3 Juni

Gothic Friday Juni - Mein schönstes Live-Erlebnis

Kategorie: Gothic Friday41 Kommentare

Gothic Friday 2011Mit dem Juni begin­nen nicht nur die Som­mer­mo­nate, son­dern auch die schwar­zen Fes­ti­vals und Kon­zerte unter freiem Him­mel. Zahl­rei­che Ver­an­stal­tun­gen buh­len um die Gunst des schwar­zen Publi­kums, unzäh­lige Bands und Künst­ler wol­len gese­hen und gehört wer­den. In Leip­zig ruft das Wave-Gotik-Treffen zum 20. Jubi­läum aus, das Mera Luna bie­tet auf dem Flug­ha­fen Hil­des­heim wie­der einen Lan­de­platz, in Köln spru­delt am Tanz­brun­nen das Amphi Fes­ti­val, wäh­rend im Pott das Black­field Fes­ti­val seine Pfor­ten öffnet. Die Wahl, wel­che Bands man sehen möchte, kann da wirk­lich zur Qual wer­den. Emp­feh­lun­gen von Freun­den oder Gleich­ge­sinn­ten sind hier manch­mal Gold wert. Besu­cher des WGT wer­den mir zustim­men, dass gerade bei so vie­len recht unbe­kann­ten Bands Berichte über ein beson­de­res Erleb­nis hilf­reich sind.

Der Gothic Fri­day im Juni stellt die Frage nach eurem schöns­ten Live-Erlebnis, einem Kon­zert das unver­gess­lich bleibt, einer Band, die sich inten­siv in eure Erin­ne­rung gespielt hat oder auch eine Loca­tion mit einer beson­de­ren Atmo­sphäre. Erzählt von eurem schöns­ten Live-Erlebnis, beschreibt, was genau daran das Beson­dere, Ein­präg­same und Fas­zi­nie­rende war, was sich die Künst­ler für die Bühne ein­fal­len las­sen und wie sie sich in euer schwar­zes Herz gespielt haben. Es spielt keine Rolle, ob euer bewe­gen­des Erleb­nis oder Kon­zert schon etwas län­ger zurück­liegt oder ihr einen Live­auf­tritt oder über­ra­schende Büh­nen­per­for­mance vom WGT 2011 vor­stellt. Nur eines sollte es: euch umge­hauen haben! Etwas, wovon ihr ande­ren vor­schwärmt, was ihr wärms­tens emp­feh­len könnt oder wovon ihr immer wie­der Gän­se­haut kriegt beim Erzählen.

Ange­sichts des bevor­ste­hen­den WGT und der dar­aus resul­tie­ren Abwe­sen­heit eini­ger regel­mä­ßi­ger Teil­neh­mer haben wir aus­nahms­weise den Abga­be­ter­min bis zum 24. Juni ver­län­gert, so dass alle eine Woche län­ger zum Ein­rei­chen haben. Das Resü­mee wird dann vor­aus­sicht­lich am Don­ners­tag, den 30. Juni erschei­nen. So habt ihr die Mög­lich­keit auch Live-Eindrücke vom WGT in Text und Bild umzu­set­zen. Ver­gesst bitte nicht, einen Track­back zu die­sem Arti­kel zu set­zen oder in einem Kom­men­tar die Exis­tenz eures Gothic-Friday-Artikels anzu­kün­di­gen. Teil­neh­mer ohne Blog wen­den sich bitte an die ver­trau­ten Unter­stüt­zer, die im Ursprungs­bei­trag verlinkt sind.


