
Bild: Dalekwidow /flickr.com CC Lizenz
Die Tage ziehen sich in die Länge, während die Nächte wieder verstärkt das Nachtvolk auf die Straßen ziehen. Die Natur erwachte, belebte sich zur Blüte ihrer kurzweiligen Periode und ein sommerlicher Wind umschmiegt zeigewillige Haut.
Ohne Frage, das Land verliert sich erneut in der warmen Jahreszeit und zeichnet damit ein allgemeingültiges Bewusstsein in die Gesichter: »Der Sommer ist der Tod, es lebe der Sommer«
Sonnensimulierende Scheinwerfer starren auf Modepüppchen mit Katalog-Lächeln, preisen Kleidung an, bei der man für den Luxus des Weniger an Stoffs ein Mehr an Geld hinlegen darf. Mädels prahlen mit hohem Bauchfrei oder knechten mit tiefem Ausschnitt. Zumeist beides in Kombination.
Während die Knaben der Gesellschaft ihr Umfeld mit dem Anblick nackter Waden terrorisieren oder ihren gemeißelten Oberkörper durch »Size-S-Shirt« brechen lassen. Wenn die Oberarm-Masse nicht schon völlig ärmellos in der Sonne braten muss.
Körperkult auch in der Schwarzen Szene?
Ein für die Jugend des Landes bezeichnender Darstellungsritus, der szeneübergreifend als Allgemeingut gekennzeichnet werden kann. Auch wenn jede Gruppierung ihre eigenen Klischees besitzt. Schließlich kommt der Begriff der einen schwarzen Szene ja nicht von ungefähr. Und auch wenn sich jeder innerhalb der Szene als Individuum versucht, so gehört doch jeder der gleichen Art an. Den ganzen Artikel lesen… »








