurück und hin­ter­ließ einen rie­si­gen Fun­dus mit rund 20.000 Bil­dern, die immer wie­der auf den Titeln von Maga­zi­nen und Zeit­schrif­ten zu sehen waren. In den 7 Jah­ren ihrer Tätig­keit als Motiv erschien sie auf mehr Titel­sei­ten als Mari­lyn Mon­roe und Cindy Cra­w­ford zusam­men. »Ich fühlte mich zu alt, sehen sie, ich war 27 als ich mit der Foto­gra­fie begann und war mit 34 älter als fast jedes andere Mäd­chen in die­ser Bran­che.«

1976 ver­öf­fent­lichte Eros Publis­hing einen viel beach­te­ten Rück­blick auf die zahl­rei­chen Fotos aus den 50er. Bild­bände und Samm­lun­gen erschie­nen, Künst­ler der frü­hen 80er lie­ßen sich inspi­rie­ren. Dave Ste­vens machte sie zu Gelieb­ten sei­nes Comic-Helden Rocke­teer, 1987 brachte Greg Theaks­ton ein Fan­zine her­aus, das sich mit Page und Anek­do­ten aus ihrem Leben befasste. Die rasche Ver­brei­tung von alter­na­tive Quel­len in Sub­kul­tu­ren der frü­hen 80er sorgte für einen Inspi­ra­ti­ons­schub, der bis zu ihrem Tod ange­hal­ten hat. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


8 Dezember

Die gnadenlose Verwirrung - Sophie sucht den Szenekern

von ASRianerinKategorie: Szene im Blick22 Kommentare

Auch die Gothics sind im Inter­net schon lange ange­kom­men und es ermög­licht vie­len einen regen Aus­tausch, über alles, was das Gruf­tie­herz begehrt. Es ist nicht nur eine Infor­ma­ti­ons­platt­form, son­dern auch eine Mög­lich­keit des Mei­nungs­aus­tau­sches. Das hat natür­lich etli­che Vor­teile. Man lernt Gleich­ge­sinnte ken­nen (was für Men­schen die in Kuh­käf­fern woh­nen eine echte Wohl­tat ist) man erfährt immer das Neuste über die Lieb­lings­band oder über bestä­tigte Künst­ler für das nächste Fes­ti­val UND man kann sich wun­der­bar über die Szene selbst aus­tau­schen. Doch manch­mal denke ich, dass gerade der letzte Punkt nicht immer nur ein Vor­teil ist, ganz beson­ders für junge Szene­e­in­stei­ger oder Inter­es­sierte. Denn oft­mals ist es doch so, dass die Dis­kus­sio­nen eher frus­trie­rend als auf­schluss­reich sind.

Ich ver­knüpfe die­sen Bei­trag mit mei­nen ers­ten Erfah­run­gen als Jung­gruf­tie in diver­sen Foren (ich werde hier keine genauen Namen nen­nen. Zum einen tut das hier nichts zur Sache, zum ande­ren ist es doch eh über­all das­selbe Spiel). Man wird gna­den­los ver­wirrt, wenn man sich auf die Suche begibt. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


6 Dezember

Video: Neulich in der Diskothek (1986)

Tan­zen. Neben den klas­si­schen und erlern­ba­ren Metho­den zu Tan­zen gibt es auch den Tanz als Aus­drucks­form sei­ner Selbst und das kann man nicht erler­nen. Seit tau­sen­den von Jah­ren tan­zen wir und der Tanz ent­wi­ckelte sich von einer Aus­drucks­form zur Tra­di­tion und spä­ter zum Zei­chen gesell­schaft­li­cher Inte­gra­tion. Das ist auch heute noch so. Die Namen der Tänze ändern sich mit den Jahr­hun­der­ten, nicht aber die Bedeutung.

Ich kann nicht tan­zen. Jeden­falls nicht klas­sisch. In mei­ner Jugend habe ich begon­nen die Tänze mei­ner Idole im Musik­fern­se­hen nach­zu­ah­men, allen voran den von Curt Smith und zwar so, wie er ihn im Video zu »Mad World« von 1982 (ab Minute 2:20) tanzt. Auch heute tanze ich eher so wie es mir gefällt, füge mich aber den­noch aus Gemein­schafts­ge­fühl auf der Tanz­flä­che aus­ge­ru­fe­nen Mas­sen­be­we­gun­gen. So wie den »Toten­grä­ber­tanz«, da mache ich ein­fach mal mit, weil er eben so herr­lich tra­di­tio­nell ist, wäh­rend ich bei Anne Clark meist mit geschlos­se­nen Augen die Musik so rich­tig schön in mich rein­krie­chen lasse. Ein Video zu Tri­so­mie 21 — The Last Song hat mich dann doch wie­der in Erin­ne­run­gen schwel­gen las­sen, obwohl ich anfangs nur im Dun­keln getanzt habe und mich bei zu Viel Licht wie ein scheues Reh im Dickicht der Men­schen ver­kro­chen habe. Wie tanzt ihr? Den gan­zen Arti­kel lesen… »