7 April

Spontis Wochenschau #10/11

Kategorie: Wochenschau4 Kommentare

Spontis WochenschauZwi­schen All­tag und Tris­tes plät­schert das Leben durch die Mühle des Lebens. Diese Woche emp­finde ich die Pflich­ten läs­ti­ger als sonst, ich bin wohl mög­lich nicht aus­ge­gli­chen. Ja, ich bin ganz bestimmt nicht aus­ge­gli­chen, diese Erkennt­nis ist gereift. Immer­hin. Die Atom­de­batte nervt mich. Ich erin­nere mich an eine Zeit, da hat meine Mut­ter den Salat weg­ge­schmis­sen, der Spiel­platz gegen­über war mit rotem Flat­ter­band abge­sperrt und die Wet­ter­vor­her­sage war so fes­selnd wie ein Krimi. Irgendwo in Russ­land war ein Atom­kraft­werk explo­diert, alle star­ren gebannt auf die Wind­rich­tung und ob die Wolke der Radio­ak­ti­vi­tät auch uns erreicht. War­nung wer­den her­aus­ge­ge­ben, die über­schau­bare Anzahl Fern­seh­sen­der hat nur ein Thema. Es fol­gen poli­ti­sche Debat­ten, Mas­sen­de­mons­tra­tio­nen, Ana­lyse, Ver­spre­chen. Am Ende des glei­chen Jah­res geht ein nagel­neuer Deut­scher Atom­mei­ler ans Netz. »Bei uns kann sowas nicht pas­sie­ren«. Ich bin Dis­kus­sion leid, ich kann sie nicht mehr hören. Wir müs­sen end­lich han­deln. Bis zur nächs­ten Demons­tra­tion ver­krie­che ich mich im Netz, hier die aktu­elle Wochen­schau. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


24 Februar

Schwarzer Festivalsommer 2010

Kategorie: Schwarze Szene2 Kommentare

Schwarzer Festivalsommer 2010Als heute die ers­ten wirk­lich war­men Son­nen­strah­len mein Gesicht tra­fen, schien mir die Frage, wel­ches Fes­ti­val ich die­ses Jahr besu­chen sollte näher als je zuvor. Doch die Aus­wahl gestal­tet sich schwie­rig. Nicht nur in ihrer Art und Weise unter­schei­den sich die Fes­ti­vals, son­dern auch in ihrer musi­ka­li­schen Aus­wahl. Wäh­rend sich das WGT unge­wohnt breit gefä­chert zeigt, sind die Haupt-Headliner der schwar­zen Szene wohl ASP, The Sis­ters of Mercy, Front 242, In Extremo, Pla­cebo und allen voran Unhei­lig, die offen­bar kei­nen Ter­min ver­säu­men möch­ten, ihr neues Album unter die Leute zu brin­gen. Der erstaun­lichste Head­li­ner sind wohl ein­deu­tig die Sis­ters of Mercy, die es trotz  Jah­ren ohne neues Mate­rial immer noch schaf­fen, zu bes­ten Zeit auf der Bühne zu ste­hen. Auch viele auf­ge­löste Bands geben sich zu die­sen Zei­ten eine neue Chance und über­ra­schen das Lin­eup mit fas­zi­nie­ren­den Ein­trä­gen, Gene Loves Jeze­bel, Bet­tina Kös­ter oder auch Alien Sex Fiend.

Die Aus­wahl der vor­ge­stell­ten Fes­ti­vals ist eher sub­jek­tiv und bewusst breit gefä­chert. Gen­re­o­ri­en­tierte Fes­ti­vals, wie bei­spiels­weise das mit­tel­al­ter­li­che Schlosshof-Festival oder das Burg­volk blei­ben zunächst außen vor, ebenso das rein elek­tro­nisch ori­en­tierte E-tropolis. Für eine Über­sicht aller in Deutsch­land ver­an­stal­te­ten Fes­ti­vals emp­fehle ich den Fes­ti­valhop­per. Ich habe mich bemüht, alle Künst­ler auf MyS­pace zu ver­lin­ken, damit ihr ent­spre­chende Hör­pro­ben fin­den könnt, die euch bei Unbe­kannt­heit der Band sicher­lich wei­ter­hel­fen wer­den. Feh­lende oder feh­ler­hafte Links wer­den von Zeit zu Zeit ergänzt bzw. ver­bes­sert. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


6 Oktober

Cure gegen Hosen - Waver, Grufties, Punks

rock am see 1989Wir schrei­ben das Jahr 1989. Auf dem jähr­lich statt­fin­den­den Fes­ti­val Rock am See, das jähr­lich in Kon­stanz am Boden­see statt­fin­det, tref­fen sich zu die­sem Zeit­punkt unzäh­lige Waver, Punks und Gruf­ties, was in ers­ter Linie am Line-Up lie­gen mag: The Cure, Die Toten Hosen, The Mis­sion, The Sug­ar­cu­bes (Ex-Band von Björk) und Shel­leyan Orphan locken rund 23.000 Fans bei 30 Grad in das Bodenseestadion.

