9 Februar

Rabenschwarze Spiele für Gothics

Kategorie: Fundgrube1 Kommentar

Was machen Gothics an lan­gen, kal­ten Win­ter­aben­den? Ich meine außer depres­sive Gedichte schrei­ben, Meer­schwein­chen auf Fried­hö­fen schlach­ten und wei­nen? Genau: Sie holen die schwarze Tisch­de­cke raus, laden ein paar Freunde ein, trin­ken hei­ßen Met und spie­len. Hier drei Tipps für einen düs­ter­dunk­len Gothic Abend mit viel Spaß:

Chez Goth

Chez GothDie­ses Spiel gehört in jeden Grufti-Haushalt: Bei Chez Goth kann man end­lich mal in einer rich­ti­gen Gothic-WG woh­nen und das machen, was der dunk­len Spe­zies am lie­bes­ten ist. Freunde tref­fen, auf Gothic-Parties rum­hän­gen, zu Kon­zer­ten fah­ren und als Toten­grä­ber arbei­ten… Das WG-Spiel für die schwarze Szene! Mit Warn­hin­weis: Ach­tung: Die­ses Spiel ist für Voll­jäh­rige kon­zi­piert. Erwach­sen­sein ist aber nicht notwendig.

»Bei Chez Goth wohnst du mit dei­nen Mit­spie­lern in einer frea­ki­gen Grufti-WG, und jeder ver­sucht in dem Chaos, das Beste bzw. Schlech­teste aus sei­nem Leben zu machen. Jeder Spie­ler hat einen Job, dem­ent­spre­chen­des Ein­kom­men, Frei­zeit und ein Punk­te­ziel — den Slack, den er zum Glück­lich­sein bzw. voll­kom­me­nen Unglück­se­lig­keit braucht. Diese Punkte erreichst du durch Akti­vi­tä­ten aller Art: Freunde tref­fen, Kla­mot­ten kau­fen, Rum­hän­gen auf Gothic-Parties und –Kon­zer­ten, Schä­fer­stünd­chen, Fern­se­hen, Lesen, Schla­fen, … Chez Goth bringt dir schwar­zen Humor vom Feins­ten — aus der Feder des infer­na­li­schen Duos Steve Jack­son und John Kova­lic.«

Das Spiel ist bei Ama­zon gerade nicht in deut­scher Spra­che  erhält­lich, aber über die Such­ma­schine fin­det man einige Anbie­ter. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


12 Dezember

Bedingungslos unter sich - The Inner Circle

Kategorie: Schwarze Szene21 Kommentare

»Schwarze See­len, Kin­der der Nacht, freut euch an dem, was für Euch voll­bracht.« Als ich mei­nen Post­ein­gang öffnete und von der Eröff­nung eines neuen schwar­zen Clubs las, bro­delte sogleich die übli­che Skep­sis durch meine Adern. Wie­der so ein Club der zwang­haft dar­auf aus­ge­rich­tet ist Umsatz durch ein mög­lichst breit gefä­cher­tes Szene-Angebot zu gene­rie­ren? Wie­der so eine Ver­mi­schung von allen mög­li­chen Rich­tun­gen die sich nur irgend­wie unter den schwar­zen Schirm pres­sen las­sen? Das Ruhr­ge­biet glänzt durch sol­che Ange­bote, eine Dif­fe­ren­zie­rung fin­det man sel­ten, man ist schon froh, die ein oder andere Motto-Party zu erwi­schen. Gele­gent­lich erwi­sche ich mich sich sogar dabei, Ent­fer­nun­gen von 200km auf mich zu neh­men, um wie­der mal in das ein­zu­tau­chen, was ich selbst und »Szene« versteht.

