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	<title>Spontis &#187; geschmack</title>
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	<description>Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin.</description>
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		<title>Den eigenen Musikgeschmack nerdig visualisiert</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Oct 2010 17:44:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vernetzt]]></category>
		<category><![CDATA[Gender Plot]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2010/10/Musikgeschmack-visualisiert.jpg" rel="shadowbox[sbpost-7872];player=img;" title="Musikgeschmack visualisiert"><img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-thumbnail wp-image-7878" title="Musikgeschmack visualisiert" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2010/10/Musikgeschmack-visualisiert-150x143.jpg" alt="Musikgeschmack visualisiert" width="150" height="143" /></a>Fleißige Nutzer von <a href="http://www.lastfm.de">last.fm</a> möchten die Empfehlungen die das Portal in Sachen Musik und Menschen mit gleichem Musikgeschmack gar nicht mehr missen. Ich für meine Teil mag diesen nerdigen Nutzen des Audioscrobblers, der so fleißig zuhört wenn ich meine Musiksammlung durchforsche. Wer darin grundsätzlich keinen Nutzen erkennen kann und Musik nur über klassische Medien wie CD oder Vinyl konsumiert und der darüber hinaus vehement gegen die MP3-isierung der Musiklandschaft kämpft, darf sich gerne einige andere Beiträge in diesem Blog zu gemüte führen, in der rechten Leiste gibt es genügend Auswahlmöglichkeiten.</p>
<p>Abgesehen davon bin ich in den letzten Wochen über zwei Möglichkeiten der musikalischen Visualisierung gestolpert, die für die Wochenschau viel zu »mehrwertig« gewesen wären, so dass ich mich dazu entschlossen habe, über die beiden Tools Lastgraph und den Gender Plot selbst zu berichten.<span id="more-7872"></span></p>
<h3>Lastgraph</h3>
<div id="attachment_7873" class="wp-caption alignright" style="width: 300px;  border: 1px solid #dddddd; background-color: #f3f3f3; padding-top: 4px; margin: 10px; text-align:center; float: right;"><a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2010/10/lastgraph-beispiel-wellenform.jpg" rel="shadowbox[sbpost-7872];player=img;" title="lastgraph beispiel wellenform"><img class="size-medium wp-image-7873 " title="lastgraph beispiel wellenform" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2010/10/lastgraph-beispiel-wellenform-300x146.jpg" alt="lastgraph beispiel wellenform" width="300" height="146" /></a><p style=' padding: 0 4px 5px; margin: 0;'  class="wp-caption-text">Spontis Musikgeschmack im Zeitraum März-August 2010</p></div>
<p>Der kostenlose Service von <a href="http://lastgraph.aeracode.org/">Lastgraph</a> bietet die Möglichkeit, die Hörgewohnheiten eines bestimmten Zeitraums als Wellenform auszugeben, die es freundlicherweise auch in verschiedenen Formaten bereitstellt. Damit kann man beispielsweise auch sein Zimmer schmücken, wie es Andy von World Wide Wax schon in seiner <a href="http://www.waximalplanet.de/?p=3813">Wohnidee: Musikgeschmack an der Wand</a> eindrucksvoll festgehalten hat. Er schreibt dazu:</p>
<p><em>»Last Graph greift nun auf genau diese Statistik, also euren  Musikgeschmack zu und erstellt einen Graphen in Form einer Zeitleiste  (x-Achse). Die verschiedenen Ausschläge (y-Achse) stellen die Häufigkeit  der verschiedenen Künstler dar, die in dieser bestimmten Zeit durch  eure Lautsprecher kamen. Der Service bietet verschiedene Optionen, um  den fertigen Graphen an eure Bedürfnisse anpassen zu können So könnt ihr  den Zeitraum selbst wählen als auch die Farbdarstellung verändern.  Speichern kann man den Graphen dann als PDF-File mit dem ganz großen  Vorteil, dass Last Graph eine Vektorgrafik erstellt. Somit lässt sich  das gespeicherte Bild bis in die Unendlichkeit, ohne jeglichen Verlust vergrößern und somit auch drucken. Genau das habe ich gemacht.«</em></p>
<p>Selbstverständlich bleibt die letzendliche Ausarbeitung und der Druck eines solch großen Werkes den Enthusiasten vorbehalten, doch die Möglichkeiten sind interessant, eindrucksvoll und unendlich Nerdig, wenn man das mal so sagen darf. Das Bild zu eurer visuellen rechten entspringt übrigens <a href="http://www.lastfm.de/user/Nierscruiser">meinem last.fm Profil</a>.</p>
<h3>Gender Plot</h3>
<div id="attachment_7877" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px;  border: 1px solid #dddddd; background-color: #f3f3f3; padding-top: 4px; margin: 10px; text-align:center; float: left;"><a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2010/10/Genderplot.png" rel="shadowbox[sbpost-7872];player=img;" title="Genderplot"><img class="size-medium wp-image-7877" title="Genderplot" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2010/10/Genderplot-300x259.png" alt="Genderplot" width="300" height="259" /></a><p style=' padding: 0 4px 5px; margin: 0;'  class="wp-caption-text">Männliche oder weibliche Musik? Was hörst du?</p></div>
<p>Frauen und Männer haben einen unterschiedlichen Musikgeschmack, sagt man(n). Bei <a href="http://blog.funkygog.de/2010/09/maennliche-und-weibliche-musik/">funkygog</a> bin ich auf den Genderplot aufmerksam geworden, der es möglich macht, den eigenen Musikgeschmack geschlechts– und alterspezifisch einordnen zu lassen. Dabei bedient sich das Programm der verfügbaren last.fm Daten (auch Alter und Geschlecht) und generiert daraus ein Diagramm auf dem man ablesen kann, ob man eher männlich oder weiblich bevorzugte Musik hört und wie alt der Durchschnitt der Hörer ist, die die ausgesuchten Künstler hören. Um den Nerd– und Community-Faktor noch zu erhöhen, kann man sich und 5 weitere Freunde vergleichen. Ich habe das mal mit <a href="http://www.endgueltig.com">endgueltig</a>, <a href="http://www.freeqnet.de/">beetFreeQ</a>, <a href="http://pixella-bloggt.com/">Frau Panik</a>, <a href="http://darklands-radio-shadowplay.blogspot.com">IndiMichi</a> und <a href="http://www.rosa-chalybeia.de/">Rosa Chalybeia</a> gemacht. Ich deute das wie folgt:</p>
<p>Während wir alle noch hautpsächlich Musik hören, die der Alterklassen unter 30 zuzuordnen ist, scheiden sich bei der eindeutig geschlechtlichen Zuordnung die Geister. endgültig ist der weiblichste von uns allen, dicht gefolgt von Rosa und Indi Michi. So wirklich männlich scheint keiner zu sein, beetFreeQ geht zumindestens deutlich in diese Richtung. Die <em>Abstürzenden Brieftauben</em> sind die männlichste Band, während <em>Louisa John-Krei</em> die weiblichste Musik macht. <em>Anne Clark</em> macht hingegen Musik für alte Leute, Frau Panik wird es nicht gerne hören. In jugendlicher Hinsicht gibt es keinen eindeutigen Kandidaten, außer vielleicht wieder einmal endgültig, der den jüngsten Musikgeschmack zu haben scheint.</p>
<p>Etwas überraschend, hatte ich doch größere Unterschiede zwischen den geschlechtsspezifischen Merkmalen der Musik erwartet. Aussagekraft? Schwer zu sagen, da mag sich jeder selbst ein Bild drüber machen. Hier klicken um selbst eine Einordnung vorzunehmen.<br />
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