23 September

Gothic Friday: Ist Gothic (D)ein Lebensstil? (ASRianerin)

Kategorie: Gothic Friday7 Kommentare

Es ist immer wie­der span­nend und erfri­schend zugleich, wenn Bei­träge zum Gothic Fri­day in mei­nem dafür ein­ge­rich­te­ten Post­fach lan­den. Zum einen das zufrie­dene Lächeln, weil wie­der jemand teil­ge­nom­men hat und zum zwei­ten die auf­ge­ris­se­nen Augen und hoch­ge­zo­ge­nen Augen­brauen beim Betrach­ten des Inhalts.

Immer wie­der schaf­fen es auch bereits eta­blierte Teil­neh­mer, für Über­ra­schun­gen zu sor­gen, so auch ASRia­ne­rin, die sich auf pseu­do­wis­sen­schaft­li­che Pfade begibt, um dem September-Thema des Gothic Fri­day gerecht zu wer­den. Ich habe ver­sucht, alle von ihr vor­ge­ge­be­nen Rah­men­be­din­gun­gen ein­zu­hal­ten, habe ein Schau­bild wie gewünscht ein­ge­fügt und auch für ent­spre­chende Fuß­no­ten gesorgt.

Ich ent­lasse den geneig­ten Leser nun in die kun­di­gen Hände von Frau Dok­tor ASRia­ne­rin vom For­schungs­zen­trum für Gruf­to­lo­gie. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


2 September

Gothic Friday September - Ist Gothic (D)ein Lebensstil?

Kategorie: Gothic Friday34 Kommentare

Gothic Friday 2011Da sind wir uns wohl hier (fast) alle einig: Gothic ist mehr als Mode, Fotografiert-Werden, Musik und Party. Aber wie viel mehr? Von vie­len kommt als Ant­wort auf die Frage, was Gothic eigent­lich ist, häu­fig die Aus­sage: „Ein Lebens­stil.“ Man­che ant­wor­ten auch mit „Lebens­ein­stel­lung“. Was auch nicht ganz falsch ist, denn „Lebens­ein­stel­lung ist (…) im Gegen­satz zum Lebens­stil, der das »Wie« der per­sön­li­chen Lebens­ge­stal­tung ver­deut­licht und damit die mate­ria­lis­ti­sche Aus­ge­stal­tung näher defi­niert, das »Wes­halb« zu ver­ste­hen, wel­ches Ant­wort auf die Frage gibt, warum wir einen bestimm­ten Lebens­stil leben.“ http://de.wikipedia.org/wiki/Lebenseinstellung Der indi­vi­du­elle Lebens­stil ist also die Folge der per­sön­li­chen Lebens­ein­stel­lung. Der Lebens­stil ist die Art wie ihr lebt auf­grund der Werte, die ihr im Leben ver­folgt und die euch wich­tig sind. Er ist so indi­vi­du­ell und ein­ma­lig wie jeder Mensch selbst und wird sich kaum bei zwei Gothics glei­chen, höchs­tens viel­leicht annä­hern. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


18 August

Schöne Grüße aus...

Kategorie: Finstere Orte8 Kommentare

Die Zeit war reif für ein wenig Abwechs­lung. Urlaubs­reif war ich ja sowieso, nur mit der Umset­zung einer klei­nen Reise hat es geha­pert. Doch kur­zer­hand wurde der Ent­schluss gefass, die Ost­see zu besu­chen, Meck­len­burg Vor­pom­mern sollte ja um diese Jah­res­zeit beson­ders attrak­tiv sein. So haben wir unsere 4 Wände kur­zer­hand einer guten Freun­din über­las­sen, die für einige Tage einen Platz zum schla­fen brauchte um ihre Fami­lie zu besuchen.

So begin­nen wir unsere kurze Reise in den Nord-Osten des Lan­des in Küh­lungs­born, einem Ost­see­bad, das ich jetzt absicht­lich nicht male­risch nenne, denn das ist es für mich nicht. Muss es aber auch nicht sein, denn das Meer ent­schä­digt für eini­ges. Der Blick in die Ferne ohne ein visu­el­les Ende zu ent­de­cken ver­mit­telt ein unter­be­wuss­tes Gefühl für die eigene Existenz.

