Der Auslöser dieser Überschrift geistert schon eine ganze Weile durch die Netzgemeinde. Ein Plakat der Kanzlerin für einen Besuch auf dem Hamburger Gänsemarkt wirbt, wurde durch einen unbekannten demokratisiert in dem er einfach seine Meinung darauf schrieb. »Und alle so: Yeaahh!« So herrlich ironisch, so herrlich einfach und so herrlich direkt, direktes Kopfkino. Nachdem es auf zahlreichen Blogs verbreitet wurde, war fast klar, das es zur Rede etwas passieren sollte. Vorbei an öffentlichem Interesse formierte sich am Freitag ein Flashmob politischer Güte, der die Rede der Kanzlerin mit lautem rufen von »Yeaahh!« eindeutig bereicherten.
Trillerpfeifen und »Buh«-Rufe sind eben genauso langweilig wie die Rede der Kanzlerin selbst, klar das nicht nur Fans dieser ausgesprochen gelungenen Aktion dabei waren. Einige Zuschauer ließen sich jedoch anstecken und taten dem Flashmob gleich und machten daraus eine höchst clevere Aktion.
Jetzt schreibt Ole Reißmann auf Spiegel-Online (via Nerdcore) von pubertären Störern und Flashmob-Terror und stellt sich die Frage, ob diese Aktion im Vorfeld hätte verhindert werden müssen. Die Schlussfolgerungen und Vergleiche die er zieht, sind so weit von der Realität entfernt, das es nur so kracht. Offenbar handelt es sich bei Ole Reißmann um einen schreibenden Verehrer der Kanzlerin der als Praktikant im Spiegel eingeschleust wurde: Den ganzen Artikel lesen… »