Auch die Zeit­schrift Pop­corn nimmt sich der Sache an und schreibt den Arti­kel Cure gegen Hosen — Happy Toge­ther: Waver, Gruf­ties, Punks obwohl hier nie wirk­lich gegen­sätz­li­ches auf­ein­an­der­trifft, eher ver­wand­tes. So heißt es dann im Unter­ti­tel auch völ­lig rich­tig Glück­lich zusam­men. Hier war man wegen der Musik, nicht wegen dem Rah­men­pro­gramm, vom WGT sprach zu die­sem Zeit­punkt noch nie­mand, schließ­lich sollte die Mauer erst spä­ter fal­len. Rock am See war zu die­sem Zeit­punkt das größte alter­na­tive Fes­ti­val im Süden der Repu­blik, für mich zu die­sem Zeit­punkt lei­der unerreichbar.

Meers­burg am Boden­see, 20. Mai, 12 Uhr Mit­tags — bei 30 Grad im Schat­ten ste­hen die Autos Stoß­stange an Stoß­stange vor dem Fähr­an­le­ger Rich­tung Kon­stanz. 23.000 Fans sind auf dem Weg ins Boden­see­sta­dion, viele Rock­freaks haben inzwi­schen schon mehr als acht Stun­den Fahrt hin­ter sich. Doch die Stim­mung ist trotz­dem rie­sig, beglei­tet vom Sound aus den Auto­ra­dios erreicht sie schon auf der Fähre einen ers­ten Siedepunkt.

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13 August

Mera Luna 2009 - Abreise und Fazit

Kategorie: Schwarze Szene2 Kommentare

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Montag, 10.08.2009, 08:00

Ein riesengroßer Ameisenhaufen aus schwarz gekleideten Menschen ist damit beschäftigt Zelte abzubauen, verlorenes zu suchen und ihr persönliches Hab und Gut zum Auto zu schleppen. Trotz des Abreisestresses mache ich erstmal einen Kaffee auf dem mittlerweile geliebten Gaskocher, der immer noch mit der ersten Kartusche brennt, was mache ich bloß mit den anderen drei?

Die Nacht war relativ ereignislos, das liegt wohl daran, das viele auf den Alkohol verzichteten um am morgen nicht noch volltrunken von der Polizei angehalten zu werden, die hatte die Nächte zuvor viele Zufahrtsstrassen in ihre Gewalt gebracht um die Festivalheimfahrer zu kontrollieren. Unsere Zeltnachbarn Edith & Lars mussten überstürzt abreisen, schade eigentlich, irgendwie haben wir die beiden ins Herz geschlossen.

10:00

mera luna 2009 heimfahrtAuch wir haben unsere Sachen gepackt und das Zelt von mein-zelt-steht-schon abneh­men las­sen, toll das wir uns nicht damit rum­är­gern müs­sen. Eins wird klar, die bes­ten Kla­mot­ten soll­ten man nicht mit­neh­men, alles, aber auch wirk­lich alles ist von einer dün­nen Staub und Sand­schicht bedeckt und bedarf nach der Rück­kehr einer inten­si­ven Rei­ni­gung. Die Müll­rück­gabe der vol­len Säcke klappt pro­blem­los, auch die 5€ Pfand bekom­men wir wie ver­spro­chen aus­ge­zahlt. Ein letz­ter Blick zurück, dann set­zen wir uns in das eben­falls stau­bige Auto und fah­ren los. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


12 August

Mera Luna 2009 - Tag 3, Sonntag der letzte

Kategorie: Schwarze Szene6 Kommentare

Banner-MeraLuna-2009Sonntag, 09.08.2009, 10:00

Die letzte Nacht war eindeutig besser. Menschliche Tragödien oder gar ausgelassenes Feiern sind an mir vorbei gegangen. Ein Tag in der Sonne, vor der Bühne und unterwegs ist sehr anstrengend. Wir haben uns um keine Ahnung wieviel Uhr ins Zelt gelegt und sind Knall auf Fall eingeschlafen, obwohl wir eigentlich noch was anderes machen wollten. Das schlüpfen in den Schlafsack habe ich wohl nicht so richtig hinbekommen, denn irgendwie lag dieser als Decke auf mir und ich nicht in ihm. Wie dem auch sei. Der obligatorische Kaffee vom Gaskocher blubbert schon und auch unsere Zeltnachbarn Edith & Lars kriechen so langsam aus der Koje.