Und zwi­schen all den Men­schen die sich in ihrem Klei­dungs­stil einer ver­meint­li­chen mari­ti­men Lei­den­schaft unter­wer­fen gibt es wider mei­ner Erwar­tun­gen immer wie­der ein­zelne Kleckse ästhe­ti­scher Anders­ar­tig­keit. Natür­lich fällt man auf wie ein »bun­ter Hund«, ges­tern wurde man sogar foto­gra­fiert, allein weil man nicht so aus­ge­se­hen hat wie alle ande­ren. Nichts unge­wöhn­li­ches, nichts schlim­mes, denn so ist es eben. Wenn man selbst in sei­ner schwar­zen Umge­bung einen wirk­lich bun­ten Fleck ent­deckt,  geht es einem selbst nicht anders. Bis auf die Fotos, die spare ich mir. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


4 Januar

Alea iacta est - 2010 rollen sie wieder

Die Wür­fel sind gefal­len, jeden­falls für das schei­dende 2009. Nach­dem ich ges­tern kei­nen anstän­di­gen Arti­kel ver­fas­sen konnte, da mich eine Erkäl­tung dahin­ge­rafft hat, muss ich das heute nach­ho­len. Und nein, mein Thema ist nicht Män­ner sind weh­lei­dig, sonst würde ich euch mit mei­ner Nahtod­er­fah­rung lang­wei­len. Zunächst erst­mal und für die meis­ten noch­mals eine fro­hes neues Jahr(zehnt), das sich so anfühlt als müsste all das was in die­sen 10 Jah­ren pas­siert ist, erst noch auf­ge­ar­bei­tet wer­den. Schließ­lich waren die 80er auch nicht schon 1990 Kult, kann ja alles noch werden.

Dafür sind die 00er das Zeit­al­ter der Mul­ti­in­for­mel­len Ver­ar­bei­tung, man muss nicht mehr dafür sor­gen über­haupt Infor­ma­tio­nen zu bekom­men, son­dern die rele­van­ten von den nicht rele­van­ten zu son­die­ren. Ein Jahr­zehnt, in dem jeder, der einen Com­pu­ter mit Inter­net­zu­gang besitzt zum poten­ti­el­len Straf­tä­ter gestem­pelt wurde, in dem der Staat in sei­ner Hilf­lo­sig­keit Gesetze erlässt, die nie­man­dem nüt­zen. Immer­hin habe ich 2008 ange­fan­gen zu blog­gen, 2009 war mein ers­tes vol­les Blogjahr.

Gele­gen­heit ein­mal das zusam­men­zu­fas­sen, was ich mir 2009 rein Blog­tech­nisch zum Ziel gemacht hatte und was ich davon letzt­end­lich ein­ge­hal­ten habe:
Den gan­zen Arti­kel lesen… »


17 November

Weniger Spreu, mehr Weizen!

Kategorie: Ansichtssache10 Kommentare

800px-Wheat_close-upJetzt lese ich gerade zum dritten mal den Artikel von Robert Basic, der nach dem Verkauf von basicthinking in seiner neuen Umgebung Written in Basic bloggt. Der sogenannte A-Blogger gilt als Meinungsschleuder der deutschen Blogosphäre  und schreibt in seinem Artikel Was ist aus den Blogs geworden? über den vergangenen Hype um Blogs.  Immer wieder das gleiche Thema. So schießt es mir ständig durch den Kopf. Die Vermischung von Medien, Journalismus und Blogs geht mir schon eine ganze Weile gegen den Strich. Immer wieder wird da behauptet, der Blogger messe sich mit dem Journalisten, Blogs im allgemeinen wären ein konkurrierendes Medium zu den klassischen Medien oder für manche sogar eine Chance zur Selbstständigkeit.

Geht es nicht in erster Linie darum, seiner eigenen Meinung eine Plattform zu verleihen? Nur weil eine Hand voll Blogs über den persönlichen Anspruch hinaus gewachsen ist und ernsthaft versucht, mit journalistischem arbeiten von der Meinung zur Tatsache zu avancieren fürchten die Professionellen um ihre Daseins-Berechtigung und wettern immer wieder fleißig gegen Blogger, bevorzugt gegen solche, die am Ende der Kette stehen und sich nicht unbedingt zu wehren wissen.

Völlig richtig schreibt Basic: "Dabei sollte man nicht ver­ges­sen, dass diese Einn­or­dungs­ver­su­che häu­fig sei­tens der Medi­en­schaf­fen­den kamen, die im Mus­ter »Wirt­schaft­lich­keit und Mas­sen­wir­kung” den­ken. Ein irgend­wie komi­scher Ver­gleich, als wür­den alle Blog­ger nur nach Wirt­schaft­lich­keit und Mas­sen­wir­kung streben

Denn mei­ner Mei­nung nach ist die Gewinn­ori­en­tie­rung der Tod eines jeden Blogs. Ein bezahl­ter Blog­ger, der von sei­ner Tätig­keit lebt kann sich eben nicht immer erlau­ben sei­ner Mei­nung eine Platt­form zu ver­lei­hen, denn sonst würde er ja viel­leicht in irgend­eine Hand bei­ßen, die ihn füt­tert. Das führt viel zu oft zum voll­stän­di­gen Ver­lust der Glaub­haf­tig­keit, wie einige Pro­mi­nente Fälle immer wie­der zei­gen. Als Leser eines Blogs bin ich ja immer daran inter­es­siert, was der Schrei­ber denkt und wel­che Mei­nung er ver­tritt. Ich möchte nicht unter­schei­den müs­sen zwi­schen ech­ten Arti­kel und Wer­be­ar­ti­keln. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