6 Dezember

Spontis Wochenschau #41

Spontis WochenschauSchon ist die zweite Kerze an. Zeit­ge­fühl ist ja sowas von lau­nisch! Eben war ich noch mit den Arbeits­kol­le­gen bei der Weih­nachts­feier, die im Borussia-Park begann (Stim­mung gut, Spiel schlecht), in einem mexi­ka­ni­sche Restau­rant bei Bur­ri­tos, Faji­tas und Tacos aus­klang, um dann in einer Metal-Kneipe in der hie­si­gen Alt­stadt endete. Sonn­tag war dann auch wie­der mal ein ver­kaufs­of­fe­ner, an dem ich mich ver­spro­chen hatte die Holde zu beglei­ten. Ganz so schlecht war es ja nicht, bei Kaf­fee und Kuchen fühlte ich mich an Karn­steins Tea Time erin­nert wenn auch so stil­voll geklei­dete Men­schen eher als Man­gel­ware anzu­se­hen waren. Immer­hin habe ich so als schwar­zer Fleck die Bli­cke auf mich gezo­gen wäh­rend ich mit zwei Fin­ger und abge­spreiz­tem klei­nen Fin­ger am Kaf­fee nippte nach­dem ich meine Gabel im gedeck­ten Apfel­ku­chen der auf mei­nem Tel­ler thronte, lust­voll ver­senkte. »Guten Appe­tit!«, sagte ich zum Mutter/Kind Gespann am Neben­tisch, hatte ich doch die Befürch­tung, das sie vor lau­ter gucken die Nah­rungs­auf­nahme ver­ges­sen wür­den.  Und bevor ihr wei­ter­hin gelang­weilt auf die bren­nen­den Ker­zen eines Advents­kran­zes starrt, hier ein paar mehr oder weni­ger Weih­nacht­li­che Ver­weise: Den gan­zen Arti­kel lesen… »


27 November

Ohne Worte: Definieren sie Gothic

Definieren sie Gothic

Es ist kalt und neb­lig, wun­der­bar: »Aban­don all hope ye who enter here.« (Lasst alle Hoff­nung fah­ren, ihr, die ihr hier ein­tre­tet.) Aus der Divina Com­me­dia von Dante Ali­ghieri (1265−1321) die gemein­hin als Dante´s gött­li­che Komö­die bekannt ist. (Bild via Gothic Style and Dark Glam)


23 November

Alexander Nym: Schillerndes Dunkel

von Robert ForstKategorie: Wortkunst9 Kommentare

Schillerndes Dunkel - Alexander Nym - CoverDie Frage die mich vor dem Lesen eines Buches über die schwarze Szene immer wie­der beschäf­tigt, ist die, ob es über­haupt mög­lich ist eines Szene als sol­che zu beschrei­ben, gerade wenn es sich dabei um das mitt­ler­weile 30 Jahre altes und viel­schich­ti­ges Phä­no­men der Gothic-Kultur han­delt. Ist es Alex­an­der Nym mög­lich das zu meis­tern woran vor ihm schon so viele Auto­ren geschei­tert sind? Nein, aber ich rechne es ihm hoch an, das er es auch gar nicht erst versucht.

Schil­lern­des Dun­kel ist ein opu­lente Samm­lung von Tex­ten nam­haf­ter Auto­ren und Künst­ler die einen Teil zu dem bei­tra­gen, was man heute unter dem Ober­be­griff schwarze Szene zusam­men­fas­sen würde und gibt einen Ein­blick in die zahl­rei­chen Facet­ten einer Sub­kul­tur, die sich vom Musik­genre zum Lebens­ge­fühl ent­wi­ckelt hat.

Inhalt

»Schil­lern­des Dun­kel« ist eine Ansamm­lung von Bei­trä­gen ver­schie­dens­ter Auto­ren, die ebenso viel­fäl­tig sind, wie die Szene über die sie schrei­ben. Und obwohl Alex­an­der Nym selbst mit eini­gen Bei­trä­gen ver­tre­ten ist, so über­lässt er sein Werk doch mehr sei­nen Gäs­ten und ver­sucht eine Struk­tur auf­zu­bauen. Die Texte rei­chen von recht unter­halt­sa­men Inter­views bis hin zum kom­ple­xen wis­sen­schaft­li­chen Abhand­lun­gen oder modi­sche Pam­phle­ten. Poli­ti­sche Aus­flüge gehö­ren selbst­ver­ständ­lich auch dazu.

Der Schreib­stil schwankt natür­lich mit den Auto­ren von unter­halt­sam beschwingt, bis zu Tex­ten für deren Deu­tung man ein griff­be­rei­tes Fremd­wör­t­er­le­xi­kon benö­tigt, was natür­lich auch wie­der vom Leser, in dem Falle mir, abhän­gig ist. Ebenso abhän­gig vom Leser ist die sub­jek­tiv emp­fun­dene Rele­vanz der Texte. Wäh­rend ich bei Michael Moy­ni­han »Lucifer-Rising — Die Geschichte eines Sound­tracks« dachte: »inter­es­sant, aber was hat das bit­te­schön mit der Szene zu tun?« habe ich beim Inter­view »Trä­nen auf der Tanz­flä­che« sel­bige durch hef­tige Lach­an­fälle ver­lo­ren wäh­rend ich bei Andreas Plö­gers »Fal­sche und doch nie gege­bene Ver­spre­chen?« nicht mehr mit dem Nicken auf­hö­ren konnte. Den gan­zen Arti­kel lesen… »