Mera Luna 2009 Edith aus WienDer Mor­gen­talk offen­bart end­lich einige Zusam­men­hänge, so erfahre ich das Edith begeis­terte Fan Fic­tion Schrei­be­rin ist und gerne Geschichte dort wei­ter­schreibt, wo sie ursprüng­lich ein­mal ende­ten. Lars hat sogar einen eige­nen Blog und ist auch so sehr mul­ti­me­dial ver­an­lagt. Ob die gefühlte, gemein­same Wel­len­länge am bib­li­schen Alter liegt? Ich konnte immer schon gut mit älte­ren Män­nern. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


11 August

Mera Luna 2009 - Tag 2, Samstag der Erste

Banner-MeraLuna-2009Samstag 08.09.2009, 09:00

Was für eine Nacht zwischen menschlichen Tragödien und ausgelassenem feiern, immer wieder bin ich aufgewacht, aber sei es drum, schließlich ist das ja auch ein Festival und kein Kindergeburtstag. Gegen 02:00 liegt wohl irgendwo zwischen den Zelten ein Engländer auf dem Boden, denn seine Freundin unterhält sich lautstark mit den Sanitäter vom Rettungsdienst. "Wo brin­gen sie ihn hin?« — »Was ist mit ihm?« — »Wo werde ich ihn fin­den?«. Sie weint, sie ist ver­zwei­felt, das muss Liebe sein.

Mera Luna 2009 Samstag MorgenGegen 3:20 werde ich wieder wach, direkt neben unserem Zelt liegt wohl ein Deutscher Besucher. Seine Freundin und ein Bekannter haben ihn wohl hier gefunden, nachdem sie ihn gesucht hatten. "Er ist ganz kalt« dia­gnos­ti­ziert der Bekannte, »Ist er tot?« fragt seine deut­lich alko­ho­li­sierte Freun­din teil­nahms­los, »Nein, er atmet noch.« ent­geg­net der Bekannte. »Na komm, lass ihn uns wecken, ich will ins Bett…« Deut­sche lie­ben eben anders.

Der mor­gend­li­che Kaf­fee vom Gas­ko­cher ist mir wirk­lich gelun­gen, obwohl ich mei­nen gelieb­ten Mess­löf­fel nicht dabei habe ohneu den nor­ma­ler­weise gar nicht läuft. Unsere Zelt­nach­barn, die wir bei die­ser Gele­gen­heit ken­nen ler­nen, wir­ken auf den ers­ten Blick sehr ungleich. Edith (19) aus Wien und ihr Beglei­ter Lars (39) aus Neu­müns­ter klingt erst­mal komisch, über die genauen Zusam­men­hänge muss ich mir wohl erst noch klar wer­den. Zeit sich anzu­zie­hen und das Fes­ti­val zu entern, den auf No more, den Eröff­nungs­act bin ich sehr gespannt. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