14 Juli

Schwarz macht schlank

Kategorie: Schwarze Szene11 Kommentare

Wenn einem Blut aus dem Ohr läuft, dann stimmt etwas nicht. Ich nutze das sym­bo­lisch und beschreibe damit für mei­nen Geschmack äußerst üble Musik deren Aus­strah­lung ich ertra­gen muss oder mich aus ekli­ger Neu­gier fes­selt, man fin­det es absto­ßend, guckt aber trotz­dem hin. Soweit zur Sym­bo­lik. Letz­ten Don­ners­tag war es wie­der soweit, mein lang ersehn­ter Zap­pel­be­such im Pulp stand wie­der auf dem Pro­gramm, bei dem ich (und Ein­ge­weihte wis­sen das) auch gerne mal die bei­den Tanz­flä­chen mit mei­ner Anwe­sen­heit beglü­cke. Grund­sätz­lich habe ich nichts gegen den soge­nann­ten Indus­trial auch gegen ein wenig Elec­tro oder EBM wehre ich mich nicht, doch die Ent­wick­lung der letz­ten Zeit macht mir zu schaffen.

Kurz nach­dem ich die Techno– und Rave­be­we­gung für mich ent­deckte, fasste ich den Ent­schluss die­ser Sinn­ent­leer­ten und rein Spa­ß­ori­en­tier­ten Jugend­be­we­gung fern zu blei­ben. Text­lo­ses und immer glei­ches Gestampfe führt eben unwei­ger­lich in die Dro­gen­sucht, glaubte ich zumin­des­tens. Meine ers­ten musi­ka­li­sche Erleb­nisse wie zum Bei­spiel James Brown is Dead von L.A. Style waren geprägt von Neu­gier, Lie­der mit Text wie bei­spiels­weise Heute Nacht ist Myrdin’s Nacht von Myr­din ver­hal­fen mir zu einem schnel­len Aus­stieg. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


13 April

Verkehrte Welt - Fisch am Freitag

Kategorie: Ansichtssache2 Kommentare

Ich bin mit­ten im Oster­wo­chen­ende und komme ein­fach nicht zum blog­gen. Zum einen muss ich jede freie Minute damit ver­brin­gen für meine Meis­ter Prü­fung im Mai zu ler­nen, dann ist auch noch schwei­ne­gu­tes Wet­ter und außer­dem gibt es auch noch die ein oder andere fami­liäre Feier, der ich bei­woh­nen wollte.  Wäh­rend ich also neben dem Ler­nen ver­su­che mei­nen Kopf frei zu bekom­men (habe ich irgendwo gele­sen, das man das so sagt, eigent­lich wollte ich nur auf andere Gedan­ken kom­men, denn den Kopf frei zu bekom­men würde wohl eine voll­stän­dige Gehir­nent­fer­nung vor­aus­set­zen, bei mir jeden­falls) mache ich gedank­li­che Rei­sen in unbe­kannte Gewässer.

Am Kar­frei­tag habe ich den frü­hen Abend dazu genutzt, im Zen­trum des Gesell­schaft­li­chen Lebens in Mön­chen­glad­bach (Alter Markt) einen Kaf­fee zu schlür­fen und dabei die Men­schen um mich herum beob­ach­tet. Ein mei­ner liebs­ten Beschäf­ti­gun­gen übri­gens. Dabei ist mir auf­ge­fal­len, das doch tat­säch­lich jeder Fisch isst und kein Fleisch. Obwohl ich meine Mit­glied­schaft gekün­digt habe, inter­es­sie­ren mich sol­che Fra­gen immer bren­nend und gestan­dene Chris­ten kom­men in Erklä­rungs­not. Essen wir Fisch weil Jesus gekreu­zigt wurde? Essen wir Fisch weil es zur Fas­ten­zeit dazu gehört? Oder ist Fisch die Nah­rung der Armen? Zumin­des­tens letz­te­res ist heute über­holt, den 1 Kilo Schwein ist deut­lich güns­ti­ger und Fisch­fri­ka­del­len kann man nicht wirk­lich zu den Fischen zäh­len. Die ande­ren Erklä­run­gen füh­len sich für mich an, wie an den Haa­ren her­bei gezo­gen. Aber was soll´s ich mag Fisch eigent­lich ganz gern, auch Don­ners­tags. Den gan­zen Arti­kel lesen… »