Das Pro­jekt »The Inner Cir­cle«, der einem neuen Club sei­nen Namen ver­lieh, wurde ins Leben geru­fen, um genau das zu ändern. Am 17. Dezem­ber 2011 eröff­net er in Mül­heim an der Ruhr seine dunk­len Pfor­ten. Lei­den­schaft, Mut, Enthu­si­as­mus und Idea­lis­mus sind die Zuta­ten für die­sen gewag­ten Schritt. Doch was steckt dahin­ter?  Ich sprach mit Chris­tian Kirsch, einem der Geschäfts­füh­rer des TIC-Clubs, über die Hin­ter­gründe die­ser Ent­schei­dung: Den gan­zen Arti­kel lesen… »


16 November

Gothic Friday - Woran glaube ich? (Katharina)

Kategorie: Gothic Friday1 Kommentar

Mit ihrem mitt­ler­weile drit­ten Bei­trag zum Gothic Fri­day gehört Katha­rina schon fest zum Kreis der eta­blier­ten Teil­neh­mer, die sich dar­über hin­aus auch kniff­li­gen The­men, wie der November-Frage »Woran glaubst du?«, wid­men. Den Text habe ich per E-Mail zuge­schickt bekom­men, das Foto im Arti­kel habe ich auf Ihren Wunsch hin aus­ge­sucht. Ich bin gespannt, was ihr zu Katha­ri­nas Zei­len zu sagen habt.

Was soll ich dar­auf ant­wor­ten? Nichts? Wis­sen­schaft? Spaghettimonster?

Ich wurde nicht getauft, weil uns Mama die Wahl zwi­schen Reli­gion oder Athe­is­mus las­sen wollte, was ja in der DDR auch vom Vor­teil war. Trotz­dem besuchte ich die Chris­ten­lehre jeden Frei­tag Nach­mit­tag im Nach­bar­dorf und ich muss sagen, das habe ich nicht bereut. Wir hat­ten zwar keine Disko wie Robert, aber auch Spa­zier­gänge, Zel­ten, ganz viel Bas­teln und sowas wie Reli­gi­ons­un­ter­richt, wodurch ich eini­ges über die christ­li­che Mytho­lo­gie, wel­che in der Grund­schule nicht behan­delt wurde, ler­nen konnte. Das mit dem Glau­ben habe ich ver­sucht und es ist mir nicht gelun­gen. Wie auch? Bei der Geschichte mit dem Gott, der irgendwo oder doch über­all ist, alles sieht und auf uns auf­passt, und das der Jesus wie­der­kommt. Da fehl­ten mir die Beweise und die Vor­stel­lungs­kraft. Also habe ich mich mit 13 beschlos­sen, die Ver­su­che des Glau­bens an den Pro­tes­tan­tis­mus zu las­sen und mich mit der Auf­klä­rung beschäf­tigt, beson­ders mit der Ver­nunft. Jedoch konn­ten und kön­nen, die meis­ten Men­schen, mit den ich zu tun hatte, die­sen Anspruch der Ver­nunft auch nicht erfül­len oder wenigs­tens vor­täu­schen. So habe ich mich auch von die­ser Idee ent­fernt. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


15 November

Gothic Friday - Woran glaube ich?

Kategorie: Gothic Friday4 Kommentare

Gothic Friday 2011Glaube, Reli­gion, Kir­che. Immer wie­der wird diese The­ma­tik in Wer­ken über die schwarze Szene behan­delt. Noch immer scheint es in den Köp­fen zu ste­cken, dass wir anders glau­ben als andere. Der Gothic Fri­day, der im Novem­ber die Frage auf­wirft: »Woran glaube ich?« soll Klar­heit schaf­fen, denn ich finde, der indi­vi­du­elle Glaube hat nichts mit der Szene zu tun.