10 August

Mera Luna 2009 - Tag 1, Die Anreise

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Ein ereig­nis­rei­ches Wochen­ende auf dem Mera Luna 2009 ist zu ende gegan­gen. Jetzt wer­den wie­der flei­ßig Fotos hoch­ge­la­den und Arti­kel ver­fasst, die einen zusam­men­fas­sen­den Über­blick geben wol­len, der aber so gar nicht mög­lich ist, denn die eigene Wahr­neh­mung ist der erste Schritt in Rich­tung Sub­jek­ti­vi­tät. Ich habe wäh­rend des gesam­ten Fes­ti­vals ein hand­schrift­li­ches (!) Tage­buch ver­fasst um die Ein­drü­cke ein­zu­fan­gen und ein paar Bil­der geschos­sen um die zu visua­li­sie­ren.  Rund 30 Sei­ten DIN A5 sind dabei her­aus­ge­kom­men, die ich euch nicht vor­ent­hal­ten möchte und starte mit der Anreise, dem ers­ten Tag und mache aus den rest­li­chen Tagen ein les­bare Geschichte mit Fes­ti­val­cha­rak­ter, jawohl. Das es sich dabei um keine neu­trale Ana­lyse han­delt son­dern um knall­harte, sub­jek­tive Ein­drü­cke muss ich mitt­ler­weile kei­nem mehr erzäh­len. Für alle Sucher, die jetzt ent­täuscht sind, erste Bil­der vom Fes­ti­val gibt es schon in der Hil­des­hei­mer Zei­tung, auch Anne von Black Live hat schon zusam­men­ge­fasst. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


8 August

Auf dem Mera Luna 2009

camping vorbereitung mera lunaDie­ser Ein­trag wird wäh­rend mei­ner kör­per­li­chen Abwe­sen­heit erstellt, ich bin näm­lich auf dem Mera Luna Fes­ti­val 2009. 3 Tage lang werde ich Zel­ten, Fei­ern und mir den Pelz ver­bren­nen. Wie ich bereits in eini­gen Arti­kel im Vor­feld infor­miert habe, freue ich mich beson­ders auf die eigent­lich unty­pi­sche Band The Pro­digy, die so gese­hen gar nicht zum schwar­zen Volk passt, die ich aber schon einige Jahre begeis­tert verfolge.

Sind die über­haupt als Live-Band geeig­net? Bekannt­li­cher­weise besor­gen elek­tro­ni­sche Hilfs­mit­tel, Drum­com­pu­ter, Syn­the­si­zer und Sound­ma­schi­nen die musi­ka­li­sche Seite, klas­si­sche Instru­mente lie­fern höchs­tens die zu ver­zer­rende Grund­lage. Wirk­lich sin­gen kann auch kei­ner der Künst­ler und trotz­dem ist es für mich Musik. Die Totalab­leh­nung elek­tro­ni­scher Hilfs­mit­tel zu Erzeu­gung von Musik ist spä­tes­ten seit 1980 über­holt, als die ers­ten Syn­the­si­zer den Mas­sen­markt erober­ten oder Kraft­werk mit ihrer Musik ein neues Zeit­al­ter ein­läu­te­ten. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


31 Juli

Spectaculum in Köln

Kategorie: Schwarze Szene3 Kommentare

Auf der Suche nach einem Wochen­end­ver­gnü­gen für die bevor­ste­hen­den freien Tage hatte ich mal wie­der Lust auf  mit­tel­al­ter­li­ches Trei­ben. Da ich dem Rit­ter­fest auf Schloss Rhe­ydt am 8.8. und 9.8. , das gerade mal 10 Minu­ten weg ist nicht bei­woh­nen kann liegt daran das ich zu die­sem Zeit­punkt auf dem Mera Luna Fes­ti­val ver­weile. Da kommt mir die Ver­an­stal­tung an den Füh­lin­ger Seen gerade recht.

Das Spec­ta­cu­lum ist so eine Art Künst­ler­ge­mein­schaft, die durch ganz Deutsch­land zieht um ein Auf­fang­be­cken für alle Mit­tel­alt­er­fans zu errich­ten. Obwohl die Kulisse am Füh­lin­ger See nicht wirk­lich mit­tel­al­ter­li­che Atmo­sphäre erzeu­gen kann, über­zeu­gen die gro­ßen Wie­sen, die alle von Was­ser umschlos­sen sind und so Insel­ge­fühle erzeu­gen können.

Dabei beschränkt sich das Spec­ta­cu­lum nicht allein auf die übli­chen Stände und Händ­ler, son­dern berei­chert sein Ange­bot durch einige Pro­gramm­punkte. So fin­det am Sams­tag bei­spiels­weise der große Pest­um­zug statt, der den Besu­chern die dunkle Seite des Mit­tel­al­ters näher brin­gen soll. Mas­sen­ver­bren­nun­gen, Hin­rich­tun­gen und Hexen­jagd fal­len die­ses Jahr aus :) Den gan­zen Arti­kel lesen… »