Ich bin evan­ge­lisch auf­ge­wach­sen, obwohl meine Eltern nie wirk­li­chen Wert auf die Kir­che und ihre Dog­men gelegt haben. Als Kind und Jugend­li­cher habe ich von der Kir­che als Insti­tu­tion pro­fi­tiert — Töp­fern, Laub­sä­gen und andere hand­werk­li­che Ange­bote fand ich gut, spä­ter war ich dann aktiv in einer kirch­li­chen Jugend­gruppe, in der ich die Unge­zwun­gen­heit der evan­ge­li­schen Kir­che genos­sen habe. Gemein­same Fahr­rad­tou­ren, Jugend­frei­zei­ten, Spie­le­abende und die alle 2 Wochen statt fin­den­den Dis­kos (mit typi­schem 80er Jahre Flair, viel spit­zen Schu­hen und den ers­ten Berüh­rungs­punk­ten mit dem weib­li­chen Geschlechts) stan­den bei mir hoch im Kurs. Ich habe das kirch­li­che Drum­herum immer als not­wen­di­ges Übel ange­se­hen, ich war nie zugäng­lich für christ­li­che Werte und Rituale und den­noch hat das, was pro­pa­giert wurde, die ers­ten mora­li­schen Grund­steine gelegt, die durch elter­li­che Erzie­hung zum Fun­da­ment aus­ge­baut wurden.

Ich habe das Sinn­bild von »Gott« immer zu mei­nem Nut­zen ver­wen­det und habe bei­spiels­weise mit 10 Jah­ren abends im Bett dafür gebe­tet, dass am nächs­ten Tag alles gut gehen würde, denn schließ­lich stand ja ein Aus­flug in das Phan­ta­si­a­land auf dem Pro­gramm. Mit 14 stand ein weih­nacht­li­ches Krip­pen­spiel in der Jugend­runde zur Dis­kus­sion, meine große Klappe und ein klei­ner Hang zum Extro­ver­tier­ten sorg­ten dafür, dass ich den Josef mimen durfte. Die Idee von Gott, einem ima­gi­nä­ren Wesen der über unse­ren Köp­fen schwebte und uns beob­ach­tet, dass Gegen­stück des Teu­fels, der das Böse sym­bo­li­sierte, all das fand ich absurd und trotz­dem fas­zi­nie­rend. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


30 Oktober

Ohne Worte: Gedanken zum Interieur

Kategorie: Dunkelkunst5 Kommentare

Es ist ein Dilemma. Da sitzt man stun­den­lang vor Kata­lo­gen, Pro­spek­ten, Inter­net­sei­ten und Inspi­ra­ti­ons­quel­len ohne Kom­pro­misse ein­ge­hen zu müs­sen und erwischt und fühlt sich den­noch von Kli­schee­vor­stel­lun­gen und Kitsch­ge­dan­ken erdrückt. (Bild: Goth Fashion)


11 Oktober

Pamphlet für eine überfällige Trennung - Cyber und Gothics

Kategorie: Ansichtssache33 Kommentare

Ist es nicht wit­zig, wenn bunte Glüh­würm­chen — oder auch Cyber genannt — zu tech­no­ider Musik tan­zen? Kann man sich nicht herr­lich dar­über amü­sie­ren, wenn im Netz wie­der ein beson­de­res Fund­stück auf­taucht, in dem tan­zende Knick­licht­gruf­ties — oder auch Cyber genannt — an öffent­li­chen Orten ihre »Moves« prä­sen­tie­ren? Sind sie nicht ein­fach lächer­lich, diese soge­nann­ten Cyber-Gothics?

Man mag von die­ser Form der Selbst­dar­stel­lung hal­ten was man möchte, ich finde sie ganz und gar nicht lächer­lich und rege mich zuneh­mend dar­über auf, dass sich andere dar­über lus­tig machen.

Ich stelle für mich fest: Cyber hat mit Gothic nichts zu tun. Weder musi­ka­lisch, noch optisch und schon gar nicht inhalt­lich. Diese Szene hat längst ihren eige­nen Weg gefun­den und ist vor allem bei Jugend­li­chen und jun­gen Erwach­se­nen beson­ders beliebt. Das es zu stän­di­gen ver­ba­len und the­ma­ti­schen Kon­flik­ten inner­halb der schwar­zen Gemeinde kommt liegt ein­zig und allein an der Tat­sa­che, dass Ver­an­stal­ter von Fes­ti­vals und Dis­ko­the­ken­be­trei­ber immer noch mischen, was nicht mehr zusam­men­ge­hört. Ob es jemals zusam­men­ge­hörte, bleibt frag­lich. Die Gründe sind offen­sicht­lich: Man möchte ein mög­lichst brei­tes Publi­kum anspre­chen um Ver­an­stal­tungs­orte und Fes­ti­val­ge­lände aus­rei­chend zu fül­len, damit Geld ver­dient wird. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


1 Oktober

Gothic Friday September - Resümee

Kategorie: Gothic Friday6 Kommentare

Gothic Friday 2011Ist Gothic (D)ein Lebens­stil? Ein schwe­res Thema, viel­leicht das Schwie­rigste bis jetzt. Selbst Blog­ger, die sonst nicht um Worte ver­le­gen sind, gerie­ten bei die­ser Frage ins Sto­cken. Den­noch haben sich ins­ge­samt 24 Teil­neh­mer damit aus­ein­an­der gesetzt. Das ist eine höhere Betei­li­gungs­quote als bei den letz­ten 4 Gothic Fri­days – kann es sein, dass ihr so tiefsinnig-analytische The­men bevor­zugt? Wir hät­ten da noch ein paar… ;o))

Zudem waren wir ja auch ein biss­chen gemein – ganz unab­sicht­lich natür­lich -  beinhal­tete die Frage doch eigent­lich gleich 2 Fragen:

1. Kann Gothic ein Lebens­stil sein?
2. Ist Gothic dein Lebensstil?

Selbst in die­sen 2 Fra­gen ste­cken einige wei­tere Fra­gen, je nach dem wie stark man dazu in die Tiefe geht. Ihr habt reflek­tiert, phi­lo­so­phiert, Schau­bil­der skiz­ziert, negiert und vor allem viel dis­ku­tiert. Wir sind wirk­lich über­wäl­tigt! Diese Fülle muss­ten wir erst mal ord­nen — das ist auch der Grund, warum wir erst einen Tag spä­ter mit dem Resü­mee um die dunkle Ecke kom­men. Auf jeden Fall ist wohl klar, dass kei­ner von uns mehr leich­ten Fußes oder Sin­nes auf die Frage: Was ist Gothic? – Ein Lebens­stil! ant­wor­tet, ohne die Ant­wort für sich selbst genau erklä­ren zu kön­nen. Ob der Andere diese Erklä­rung ver­dient hat, ist dann auch noch mal eine andere Sache. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


26 September

Gothic Friday: Ist Gothic ein Lebensstil? (Katharina)

Kategorie: Gothic Friday4 Kommentare

Auf den letz­ten Drü­cker hat Katha­rina am Frei­tag ihren Bei­trag zum Gothic Fri­day ein­ge­reicht. Da ich am Wochen­ende ver­reist war, komme ich lei­der erst jetzt dazu, ihn zu ver­ar­bei­ten und nach­zu­pfle­gen, wir wer­den ihn daher zur Ver­lo­sung zulas­sen. Im Übri­gen freuen wir uns auch immer wie­der über Bei­träge außer­halb der zeit­li­chen Rah­mens. Kei­ner wird über­le­sen und jeder wird ent­spre­chend in der Über­sicht ein­ge­pflegt. Ihr könnt auch auf The­men ant­wor­ten, die bereits ein Weile zurück lie­gen, wir wür­den uns sehr freuen, wenn der Gothic Fri­day auch über den zeit­li­chen Rah­men hin­aus ein leben­di­ges Kon­strukt bleibt, dass aus den unter­schied­li­chen Arti­keln sei­ner Teil­neh­mer besteht.

Für das kniff­lige September-Thema, für den viele Teil­neh­mer in sich gegan­gen sind, fragt sich Katha­rina »Schwarze Szene und Gleich­ge­sinnte?« Ich freue mich sehr über ihre Teil­nahme, die sie trotz knap­per Zeit noch rea­li­sie­ren konnte.

Ist Gothic ein Lebensstil?

Nicht wirk­lich. Nach mei­ner Gothic-Definition ist der Kern Musik und Klei­dung. Der Rest ist außer­halb ent­stan­den, selbst die Gothic-Literatur und –Filme gab es ja schon vor unse­rer Sub­kul­tur. Aber das sind schöne Ergän­zun­gen, ebenso wie andere Inter­es­sen z.B. geschicht­li­che, eso­te­ri­sche oder phi­lo­so­phi­sche und aus die­sen Grund­la­gen kann man einen Lebens­stil inspi­riert vom Gothic ent­wi­ckeln. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


23 September

Gothic Friday: Ist Gothic (D)ein Lebensstil? (ASRianerin)

Kategorie: Gothic Friday7 Kommentare

Es ist immer wie­der span­nend und erfri­schend zugleich, wenn Bei­träge zum Gothic Fri­day in mei­nem dafür ein­ge­rich­te­ten Post­fach lan­den. Zum einen das zufrie­dene Lächeln, weil wie­der jemand teil­ge­nom­men hat und zum zwei­ten die auf­ge­ris­se­nen Augen und hoch­ge­zo­ge­nen Augen­brauen beim Betrach­ten des Inhalts.

Immer wie­der schaf­fen es auch bereits eta­blierte Teil­neh­mer, für Über­ra­schun­gen zu sor­gen, so auch ASRia­ne­rin, die sich auf pseu­do­wis­sen­schaft­li­che Pfade begibt, um dem September-Thema des Gothic Fri­day gerecht zu wer­den. Ich habe ver­sucht, alle von ihr vor­ge­ge­be­nen Rah­men­be­din­gun­gen ein­zu­hal­ten, habe ein Schau­bild wie gewünscht ein­ge­fügt und auch für ent­spre­chende Fuß­no­ten gesorgt.

Ich ent­lasse den geneig­ten Leser nun in die kun­di­gen Hände von Frau Dok­tor ASRia­ne­rin vom For­schungs­zen­trum für Gruf­to­lo­gie. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


20 September

Gothic Friday: Ist Gothic (D)ein Lebensstil?

Kategorie: Gothic Friday10 Kommentare

Gothic Friday 2011Der Teu­fel liegt im Detail und ist ver­bor­gen unter undurch­sich­ti­gen Begriff­lich­kei­ten. Gothic ist eine zer­tre­tene Flos­kel, die mitt­ler­weile allem auf­ge­drückt wird, was den Kli­schee­vor­stel­lun­gen einer brei­ten Masse ent­spricht. Als ich vor etwa 6 Jah­ren wie­der damit begann mich auch äußer­lich dem Erschei­nungs­bild der Sub­kul­tur anzu­glei­chen, fragte man mich: »Bist du jetzt ein Gothic oder was?« — diese Frage habe ich immer ver­neint. Ich wollte mich nicht unter einen Begriff stel­len, der mitt­ler­weile zum Mode­be­griff ver­kom­men war und als ver­kaufs­för­dern­des Argu­ment auf Klei­dung, Musi­kal­ben und Ein­rich­tungs­ge­gen­stän­den klebte. Ich habe mich nie als Gothic gefühlt, denn als ich 1987 erst­mals begann, mich für das Unbe­kannte in Schwarz zu inter­es­sie­ren, bezeich­nete man damit immer noch eine Musik­rich­tung. Doch das Erklä­ren mei­ner Inter­es­sen und Vor­lie­ben brachte nicht den gewünsch­ten Erfolg, immer noch ver­suchte man mich vehe­ment in eine Schub­lade zu drängen.

Der Erklä­run­gen müde fand ich mich damit ab, für andere ein »Gothic« zu sein. Es ist ein­fach leich­ter jeman­den mit »Ja, ich bin ein Gothic.« abzu­spei­sen, als für eige­nen Defi­ni­tio­nen zu sor­gen, die nie­mand hören will.  »Ist Gothic (D)ein Lebens­stil?« Die Frage erscheint  para­dox, lehne ich den Begriff doch eigent­lich für mich selbst ab. Warum heißt der Gothic Fri­day dann so, wie offen­bar nie­mand genannt wer­den möchte? Den gan­zen Arti­kel lesen… »